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Central-Verein-Zeitung · 1937-09-30 · 39 (30.9.1937) · page 2

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
39 (30.9.1937)
Date
1937-09-30
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 C.-V.-Zeitung Nr. 39 * 30. September 1937 Der polnische Vertreter, Minister Ko- , marnicki, zog in der Debatte den Wert einer solchen Konferenz in Zweifei, da Fachleute aus Ländern, die eine Auswanderung grossen Stils finanzieren könnten, nicht geladen worden seien. Im übrigen wird Polen die Auswanderungsl'rage auch noch bei den Verhandlungen der zweiten Völkerbundskommission zur Erörterung stellen. Während der Tagung der Völkerbundsversammlung hat in Genf eine neue Sitzung Briefmarke - fPrifg Lewis* Berlin W35, Lüfzowstrasse 97 A. des Verbindungskomitees der Privatorganisationen für Auswandererschutz mit dem Oberkommissar Sir Neill Malcolm stattgefunden. Die jüdischen Organisationen waren auf der Sitzung vertreten. Mark Jarblum vom Jüdischen Weltkongress unterbreitete den Entwurf eines Statuts für die Auswanderer aus Deutschland, der im einzelnen durchberaten wurde. Danach soll sich, entgegen den bisher geltenden Bestimmungen der Auswandererschutz auf alle diejenigen erstrecken, die früher in Deutschland gelebt haben und jetzt nicht mehr den juristischen oder tatsächlichen Schutz der Reichsiegierung oder desjenigen Staates gemessen, in dem sie vor ihrer Niederlassung in Deutschland gelebt haben, ferner auch auf diejenigen, die nicht die Privilegien der früheren Auswandererschutzkonvention gemessen, also die Staatenlosen. Der Entwurf wird vom Oberkommissar dem Völkerbundssekretariat und der geplanten zwischenstaatlichen Regierungskonferenz zugeleitet werden. Das Verbindungskomitee hat ferner festgestellt, dass es den Oberkommissar in seinen Bemühungen, geeignete Territorien für die Ansiedkmg von Auswanderern aus Deutschland ausfindig zu machen, unterstützen werde. . * Auch die VI. (politische) Kommission 'des Völkerbundes, vor der bekanntlich das Palästina-Problem in aller Breite erörtert worden war,, hat sich über die Auswanderungsfrage zu einer Beratung zusammengefunden, und zwar im Hinblick auf die für 1938 geplante Auflösung des Nansen- Amtes. Die Kommission bestellte eine Unterkommission, der die Vertreter von 14 Staaten, unter dem Vorsitz des Schweizer Bundesrats Motta, angehören. Die Vertreter Norwegens, Lettlands, Englands und einem der kleineren Staaten gaben, teilweise in sehr entschiedener Form, der Meinung Ausdruck, dass die Arbeit des Völkerbunde? auf dem Gebiete des Flüchtlingswesens fortgeführt werden müsse. Die hier gestellten Problerne seien nicht gelöst und die Arbeit müsse vereinheitlicht werden. Auf dem Gebiete der Ansiedkmg und der sozialen Hilfsarbeit könnten Völkerbnndsmitlel nicht bereitgestellt werden, aber der Rechtsschutz der Auswanderer falle in das Gebiet der Völkerbundsarbeit. Der Vertreter Frankreichs meinte hingegen, der Völkerbund solle sich nicht im mittelbar mit der Verwaltung der Auswandererangelegenheiten befassen. Die Kommission betonte schliesslich, dass der Völkerbund sich auch in Zukunft mit den Fragen des Auswanderungswesens beschäftigen müsse. Elm poi&f sehes Regierimgseommiiiiique In Polen wurde ein Regierungsc. o m m u n i q u e veröffentlicht, in dem es heisst, dass die Polizeibehörden in den letzten Wochen über eine Anzahl von Störungen der öffentlichen Ruhe und Ordnung berichtet haben. Es seien durch verantwortungslose Elemente Passanten überfallen und Fenster zertrümmert worden. Die Behörden seien entschlossen. Unruhen mit Entschiedenheit und mit d^r ganzen Strenge des Gesetzes zu unterdrücken- Die an den Unruhen Schuldigen würden verhaftet und streng bestraft werden, wo es sich um Minderjährige handelt, würden die Eltern zur Verantwortung gezogen werden. # Es ist in den letzten Tagen in verschiedenen Gegenden Polens, insbesondere in Bieisko und Warschau, zu judenfeindlichen Ausschreitungen gekommen, die in Bieisko progromartigen Charakter annahmen und an die Vorgänge in Brest Litowsk erinnerten. In Czenstochau brachte die