Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 43 (28.10.1937)
- Date
- 1937-10-28
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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m- Seite 10 . Beiblatt zur C-V.- Zeitung Blaue Beitragskarte 1938/39 Ein Preisausschreiben der Reichsvertretung . Die Reichs Vertretung der Juden in Deutschland, Abteilung Zentralwohlfahrtsstelle, wendet sich auch in diesem Jahr an die jüdischen Künstler mit der Aufforderung zur Teilnahme an einem Preisausschreiben für die iWohlfahrtsmarken des 5. Sammeljahres der ..Blauen Beitragskarte". Die „Blaue Beitragskarte" dient der Mittelbeschaffung für „Hilfe~und Aufbau". Die Mittel finden- Verwendung für die Unterstützung der A.rmen, die Pflege und Gesundheit der Kind.er, die Fürsorge für die Alten, die Erhaltung jüdischer Schulen, die Förderung von Berufsum Schichtung und Auswanderung, Rat und Kredit hilfe für den jüdischen Kaufmann. ■ Die Sammlung wird in allen Gemeinden Deutschlands im Auftrage der Zentralwohlfahrtsstelle durchgeführt. Die Spenden werden durch Marken in den Werten von 0.25 bis 5,— RM. quitiiert. Die Marken des 1- Beitragskartenjahres zeigten die einzelnen Gebiete der sozialen Arbeit, die des 2. Beitragskartenjahres die jüdischen Feiertage, die des 3. Jahres die jüdischen Stämme und ~ die des 4. Jahres biblische Gestalten. Die jüdischen Künstler werden aufgefordert, für das 5. Jahr Entwürfe für die neuen Marken einzureichen. Die Bedingungen für das Preisausschreiben lauten: 1. Jeder Künstler, der Mitglied des Reichsverbandes der jüdischen Kulturbünde ist. darf sich-an diesem Preisausschreiben beteiligen. 2. Für jeden Monat des Jahres ist ein Entwurf einzureichen. Das Jahr der „Blauen Beitragskarte"* beginnt mit dem 1. ApriJ 1938. Der Entwurf muss Angaben über das vorgesehene Druckverfahren enthalten. Jede Marke muss ausser der gewählten Darstellung die Bezeichnung des Monats deutlich sichtbar tragen und genügend Raum für den Eindruck vorsehen. Die Marken haben im einzelnen eine Grösse von 30X40 mm. Die Anschrift für alle Einsendungen zu diesem Preisausschreiben lautet: Reichsvertretung der Juden in Deutschland. Abteilung Zentralwohlfahrtsstelle („Blaue Beitragskarte"), Berlin-Charlottenburg 2, Kantstrasse 158. Die Entwürfe sind mit einem Kennwort zu versehen: Name und Adresse des Einsenders sind mit dem Kennwort zusammen in einem besonderen verschlossenen Briefumschlag einzureichen. Letzter Termin für die Einsendungen ist der 10. Dezember 1937. Es sind drei P r e i s e von 300, 200 und 100 SM. ausgesetzt. Die Prüfung der Entwürfe und die Entscheidung über die Zuteilung der Preise erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges durch die Reichsvertretung der Juden in Deutschland, Abteilung Zentralwohlfahrtsstelle, in Gemeinschaft mit nach ihrem Ermessen hinzugezogenen künstlerischen Sachverständigen und Persönlichkeiten aus den jüdischen Organisationen. Die preisgekrönten Entwürfe bleiben Eigentum der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, die damit das Recht der Vervielfältigung erwirbt. Die Preisträger werden bis zum 31. Dezember 1937 von der Zentralwohlfahrtsstelle durch Brief benachrichtigt. Die jüdischen Schüler in Preussen und im Reich In Nr. 29 der C.-V.