Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 37 (17.9.1937)
- Date
- 1937-09-17
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 37 * 3. Beiblatt CYZeitung 17. September 1937* Seite IT; pprendam - bratfleiroj Von Professor Dr. H. Reickmann, Säo Paulo Die Schriftleitung korrigiert die Ueburigsaufgaben und beantwortet zusätzliche Fragen :m Rahmen des Möglichen. — Die Einsendungen mit der Anschrift: An die C-V.-Zeitung, Abtig. Sprachkurs, Berlin w" 15, Emser Strasse 42, müssen bis spätestens Dienstag früh nach dem Erscheinen der betreffenden Aufgabe, eingegangen und deutlich, einseitig mit breitem Rand, geschrieben sein; ein adressierter Freiumschlag ist beizufügen. Lektion 8 Indlcativo und Sub.j uncilvo Trotz der komplizierten-Begründungen in sämtlichen bisher erschienenen Lehrbüchern beruht der T.-ahre Unterschied im Gebrauch der beiden Modi (Indicativp und Subjunctivo) nur auf einem einzigen primitiven Grundsatz:. Der Xndieativo drückt aus, was ist, was existiert. Der Subjunctivo drückt das aus. was nicht ist, was (vielleicht noch) nicht existiert. Was (noch) nicht' existiert, kann wahrscheinlich oder wünschenswert, kann ferner eine Hypothese. (Annahme) sein; denn, wäre die betreffende Tätigkeit nähme) sein; denn, wäre die Tätigkeit oder der Zustand schon Tatsache, so kann von Vermutung oder Wunscli (Befehl) nicht mehr die Rede sein. Es ist irrig, anzunehmen, dass irgendein Verb oder ein verbaler. Ausdruck, .wie .„es .ist nötig", „es ist wünschenswert", „es ist wahrscheinlich, möglich" und dergleichen schon von sich selbst aus diesen oder ■ jenen Modus, beispielsweise den Subjunctiyo, nach sich hätten. Nicht der Umstand,' dass solche' Ausdrücke den Satz einleiten, bestimmen- "den" Modus, sondern der Indicativo steht tatsächlich stets, wenn die betreffende'Tätigkeit oder Zustand a l s-T a tsache angegeben werden soll. Der Subjunctivo drückt nur die Nicht-Wirklichkeit aus. Es ist durchaus nicht erförderlich, dass ein Satz, wie beispielsweise „ich wünsche, möchte oder befehle, dass du dies tust", eins derartiger vorgesetzter Verben enthalt; schon der Sinn des. gegebenen Befehls „tu das" besagt ja deutlich, dass die betreffende Tätigkeit zur Zeit des geäusserten Wunsches oder Befehls noch nicht ausgeübt wird. Aus .demselben Grunde werden auch, wie wir später sehen werden, alle (gebräuchlichen) Imperativ-(Befehls-)Formen als Subjunetivos erscheinen. In der Form des Subjunctivo müssen natürlich auch alle Hypothesen erscheinen, also solche Annahmen,, die in der Form eines1 Bedingungssatzes auftreten, . z.: B. „wenn ich Geld, hätte, ■. A " Der Sprechende'hat also zur Zeit;kein Geld; es handelt sich'nur um eine Annahme seinerseits.' Aiim.: Das über den Indikativ und Subjunktiv Gesagte ist durchaus subjektiv (persönlich) zu bewerten, d. h. was für den einen eine feststehende Tatsache ist, kann für den anderen zweifelhaft sein und umgekehrt. So würde ein normal Sehender von einer roten Fläche, beispielshälber einer rot angestrichenen Wand behaupten: „Die Wand ist rot", und die'Mehrzahl der Menschen würde" ihm hierin beistimmen. Ein Farbenblinder würde von seinem Standpunkt aus. behaupten: „Nein, die Wand ist grau", und er hätte'auch recht, da der Lichtreflex in seinem Sehnerv und in der betreffenden Gehirnzelle eine andere Wirkung hervorruft. — Dieses Beispiel soll nur dazu dienen, um zu zeigen, .dass ein und dieselbe Sache von verschiedenen Personen verschieden empfunden und bewertet werden kann. .