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Central-Verein-Zeitung · 1937-10-21 · 42 (21.10.1937) · page 19

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
42 (21.10.1937)
Date
1937-10-21
Page
– (sequence 19)
Language
German
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SeitelS C.-V.-Zeitung Nr. 42* 21. Oktober 1937 der Vorjahrsform weit entfernt. Sie verdankten ihren Sieg in der Hauptsache der taktischen Ueberlegenheit. Ergebnis: 2 : 0 für Bonn. J. G. Makkabi-BIitzturnier in Düsseldorf Zur Eröffnung der F u s s b a 11 - Saison des westdeutschen Makkabi trafen sich in Düsseldorf die vier besten westdeutschen Mannschaften zu einem Blitzturnier. Von den teilnehmenden Mannschaf ten erwies sich Makkabi Düsseldorf als die technisch weitaus beste Elf. die auch taktisch am klügsten spielte. Eigentlich "hatten sie nur in ihrem ersten Spiel gegen Hakoah Köln einigen Widerstand zu brechen und gewannen trotzdem sicher mit 3 :1. Die beiden anderen Spiele gegen Hakoah Essen und Makkabi M. - G 1 a d b a e h gewannen sie jederzeit glatt mit 6 : 0 bzw. 7 :0. Durch ein 1 :1. das Köln gegen M.¬ Gladbach erzielte, gelangten die eifrig spielenden und schlagstarken Kölner, nachdem sie auch Essen noch in letzter Sekunde mit 2:1 besiegen konnten, auf den 2. Platz. M.-Gladbach hat trotz einiger Verstärkung aus Duisburg genau wie Hakoah Essen sehr stark von ihrem einstigen Können eingebüsst. M. R. wiedererstarkten Schildelf mit dem Bar Kochba darf man gespannt sein. Unnötig im Sinne des -Tugendsports finden wir. dass in der letzten Zeit Jugendliche an einem Tag in zwei Mannschaften spielen und harte Spiele hintereinander bestreiten. P. H. Nord Westdeutschland Fussbaligäste in Hamburg Am' 17. Oktober trafen sich die verbesserte 1. Mannschaft vom Makkabi Altona und ein« durch zwei Spieler der ..Ersten" und ein Mitglied der ..Dritten'" ergänzte 2. Mannschaft vom Schild. >'ach interessantem Kampf wurden -die ,.Kombinierten" dann auch mit ß : 4 (4 :2) geschlagen, nachdem es schon 4 :1 für die 'Altonaer geheissen hatte. Ein hübsches Spiel., das von Wallach sicher geleitet wurde. Die 1. Jugend vom Schild empfing im fälligen Pokalspiel die 1. Jugend vom ..Heilmannia" M i n - den. Die eifrigen Westfalen erzwangen gecen die Grossstädter ein ehrenvolles Unentschieden 2:2 (1:1). ein durchaus -den Leistungen entsprechendes Resulatat. — Eine neuaufgestellte Schülerinannschaft vom Schild verlor gegen -die routinierteren, kräftigeren Jugendlichen vom Makkabi Altona mit 1:5 (1:3). P. H. Lokaler Handball Im Handball trafen sich die 1. Mannschaften vom Schild und Blau-Weiss. Schild hatte in seinem Gegner nicht viel zu schlagen und gewann mit ähnlich hohem Resultat, wie am Vorsonntag seine schärfsten Rivalen Bar Kochba über den gleichen Gegner mit 17 :4 (9:2). Behrenson und Liebmann waren beim Schild die treibenden Kräfte. Auf die Begegnung der Aus den Gemeinden Dresden Die Winterhilfe begann ihre hiesige Arbeit mit einer eindrucksvollen Feier, in der nach einleitenden Worten des Vorstehers Dr. Grün Rechtsanwalt Dr. Julius L. Seligsohn (Berlin) namens der Reichsvertretung ein Bild von der Bedeutung der Jüdischen Winterhilfe gab. Um die musikalische Ausgestaltung des Abends machte sich die unter Walter Goldmann konzertierende Instrumentalvereinigung verdient. Der