Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 37 (17.9.1937)
- Date
- 1937-09-17
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 3* * T. Beiblaff 17.Septb"r. 1937 * Seite 3 Low David, der älteste von fünf Geschwistern, lebte um das Jahr 1710 in Heichelheim. Vom Vater und Grossvater war er zum „Lernen", zum Talmudstudium bestimmt. Er aber hatte dazu weder Neigung noch Talent. Zwar begriff er gut, lernte leicht und konnte bald Liturgie und Gebet auswendig, war auch durchaus fromm und gottesfürchtig. doch seine wirkliche Neigung galt dem Wald mit seinen Bäumen und Tieren^ dem Himmel mit Vögeln und Wolken, mit Sonne und Sternen, galt der Wiese mit Blume und Strauch. Oit lag er im Walde und pries in feurigen Worten die Herrlichkeit Gottes, die sich ihm in der Natur erschloss. Alle Vorhaltungen seiner Freunde waren umsonst. „Ist die Natur", so pflegte er zu sagen, „nicht auch eine Offenbarung, ein Buch der Grösse und Allmacht Gottes?" Eines Tages ging er wiederum kräutersuchend übers Feld, wanderte weiter und immer weiter, und seine Gedanken schweiften mit ihm über die Enge seines ärmlichen Lebens hinaus. Immer herrlicher erschienen ihm Waid und Flur, und als er sich an einer kleinen Lichtung zur Rast niedersetzte, die Bäume rauschten, die Zweige sich im Winde wiegten, die Gräser von Tautropfen perlten und Eichhörnchen und Wiesel zwischen den Bäumen umhersprangen, war ihm, als beugten sich Natur und Kreatur im Gebet zum Lobe des Herrn. Und er schlief ein. Als er erwachte, war tiefe Nacht, und dort, wo am Tage die W7olken jagten, blinkten die Sterne ohne Zahl. Langsam zog die Dämmerung herauf, im Osten rötete sich der Himmel als Vorbote des kommenden Tages. Schon wollte er aufspringen und nach Hause e.\\en, bang vor dem Empfang, den man ihm dort bereiten würde, als ihn ein wunderbares Erlebnis pannte. Ganz nahe erscholl Singen und Zwit- , Schern. Leise schlich er näher. Eine Quelle rieselte im Wald und weitete sich zum Bach, an dem Hunderte der schönsten Vögel badeten, sangen und jubilierten im aufflammenden Morgen. In wirrem Durcheinander flogen, schwebten, sprangen und hüpften sie von Baum zu Baum, von Ast zu Ast. Bewegt hielt er den Atem an, stand still, um die bunte Schar nicht zu verscheuchen, und lauschte der herrlichen Sinfonie. Langsam hob sich die Sonne aus dem Schleier des Nebels, und die Vögel flatterten hinaus ins Freie. Low wanderte heimwärts. Da kam ihm ein junger Wolf entgegen. Das Tier war verletzt, hinkte auf drei Beinen und zeigte fletschend die Zähne. Und doch erschien es ihm nicht feindselig. Langsam kam es näher, leise streichelte Low seinen Rücken, und ruhig senkte es den Kopf auf seine Knie. Er untersuchte die Wunde, wusch sie mit klarem Wasser und bedeckte sie mit heilenden Kräutern. Dann zog er weiter gen Heichelheim. Aber der Wolf suchte ihm zu folgen. Bald blieb er ermüdet und leise jaulend zurück. Die Wunde schmerzte, und heulend verbarg er sich in einer Höhle. Low überlegte: wenn er das Tier sich selbst überliess, würde es elend verkommen, unfähig, auf Raub, auf Nahrung auszugehen. Und doch war auch es ein Geschöpf Gottes, erschaffen zum Leben. So beschloss er, zu bleiben und das Tier, das ihm der Herr gesandt hatte, gesund zu pflegen. An jenem grossen alten Baum, dessen zahlreich verschlungene Wurzeln einen natürlichen Unterschlupf bildeten und in dem der Wolf sich verkrochen hatte, schlug er sein Nachtlager auf. Dort fand er Zuflucht vor Sturm und Regen, dort war Kühle vor der Sonne und Schutz vor der Kälte. Er lebte als Einsiedler, erkundete Gräser und Kräuter auf ihre heilende Wirkung. Bald sammelten sich Tiere um ihn. Sie liefen ihm zu, er fand sie krank auf seinen Wegen. Nicht weit von der Höhle lagerte ein Schäfer mit seiner Lämmerherde. Neunzig Jahre mochte er zählen, er wusste es selbst nicht mehr, gebeugt von der Last des Lebens.. Er hörte nicht mehr, wenn der Wolf in die Herde fiel und merkte nicht mehr, wenn der