— Es sei noch ein anderer, sehr häufig vorkommender Fall erwähnt: Zwei Personen, wir nennen sie X und Y, unterhalten sich über eine dritte Person Z. X fragt nun Y: „Glaubst du, dass Z morgen kommt?". X ist (was auch schon aus dem. Ton seiner zweifelhaft vorgebrachten Frage zu erkennen ist) der "^Ansicht, dass Z nicht kommt; also wird er die Form „kommt" als Subjunktiv geben. ' Y dagegen ist fest überzeugt, dass Z kommen wird; er würde also, wenn er dieselbe Frage an X richtete, die Verbalform „kommt" durch den Indikativ ausdrücken. Und beide, sowohl X wieY, haben recht, da sie von verschiede- . nen Standpunkten ausgehen: X -bezweifelt, Y glaubt fest, daß Z kommt." Daher rührt auch die scheinbare Willkür im Gebrauch des Indikativs und Subjunktivs: für den einen kann Tatsache sein,, was für den anderen Hypothese oder wünschenswert ist. Lektion 9 Konjugation (Fortsetzung) Die Tempora (Zeiten) werden eingeteilt in Haupt- und Neben-Tempora, laut folgender Tabelle: Ha upt-Tempora Neben-T emp ö'r a .Präsente . Imperfeito Perfeito . Maisqueperfeito Futuro Condicional Alle Verbalformen (ausgenommen Futuro und Condicional, s. dort) bestehen aus Stamm-i-(Tempuscharakter) + Endung Der Stamm Infinitiv wird gefunden, in- I (a) II (e) III (i) dem man vom Infiama-r come-r parti-r •nitiv die Endung lieben essen abreisen -r abstreicht. Auf diese Weise erkennt man auch deutlich die drei Konjugarionsklassen -a, -e, -i. — Es sei hier nochmals verwiesen auf Lektion 7,- Absatz 1, und hier -wiederholt erwähnt, dass -a,. -e, -i zum Stamm gehören und nicht zur Endung. Nur die Neben-Tempera (Imperfeito und Maisqueperfeito ) haben Tempuscharaktere. Ohne den betreffenden- Tempuscharakter würden sie sonst gleich ihrem eigenen Presente sein, da sie dann auch nur Stamm ~r Endung hätten. Imperfeito hat den Tempuscharakter -va-, und Maisqueperjeito hat -ra-, zwischen Stamm und Endung eingeschaltet. Wie schon erwähnt, sind die Endungen In allen drei Konjugationen überall dieselben. Dies gilt für alle Tempora, mit Ausnahme des Perfeito, dessen. Endungen gesondert folgen.' Anm.: Für Humanisten sei hier bemerkt, dass die Bildung des Perfeito aus dem verkürzten Perfektum der lat. I. und II. Konjugation übernommen ist, also durchaus nicht eine „Ausnahme" darstellt. Rabbi Akiba Eger zum 13. Tischri — 18. September Von Professor. Dr. Isaak Markon Am 13. Tischri (18. September), an seinem 100. Todestag, gedenkt die ganze jüdische Welt eines Grossen in Israel — des berühmten Gaons Rabbi Akiba Eger. R. Akiba Eger war einer der grössten talmudischen Kapazitäten der letzten 300 Jahre und vielleicht der bedeutendste unter den talmudischen Gelehrten-seiner Zeit, demnach der überragendste in der Periode seit 125 Jahren. Dabei muss betont werden, dass er in einer Epoche wirkte, wo am Himmel jüdischer Gelehrsamkeit Gestirne strahlten wie R. Jakob Lorberbaum in Lissa, der „Lissaer Raw" geheissen, oder „der Chawwat Daath" nach seinem Werke genannt, R. Mordechai Benet zu Nikolsburg, R. Moses S 0 f e r in Pressburg, nach seinem Werk „Chatam Sofer" genannt (in