Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 45 (11.11.1937)
- Date
- 1937-11-11
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 C-V.-Zeitun£ Nr. 45 * 11. November 1937 Die jüdische Volksliteratur / von leo rein I. Von der Gelehrten-Literatur bis zur Volksliteratur Die Ergebnisse der neueren jüdischen Literaturwissenschaft sind in den weitesten Kreisen fast unbekannt geblieben: es wird sich daher verlohnen, einen Blick auf sie zu werfen und die Entwicklung der jüdischen Volksliteratur, unter Berücksichtigung der Forschungen Eriks, Weinreichs und Meitlis', zu verfolgen. Dem Blick des Forschers hellen sich dabei auch manche Irrtümer auf, die über die Literatur und Sprache der Juden in Deutschland verbreitet sind. Einer dieser Irrtümer ist der über die Einheitlichkeit ihrer Sprache, des sogenannten „Jargons". Es hat sich im Gegenteil herausgestellt, dass sie reeht verschiedene Epochen der Entwicklung durchgemacht hat. Nach allen Zeugnissen der Geschichte haben die Juden im frühen Mittelalter die fast reine Sprache ihrer Umgebung gesprochen; erst nach ihrer Einpferchung in Gassen und Ghetti, unter Verfolgung und Druck, scheint eine Verderbnis eingetreten zu sein. So erklärt sich auch die rege Anteilnahme der Juden des frühen Mittelalters am kulturellen Leben der Zeit; so erklären sich Erscheinungen wie der jüdische Fahrende und Minnesänger Süsskind \on Trimberg oder der Troubadour Santob in Spanien, der der Ratgeber des Königs Pedro IL von Kastilien war. Weite Epochen enthüllen sich dem betrachtenden Blick, in denen die Sprechweise der Juden und die Denkmale, von denen wir sie ablesen, einen durchaus würdigen und reinen Charakter getragen haben- Es ist die Zeit vom 12. bis zum 15., auch noch bis zum 16. Jahrhundert. Selbst am Ende» dieser Zeit scheint das etwas veränderte Lautbild, das sich durch die Schreibung mit hebräischen Buchstaben ergibt, zu dem noch die Verwendung einiger eingesprengter hebräischer Worte trat, die gewohnte religiöse Vorstellungen bezeichneten, der einzige Unterschied in der Ausdrucksweise von Juden und Nichtjuden gewesen zu sein. Schon lange war das Hebräische zur Sprache der Religion und des Gottesdienstes, zur „heiligen Sprache", geworden. Die Männer lernten wohl die biblischen Bücher lesen und verstehen; aber die tiefere Beschäftigung und die Handhabung der hebräischen Sprache blieb schliesslich im allgemeinen doch den Gelehrten .überlassen. Es war unausbleiblich, dass hier einmal eine Lücke klaffen musste, die auszufüllen war. Besonders waren es die Frauen, denen, von Ausnahmen abgesehen, eine tiefere wissenschaftliche Ausbildung nicht zuteil wurde und die meist nur die Gebete lesen und verstehen lernten, die diese Lücke empfanden; und ebenfalls waren sie es, denen diese Literatur manche Förderung verdankt, ja, für die sie oft geschrieben wurde. Die Bedeutung dieser in der Umgangssprache mit hebräischen Lettern geschriebenen Literatur liegt u. a. darin, dass sie — weniger als Gegensatz denn als Ergänzung des biblischen und talmudischen Schrifttums — Ansätze zu einer eigenen Profanliteratur enthält. Die Phantasie, der das verstandesmässige Talmudstudium nicht genügte, verlangte nach Nahrung, und während die meisten Gelehrten ihre gewohnte Tätigkeit ■ der Kommentierung der biblischen Schriften und oft noch der Kommentierung dieser Kommentierung fortsetzten, schuf das volkstümliche Gemüt hier eine naive, zu Zeiten sogar primitive, immerhin aber jedem zugängliche und verständliche, unterhaltende und belehrende Literatur. Gleichwohl ist diese Literatur der hebräischen eng verhaftet und tief verpflichtet: bestand sie doch zum grossen Teil aus Uebersetzungen aus hebräischen Werken, dergestalt, dass sogar Mas Grünbaum in seiner „Chrestomaihie" diese jüdische Literatur hauptsächlich als Uebersetzung der hebräischen auffasst. Die altjüdiscoe Hagada, dieim Midrasch fixierte Sage und mündliche Ueberlieferung ist es, die eine kräftige .Komponente der neuen Literatur wird und in ihr immer neue Formen und Gestaltungen findet. Sodann ist es