-Zeitung vom 22. Juli brachten wir eine Statistik „Jüdische Schüler in Preussen"; sie bezog sich nur auf Volks¬ und Mittelschulen. In Anschluss daran wird in den folgenden Ueb ersichten die Anzahl der jüdischen Schüler auf allen Schulen ■ P r e ti ss e n s5 also auch den höheren' Lehr- \ anstalten und auf. den höheren Schulen im Reieh für die Jahre 1935 und 1936 veröffentlicht. I. Preussen. (Zahlung def Schiller jüdischer Religionszugehörigkeit) Volksschulen (öffentliche und private) 1935 . 5 . . 21813 (= rund 0,4°/o der Gesam-tschül erzähl) 1936 . s . . 20 357 (= rund 0,4%) Mittelschulen {öffentliche und private). 1935 .... 3 202 (= rund 1.6( 1936 .... " Höhere Schulen Anstalten). 1935 .... 8 040 (= rund '2,0°/o) 1936 . . . . ■ 5 304 (= rund 1,3%) Zusammen: 1935 . . 1936 . , also R ü c k g a n 161 (= rund 1,6%) (berechtigte und nichtberechtigte 33 055 (= rund 0,5%) 28 822 (= rund 0,5%) von 4 233 (= rund 13%) II. Deutsches Reich. Eine Gesamtstatistik für alle Schulen liegt noch nicht vor. Die folgende Tabelle bringt die Zahlen für jüdische Schüler und Schülerinnen auf den Höheren Schulen, und zwar getrennt nach der Religions- und der rassischen Zugehörigkeit. Alle berechtigten und nichtberechtigten höheren Lehranstalten sind erfasst. Gruppierung nach der Religionszugehörigkeit. (Alle jüdischen Schüler sind gezählt.) 1935 .... 12 922 (= 1.9% d. Gesamtschüler zahl) 1936 .... 8 834 (= 1,3% d. Gesamtschüler zahl } Rückgang 4 OSS (= 32%) Gruppierung nach der rassischen Zugehörigkeit (Sur die r e i ch s d e ut s c hen jüdischen Schüler sind gezählt.) a) jüdisch: 1935 .... 11 922 (= rund 1,8% der Gesamtschülerzahl). 1936 .... 7 910 (= rund 1,2% der Gesamtschülerzahl) Rückgang 4 012 (= 34%) b) jüdisch-mischblütig: 1935 .... 3 637 (= rund 0,5% der Gesamtschülerzahl) 1936 ..... 3 863 (= rund 0,6% der Gesamtschülerzahl) Zunahme . 226 (= 6,2%) Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die jüdischen Schüler auf den jüdischen höheren Schulen eingerechnet sind. Die Berechnung der Zahl der jüdischen Schüler aufjüdischenhöherenSchulen im Reich erfolgte auf Grund der amtlichen Statistik sowie auf Grund, von privaten Erhebungen für solche Anstalten, die in der amtlichen Statistik nicht erfasst waren. Danach gab es 1935 ..... 3504 Schüler 1936 ..... 3760 Schüler., also eine Zunahme von 256 Schülern. Dr. Hermann "Weil (Frankfurt a. MO- Lehrerfortbildnng in der Schule Vielen jüdischen Jugendbildnern, vor allem in den „mittleren und kleineren Gemeinden, fehlt es an Fortbildung durch wissenschaftlichen Vortrag, Beispiel, Besprechung pädagogischer Neuerscheinungen und Lehrmittel. Der Reichsverband jüdischer Lehrer vereine, der Preussische Landesverband judischer,. Gemeinden und die Reichsyertretung suchen . einen Ausgleich zu schaffen. Vor kurzem bot die junge jüdische Schule in Düsseldorf auf Veranlassung des Vereins israelitischer Lehrer der Rheinprovinz und Westfalens den Lehrern dieses Bezirks Einblick in gute Schularbeit. Preussenverband^ und Reichsvertretung unterstützten die technische Durchführung. Die Arbeit berücksichtigte in erster Linie die Praxis des Schullebens. Schulleiter Dr. Her z, dem ebenso wie seinen Mitarbeitern für die Organisation der Tagung sehr zu danken ist, führte in die Arbeit einer aus den Anforderungen der Zeit erwachsenen Schule ein und umriss^ die Bedeutung der wesentlichsten Unterrichtsfächer. Die fürsorgerische Bedeutung, die Gemeinde- und Bündearbeit der Lehrer machen die Schule zu einem Teil des Gemeindeganzen. Dieser