nationaldemokratische Fraktion des Stadtrates den Antrag ein, alle Juden aus der Stadt mit Rücksicht auf den polnischen Katholizismus zu entfernen. Der Wortlaut des Antrages wurde auf Maueranschlägen bekanntgegeben. In der Sitzung des Stadtrates verlangte der Sprecher.der Nationaldemokraten, dass ein früheres Gesetz wieder in Kraft treten soll, demzufolge Juden der Aufenthalt in einem Umkreis von zwei Meilen verboten werden soll. Der Redner richtete die schärfsten Angriffe gegen die jüdischen Einwohner, die 25 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. Die Abstimmung über den Antrag wurde von dem Vorsitzenden mit der Begründung abgelehnt, dass er verfassungswidrig sei. Das Schnellgericht in Warschau hat zwölf Jugendliche, die Schaufenster jüdischer Geschäfte zertrümmert und jüdische Passanten überfallen hatten, zu Gefängnisstrafen von sieben bis vierzehn Tagen verurteilt. Ausserdem wurden etwa 200 Personen festgenommen, die sich an den judenfeindlichen Ausschreitungen beteiligt hatten. Der Vorsitzende des Jüdischen Parlamentsklubs, Abg. Sommerstein, hat wegen der Ausschreitungen in Bieisko und Biala bei dem Woiwoden von Krakau und bei dem Vizewroiwoden für Polnisch- Schlesien interveniert. Beide erklärten, es seien strenge Verordnungen erlassen worden, durch die die öffentliche Sicherheit vollständig gewährleistet erscheine. in msworiscnes Zur deMtse&eM Ausgabe des Peel-Berichts Seit der Veröffentlichung der Vorschläge für die zukünftige Gestaltung Palästinas, die den Bericht der Palästina-Kommission abschliessen, und der zustimmenden Erklärung der englischen Regierung zu diesen Vorschlägen vom 7. Julf 1937 hat sich naturgemäss das öffentliche Interesse leidenschaftlich der Diskussion dieser Vorschläge zugewandt. Demgegenüber ist der eigentliche Bericht der Kommission, der die Begründung zu diesen Vorschlägen enthält, in der Beachtimg zu kurz gekommen. Das ist nicht zu verwundern, denn der Bericht ist sehr umfangreich (über 400 Seiten). Er war in England sehr schnell vergriffen. Er ist für Leser in Deutschland praktisch überhaupt erst zugänglich, seitdem der Schocken-Verlag ihn in einer deutschen Uebersetzung herausgebracht hat. Sein Studium kann nicht dringlich genug empfohlen werden. Es handelt sich um ein Dokument von höchstem geschichtlichem Wert. Die Kraft der Darstellung, die Fülle des verarbeiteten Materials, die Objektivität und Fairness gegenüber allen Problemen, der Mut zur Stellungnahme und zur Entscheidung sind bewundernswert. Der Bericht beginnt mit einer kurzen — ungemein eindrucksvollen — Darstellung der Geschichte der Juden in Palästina und in der Diaspora, von den Anfängen des jüdischen Volkes bis zur Entstehung des Zionismus, und zeigt auf, dass die Verbindung der Juden mit Palästina niemals aufgehört hat, auch, in den Zeiten nicht, in denen praktisch nur eine sehr geringe Anzahl von Juden in Palästina lebte (1845 nicht mehr als 12 000), er zeigt das Schicksal Palästinas unter römischer, byzantinischer, arabischer und' türkischer Herrschaft und den immer stärkeren Verfall des Heiligen Landes. Der .Krieg zieht Palästina in den Strudel kriegspolitischer Interessen. Um die Araber zum Abfall von der türkischen Herrschaft zu bewegen, wird dem Scherif von Mekka im Juli 191.5 die Zusage gemacht, dass im Fall eines Sieges der alliierten Mächte die arabischen Gebiete des türkischen Reiches ihre Unabhängigkeit erhalten sollten. Um die Juden in den Zentren jüdischer Massensiedlungen, vor allem also in Polen und Amerika, an die Kriegsziele der Entente zu binden, wird 1917 die Balfour-Deklaration erlassen, die die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina zusichert. Für die Engländer liegt in diesen beiden Versprechungen kein Widerspruch, denn Syrien war im Mac-Mahon- Srief, in dem die Zusicherung an die Araber niedergelegt war, ausdrücklich ausgenommen (mit Rücksicht auf die Franzosen, die dort eigene Kriegsziele verfolgten), und Palästina war in der Zeit der türkischen Herrschaft ein Teil von Syrien. Die Araber aber haben, diese Sonderbehandlung von Palästina niemals anerkannt, und hier