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Central-Verein-Zeitung · 1937-10-07 · 40 (7.10.1937) · page 14

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
40 (7.10.1937)
Date
1937-10-07
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seife 14 C.-V.-Zeitung Nr. 40 * 7. Oktober 1937 Die Schule hat wieder angefangen Von Ludwig Marx (Karlsruhe) Die Schule hat wieder angefangen, jetzt bist auch du wieder fortgegangen in ein Land, dessen Laut dir halb schon vertraut. Du bist noch ein Kind. und wie Kinder sind: Du freust dich am Neuen, und sollst dich freuen. Nur ab und zu in den letzten Tagen, da hörte ich dich die Mutter fragen. warum sie geweint . . . Leb' wohl! Der Zug fährt. Die Sonne scheint. Es wird eine kurze Zeit nur vergeh'n, da wirst du schon nicht mehr radebrechen, da wirst du die fremde Sprache sprechen, und man wird dich verstehen. Und wir ... Wir sind jetzt wieder aliein. Ich weiss, jetzt fängt die Zeit wieder an, Wo man die Post kaum erwarten kann . . . Das Schiff fährt wohl jetzt in den Hafen ein; weit draussen in Fernen . . . •Du lernst . . . Und wir lernen tapfer sein . . . <XX><X><><><>0<>^^ Aus tiefstem Grund das Sein herauszuklären.** Der diese Verse einmal schrieb, ruhl lang schon aus: Samuel Lublinski. der Dichterph'losonh. Sein schöpferisch kritischer Sinn erkannte früh. zu welch tiefen Erkenntnissen die Schwester strebte., nun war es der .Jüngere, menschlich und geistig vollendet gereift, der ..aus Heistern Grund" ihr Sein herauszuklären verstand und ihr den "Weg zu streng exakter Forschung wies. Alljährlich, meist nur für wenige Winterwochen, verliess Ida Lublinski die verschneite, riefe Einsamkeit der masurischen Vaterstadt Johannisburg, um in dem Stürmisch bewegten. literarischen Berlin der Jahrhundertwende an der Seife des Bruders geistige Freunde.und geniale Gefährten um sich zu versammeln: Martin Buber und. Fabiiis' Schach, den seltsam zarten Wanderer Peler Hille. Paul Ernst, Herbart Waiden, und den schwarzen Schwan Israels, vor. allem, ^loweiier Ludwig Sfeinmefz % Nürnberger Str. 56 (neben Woo'worthi Else Lasker-Schüler. die Ida Lublinski in Gestalt, der Wälder durchstreifr-mden .,R.aba". pin freundliches Denkmal setzte. Diesen winterlich wiederkehrenden Tagen, denen Ida Lublinski als den glücklichsten ihres Lebens gedenkt, folgten im stillen Weimar aufbauende, schöpferische Jahre in Gemeinschaft mit dem Bruder, bis sein früher Tod ihnen ein Ziel setzte Bei aller Verbundenheit mit dem brüderlich verwandten Genius, dessen ..Nachgelassene Schritten'- sie. mit verständnisvoller Würdigung einleitete, hat Ida Lublinski in bewusster Eigenart verstanden, selbständige wissenschaftliche Wege zu gehen. Die Frage nach dem Entstehen religiöser Vorstellungen und ihrer Weiterentwicklung zu den KuUurrcligionen führten sie über ethnologische und lirgeschichtliche Arbeiten auf das Gebiet der" Religionsforschung. Zahlreiche Veröffentlichungen ^"Fachzeitschriften sind, das Ergebnis ausgefüllter Jahre, wie ..Jakob und Esau'\ ein Beitrag'zum Erstgeburtsrecht der Juden, oder die aufschlnssreiche Studie über. ..Entstehung und Weiterentwicklung des altorientalischen Mythos*'. Eine ihrer frühesten. Veröffentlichungen voll scharfsinnig kühner .Neuentdeckung über die ..Mythische ürschicht vor dem Mythos'" begründete ihre Bedeutung als ernsthafte Forscherin, während die rein ethnologische Betrachtung ..Der Medizinmann bei den Naturvölkern Südamerikas'* ihren wissenschaftlichen Ruf über die Reichsgrenzen hinaustrug. Allmählich