zweiter. Ehe Schwiegersohn R. Akiba Egers), R. Elieser Münz zu- Trietsch, Verfasser des „Schemen Rokeach", R. Ephraim Salmon Margolies zu Brody, Verfasser des „Beth Ephraim", R. Chajim Woloschiner, der bedeutendste Schüler des Wilnaer Gaon und Begründer der berühmten Woloschiner Jeschibah und einige andere. R. Akiba Eger erblickte am 1. Cheschwan 5522 (20. Oktober 1761) als der älteste Sohn des Moses Gins und seiner Ehefrau Gitl, geborene Eger (Eiger), in Eisenstadt (Ungarn) das Licht der Welt. Sein Vater R. Moses Gins, ein sehr frommer, gelehrter Mann, war ein Abkömmling des; berühmten Wormser Rabbiners R. Moses Brod, eines Sohnes des berühmten R. Abraham Brod, Rabbiner zu Frankfurt a. M. — Unter seinen Ahnen mütterlicherseits, die sich in das siebente Geschlecht zurückverfolgen lassen und in Halberstadt ihre Heimat hatten, ist der bekannteste der Gross- und Namensvater unseres R. Akiba, R. Akiba Eger der Aeltere, Rabbiner zu Pressburg. Den ersten Talmudunterricht genoss der kleine Akiba bei seinem Vater. Der trotz seiner körperlichen Schwächlichkeit geistig früh entwickelte Knahe suchte bald die Jeschiba zu Mattersdorf auf. Nach kurzer Zeit siedelte er nach Breslau über, wo sein Onkel R. Benjamin Wolf im Hause seines Schwiegervaters R. Chajim Jona Teonim-Fränkel lebte. Er hörte dort die Lehrvorträge des R'/Chajjim Jona und des R. Benjamin' -Wolf. Sein phänomenales Gedächtnis und seine rasche Auffassungsgabe erregten allgemeine Bewunderung. Seit seinem 15. Lebensjahre hat R. Akiba selbst begonnen, Lehrvorträge zu halten und Thorakunde zu verbreiten. Acht Jahre hatte er in-Breslau gelebt, und gelehrt. Jm Jahre 1780 heiratete er mit 18 Jahren in Lissa Glückchen, die Tochter des R. Isaak Märgolies. Sein Schwiegervater gab ihm ein Haus und eine grosse Bibliothek, und er konnte sich nunmehr seinen Studien widmen. Zehn Jahre wirkte R. Akiba in Lissa. Als aber sein Schwiegervater nach dem grossen Brande in Lissa von 1790 sein Hab und Gut verlor, folgte R. Akiba; einer Einladung der Gemeinde Rawitsch und nahm dort vorübergehend Aufenthalt. Auf Drängen seines Schwiegervaters nahm er im Jahre" 1791 die Wahl zum Rabbiner in Märkisch-Friedland an. Als er im Jahre 1S10 von, seiner Heimatgemeinde Eisenstadt in ehrenvoll ler Weise als Rabbiner berufen wurde, hatten ihn die bedeutendsten Rabbiner Deutschlands gebeten, in Deutschland zu bleiben. Im Jahre 1814 folgte R: Akiba einem Rufe als Rabbiner nach Posen. In allen diesen Städten hat R. Akiba Eger eine segensreiche Tätigkeit entfaltet. Unzählige Schüler haben unter seiner Leitung sich dem 1837 103 1937 Ernst Lochner & Horkheimer Frankfurt a. M., Liebfraueaberg 39, 1. Stock. TeL 29 288 HerrenStOffe in den altbekannt ersten Qualitäten Thorastudium gewidmet, darunter viele der; namhaftesten Rabbiner des 19. Jahrhunderts. Zu den bedeutendsten seiner Schüler zählt der geistvolle und philosophisch gebildete," weithin berühmte R. Zebi Hirsch Kalischer aus Lissa, später in Thorn, Verfasser mehrerer Werke und der geistige „Vater des Zionismus". Eine ganze Reihe seiner Schüler hat sich auf dem Gebiete der Wissenschaft des Judentums verdient gemacht, wie Dr. David Joel, Seminarrabbiner in Breslau, Dr. L. Lazarus, auch Seminarrabbiner in Breslau, der Talmudübersetzer Dr. Pinner, der