liegt, der Keim zu allen späteren Schwierigkeiten. Es wird der Versuch Weizmanns geschildert, durch eine Verständigimg mit Emir Feisal diese Schwierigkeiten von vornherein auszuräumen. Vielleicht wäre dieser Versuch gelungen, wenn alle sonstigen Hoffnungen der Araber in Erfüllung gegangen wären. Dies aber ist nicht der Fall. Der Sieg der alliierten Mächte bringt den Arabern nicht ein grosses, unabhängiges arabisches Reich, sondern die Errichtung einer Reihe arabischer Mandatsgebiete unter teils englischer, teils französischer Verwaltung als Mandatarmacht. . Als Ziel wird der Mandatsregierung allerdings gesetzt, die verwalteten Gebiete allmählich zu vollkommener Unabhängigkeit zu entwickeln. Die Bevölkerung soll zur Teilnahme an der Regierung herangezogen und so allmählich befähigt werden, sie selbst zu übernehmen. Nur"das Palästina-Mandat erhält ein anderes Gesicht. Hier soll in erster Linie die nationale Heimstätte für die Juden geschaffen werden. Es soll zwar nach dem "Wortlaut der Balfour-Deklaration nichts getan wrerden, was „die bürgerlichen und "religiösen Rechte bestehender nichtjüdischer Gemeinschaften in Palästina beeinträchtigen könnte", aber schon die Tatsache, dass in dieser Formulierung die Araber, zu dieser Zeit die eigentliche Masse der Bewohner (über 600 000 Araber und etwa 80 000 Juden), nicht einmal, genannt sind, muss deren Hoffnung, auch in Palästina allmählich ihre Unabhängigkeit zu gewinnen, aufs schärfste beeinträchtigen. Schon bei Ingangsetzung des Mandats in Palästina lehnen" die Araber sowohl die jüdische Heimstätte wie die Mandatsregierung vollkommen ab. Mit grosser Ausführlichkeit und Eindringlichkeit setzt der Bericht auseinander, w^eshalb es entgegen allen ursprünglichen Hoffnungen nicht gelungen ist, und nicht gelingen konnte, diesen Widerstand zu überwinden. Wären die Juden, so sagt der Bericht, nach Palästina gekommen mit der Absicht, sich den Arabern anzupassen und mit ihnen gemeinsam ein palästinensisches Gemeinschaftswesen aufzubauen, so wären die Araber vielleicht bereit gewesen, sie in gewissem Umfang aufzunehmen. Eine solche Haltung aber hätte dem ureigensten Ziel des Zionismus widersprochen. In Palästina wollen die Juden zum erstenmal nicht geduldet, sondern, kraft eigenen Rechts leben und ihre Heimstätte aus eigener Kraft aufbauen. Dabei sind sie keineswegs feindlich gegen die Araber eingestellt. Sie sind nur vollkommen beschäftigt mit dem Aufbau der Heimstätte, der ihre ganze Kraft und ihren ganzen Enthusiasmus beansprucht Die Araber liegen — von einem kleinen Intellektuellenkreis abgesehen — ausserhalb ihres Blickfeldes. Der Bericht widerlegt die Behauptung, dass die Juden die Araber vom Lande verdrängen. Im Gegenteil: die wichtigsten von den Juden besiedelten Gebiete waren vorher Wüste oder Sumpf, sind erst durch die Arbeit der Juden überhaupt bewohnbar geworden. Die Araber haben unzweifelhaft von der jüdischen Einwanderung grosse wirtschaftliche Vorteile gehabt. Aber — dieses Ergebnis wird in dem Bericht immer wieder gezogen — je besser die wirtschaftliche Situation ist, um so schlechter ist die politische. Die Araber fürchten von Anfang an den Anstieg der Juden an Zahl und wirtschaftlicher Kraft. Die gewaltsamen Ausbrüche der Jahre 1920, 1921, 1929 und 1933 sind Ausdruck dieser Furcht, die sich in Hass umsetzt; und es ist bezeichnend, dass die Jahre einer relativen Ruhe immer solche sind, in denen der Fortschritt des Landes aus irgendwelchen Gründen gehemmt ist. Die schwersten Unruhen, die des Jahres 1936 — der Bericht nennt sie eine Revolte —, führt der Bericht auf den Einfluss „externer Faktoren" zurück. Der Umbruch in Deutschland und die katastrophale wirtschaftliche Lage der Juden in Polen und die sich damit ergebende Notwendigkeit, für eine grosse Zahl von Juden Zuflucht zu schaffen, hat der Entwicklung des jüdischen Palästina ein ganz anderes Tempo aufgezwungen. Während noch im Jahre 1932 die Einwanderungsziffer 9500 betrug, sprang sie im Jahre 1933 auf 30 300, 1934 auf 42 360, 1935 auf nahezu 62 000. An späterer Stelle des Berichts wird berechnet, dass unter Berücksichtigung