Fuchs die Hürden umschlich. Aber sein Ruf als Heilkundiger war weit verbreitet. Zu ihm, dem alten Crispi, kam Low täglich. Er half ihm die Herde zusammenhalten, bereitete das gemeinsame Mahl und ging ihm zur Hand, wo es nötig war. Crispi dagegen zeigte ihm den Wald, wo er am schönsten und geheimnisvollsten war, führte ihn zu den Stellen, wo die besten Wurzeln und Kräuter wruchsen und erklärte ihm ihre heilende Wirkung. Alte Schäferbücher lieh er ihm, aus denen man den Bau des Körpers und seiner Organe erkennen konnte. So halfen sie einander. Nur eines vermieste Low bei seinem Lehrer: Nie war in den Büchern von der Hilfe des Ewigen die Rede, nie sprach er von Gottes Allmacht. Für Low war es unfassbar, dass ein Kranker ohne göttliche Hilfe gesunden könne. Zur Rede gestellt, entgegnete Crispi: „Glaubst du, dass Gott sich um jedes einzelne Lebewesen kümmern kann?" „Ja", entgegnete Low, „sieh diese kleine Maus, sieh diesen Ameisenhaufen, alle sind Geschöpfe des Herrn, Teil seiner Welt, wie auch der Mensch." Crispi schüttelte den Kopf. Aber von der Frömmigkeit Löws blieb er nicht unberührt. „Wenn ich jetzt", sagte er, „mit der Herde nach Hause ziehe, kannst du meine Kunst weiter betreiben. Um Ernährung und Kleidung brauchst du dich nicht zu sorgen. Sie werden dir Eier und Butter und Hühner und Tauben bringen und Kleider und Schuhe. Ich aber schenke dir meinen Pelz und meine Bücher. Niemanden habe ich in meinem langen Leben kennengelernt, der so aufrichtig und ergeben seinem Gott diente wie du." Und so w-ard Low David des alten Crispi Nachfolger. Sein Ruf verbreitete sich weithin und zahllos waren die Geschichten, die man sich von den Erfolgen seiner Kunst erzählte. 3. Drei Jahre hauste Low schon in der Einsamkeit. Eines Mittags schlugen die Tiere an, die Vögel flatterten unruhig umher, der laute Ton lobertWolfers W 15, Kurfürstendamm 48/49» Te!.: S2 47 56 — Bürgersieige Asphallierungen, Pflasterungen eines Jagdhorns drang zu ihm. Eine Reiterschar hielt vor der Höhle. Low trat hinaus. Barsch fuhr man ihn an: „Seid Ihr David Low, der seltsame Jude, der Wunderdoktor?" „Ich bin kein Doktor und kann keine Wunder vollbringen. Das kann allein der Herr aller Herren, mein Gott. Mit seinem Beistand suche ich Kranken zu helfen, Leiden zu lindern und Wunden zu heilen." „Unser Fürst ist erkrankt. Der Aerzte Kunst hat versagt, wir haben Befehl, dich an unseres Herrn Krankenlager zu bringen, damit du an ihm deine Kunst erprohst." „Gern will ich Euch folgen. Aber wer soll meine Tiere warten?" Die Reiter berieten leise miteinander. Schliesslich versprachen sie, einen zuverlässigen. Wächter zurückzulassen. Sie trieben zur Eile. Low schnürte sein Bündel, sass auf hinter einem der Reiter, und in fliegendem Galopp ging es über Berge und Täler zur Stadt. Als Low mit den Abgesandten im Schloss erschien, begrüsste ihn des Fürsten Mutter voll Freundlichkeit. Man führte ihn sofort ins Krankenzimmer. Low trat ans Bett, untersuchte voll Ruhe den Fürsten. Vor ihm lag der junge Körper vom Fieber übergössen, das edle Gesicht mit den offenen Augen schien von der Krankheit verwirrt. „Mit Hilfe des Allmächtigen will ich versuchen, Euch zu heilen. Doch eins, edler Herr, müsst Ihr versprechen: neun Tage und neun Nächte dürft Ihr nichts essen und nichts trinken, ausser dem, was ich Euch reiche. Es wird nicht viel sein und es wird nicht gut sein.