Zusammenhang wurde auch in Begrüßungsansprachen von Erich Felsentha!,'dem Vorsitzenden der Gemeinde Düsseldorf, und von Rabbiner Dr. S. Klein betont. Dr. Siegfried Braun. Köln, zeigte selbständige Denkarbeit eines 6. Schuljahres in einer Lehrstunde. Ein Brasilienfilm, von Louis Asz-Berlin vorgeführt und von F r a n k - Duisburg interpretiert, führte in moderne Auswanderungskunde ein. Lehrproben im Hebräischen (Eichelberg, Düsseldorf und B e r g e 1, Düsseldorf) veranschaulichten lebendigen Sprachunterricht. Dr. Strauss, Düsseldorf, zeigte den Unterricht in einer Berufsschulklasse. Weitere anschauliche Lehrproben gaben Rektor Buchheim, Dortmund, der Vorsitzende des veranstaltenden Vereins, der zu Beginn des Kursus einen Rückblick auf frühere Fortbildungstagungen gegeben hatte, und Dr. Harth, der Leiter der Moriah-Schule. Köln. Eine lebhafte Diskussion über Methode. Literatur und Lehrmittel folgte den Lehrproben, und eine Ausstellung zeichnerischer, handwerklicher und Nadelarbeiten und eine Kochausstellung rundeten das Bild der Schule. Ein „fremdsprachlicher Abend", bei dem hebräische Lieder und Szenen der Kleinsten mit französischen und englischen Darstellungen wechselten, bereitete den Teilnehmern viel Freude. Zum Schluss gab der Redakteur der „Jüdischen Schulzeitung", Dr. S. Braun, Köln, einen Gesamtüberblick über die geleistete Arbeit mit dem Ziel, in kritischer Zeit an jüdischen Kindern Pädagogisches zu leisten. C. M. * Kürzlich ist die Jüdische Bezirksvolksschule in Oldenburg eröffnet worden. Die Schule wird von rund 50 Kindern aus allen jüdischen Gemeinden Oldenburgs besucht. Träger der Schule ist die Stadt Oldenburg. An der zweiklassigen Anstalt sind Lehrer M. Katzenberg als Leiter und Lehrer A. Freund tätig/ Die Aufsicht über den Religionsunterricht ist dem Landesrabbiner Dr. Trepp, Oldenburg, übertragen worden. Am 24. Oktober fand anlässlich der Eröffnung der Schule eine Feier unter zahlreicher Beteiligung aus allen oldenburgischen Gemeinden statt. Der Preussische Landesverband war durch. Rabbiner Dr. Julius Galliner und Max Birnbaum vertreten, die Gemeinde Bremen durch Rabbiner Dr. Aber und Dr. Hess, die Gemeinde Emden durch ihren Vorsteher Louis Wo I i f. Ferner waren zahlreiche Lehrer aus Oldenburg, und Hannover erschienen. Die Feier wurde vom Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde Oldenburg, Rechtsanwalt Löwenstein, mit herzlichen Begrüssungsworten eröffnet Landesrabbiner Dr. Trepp hielt die Weiherede. Dr. Galliner betonte in seiner Ansprache die innige Verbundenheit des Preuseischen Landesverbandes mit dieser neuen jüdischen Schule. Berlin Zum Semesterschluss hatten sich anlässlich des Abganges von drei Lehrern das Lehrerkollegium und die Schüler der oberen Klassen .der "Mittelschule der Gemeinde zu einer Schulfeier versammelt. Bei der Feier waren Vertreter des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde, der Repräsentantenversammlung, des Schul- und Talmud-Thora-Vorstandes und der Schulverwaltung anwesend. Rektor Dr. H. Stern sprach über die Arbeit der Schule und ihre Aufgaben, denen sich auch die von der Schule abgehenden Lehrer, Frau Fischer, Mittelschullehrer Amolski und Mittelschullehrer S t i e b e V mi* Kraft und Erfolg gewidmet hätten. Hebräischer Gesang des Chors der Mittelschule leitete die Feier ein und be- Das Israelitische Hedmathaus in der Gormannstrasse 3, ein Altersheim