Photowettbewerb des Jüdischen Gemeindeblattes (Leitung: Genja Jonas) führte zur Gründung einer Jüdischen Photoarbeitsgem einschalt. Eine Ausstellung, die einen Ueberblick über die Wettbewerbsarbeiten bieten wird, ist für die nächste Zeit geplant. G. J. Frankfurt a. M. Die Ziffern über die Bevölkerungsbewegung in der Gemeinde Frankfurt a. M. im Juli zeigen gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres ein starkes Zurückgehen der Zuzüge. Es kamen aus anderen Gemeinden Deutschlands 205 Personen nach Frankfurt (Juli 1936: 321). Auch die Zahl der Fortzüge nach anderen Gemeinden in Deutschland zeigt eine rückläufige Tendenz (Juli 1936: 134: Juli 1937: 74). Der ins Stocken geratenen Binnenwanderung steht* eine sich gleichbleibende Auswanderung gegenüber (Juli 1936: 150; Juli 1937: 151). Die Zahl der mit unbekanntem Ziel verzogenen Personen beträgt 41 (Juli 1936: 146). Im Juli wurden acht Kinder geboren (Juli 1936: 3). Die Todesfälle sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen (26: 1936: 22). Es wurden 14 Ehen geschlossen. Hamburg In einer Sitzung der Repräsentanten der Deutsch-Israelitischen Gemeinde in Hamburg wurde ein Nachtragsetat für 1937 in Höhe von 172 000 RM genehmigt. Die Nachforderungen sind durch die besondere Lage vieler Institutionen, voi allem des Krankenhauses, des Kulturbundes, der Wohlfahrt und Auswanderungshilfe notwendig geworden. In der Versammlung wurde ferner der Vertrag mit der Jüdischen Gemeinde in Altona über die Vereinigung der beiden Gemeinden angenommen und" der Vorstand ermächtigt, gleiche Verträge mit den jüdischen Gemeinden Wandsbek und Harburg -Wilhelmsburg abzuschliessen. Krefeld Der Etat der Synagogengemeinde für 1937/38 wurde von den Repräsentanten genehmigt. Der Steuersatz beträgt wie in den Vorjahren 24 Prozent von der Reichseinkommen- bzw. 30 Prozent der Vermögenssteuer. Im dritten Vierteljahr sind aus der Synagogengemeinde 22 Personen verzogen, während in der gleichen Zeit 14 Personen zugezogen sind. Sieben Todesfällen steht nur eine Geburt gegenüber, so dass die Seelenzahl der Synagogengemeinde am 1. Oktober 1492 beträgt. J.D. * Die Synagoge in Kreuznach konnte auf ihr 200jähriges Bestehen zurückblicken. Dr. Paul Cohn in Guben feiert in diesen Tagen seinen 65. Geburtstag. Man hat diesem Manne für mannigfache und nicht alltägliche geistige Bereicherung zu danken. Dieser bescheiden und fruchtbar im Stillen wirkende Provinzarzt ist den Kennern als Wissenschaftler, Gründer und langjähriger Leiter der Berliner „Physiognomischen Studiengesellschaft"«- als scharfsinniger Psychologe und Analytiker, als bedeutender Stilist, nicht zum wenigsten auch als aufrechter, gütiger Mensch vertraut und wert. In ihm lebt ein zugleich ästhetischer, künstlerischer und ethischer Geist, in dem sich echt ärztlicher Helferwille mit Lebens- und Schönheitsfreude und echtem Forschertrieb harmonisch vereint. Schon die Titel seiner ungewöhnlich gut geschriebenen und belehrendunterhaltsamen Bücher bezeugen diese Viel- Einigkeit seines Wesens und Wirkens: „Gemütserregungen als Krankheitsursache". „Vom unnötigen Altern", „Zur Hygiene des Geistes", „Die Seele ist Leib" u. a. Es ist kein banausischer Materialismus, der sich in diesem letzten Titel ausspricht, sondern nur der tiefe ärztliche Einblick in die