der Einfluss der jüdischen Spielleute, der die Stoffe des Abendlandes und die Technik ihrer Bearbeitung in diese Literatur einführt. Die spielmännische Komponente ist erst neuerdings in ihrer Macht erkannt worden. * IL Die jüdischen Spieüeute Es ist die stärkste Ueberraschung, die sich beim Studium dieser Literatur einstellt: dass viele ihrer Werke an die Existenz eines Standes berufsmässiger Erzähler und Vortragender zugleich! Verfasser oder Bearbeiter, geknüpft sind. Sie vorzüglich sind die Träger dieser Volkspoesie, sie schaffen wiederum eine teils mündliche, teils schriftliche Ueberlieferung und Tradition, ihre wahrscheinlich zahllosen Werke und Bearbeitungen sind es, welche nach der Erfindung des Buchdrucks zur reichen Fundgrube werden, aus der die Buch - Herausgeber des 16. Jahrhunderts schöpfen. Dieser Stand wandernder Poeten und Vortragender erweckt jenes starke Interesse, das sich nicht auf die Bücher, sondern auf die Lebenserscheinungen erstreckt, die hinter ihnen stehen. Die mittelalterliche Kunst, die in fast allen Kulturkreisen auf einer einheitlichen, streng geschlossenen Weltanschauung ruhte, war mehr eine Gemeinschaftskunst als eine Kunst der Individualitäten. Die Persönlichkeit war unwichtig: die meisten Spielleute sind unbekannt, namenlos. Erst später, als ihre Würde, wenn auch nicht immer ihre Leistung, gehoben erscheint, nennen sie sich mit Namen. So ist es auch im jüdischen Raum: über den Verfasser des Samuel-Buches z. B. besteht keine Gewissheit. Im übrigen aber sind die Kindeutungen auf die Tätigkeit der jüdischen Spiel!eute so zahlreich und stimmen mit der allgemeinen Entwicklung dergestalt überein. dass ein Zweifel an ihrer Existenz nicht mehr möglich erscheint. r In den Spielleuten hatte das Mittelalter, das keine Zeitungen, keine stehenden Bühnen, keine regelmässigen Konzerte und ausser den Handels¬ und kriegerischen Bewegungen auch keinen nennenswerten Verkehr kannte, doch eine andere Art von Freudebringern und Trägern von Neuigkeiten. Sie konnten Musikanten oder Akrobaten, sie konnten aber auch Vortragende sein, die in der alten und frühen Art der Kantilation, zwischen Rezitation und Gesang schwebend, Geschichten in Liedern und Prosa zu Gehör brachten („Singen und Sagen"). Es war eine vergleichsweise anspruchslose Freude, die sie brachten — und auch das Judentum hatte hin und wieder, und besonders nach Verfolgungen, denen eine Aufhellung folgte, den verständliehen Wunsch, einmal aufzuatmen und einer bescheidenen Freude Raum zu geben. Es ist möglich, dass bereits das antike Judentum wandernde Prediger und Erzähler kannte, die, entsprechend den parallelen Erscheinungen der morgenländischen Märchenerzähler und der griechischen Rhapsoden, die Heldenlieder ihres Volkes, vielleicht einmal der Gesang der Debora oder das ..Bogenschützenlied", die Totenklage König Davids auf Jonathans Heldentod, späterhin die Gleichnisse und Sagen der Hagada vorgetragen haben, deren Mitschöpfer und Former sie wahrscheinlich waren. Die genannten Fahrenden hätten dann auch eine alt jüdische Tradition wiederaufgenommen. Jedenfalls — etwa ein Jahrhundert, nachdem in Mitteleuropa der Stand der fahrenden Sänger und Spielleute aufgetreten war, gewahren wir auch im jüdischen Raum entsprechende Erscheinungen. Sie haben sich die Technik der nichtjüdischen Spielleute angeeignet, die Technik des Vortrags sowohl wie die der Bearbeitung der Stoffe. Sie handhaben den gereimten Langvers des Vers-Epos, sie rezitieren singend nach bekannten Weisen, aus dem Gedächtnis oder aus der Handschrift vortragend. Sie müssen vielseitig gebildete Männer gewesen sein, denn sie hatten sowohl das profane — abendländische — wie das jüdische — biblische oder'hagadiscbe — Gebiet zu beherrschen. Aus beiden Elementen, aus dem nagadischen Gleichnis und dem epischen oder lyrischen Lied, mag sich ihr Vortragsprogramm zusammengesetzt haben. Ueber ihr Leben sind wir naturgemäss nicht sehr unterrichtet. Es mag ihnen, den Bobemiens des Mittelalters, nicht immer sehr gut gegangen sein. Das lässt sich schon aus Andeutungen Süsskinds von Trimberg entnehmen, der doch eine der gehobenen und anerkannten Erscheinungen darstellte; aber deutlich spricht davon ein Aufschrei, der sich einem jüdischen Spielmann entrang, der sich in einer alten jüdischen Handschrift findet Dieser Spielmann, der etwa im 15.