begann Ida Lublinski sich einem bestimmten Gebiet zu nähern, das ihr weitgespannter Erkenntnisreichium zunächst in tiefschürfenden Einzeldarstellungen dem allgemeinen- Verständnis näherte." Ihre Vortrage und Veröffentlichungen über ...Ursprung . und Wandlung der Einehe". ..Die Höhle im Mythos" und ..Der Mythos von der Geburt", vor allem jedoch ..Minang Kabau". sind im Grunde nur vorbereitende Studien für ihr aufschlußreiche? Werk „Vom Mutterrecht zum Vaterrecht" (F. A. Herbig. Berlin 1933) Ausgehend von den heute immer mehr verschwindenden Sitten mutterrechtlicher Prägung, wie dem abgelegenen Minang Kabau im Hochland von Sumatra, beleuchtet Ida Lublinski' die soziologischen, ökonomischen und psychologischen Folgerungen des Matriarchats. Mit durchdringender Logik versteht sie die Ergebnisse . prähistorischer Ausgrabung, ägyptische Mieroglyphenschriften. babylonische Tontafeln und die Zeugnisse der altsumerischon Königsstadt Kisch ihren wissenschaftlichen Folgerungen einzureihen. Und Ida Lublinski zeigt, wie die erkenntnismässtg bedingte Umwandlung des Mutterrechts und der Dienstehe, wie sie die Genesis noch, kennt (in der zärtlich unerschütterlichen Treue des Hirten Jakob für Rahel), allmählich über Raub- und Kaufehe bis zum Patriarchat und endlich zum heutigen'. Elternrecht.. die ganze Entwicklung menschlicher Kultur begleitet. Ida Lublinski. der Mensch, ist nicht müde geworden, „ein Beispiel voll klarer Kraft zu . geben",. wie der Bruder Samuel vor mehr als fünfzig Jahren der damals jugendlich-ernsten Schwester seh rieb, der Forscherin Ida Lublinski aber ist es vergönnt, voll geistig unermüdeter Schaffenskraft a"n der Vollendung eines neuen Werkes zu arbeiten. Hertha Kanner Haja-Hasche, streckt sich nach den Decken Von Mala Laaser Ich heisse Haja-Hascha, und ich schwitze fürchterlich. Die Sonne hat mich braun gebrannt, über mein braunes Gesicht läuft der Schweiss in wildem Strom.. Ich trage kurze Hosen und ein dünnes weisses Leinenhemd. An den Füssen hab' ich einfache Sandalen. Trotzdem bricht mir der Schweiss aus allen Poren. Dabei steht die Sonne jetzt noch gar nicht hoch, eben, dass die Strahlen schräg auf die Schneehügel fallen. Meine Füsse schmerzen schon, ich hätte nie gedacht, dass ich einmal einen solchen Tag würde überstehen müssen. Meine Arme sind schon rot vom Wühlen in dem prickelnden Schnee. Ich heisse aber Haja-Hascha und bin verdammt, nicht nachzugeben. Neben mir hält sich das Dromedar; es hat drei Beine, und der Dampf steigt scharf und ätzend von ihm auf. An der anderen Seite, über dem Feuer, quellen zischend Schaumgeysire hoch — man kann nicht überall zur gleichen Zeit sein. Um mich ist jetzt altes dampfverhangen, das Feuer ist schon halb erloschen. Da greif ich in den Nebel, dorthin, wo ich das Holz vermute und die kleingehackten, kostbaren Briketts —. Kurz, es handelt sich um grosse Wäsche. Lasst euch nur nicht, irreführen. Der Schnee, in dem ich wühle, ist Persilschnee in meiner verzinkten Eisenwanne. Das Feuer .glüht unter dem Wäschekessel, und die Schaumgeysire bestehen aus Seifeulauge, aus einfacher, unromantisch überkochender Lauge. Das Dromedar ist meine Waschmaschine; ein gelbes Eichenfass, steht auf drei gekrümmten Eisenbeinen und dampft, das ist ganz natürlich.