Verfasser der Lexika zum Talmud, Midrasch und Targum, Professor Dr. Jakob Levy, Dr. Saul Isaak Kämpf, Prediger und Professor in Prag, der berühmte Bibliograph Joseph Zedner, Kustos am British Museum in London, Professor Dr. Julius Fürst in Leipzig u. a. In Posen bot sich R. Akiba Eger Gelegenheit für einen weit ausgedehnten Wirkungskreis* Tausende von Schülern strömten aus den entferntesten Ländern' nach dem Lehrhause des „Posener Gaon". Der Provinz Posen und Umgegend galt R. Akiba auch ohne den offiziellen; Titel als Oberlandesrabbiner, dessen Vermittlung und Entscheidung gleichsam als höchste Instanz; .oft angerufen und stets respektiert. Von Nicht« juden wurde er als „Papst der Juden" bezeichnet. Aber nicht nur Nachbarstädte riefen; die Entscheidung R. Akibas' in schwierigen Fragen an, sondern auch die bedeutenden Rab« biner der ansehnlichsten Gemeinden Deutschlands, Polens und Russlands: ganze Gemeinden, wie Kowno, Wilnä.'Sfrassburg, Biälystok n. y, a, erbaten seinen Urteilsspruch. Aber ausser seiner Geistesgrösse hatte sich! R. Akiba durch die edelsten Züge seine? Charakters ausgezeichnet. Von seiner musterhaften Gutmütigkeit, Bescheidenheit, Selbstlosigkeit, Anspruchslosigkeit, von seiner Teilnahme am Geschick gelehrter Männer, von seiner- Krankenpflege, geben uns unzählige Tatsachen interessante Belege. Besonders wird seine ungewöhnlich zarte Bedachtnahme auf die Ehre seiner Schüler hervorgehoben. Er hat niemals irgend jemanden aus der grossen Schar seiner. Novelle von Alfred Auerbach (Schluss.) Paris, 10.;Mai 1829. Ei, Du mein Hofmeister, . mit welcher Angst begleitest Du meinen Weg, mit. welcher Güte verfolgt Deine . Cläre meines Herzens Schlag; wie lieb von ihr — aber —- das Schicksal mag sich nicht dreinreden lassen, — ich bin ihm nun einmal verhaftet. Meine Dramen sind bei Cotta erschienen, ich betrachte meine Kinder mit peinlichem Gefühl. Warum musste ich sie schaffen? Ach, könnte man doch sein Lied wie der: Vogel in die Luft schmettern, ohne an Hörer zu denken und.an Werturteile, vergessen! Ich möchte nichts sein alsein kleiner Beamter, der seine Pflicht tut, und der an seinem Gehalt ersehen kann, was . er wert ist. ' " Aber, ich rede zuviel von.mir selbst. Hier ist alles in Erregung und brodelt um uns her. Europa soll nicht , zur Ruhe, kommen. Sie werden es in Ihrer Stille nicht so bemerken wie die Menschen hier. Der Teufel ist am Werk. Herr Scribe hat selbst etwas Satanisches. Denken Sie, er schreibt einen Text für. meinen Brüder „Robert , der Teufel".. Und Jäköb lässt sich von ihm dazu bringen, die Musik zu schaffen .... Die Hölle sprüht herauf, und der Musiker soll den Spuk beschwören. Es wird eine Teufelsoper für das. SeinebabeL-, Und es ist wirklich unheimlich um uns herum. Jakob lässt sich den ganzen Tag nicht sehen, er sitzt mit Scribe zusammen. Man vernimmt keinen Laut, wenn sie schaffen. Niemand wird zugelassen — bis in die späten Nachtstunden hocken sie da! Ob Jakob diese: Arbeitsweise durchhalten kann? Er ist kein starker Mensch —, aber welche Energie bringt er doch, auf, welche Willenskraft! Ich habe Ihnen ein Bild der Stimmung gegeben. Ihr Michael. Ganz gegen die Gepflogenheiten der letzten Jahre folgte diesem Brief bald ein Brief aus München nach: Lieber Freund! •Icli floh