*' Der Fürst sah auf seine Mutter. Als er an ihrem Lächeln merkte, dass sie dem Juden vertraue, willigte er nach kurzem Zögern ein. Die Höflinge, misstrauisch und feindseilig gegen S ILBERFUCHS- Capes. Edelmarder, IVerze. moderne Pelzpaletots, eleg-ante echte Pelzmäntel grosse Auswahl, sehr preiswert J.Weissier, Pe!ze,n u r Kurfiirstendamm 29 den Juden, verlangten als Bürgschaft seinen Tod, wenn die Frist vergeblich abgelaufen sei. Und so ward es beschlossen. Low bereitete seine Kräuter, wich Tag und Nacht nicht vom Bett, wachte über jeden Atemzug des Kranken. Allein der Zustand besserte sich nicht, das Fieber wollte nicht weichen. Als der neunte Tag vorüber war, forderten die Höflinge, dass Low sein Versprechen erfülle oder sich zum Sterben bereite. Der aber fuhr unerschütterlich im Gebet fort. Noch immer lag der Fürst ohne Besinnung in apathischem Schlaf. Doch plötzlich, als das Lärmen der Höflinge immer lauter wurde, öffnete er die Augen und sprach: ..Niemand rühre ihn an, er sei sonst des Todes!" Er nahm des Juden Hand in die seine und Low merkte voll Erstaunen, wrie er den Fürstenring, das Attribut seiner Macht, ihm, dem Juden, anzustecken versuchte. Schnell zog er die Hand der Fürstin herbei, und ohne dass der Kranke den Wechsel merkte, glitt der Ring auf der Mutter Hand. Erschöpft sank der Fürst zurück. Laut sagte Low: „Aerztliche Kunst kann hier nicht mehr helfen, nur der Herr allein. Betet!" Da kniete die Mutter nieder und betend schlummerte sie ein. Im Traum flog sie hinauf zu des Himmels Pforten. Immer höher ging der Flug über Sterne und Welten. Engel schwebten ihr entgegen und führten sie vor den Thron des Allmächtigen. Tausende von Sonnen spiegelten sich in der Pracht und Grösse des Der einsame Grübler Zu Moritz Heimanns Werk Vor zwei Jahren, als sich — am 22. September — sein Todestag zum zehntemnal jährte, ist auch in diesen Blättern MoritzHeimanns gedacht worden. Jetzt, zwölf Jahre nach seinem allzu frühen Tode, ist eine Auswahl aus seinem Werk erschienen, bestimmt, den Dichter und Denker Morjtz Heimann nochmals zu uns sprechen zu lassen: „Die Spindel" (Bermanrv- Fischer-Verlag, Wien). Wir gehen in der Annahme wohl nicht fehl, den «Grund, warum die neue Auswahl unternommen wurde, darin zu suchen, dass das Werk Heimanns, zerstreut und in langen Zeitabständen erschienen, noch einmal einer das Wesentliche zusammenfassenden Herausstellung bedurfte, um vor dem Urteil der Nachwelt bestehen zu können. Vergegenwärtigen wir uns nur einmal den langgestreckten Weg, auf dem das literarische Werk Moritz Heimanns entstanden ist! Er ist zuerst, seit 1905, als dramatischer Dichter hervorgetreten, ohne jedoch auf der Bühne dauernd Fuss fassen zu können. Seine dramatischen Hauptwerke traten erst in der Nachkriegszeit in die Oeffentlichkeit: 1920 „Armand Carrel", zwei Jahre später das nachbiblische Drama «Daa^Weib des Akiba". Heimanns Stücke haben, vvie erwähnt, die Bühne nicht nachhaltend erobern können. Die scharf und hart konturierte Kunstform des Dramas musste sich der weichen, biegsamen und elegischen Natur des Dichters von vornherein versagen. Dagegen fand er in Novelle und Essay die ihm gemässe Form der Mitteilung und des dichterischen Ausdrucks. Auf beiden Gebieten literarischer Formung hat er einen eigenen Stil entwickelt. Seine Form der Novelle wird durch ein merkwürdiges Ueberstrahltsein von lyrischem Hauche gekennzeichnet. Seine in ihrem Gedankenreichtum und ihrer Klarheit bewunderungswürdigen Essayistik ist stets im Begriff, in die Welt des dichterischen Fühlens und Ausdrucks ein- und unterzutauchen. In längeren Zwischenräumen — 1905, 1911 und 1921 — hat Heimaansedne- NoveUeii..veröffentlicht, 1918 trug er die Ernte seiner essayistischen Kunst, teilweise auch schon Aphorismen, in der schönen dreibändigen Ausgabe seiner „Prosaischen Schriften" zusammen. Aus dem Nachlass wurde eine weitere Sammlung von Essays herausgegeben. Der neue, nach Heimanns frühem Tode erschienene Auswahlband „Die Spindel" ist nach einem darin enthaltenen Gleichnis betitelt worden. Es ist dies eine der geistreichen Parabelerzählungen Heimanns, in der am Ende der weise Konfuzius für eine gefundene Lehre die Bezeichnung „die Spindel" oder „die Schraube" wählte. Denn er allein wusste, dass er zweimal hatte drehen müssen, bis der Gedanke fest und richtig sass. Somit soll die Wahl des Titels dem Leser des neuen Auswahlbandes zugleich einen wichtigen Hinweis geben: er muss den Inhalt des gewichtigen Bandes zumindest zweimal lesen, wenn