Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 35 (2.9.1937)
- Date
- 1937-09-02
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Settel* C-V.-Zeftung Nr. 35 * 2. September 1937 Eine Frau liest die Bibel Fot. Sonnenfeld sich und wurden straff. Und dann sah sie zu uns nieder — ja, sie schien uns überhaupt erst zu bemerken — und erzählte uns Geschichten aus der Bibel in jener märchenhaften Art, wie sie uns Kindern am besten einging. Sie kannte ihre Bibel ganz genau, und die Welt Gottes, die daraus sprach, war ihr vertrauter als die tägliche Welt. Nach dieser Frömmigkeit, die meiner Grossmutter so natürlich war, sehnen sich wohl jene, die heute — angesichts schwerer Schicksalsschläge — sagen: „Ach, wenn ich doch fromm wäre." Denn jene heitere Gotteskindschaft, jenes Wissen um Geführtsein und Geborgenheit, jener Zusammenhang mit dem Ewigen ist eine herrliche Gabe und zugleich die tiefste Lebensweisheit, die es gibt. Aber sie-lässt sich nicht erlernen, lässt sich höchstens durch die Atmosphäre des Elternhauses vorbereiten. Es gibt aber auch eine andere Frömmigkeit Eine, die lange Zeit tief unbewusst in der Seele schlummert, bis sie durch wirre Erlebnisse geweckt wird. So erging es einer nahen Freundin von mir. Sie hatte ihren geliebten Mann verloren und wusste nicht aus noch ein. Einmal stand sie in ihrer Bibliothek und nahm mechanisch ein Buch nach dem andern heraus. Manchmal schlug sie eins auf, las flüchtig und legte es dann enttäuscht wieder zu den übrigen. Keins konnte ihr irgendein Interesse abgewinnen, keins gewährte ihr Trost. Schliesslich griff sie nach der Bibel, einer grossen illustrierten Ausgabe, die ihr Mann einmal in Paris beim Trödler für sie erstanden. Und sie kam an die Psalmen. Zuerst las sie nur so darüber hin, bis sie plötzlich aufhorchte. Die Sprache dort schien aus ihr selbst zu kommen. Zu ihr drangen Töne des Schmerzes, wie sie sie nie so echt, so leidenschaftlich vernommen. Sie sah ihre Bilder und Gleichnisse, wie sie eben nur der Zerschlagenen einer zu zeichnen vermag. Sie fühlte sich im Innersten verstanden. Aber mehr als das, sie hörte Verheissungen, Trostworte voll Ruhe und Gewissheit, die ihr schliesslich so eingingen, dass sie erquickt und schliesslich über ihr Schicksal erhoben ward. Die Dämmerung fiel nieder, und sie las immer noch. Sie las eigentlich nicht mehr, sie betete die Psalmen. Erst leise, dann laut und schliesslich so inbrünstig, dass sie in die Knie sank und sie zum Himmel schrie. Als sie aufstand, fühlte sie, dass sie das gelobte Land Gottes betreten hatte, das ihr von nun an ihre wahre Heimat wurde. L. Blick auf die Frauenarbeit in der Welt Ueberall in der Welt © © « Einen Augenblick zwischen den Gebeten gibt 99 .wohl immer, da hält man inne und merkt es kaum, und die s-o lange übermässig gespannten Gedanken werden müde, verwirren sich, flattern weg, setzen sich an ein Fenster oder auf ein Licht, ruhen und steigen von neuem auf und schweifen fort, weit, weit ab, in die blaue Ferne. Wir sind doch Juden, wir sind ja eine Familie, deren Eltern und Kinder und Geschwister verstreut sind, in alle vier Winde, in alle Ecken dieser so wenig runden, dieser so kantigen, dornenspitzen Welt, und wenn man jetzt, heute nicht hier wäre, sondern . . . Aber es ist Rosch haschana in der ganzen Welt; in Chile und Australien, in Kapstadt und Helsingfors, in Krotoschin und in Los Angeles werden heute die - gleichen Gebete gesprochen. Wenn man dort wäre . . . Und man malt sich aus, wie es wäre. Da sieht man ein Dörfchen in Palästina, es ist noch ganz jung, vor fünf