- Der erste Kessel voll liegt ja schon drin. Dieses Dromedar funktioniert folgendermaßen: man klappe den Deckel mit dem beweglichen Armstiel in der Mitte über den Bottich und schraube den Verschluss an der Seite fest. Darauf setze man den Eichenschwenge! auf die Meiallscheibe in der Mitte, die den Holzarm in der Tonne dirigiert, und bewege ihn — den Schwengel — eine Viertelstunde hin und her. Haja-Hascha ist. vom, Artikelschreiben her gewöhnt, alle Dinge, die sie tut.. systematisch und mit Ueberlegung zu tun. Die allgemeine und einleitende Beschreibung ihrer Küche am Tag der grossen Wäsche hat Haja-Hascha schon geliefert. Die Atmosphäre ist gegeben. Haja-Hascha kommt nunmehr mit. eigenem. Programm.. Die künstlerische Gestaltung des Wäschewaschens: H a j a - Fl a s c h a 's "P f o g r a m m am Wäschetas : 1. Ouvertüre (am Vorabend): Einweichen der Wäsche in Bleicbsoda. 2. Marche funebre: Aufstehen um 4 Uhr morgens. 3. Con i'uoco: Anheizen des Kohlenherdes. 4. Allegro vivace: Erste Abreibung mit Hilfe von Seifenflocken. 5. Appassionata: Wäschekochen. (Man rühre tüchtig mit dem Stil eines alten Besens im Kessel, um das Ueberkoehen zu verhindern.) 6. Largo: Transport der abgekochten Wäsche ins Dromedar. 7. Allegro ma nou troppo: Das Schwenken oder die mechanische Reinigung der Wäsche im Dromedar. 8. Con moto: Transport der gereinigten Wäsche vermittels des schon genannten Besenstiels in die automalische Wasse.rdruckpresse. 9. Geschwindmarsch: Transport der ausgepressten Wäsche in die Badewanne. 10. Ritmo di Ire battute: Vierfaches Spülen. Danach Erholungsschwimmen der geplagten Wäsche im letzten Spülwasser. 11. Assai memo presto: Reinemachen der Küche. 12. Aliegretto gracioso: . Das Wäschehängen auf dem Trockenboden. 13. Andantino: Haia-Haschas Wannenbad, wobei eine Zigarette geraucht zu werden pflegt. (Sehr zu empfehlen!) 14. Verspeisung von vier Paar Wiener Würstchen mit Mostrich und Weissbrot. 15. Rondo capricciosc. op. 14 in e-moll von F. Mendelssohn-Bartholdy. 16. und letztens: Wiegenlied (Aliegretto' non troppo) von ebendemselben. Ausklang: Haja-Hascha geht zu Bett und schläft programmgemäss 16 Stunden bis zum nächsten Morgen. Träume sind nicht vorgesehen. Im Augenblick, da Haja-Hascha draussen die Haustürglocke gehen hört, halten wir bei Punkt 5 des Tagesprogramms — Appassionata: Wäschekochen. Die Küchenuhr zeigt halber zwölf. Haja-Hascha rührt mit dem Besenstiel im Wäschekessel. Die Küche ist mit Dampf geladen — Ich habe vergessen zu sagen, dass ich am Wäschetag nie versäumen werde, einen Zettel mit Reisszwecken an die Tür zu heften, auf welchem folgendes zu lesen ist: ..Krankheitshalber bis 5 Uhr:geschlossen!'' Allerdings, ich habe mit dem Geldbriefträger ein Abkommen: der Mann ist orientiert und klingelt demnach trotzdem. Ich gehe und öffne, so wie ich bin. ' Im Treppenhaus steht eine Dame, eine wirkliche Dame im Schneiderkostüm. Sie trägt eine Kappe und einen Schleier. Nubukstiefei und Glacehandschuhe. - ' ..Verzeihung —", sagt die fremde Dame. Ich frage: „Womit kann ich Ihnen dienen?'* .,0 Verzeihung —'*, stottert sie. „Kann ich Haja-Hascha sprechen?" ' ..Bitte schön, was soll's denn sein?" „Melden Sie mich bitte ah! Ich komme von auswärts, bin Rezitatorin. und mochte ein paar Arbeiten für die Wintertournee erwerben." ..Die Künstlerin ist im Augenblick überaus beschäftigt", sage ich grinsend. „Indessen, treten Sie ruhig ein!'