die nicht in gewohnten Geleisen Moritz Heimann , Bästß von.GertrudM-eimanni (4Mdem PMo-Letikofrl^ einherziehenden Gedanken Heimanns bei ihm Wurzeln schlagen sollen. Sinn und Ziel der neuen Heimann-Ausgabe musste es sein, ein Gesamtbild des Autors zu bieten, das sämtliche bezeichnenden Züge seiner geistigen Physiognomie aufweist. Man darf mit Befriedigung feststellen, dass der dargebotene Querschnitt durch sein Werk die schwierige Aufgabe recht gut gelöst hat. Mag der eine oder andere Kenner und Liebhaber der Schriften Heimanns die eine oder andere ihm liebgewordene Produktion vermissen, — dies wird bei einer Auswahl stets unvermeidlich sein —, so wird er doch bereitwillig zugeben, dass sowohl der dichtende Eigenschöpfer als auch der Denker, Aphorist, Essayist und Kritiker in dem Bande vernehmlich zu Worte kommt, ja es darf als ein besonderer Vorzug der neuen Ausgabe angesprochen werden, dass in ihr neben einer vollständigen Sammlung der Aphorismen zum erstenmal die gesammelten Gedichte mitgeteilt werden, wodurch das Bild des Dichters eine überraschende und bedeutungsvolle Vertiefung erfährt. Mit Novellen, Gedichten und einzelnen dramatischen Szenen ist der Dichter in dem Bande vertreten. Von den Dramen konnten begreiflicherweise aus Raummangel nur Einzelszenen dargeboten werden, die den Stil des Dramatikers nur beispielhaft anzudeuten vermögen. Wenn sie auch einen Rückschluss an die Gesamtstruktur des dramatischen Organismus nicht gestatten, so führen sie selbst in ihrer Isoliertheit den schlüssigen Beweis, dass das Bühnenschaffen Heimanns des eigentlich dramatischen Nervs, des harten Zugriffs des geborenen Tragikers entbehrte. Diese Dramenszenen — eine Szene aus dem hinterlassenen Fragment „Reinold", einer Dramatisierung der Geschichte von den. vier Haimonskindern, wird erstmals mitgeteilt —, diese Szenen sind Einzelteile hoher Gedankendichtungen, lyrischer Dramen, in denen das dramatisch pulsende Leben vor der Schönheit und Tiefe der Empfindung zurücktritt. Aber diese dichterischen Schönheiten sind so beträchtlich, dass der Wunsch aufkeimt, die Kul- .jaKööaä-I^isplB? äis-tofe a^i dg?.Su^g m$k guten jüdischen Stücken ist, möge einmal die Wiederaufnahme von Heimanns „Weib des Akiba" in Erwägung ziehen. Ein besonderer Reiz der neuen Ausgabe liegt, wie gesagt, in der Veröffentlichung der gesammelten Gedichte. Sie stellen selbst für denjenigen, der Heimann einigermassen zu kennen glaubte, ein unvermutetes Geschenk dar. Anzahl, Motivwahl und Thematik: dieser Gedichte ist wenig umfangreich. Das kurze subjektive Bekenntnis- und Erlebnisgedicht herrscht vor. Daneben stehen grössere Gedichtschöpfungen mehr balladesken Charakters; die — wras uns besonders interessieren muss — jüdische Stoffe aufgreifen. („Der Rabbi und der Räuber", ..Der Rabbi und der Fluss", „Rosa Zenoch"). Eine abgründige Melancholie, ein schmerzliches Wissen um die Schattenseiten des Daseins, eine tiefe Naturverbundenheit, Todesahnung, Traum und Nachtgedanken: sie bilden den Grundakkord dieser Gedichte. Keineswegs ist diese Lyrik, wenn man den höchsten Massstab der Form anlegten jeder Hinsicht vollendet. Nur selten tragen die Verse den Stempel der Vollendung wie etwa in dem kurzen Gedicht „Nacht": Baum und Weg und Alles nimmt die-Nacht, Trägt sie fern von mir, so stark und sacht, Dass ich hilflos fröstle, bis sie eines Nah, unendlich nah mir legt: dein Herz an meines. Wichtiger als die Formvollendung sind bei den Gedichten Heimanns die seelischen Hintergründe, die zarten Andeutungen einer an bitterer Erfahrung reichen Innenwelt. Von den zahlreichen novellistischen Arbeiten Heimanns haben nur zwei in dem Bande Aufnahme finden können. Dafür sind es aber zwei Meisterstücke, die einen wirksamen Kontrast ergeben und die Vielseitigkeit seiner novellistischen Begabung ins rechte Licht setzen. Der Novelle „Die vergebliche Botschaft" liegt, wie im Nachwort mitgeteilt wird, eine Episode aus dem Leben Grill-