Jahren stand noch nicht einmal ein Wellblechgedanke da, und jetzt sind es ein paar Häuser, Ställe, eine Art Wachtturm, Felder und Bäume und mindestens dreissig, vierzig Juden, und ein kleines Bethaus, ein Gemeinde- oder Gemeinschaftshaus, haben sie auch schon. Man hat es nie leibhaftig gesehen, und doch hat man eine ungefähre Vorstellung . . -. bildet man sich ein■ . . . und „sieht" nun die Männer am Vorlag von der Arbeit kommen, von den Feldern und aus den Ställen, sie sind matt, manche fasten noch vor Rosch haschana, sie sind erregt, aber sie sprechen wenig, die Sonne denkt noch nicht ans Abendrot, aber es ist doch schon Feierabend, und die Menschen duschen ausgiebiger denn je, die. Frauen haben noch alles mögliche vorzubereiten, und Kuchenbrot und Kuchen duften aus dem Ofen über die wenig befahrene Strasse hinüber. Und der schmächtige Melker, der einmal Jurist war und von dem doch die Kühe viel menschlichere Dinge zu muhen und zu sagen wüssten als einst die Pandekten, der Melker, der morgen vorbeten wird, ganz so, wie er es noch von seinem Grossvater viel, viel weiter nordwestlich gehört hat, der Melker summt in Gedanken die mächtige und schwierige Melodie des Untanne-tokef-Gebetes, aber nur in Gedanken, beileibe darf heute noch kein Ton über seine Lippen! Und Frau Beile überlegt — ach, es ist so schwer hier.am Rosch-haschana-Abend braucht man Obst, eine Sorte, die man dies Jahr noch nicht gegessen hat, und zu Hause war es immer ganz einfach, man kaufte Aepfel, die ersten annehmbaren, und Weintrauben und strich Honig auf die Apfelscheiben und sprach den Neujahrssegen, damit das Jahr so apf ei frisch und honigsüss würde wie . . . wie es vielleicht hätte werden können, wenn . . . aber hier, in diesem heiligen, seligen, unselig seligen Lande gehören die Trauben schon seit Wochen zum täglichen Brot, und die Melonen sind eine niedere Frucht, und die eigenen Apfelbäume sind noch zu jung, sie tragen noch nicht und . . . liebe, gute Frau Beile, Dein, man kann gar nicht weiterdenken, man hat dich schon solange nicht mehr gesehen, Grossmutter bist du inzwischen geworden und eine Frau vom Dorfe, und heute abend ist Rosch haschana, und man möchte bloss hinlaufen zu dir, nichts als hinlaufen und deine . alten, guten, verarbeiteten Hände küssen und heulen wie ein kleiner Junge. Und nun ist man schon so lange auf der Welt und war noch nicht einmal in Indien. Aber wenn man nun hinkäme, so wäre es eine besondere Sache, die Feiertage bei Frau S. in Jaipur zu verbringen. Man kennt Frau S., die eine seltsam fromme und resolute Frau von sephardischer Herkunft ist, ebensowenig persönlich wie die Märchenstadt Jaipur mit ihren Palästen aus Tausendundeiner Nacht, mit ihren Radjputanen und Tieren und Göttern und Juden. Es sind nur wenige Juden da, aber zwei Gemeinden, schwarze und weisse Juden, die einander menschenfremd und spinnefeind sind, die einander das ganze Jahr meiden und nicht kennen. Und das Unheimliche: zwei Gemeinden, von denen keine eine Gemeinde ist, weil keine allein Minjan hat. Im letzten Jahr sind drei Kinder da geboren worden, zwei schwarze Judenkinder und ein weisses, und vorher warteten und rechneten alle Juden von Jaipur: wenn die Kinder leben und Jungen werden und niemand von uns stirbt, so haben wir in dreizehn Jahren, so Gott will, Minjan. Aber dann waren das weisse und ein schwarzes Kind Mädchen und das andere schwarze starb. Aber Frau S. ist eine ebenso fromme wie resolute Person, und wenn man diesen Rosch haschana bei ihr wäre, so könnte man vielleicht etwas Unvorstellbares erleben. Denn wenn sie