* Die Dame tritt missirauisch näher, schiiesst die Haustür hinter sich und schnuppert. „Lassen Sie sich nur nicht stören,. Kindchen", sagt sie 'liebenswürdig. „Ich merke schon, Sie haben grosse Wäsche." „Ja — die Künstlerin hat grosse Wäsche. Kann sich leider gar nicht aus der Küche rühren. Wenn Sie mit ihr sprechen wollen, müssen Sie es schon in Kauf nehmen, dass sie währenddessen auf ihren Kessel achtgibt." Hierauf holt Haja-Hascha einen Stuhl aus dem Zimmer, stellt ihn in den Korridor vor die offene Küchentür und.bittet höflichst, Platz zu nehmen. Die Dame setzt sich schweigend nieder. Haja-Hascha geht in die Küche, greift nach dem Besenstiel und rührt ein bisschen im Wäschekessel. Dann sagt sie: „Wollen Sie Verse oder Prosa, gnädige Frau?" Eine Weile bleibt alles still. Endlich wird ein Hüsteln laut. „Verse oder Prosa?" „Verzeihung", sagt die Dame eingeschüchtert, „mir scheint, ich bin zu ungelegener Zeit gekommen." „Das macht mir nichts", versichert Haja- Hascha. . „.Ich hätte Sie natürlich, gern poetischer empfangen, nur,'•Sie' sehen ja--selber,-wie der Kessel kocht. Im' übrigen bin" ich selber die Künstlerin.'"' ..Und was wird sie jetzt wohl tun?", denkt Haja-Hascha neugierig. Zuerst sagt die Dame verlegen ihren Namen. Dann steht sie unerwartet auf, kommt in die Küche und drückt mir die Hand. „Kann ich nicht ein bisschen helfen?'* fragt sie. ..Damit Sie's nämlich wissen: ich wasch' mir meinen Kram genau so selber."* Haja-Hascha ist gerührt. Nun ist die Dame doch keine Dame, sondern eine vernünftige Frau. „Wissen Sie was?", sagt Haja-Hascha. „Sie gehen in mein Arbeitszimmer und suchen sich in aller Ruhe aus meiner Manuskriptenmappe das Richtige heraus. Zigaretten stehen auf dem Schreibtisch. Die Mappe liegt links unten im ersten Fach. Sollten Sie um drei noch hier sein, lad' ich Sie zu Wiener Würstchen ein. Ich bin sogar bereit, mein Programm Ihrethalber abzuändern und an Stelle der Punkte 15 und 16 einen zwanglosen Naehmittagstee im Arbeitsraum ' der Künstlerin zu setzen." „Was ist denn das für ein Programm?" fragt mich der Besuch verständnislos. . „Sie werden es gleich lesen"', sagt Haja- Hascha. „es liegt zuoberst in der Mappe." Die Dame, die gar keine ist, geht ins Zimmer. Ich bleib* in der Küche und tu' meine Arbeit. Um 3 Uhr. nach dem Wannenbad,'begibt sich Haja-Hascha ins Zimmer. ■ „Nun", fragt sie, „haben Sie gefunden, was Sie brauchen?" „Danke, ja", . erwidert die Rezitatorin. „am besten finde ich Ihr Waschprogramm. Machen Sie mir doch daraus eine kleine Erzählung, das würde prächtig in meine Vortragsfolge passen." Haja-Hascha ist nicht abgeneigt. „Schön und gut'*, meint sie, ..ich brauche ja nur niederzuschreiben, was uns zweien heute geschehen ist. Ich weiss nur leider keinen manierlichen Schiuss. Wissen" Sie nicht, selbst eine treffende Quintessenz, die man als „Moral" ans Ende setzen kann?" ..Aber wieso denn die Leute noch mit .der Nase drauf stippen", sagt sie kopfschüttelnd. „Die- Tendenz ist doch ganz klär,' — soll sich jeder seinen Schiuss alleine machen!" „Sie mögen eine ausgezeichnete Rezitator) n sein*", meint Haja-Hascha lächelnd, „vom Ge. schichtenschreiben haben Sie jedoch keine Ahnung. Eine Geschichte ohne Schlussmoral ist wie ein 'Stundenlutscher ohne Stengel. Und im übrigen ist mir eben ein glänzender Schiuss eingefallen." ..Was für einer?" fragt sie schnell. „Ach. ein Philosophensprüchlein: „Sich sein' Pflicht in ein seliges Spiel zu verwandeln, - das ist das Höchste.!" — Oder ein guter Bibelspruch: ..Ein fröhlich Herz macht das LeV) lustig: aber ein betrübter Mut vertrocknet das Gebein." 