aus dem Tumult. Es war zuletzt allzuviel. Mitten im Lärm der Nachrichten, bei Hohn und Lästerung, also in einer Verwirklichung des Danteschen Inferno — bringen die beiden Autoren es zuwege, in Schaffenslaune zu bleiben, ja mir scheint, dass Herr Scribe ein grausames Behagen an den Vorgängen hat und meinen Bruder in den Krallen hält. Niemals könnte ich mit einem 'solchen Mann zusammenarbeiten. An Jakob konnte ich nicht mehr herankommen, ich hätte ihm auch keinen Einwand machen können. So bin ich denn nach München gefahren und will Ruhe finden. Michael. Wieder kam in schneller Folge ein Brief. Es schien, als ob Michael sich dem Manne, dem er das Letzte anvertraute, allein noch seelisch erschliessen könne und eine Hilfe suche: Ich finde die ersehnte Ruhe auch hier nicht, was ist mit mir?. Ist meine Schaffenskraft in Paris versengt worden? ... Ich bin matt. — Ich las mein Drama „Schwert und Hand" den Freunden vor. Zu Beginn waren sie aufmerksam und zuversichtlich, aber dann sah ich besorgte Augen. Was ist denn mit mir? Jakob beschwört mit dem Zauber seiner Melodien den Kraterschlund, er ist gefeit und ich? — hat mich das Geschick ereilt? Thalheim, 10. Mai 1832. Lieber Michael Wir sind sehr betrübt. Deine Berichte sind verwirrt und selbstquälerischer, als ]e zuvors Nimm doch nicht jede Enttäuschung so hart. Wie ich höre, hat Dein Bruder mit der Teufelsoper einen grossen Erfolg gehabt. Er komponiert über den Lärm hinaus, er musiziert über die Risse hinweg! Man muss ihm schon .Respekt zollen. Aber Du darfst Dich dadurch nicht entmutigen lassen. Ich habe Dein neues Drama gelesen, es ist nicht so gut gebaut, wie Dein „Paria" und „Struensee". Du lässt Dich allzusehr von der Gegenwart verstimmen. Wir warten auf den gefassteren Michael . . . München, im Juni 1832. Lieber Freund Sie werden noch eine W7eile auf den Michael warten müssen, den Sie wünschen. Ich mag nicht mehr! Meine Freunde trösten mich, ich mag ihn nicht, den faden Trost." Verzeihen Sie, dass ich mich so gehen lasse, aber Sie sind der einzige Mensch, dem ich etwas von meinem Innersten zeige. Vergessen Sie nicht Ihren Michael. Zerreissen Sie diesen Brief, Frau Cläre soll nichts erfahren. Auch mein Bruder nicht, ich freue mich, dass er hat, was mir verwehrt ist . . . Thalheim, 13. März 1833. Lieber Michael Ich habe die Absicht, zu Dir zu kommen, ich glaube,: dass Du mich brauchst, aber, ich weiss nicht, ob Dir mein Besuch auch recht ist. Du wirst vielleicht Deinen alten Lehrer, der nicht gerade elegant und hoffähig erscheint, gar nicht gern in Deiner Nähe haben. Ich will ja auch nur ganz kurz bei Dir sein und Dich ein wenig aufzurichten versuchen. Ich kann auch zugleich einige Bibliotheksarbeiten dort erledigen, die ich seit j '^^^M^^ '■'/So/', K UHJOO JjUVll In diesen Tagen wird der Briefträger die Bezugs- und Zustellgebühren für die C-V.-Zeitung in Höhe von 99 UßmifM für die Monate Oktober, November, Dezember 1937, kassieren. Nur wer die Postquittung einlöst, erhält die Zeitung ohne Unterbrechung zugestellt. — Alle Adressenänderungen Nachsendewünsche, Beschwerden usw. sind stets dem zuständigen Postamt (Zeitungsstelle) zu melden. Denn der Versand der C-V.-Zeitung geschieht durch das Postzeitungsamf! C-V.-Zeitung Berlin W15, Emser Str. 42 TeL: 92 81 41