um etwas bittet, so ist das wie ein Befehl, dem man folgen muss, und wenn sie für die Feiertage in ihr grosses Haus alle weissen und schwarzen Juden von Jaipur einladet, zum Beten und zur Jüdischkeit, dann gibt's da keine Vorurteile mehr, sondern Minjan, dann gibt's da mitten im märchenhaftesten Radcjuti-Indien . . .jüdische Einigkeit ... Im Osten aber, in einem der kleinen, bedrückten, armen Judenstädtchen möchte man nur in der Schul sein, zum Beten, und nicht dann noch in einem Hause; denn sie würden einem Gast wohl das Beste aufwarten, das sie haben, und haben doch selbst kaum satt zu essen. Aber vormittags, in der Schul, im Sturm und Rausch der Bussgebete, zwischen den Männern, die, den Tallis über den Kopf gezogen, sich schluchzend, wie nur Männer schluchzen, an die Brust schlagen, diesen Männern, dürr und schmal wie aus Holzstichen, und den Jungen, klein und behend und mit göttlichen Stimmen, einmal wieder aus allen Herzenstiefen wie aus unergründlichen Brunnen herauf das Beten, die Busse, die Umkehr, die Hoffnung, die verzweifelte Hoffnung emporstammeln, singen, schluchzen, jauchzen, triumphieren hören . . Und dann die atemlose Die Stellung der Frau in den verschiedenen Ländern wird den Völkerbund in seiner diesjährigen Tagung beschäftigen. Und zwar wird die Lage der Frau auf allen Lebensgebieten, z.B. als Staatsbürgerin, in der Ehe, in der Wirtschaft, im Bildungswesen, in der Sozialpolitik usw., behandelt werden. Unter Heranziehung der zuständigen Frauen verbände haben die dem Völkerbund angeschlossenen Länder Berichte eingereicht * Vom 23. bis 26. September findet in Rom der IL internationale Kongress für Kinderfürsorge statt, bei dem u. a. über die Fürsorge für europäische Kinder in den Kolonien, die körperliche Ertüchtigung der Schuljugend, das Schicksal der Kinder, im Falle der Auflösung einer Ehe oder Scheidung vom juristischen und sozialen Standpunkt aus, die juristische Vormundschaft über Kinder im internationalen Verkehr verhandelt werden wird. * In Jugoslawien hat die Gesetzgebung den Frauen das Recht gegeben, unter den gleichen Bedingungen wie die Männer in der öffentlichen Verwaltung tätig zu sein. So sind Frauen in verschiedenen Ministerien und bei städtischen Behörden beschäftigt. An den Universitäten bilden die Frauen in der philosophischen Fakultät sowie in den IliliüililliiiililiilllllillüllliHW juristischen und technischen Fächern einen bedeutenden Prozentsatz. * In der Schweiz ist zum erstenmal eine Frau in einen führenden Posten der Kommunal v e r w a 11 u n g berufen worden, und zwar als Geschäftsführerin der städtischen Wohlfahrtspflege. * Die Schweizer Bundesregierung beschäftigt sich zur Zeit mit der Frage der Scheinehe. Es mehrten sich in der letzten Zeit die Fälle, in welchen Ausländerinnen einen Schweizer heirateten, allein zu dem Zweck, um das Bürgerrecht und damit die Arbeitserlaubnis zu erwerben. Es handelte sich in vielen Fällen um Frauen, die sozial einer .höheren Schicht angehören als die Männer. Die Ehe wurden meist rasch wieder geschieden. Bisher hatte man keine gesetzliche Handhabe gefunden, um diesen Missbrauch zu verhüten. Daher wird die Abänderung der Gesetzgebung zum Staatsbürgerrecht in "Erwägung gezogen. * In einem internationalen Wettbewerb, bef welchem die Aufgabe gestellt war, den Typus eines Familienhauses für Familien mit mehreren Kindern zu schaffen, wurden 600 Pläne eingereicht. Der erste wurde drei Frauen zugesprochen, die gemeinsam einen Plan entworfen hatten. H. St. Stille, die Reglosigkeit selbst der Frauen oben hinter den Gittern der