zwangsläufige leibliche Bedingtheit alles Geistigen und Seelischen, für das er gerade weit über den Durchschnittsmediziner hinaus weltanschauliche und künstlerische Organe besitzt. Möge er selbst auchin schwerer Zeit sich noch lange des harmonischen körperlich-seelischen Einsgefühls erfreuen dürfen! Kurt Walter Groldschmidt. Aus den Familien Gustav Tuchler und Frau Anna geb. Strauz (Dresden) feierten am 18. Oktober ihre goldene Hochzeit. — Frau Lina Burgheim (Leipzig) feiert am 22. Oktober ihren 70. Geburtstag. — Mas Wertheimer (Eichtersheim/Baden), Vorsteher der Gemeinde. vollendet am 23. Oktober sein 75. Lebensjahr. — Frau Cäcilie Askanas (Berlin-Köpenick) Wird am 24. Oktober 75 Jahre alt. — Sally M eyer (Frankfurt a. M.) begeht am 25. Oktober seinen TO. Geburtstag. — Manny Reis (Wolfenbüttel) wird am 25. Oktober SO Jahre alt. — Max Schweitzer und Frau Johanna geb Hirschmann (Dresden) feiern am 23. Oktober ihre goldene Hochzeit. — Moses Bockmann und Frau Helene geb. Lippold (Steinbockenheim.'Rbeinhegen) begehen am 27. Oktober das Fest ihrer goldenen Hochzeit. — Bruno Goetz und Frau Edith (Berlin-Zehlendorf) feiern am 27. Oktober ihre silberne Hochzeit. Vom Erholungsheim Lehnitz des Jüdischen Frauenbundes. Reizende Spaziergänge führen in ruhige Kiefernwälder und an den nahen See. Im Heim selbst ist auf das beste für das Wohl der Gäste gesorgt. Eine grosse, geschützte Veranda bietet Gelegenheit zu Liegekuren. Lehnitz ist ein Platz, wo Ermüdete, Nervöse und Rekonvaleszenten (z. B. nach einer Operation) eine günstige und dabei nicht kostspielige Erholung finden. Besonders der Winter und die Uebergangszeit sind für Kuren, die unter ärztlicher Aufsicht stattfinden, vorzüglich geeignet. Das behaglich eingerichtete Haus ist dann nicht überfüllt. Es ist leichter als in der Hochsaison, nich nur dem Ruhebedürfnis, sondern auch den persönlichen Wünschen Rechnung zu tragen. Anmeldung: Verband Berlin des jüdischen Frauenbundes. Grunewald. Königsallee IIA (Dienstag 4—6, Freitag 11—1 Uhr; Telephon: 97 37 46 oder Oranienburg 20 43). Wann und wo finden Sie Rat? f||fll^ Mitteldeutschland Erfurt 28. Oktober, 16—19 Uhr. bei Dr. Baumgart. Nonnenrain 63a. XorddeutscMamd Hannover 29. Oktober, 12—14 Uhr, Georgstr. 14, II. Hessen und Hessen-Xassau CSiessen 26. Oktober. 10—13 ühr, Gemeindehaus, Lonystr. 4. * ' » y "S, „, T ALLENSTEIN {%mt S Bas I Staus L. Hirschfeld Haus der giften Qoallfä m\ Ifen J Wenn Sie gut bedient sein weiien so machen Sie Ihre Einkaufe bei den Inserenten der C.-V.-ZeHung ALTENBURG Kaufhaus IL t S. Gobi Immer führend ANNABERG imm. Bernhard Cbaskel Spezialhausf. Damsnkleidung ESSEN Ji£)9ckuhkcwLS ^j^S^XS^^ unl^c^^^^S! tömüdto für Herren- und Knabenbekleidung Blum ^^ffmmr^mmm^a^m Anzeigen m dec C.sV^Zeitung, xenüecm sich! G R E S Z HEINRICH TIETZ GREIZ Bedarfsartikel aller Art HAMBURG KORSETTHAUS GAZELLE MÖNCHEN S.Eichengriin&Co. MÖNCHEN DAMEN-MODESTOFFE RATHENOW pi!!III!llII!3!I!I11IIIl!II!!!IHII!UI!l!lIIl!!HHHflflI!iniI!ni!f!!III!in!flg j M. Conitzer & Söhne j \ Das Haus der guten Qualitäten \ iininiiiiiniininiHUHuininiiiiiiiinnnnuiiniiHniinfiHiniKiHiii STRAUBING Ttlodmkaus S.aiUm et seit 1907 STUTTGART Gebräder Baer Eberhardstrasse 1 Herren-Konfektion * Herren-Artikel * Hüte WITTEN a. d. 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