—16. Jahrhundert gelebt haben mag, beklagt, dass er nicht, wie seine fröhlicheren und erfolgreicheren Kollegen, die „Narren", pfeifen und tanzen und damit seine beruflichen Aussichten verbessern könpe: Der uns das Liedel neu gesang Und bracht' es zu einem Ausgang. Der kann doch weder pfeifen noch tanzen, — Du allmächtiger Gott! Gib ihm deinen Rat. Wie er sein Säen' soll angreifen: Er ist in der Welt Und hat derzu kein Geld, Herr Gott, ■was will draus werden! Auf der andern Seite wird in einer Maasse, die spielmännischen Einfluss verrät, der „Lustigmacher", der fröhliche . Kollege des ernsten Spielmanns, wohl gegen rabbimsche Angriffe, verteidigt: auch er, der die Zankenden wieder einig, Traurige fröhlich mache, verdiene, ins Gan Eden zu kommen. Hier ist zu bemerken, dass auch in einigen bretonischen lais, das sind altfranzösische Verserzählungen. Werke der Selbstverteidigung von Spielieuten, vielleicht gegen ähnliche Angriffe, vorliegen: auch sie dürfen in den Himmel kommen. Dafür haben dann die jüdischen Spielleute das Judentum wiederum verteidigt oder auch Geschichten zum Trost für die Bedrängten ersonnen. In einer andern Maasse, die gleichfalls die spielmännische Hand noch zeigt, wird ein Spielmann mit einem Auftrag zum Gehinnom (Hölle) geschickt. Vor ihrem Eingang angelangt, sieht er einen Lautenschläger, also einen andern Spielinann, der den Vorzug geniesst, nur zum Teil gebraten zu werden. Wie kommt es, dass du nicht vollständig gebraten wirst? — fragt der erste Spielmann. Da antwortet der Höllengast: er erhielt diese mildernde Umstände, weil er jüdischen Hochzeiten aufgespielt habe. Der erste Spielmann argumentiert nun: Wenn schon das Spielen auf jüdischen Hochzeiten eine solche Wirkung im Jenseits tut, — um wieviel mehr, wenn ich vollständig Jude werde! Und er wird — so behauptet die Maasse — Jude. Indessen fehlt diesem Stande auch die tragische Note nicht, die der jüdischen Geschichte eigen, ist. Berliner -erzählt in seiner kleinen, sehr gehaltvollen Schrift über die Juden des Mittelalters, dass es auch jüdische Spielweiber gegeben habe. Sie wurden in einer Stadt festgehalten, unter die Bürger verieilt und zur Annahme der Taufe genötigt. Diejenigen von ihnen, die nicht fliehen konnten, und von denen sich herausstellte, dass sie ihrem alten Glauben noch anhingen, wurden hingerichtet. III. Werk und Auftreten der jüdischen Spielleute Wahrscheinlich ist der Umfang der jüdischen Volksliteratur im Mittelalter bedeutender gewesen, als das heute Vorhandene und Aufgefundene vermuten lässt; vieles mag verloren gegangen, sein. Die meisten dieser Werke sind freie Uebersetzungen und Bearbeitungen, wie sie' im Mittelalter gang und gäbe waren; sie erhoben sich oft zum Range von Dichtungen und wurden auch als solche gewertet. Liegt ein nichtjüdischer Stoff vor, so betätigt sich 'der Verfasser als „Torwächter", wie ihn Grünbaum sehr glücklich nannte; d. h. er lässt nichts durch, was jüdischen Anschauungen geradezu widerspricht. Fremdartige Vorstellungen werden neutralisiert und verschliffen, so dass die Personen in einer unbestimmten romantischen Sphäre leben. Es genügt dem Verfasser und den Lesern, wenn es sich zeigt, dass der Held an Gott glaubt. Lange Beschreibungen und Betrachtungen werden gekürzt; es kommt dem Bearbeiter hauptsächlich darauf an, eine spannende Fabel, eine interessante, abwechslungsreiche Handlung zu gewinnen. Eine der ersten solcher Bearbeitungen dürfte die spielmännische jüdische Fassung -des Artur-Romans sein, die, etwa im 14. Jahrhundert entstanden, zur Grundlage späterer Vers- und Prosafassungen, darunter der Maasse, wurde. In weit geringerem Masse als Bearbeitung, in weit höherem Masse als Schöpfung anzusehen ist das berühmte „Samuel-Buch", das nach biblischem Vorbüd die Geschichte Samuels, Sauls und Davids behandelt. Die Bedeutung des Samuel- Buches liegt darin, dass es, obwohl religiös gestimmt, doch ein weltliches Heldenlied darstellt und damit zur heroischen Tradition der meisten biblischen Bücher zurückkehrt und sie betont. Es muss im 14.