der natürlichen Vermehrung von Juden und Arabern bei einer jährlichen Einwanderung von 40 000 etwa im Jahre 1954 bei einer solchen von 60 000 schon 1947 die Bevölkerungszahlen der Juden und Araber gleich sein würden. Die Furcht der Araber vor einer jüdischen Majorität in Palästina steigert sich infolgedessen ins Grenzenlose. Der zweite externe Faktor liegt in der politischen Entwicklung der arabisehen WTelt ausserhalb Palästinas. In Transjordanien, Irak und Aegypten haben die Engländer die volle nationale Unabhängigkeit und die Mitgliedschaft beim Völkerbund anerkannt, für Syrien und Libanon ist die gleiche Entwicklung durch Verträge mit Frankreich für nahe Zukunft gesichert. Die Araber von Palästina müssen das Gefühl erhalten, dass ihnen allein die Unabhängigkeit verweigert wird, dass sie damit zu Arabern zweiter Klasse gestempelt werden, trotzdem kein Grund dafür angeführt werden kann. Diesen beiden Hauptursachen fügt der Bericht in einer Zusammenfassung der tieferen Ursachen für die „Revolte" des Jahres 1936 drei weitere hinzu: die Empfindung der Araber, sich gegenüber der Mandatsregierung nicht in gleicher Weise zu Gehör bringen zu können wie die Juden, die Erregung über grosse jüdische Landkäufe der" letzten Zeit, der Modernismus und die Intensität des jüdischen Nationalismus. Im zweiten Teil des Berichtes werden alle Zweige der Verwaltung und des öffentlichen Lebens in Palästina eingehend untersucht. Dieser Teil gibt, ganz unabhängig von der Zweckbestimmung des Berichts, eine Palästinakunde, wie sie so umfassend und in die Tiefe gehend bisher wohl nicht geschrieben worden ist. Wie ein roter Faden - aber zieht sich durch jedes Kapitel die Frage nach dem Verhältnis zwischen Juden und Arabern auf den einzelnen Gebieten und nach den Möglichkeiten, zu einer Kooperation zu kommen. Der Bericht lässt keinen Zweifel darüber zu, dass es der Mandatsregierung möglich wäre, Ordnung und Sicherheit in Palästina zu gewährleisten und Jeden Widerstand zu brechen. Aber die Anwendung von Gewalt gegenüber einer Be-* völkerung, deren. Wohl England anvertraut' ist, wäre mit dem Sinn für Gerechtigkeit und Verantwortung nur zu vereinbare^ und würde entsprechend von der öffentlichen Meinung auch nur geduldet werden, wenn sie schliesslich zu dem Ziel der Versöhnung der Gegensätze führen könnte. In Kanada, Südafrika, Indien hat England Beispiele für eine solche Aussöhnung nach Gewaltanwendung gegeben. In Palästina hält der Bericht sie nicht für erreichbar. Darum bleibt nur die Möglichkeit der chirurgischen Operation. Es folgt der Teilungsplan. Solange man von der Lektüre des Berichts gefangen ist, wirken die Darlegungen und Schlussfolgerungen unbedingt überzeugend. Man legt den Bericht aus der Hand mit dem Gefühl: es gibt keine andere Lösung. Gewinnt man dann allerdings aber einen gewissen Abstand, so bleiben die Zwreifel nicht aus. Gerade der kurze Hinweis ziemlich am Scbluss des Berichts auf andere Ereignisse der englischen Kolonialgeschichte bringt einem zum Bewnsstsein, dass England gegenüber den ihm anvertrauten Völkern nicht zum erstenmal vor einer fast unlösbaren Situation sieht. Vielleicht wird es sich einmal herausstellen, dass die historische Bedeutung des Peel-Berichts nicht so sehr in seinen positiven Vorschlägen gelegen hat wie in der Tatsache, dass" hier das Kernproblem der Palästinafragen mit der Deutlichkeit und Unerbittlichkeit aufgezeigt worden ist, die alle Beteiligten zum Handeln gezwungen hat. . Cora Berliner Chefredakteur: Dr. Alfred Hirschberg; stellvertretender Chefredakteur: Dr. Margarete Edeliieim. Verantwortlich für den Sport: Dr. Emst G. Löwenthal : verantwortlich für die Aufnahm* von Bildern: Dr. Margarete EdeLheim; sämtlich in Berlin. Für Rücksendung unverlangter Einsendungen ist Freiumschlag beizufügen. Leiter der Anzeigen-Abteilung und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Friedrich Nathan. Berlin DA II. Vi. 38 236. PI. 5 Verlag: Jüdischer Central-Verein e. V. Berlin W 15, Emser Str. 42 Druck der Buch- und Tiefdruck-Gesellschaft mhH. Berlin RW 19. 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