mit Volksküche, 1892 von Hermann und Johanna Abraham gegründet, gegenwärtig von Dr. Perls geleitet, ist von der Jüdischen Gemeinde übernommen worden. Baden Die Kleingemeinden in Baden haben in letzter Zeit durch Auswanderung und Sterbefälle eine erhebliche Einbusse erfahren. In Leutershausen hat das religiöse Leben ein Ende gefunden. Auch die jüdische Gemeinde in L a d e n bu r g ist in ihrem Bestehen bedroht In den Landgemeinden Badens befinden sich noch etwa dreissig jüdische Lehrer im Dienst Die Gemeinde Bruchsal zählt heute noch 293 Mitglieder. Der Gesamtrückgang seit 1933 beträgt 176 Seelen. Breslau Vor einem überfüllten Saale fand die Eröffnung der Toynbeehalle statt. Hedy Cohn wies auf die Bedeutung des Gemeinschaftssinnes und der sozialen Verantwortung hin, die in der Tätigkeit der Toynbeehalle zum Ausdruck kämen. Gemeinderabbiner Dr. Vogelstein sprach von der Pflicht zur Tradition, die für den Juden die gleiche Bedeutung wie die Pflege der Gemeinschaft habe. Der Chor der Neuen Synagoge unter Leituug von Heinrich Markt trug religiöse Gesänge vor, Kantor Rossbasch eine Arie aus dem „Elias" und Leopold Alexander eine Arie aus „Judas Maccabäus". Organist Erich Schäffer begleitete gewandt am Flügel. Schw. Die Mitgliederzahl der Synagogengemeinde ist von Januar bis Ende September um 834 gesunken. Die Abgänge durch Fortzug, Auswanderung, Tod usw. betrugen 1770 (1936: 1731). die Zugänge durch Zuzug. Geburten usw. 936 (999). Am 1. Januar 1936 waren 17 498 Juden in Breslau, am 30. September 1937 16 664. Die entsprechenden Zahlen für Anfang 1936 und den 30. September 1936 lauten 18 452 bzw. 17 720. Das Jüdische Altersheim auf der Rosenau in Düsseldorf konnte durch die Spende einer Familie erweitert werden. Die Gemeinde Papenburg (Ems) konnte das 50jährige Bestehen ihrer Synagoge feiern. Gleichzeitig war es durch Mithilfe des Preussischen Landesverbandes jüdischer Genieinden möglich, eine neue jüdische Volksschule zu eröffnen. Als Lehrer wurde Benno Hess, zuletzt in Lüdenscheid, in sein Amt eingeführt. Landrabbiner Dr. Blum hielt die Festpredigt. Dr. Schönfeld, der auch die Grüese und die Glückwünsche des Landesverbandes überbrachte, sprach über die Messiasidee im Judentum. Kantor Bernhard Chrzelitzer, Berlin, umrahmte die Feier mit gesanglichen Darbietungen. Die Jüdische Gemeinde in Wahnfried bei Eschwege hat sich nach Wegzug der letzten Familie aufgelöst. Die Synagoge soll verkauft werden. Der Friedhof wird in Zukunft von der Gemeinde Eschwege verwaltet werden. Die Gemeinde Anholt (Westf.) hat sich aufgelöst. Es sind nur noch zwei jüdische Familien am Ort. "\Die Synagoge ist auf die Jüdische Gemeinde in Bocholt übergegangen. ^Qüdiic&e CMulaAitft dm. OZ&clm &m**<& & POSTSCHECJCJCOJiTO i BERLIN 9344b Jüdische Hausfrauen! Die Pfundspende der Jüdischen Winten hilfe hat ihre Arbeit wieder aufgenommen. Zeigt auch in diesem Jahre Eure Hilfsbereitschaft und unterstützt durch regelmässige Spenden. Wenn die Jüdische Winterhilfe trotz der überaus grossen Anforderungen Erfolg haben sollen, darf niemand beiseite stehen. — In allen Stadtteilen werden noch dringend Sammlerinnen benötigt. Ferner werden Autobesitzer gebeten, sich wie in den Vorjahren wieder zur Verfügung zu stellen. Meldungen erbeten an das Büro der Pfundspende der Jüdischen Wintej&ilfe, Berlin-Grunewald, Jagowstrasse 30. Opern-Premiere Der Jüdische Kulturbund hat