—15. Jahrhundert entstanden sein; es existieren von ihm zwei Handschriften und sechs Druckausgaben, die erste von 1544. Sein poetischer Wert und seine Würde werden von vielen gerühmt. Es hat demgemäss auch eine Schule geschaffen; denn ihm folgten poetische Bearbeitungen der Bücher Josua, der Richter u. a. im gleichen Stil zum Heldenepos. Diese Werke waren zum Vortrag bestimmt. Sie — und damit auch der Vortrag der jüdischen Spielleute — beginnen mit der Anrufung Gottes, der die Anrede an die Hörer und die Ankündigung des Stoffes des Liedes folgt. So lauten die Eingangsworte des Buches Samuel — wir nehmen überall leichte sprachliche Erneuerungen der altertümlichen Texte vor —: Wer mit ganzem Herzen seinen Sinn hat gekehrt Zu unserm lieben Herrn — wie oft er üm ernährt, Seine Gnade und seine Sicherheit ihm noch nie gebrach, Er hilft seinen Knechten, es sei Nacht oder Tag. Sein Lob kann niemand enden, weder Frau noch Mann, Drum soll man schweigen, wenn man es ait vollenden kann, Er hat uns geholfen oft aus unserer Not Und hat uns vergeben unsre Sünd' und •ansre Missetat. Wir haben ihn oft erzürnt und wider ihn getan, So hat er uns eine Weil' unsern Feinden gelan (gelassen), Wenn wir ihn wieder anriefen und taten . sein Gebot, So hat er uns geholfen, erlöst von unserer Not. Davon will ich schweigen, es wäre zu singen viel, Von dem Buche Samuel ich euch sagen will, Wie Gott durch seine Güte gross Wunder hat getan usw. (Wird fortgesetzt) Bei der Zusammenstellung dieser Nummer wurde die Redaktion durch Dr. Fritz B a rtf'be,rger unterstützt. * Kopfleisten und typographische Ausgestaltung: Lüli S z k o I n y. Zur Illustration der Seite 7 sind Druckerzeichen hebräischer Bücher verwendet worden, und zwar die Signete der Drucker: Gerschom Soncino . . . . . Rimini 1521 Marco Antonio G'iustiniam . . Venedig 1546 Abraham Usque......Ferrara 1554 Tobia Foa........Sabbioneta 1559 Giacomo Rufinelli ..... Mantua 1563 Giorgio de Cavalli.....Venedig 1565 Aloise Bragadini.....Venedig 1575 Giovanni di Gara.....Venedig 1588 Jehuda Bäk.......Prag 1661 Mose und Mordekaj Kohen . . Prag 1744 G. J. Janson.......Amsterdam 1765 Elieser Saadun......Livorno 1791 Sammlung „Jüdisches Wissen' BAND! SWARSENSKY Das Jüdische Jahr Ein Führer durch jüdisches Leben in Alltag und Festtag In Geschenkeinband M. 3.85 BAND Ii In Kurse erschein tt DAVIN SCHOENBERGER BETENDES JUDENTUM Sinn und Wesen des Betens M. 3 — KINDERBÜCHER imch&m fj n^n-nso von H. Wellenberg u. P. Hannemann Die Chanukkah-Geschichte in deutschen u. nebräischen Versen M. 1.20 In Körre er scheint; DAS LUSTIGE REGENWETTERBUCH Bilder und Verse von EDITH SAMUEL ca. M. 2.~ i Joseph Jaslrow, Jüdischer Buchverlag, Berlin W15 i Zu Chanukkah HEILIGE SCHRIFT in der Uebersetzung von Leopold Zunz sämtliche 24 Bucher in einem Bande Zu beziehen durch Jeden }öd. Buchvertrieb oder direkt von LEO ALTERTHUM, Jüdischer Buchverlag. 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Handbuch des jüdischen Wissens..... 4.S0 Phllo-Zitalen-Lexlkon .. 3.50 Pbllo-Bticherei.........je 1.10 Doppelbände...............1.60 Landsberger. Einführung in die jüdische Kunst......3.40 Stern, PalästinensischeAltertümer...................... 4.— Maybaam, Parteibefreites Judentum.................. 2.— 9f aybaam. Neue Jagend und alter Glaube...............2.80 Jüdische Gestalten ond ihre Zeit.................3.60 Jacobsohn, Sabbathklang und Festessang............1.70 Sinsheimer, Maria Nuncez 3.25 Warschauer, Jüdische Jugend baut auf.............1.50 Unsere Abteilung Buchvertrieb liefert im Inland Bucher j öd ischer Autoren, ins Ausland Bücher jeder Art BerlSn W 15, Pariser Str. 44 ♦ Amsterdam Fernsprecher: 921375 * Postscheck: Berlin 83512 Philo G.m.b.H., Jüdischer Buchverlag u. Buehvertrieb \