40 Jahre Jüdische Haushakimgsschule in Frankfurt a. M. Am 3. Oktober 1937 beging die. Jüdische Haushaltungsschule in Frankfurt a. M. die Feier ihres 40jährigen Bestehens. In dem gross-1 mit Lorbeerbäumen geschmückten Saale der Arnold-Lazarus-Halle versammelten sich zahlreiche Männer und Frauen, der Vorstand mvi der Lehrkörper der Schule, die Vertreter der Isr. Gemeinde, der Wohlfab ^Organisationen. df> Centrai-Vereins und der Frauenvereine, sowis die Schülerinnen der Anstalt und deren Eltern. Ein Mädchenchor eröffnete den Festakt, die 2. Vorsitzende. Alice Lilienstein, begrüsslo die Gäste, dann hielt die Leiterin der Hau?- haltungsschule. Lucie La quer, die Festrede. Der Bericht über die Entwicklung und di* Leistungen der Haushaltungsschule in den vjor Jahrzehnten ist in einer Denkschrift niedergelegt, die in den Händen der Festgäste war und auch den verschiedenen Organisationen zugeschickt wurde. Die Rede von Lucie Laqur-r erhob sich weit über diesen Rahmen und brachte in sprachlich feinsigeschliffener Form eine psvehologische Würdigung des Gedankengutes der pädagogischen Grundsätze der Schuir-, ihres erzieherischen Verhaltens und dT Struktur der Schülerinnen. Sehr aufschlussreich war diese letztere Betrachtung, die srh mit clor Wesensart und der Anpassungsfähigkeit der Schülerinnen befasste. je nach ihrer Herkümt aus Gross- oder Kleingemeinden, vom Land'\ aus Volks- oder Mittelschulen, vom Osten. Norden oder Süden des Reiches. Die Landsmann- BtBblMI&äx&im&stä „Der Besitz des Armen ist sein Recht auf deine Hilfe' Midrasch zu Spr. Sa!. 22, 22 l^lßt dU w& Schaft spielt eine erhebliche Rolle für «ias raschere oder langsamere Eingewöhnen O'1" Schülerinnen. Die Zugehörigkeit zu einem Buna ist oft massgebend' für die Problemstellung gegenüber den Berufs wünschen und der Benn**- wahl. Dieses-Eingehen auf die Individualist der Schülerinnen prägt, sich auch in der f-orn" des Unterrichts aus. der in manchen Fällen Lehrgespräch geführt wird. Forischrittlichkeii. Veruniwortungsbewusstsein.' psychologische Einfühlung kennzeichnen die geistige . Leitung 'if* Schule, die neben gründlicher hauswiriscLnutlicher Ausbildung auch jüdisches Wissen ai:<I Können, ethische und moralische Haltung vermittelt. Dieser gehaltvollen Darlegung der pädagogischen Grundsätze der jüdischen Haushaltung* schule folgten die Begrüssungen der Israei;tischen Gemeinde und Wohrfahrtsorganisaiionoü. des Centrai-Vereins und der Fraueuvereinc. In den Räumen der Schule wurde eine Abstellung der Arbeiten der Schülerinnen gez-2'5'- die in ihrer Anordnung auch den modern*1*' Geist der Leitung kennzeichnete. Heber praktischen Arbeiten aus den Gebieten ä?$ Kochens.' des Nähens, des Basteins, der Krankenpflege, der Bürgerkunde usw.. waren Sch;i'i''r angebracht mit Inschriften, wie „Entwickl1"'"- des Schönheitssinns"". ..Erziehung zur .Genauigkeit". ..ErziehutiQ zum logischen Denken**. ••^r' weckung des .Interesses für die Vorgänge d?r Gegenwart*' „Erziehung zur Wirtschaftlich!^'-" und ähnliches mehr, je nach dem Unterrichisfai'ti und dessen Anwendung. Die guten und schlechten Arbeitsvorgänge waren sinnfällig'dargestelltstatistische Uebersichten boten ein Bild dpr zahlenmässigen Leistungen in den verschiedenen Jahrgängen. Mitgrosser. Befriedigung und Genugtuunkönnen Vorstand und Lehrkörper an diesen Markstein des 40jährigen Bestehens ihrer Anstalt auf das Erreichte blicken. Stephanie Forchhciwcr- INTERNATIONALES SPEDITIONSBÖRO KERHOFF & LiPSCHUTZ Geschäftsgründung 1910 RUH C % FROMMELSTRASSE lö / Fernruf 420622 G. M. B. H. Spezialisten mit langjährigen Erfahrungen für U Ml 013 E NAC H PALÄSTINA Verpackungen an a!!en PlätzeD Vnfsch'an? durch gescbu'fas Fachpersonal K o t e n * o s e o m z u g s b e tr o i u ir.g r

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