seine erste Siesjährige Opern-Premiere, die am 20. November mit „Eugen Onegin" von Tschaikowsky stattfindet, in den Dienst der Jüdischen Winterhilfe der Jüdischen Gemeinde zu Berlin gestellt. Einzelheiten werden noch durch die jüdische Presse bekanntgegeben. Achtung, jüdische Angestellte. Die Jüdische Winterhilfe bittet diejenigen jüdischen Angestellten, die in Betrieben arbeiten, in denen im vergangenen Jahre die Winterhiifsbeiträge noch nicht geschlossen an sie abgeführt wurden, um die Benennung eines Vertrauensmannes, der die Spenden seiner jüdischen Kollegen einsammelt und an die Jüdische Winterhilfe abführt. In diesem Falle bittet sie, die nachfolgende Erklärung ausgefüllt an sie abzusenden: „Ich melde mich als jüdischer Betriebs- Vertrauensmann und bitte um Zusendung des notwendigen Materials zur Abführung der Spenden meiner jüdischen Kollegen/' (Name, Adresse, Betrieb, Anschrift des Betriebes, Branche, Telephon, Zahl der jüdischen Kollegen, Bemerkungen.) ' . Der Verband Berlin des jüdischen Frauenbundes veranstaltete am 20. Oktober seine Mitgliederversammlung. Bertha Falkenberg eröffnete sie mit innigen Gedenkworten für Minna Schwarz und Gertrud Mosse und berichtete über die Geschichte des Verbandes, seine jetzige Forlentwicklung und neue gemeinschaftliche Zieie und die Arbeit seiner vielfältigen Einrichtungen und warb um tätige Mitarbeft jedes einzelnen Gruppenmitgliedes. Nach dem Kassenbericht und den Vorstandswahlen, bei denen Frau Falkenberg wieder als 1. Vorsitzende des Verbandes bestätigt wurde, sprach Rabbiner Dr. van der Z y 1. „Neue Wege im alten Geist" forderte er — praktische Wege, der wahren Gemeinschaft, mit der ganzen Intensität,, die eine Forderung zur Erhaltung aller Kraftreserven auf ethischem und geistigem Gebiet in sich trägt. Er erweiterte den kategorischen Imperativ zu: „Tut mehr als eure Pflicht!" und gab begrüßenswerte, leicht durchführbare tatsächliche Anregungen zur Verwirklichung der beiden heute wichtigsten Gedanken in unserer Gemeinschaft: innerliche Betreuung der Menschen und Dienst am Kind sowie Dienst des Kindes am Erwachsenen. Der Verband Berlin des jüdischen Frauenbundes E. V. erbittet Spenden auf das Postscheckkonto Verband Berlin des jüdischen Frauenbundes Berlin 30 340 unter genauer Angabe des besonderen Zweckes. Wann und wo finden Sie Raff Mitteldeutschland Plauen liinlcsrhein Köln Bonn Kreuznach Koblenz Oberstein Trier Selbsthilfegnippe jüdischer Körperbehinderter in Deutschland. Ortsgruppe Berlin: Mitgliederversammlung: 2. November, 1$% Uhr. Jüdische Reformgemeinde, N. 4. Jobannisstrasse 16. Dr. med. Herbert Kaincr: ..Der Arzt als Ratgeber". Gäste willkommen. 3. November. 10—13 Uhr. Gemeindehaus Engelstrasse. Montag—Freitag. 10—13 Uhr, Agrippinahaus, Breitestr. 92-5Ä III, Zimmer. 76—78. 9. und 23. November, 16%' bM 18 Uhr. Gemeindehaus. Promenadenstrasse 21. 3. und 17. November, 17 bis 18% Uhr, im Büro von Rechtsanwalt Dr. Herrmann, Meckenheimer Strasse 64. 10. November, Gemeindehaus. Platz 11.;1%~13 Uhr, Adolf-Hitler- 2. und 16. November, 16 bis 17% Uhr, Gemeindehaus, Fiorinsmarkt 11. 24. November. 11%—13 Uhr. Gemeindezimmer der Synagoge. 3. und 17. November, 11% bis 13 Uhr. im Büro von Rechtsanwalt Dr. Voremberg, Adolf- Hiiler-Strasse 9. Die Geschäftsräume des Landesverbandes Ostprcussen des C.-V., Königsberg i. P u werden am 1. November nach Schönstrasse 9. I verlegt.