Frauenschul, wenn der Bläser den beinbleichgrauen Schofar zum Munde hebt und vom Rabbisitz herüber die greise, leise, brüchige Stimme kommt: „Tekia!" und dann der eigentümlich geschwungene, markdurchschauernde Schofarton . . . Mein Gott, was ist dann noch die kleine Erde, die grässliche Alltagsnot, die östliche Unsicherheit, das Krümchen Hoffnung, das Palästina heisst und das nun in noch winzigere Hoffnungskrümchen zerbröckelt wird, was ist dann Politik, Wirtschaftskampf, der Schofar tönt einem ins Mark, und •man selber, ganz allein für sich, steht vor dem einzigsten Gericht der Welt ... Und Taschlichmaehen in Buenos Aires. Es muss so sein, wie es in den Nestern und Städten war, aus denen die meisten dieser zweihunderttausend Juden gekommen sind, nur dass es eben so viel mehr Menschen sind, und dass es statt an einem Bächlein oder Fluss des Ostens eben der La Plata ist, der gerade da, wo man nun seine Sünden hineinbetet, in den unendlichen Ozean mündet. Und dass da andere Schiffe vor Anker liegen oder in See gehen, und dass die Sonne da anders brennt und dass da Fische in der Tiefe schwimmen und Vögel durch die Lüfte schwirren, von denen sich in Lemberg oder Baranowitschi kein Mensch eine Vorstellung machen kann. Ob diesen Rosch haschana schon: ein Frühlingswind über den La Plata streicht? Ob .Kolibris noch bis ans Wasser schwirren?, Gleichviel, die Juden werden kommen, nicht einzeln, sondern scharenweise von den kleinen und grösseren Bethäusern. Man wird sie kaum bemerken in der gigantischen Prachtstadt, und docli werden die Züge zusammenhalten, die aus dieser, jene aus jener Schul, Rabbi und. Vorsteher voran, dann Männer, ach nein, kaum einer im Kaftan, und Frauen und Kinder. Immer grösser und dichter und dunkler wird am Ufer die Menge, durch die dann ein Raunen geht, und alle, hier bei uns, wo es vielleicht noch sommerlich warm und schon herbstlich bunt ist, und in Buenos Aires, wo es vielleicht noch winterlich schaurig und schon frühlingszart bunt wird, und in Rio de Janeiro und in Bombay und in Hongkong und in Tripolis und in Jemen, wo es kaum winterlich' ist, und überall, in aller Welt geht ein Raunen an und flüstern jüdische Menschen, es möge unser Unrecht in die Wasser strömen und in des Meeres Tiefen versinken, wo es so tief ist, dass dessen nie mehr gedacht und nie erinnert werde, wo ea in Ewigkeit nie mehr aufsteige ... L. H. Helene Simon 75 Jahre alt Am 16. September vollendet Dr. e. h. Helene Simon ihr 75. Lebensjahr. Ein grosser Freundeskreis, wenn auch nun in alle Winde zerstreut, grüsst sie in diesen Tagen, die sie unter uns verlebt, seelisch und geistig ungebeugt wie stets, in dem ihr eigenen, glutvollen Bekennen zu unserm Sein und Schicksal. Wie könnte es auch anders sein bei diesem kämpferischen Geis', der stets kompromisslos und mit unerbittlicher Forderung an Sachlichkeit, Klarheit und Wahrheit, künstlerisch ebenso wie verstandesmässig begabt, dazu ganz dem Sozialen hingeneigt, seinen Weg gegangen ist. Es ist charakteristisch, dass sie sich allem Vereinswesen immer so fern als irgend möglich gehalten hat — dass sie aber stets bedeutende Menschen traf, die in der Regel auch über Vereine oder sonstige Einrichtungen verfügten, und die sie denn zur Durchführung ihrer Ideen begeistern konnte. Auf solche Voraussetzungen ist — um ein Beispiel zu nennen — die starke Wirkung ihrer Anfang dieses Jahrhunderts durchgeführten Studien über die Schulkinderernährung und der anschliessend in den Jahren 1907 bis 1912 veröffentlichten Schriften zurückzuführen, die wegweisend für die Ein- und Durchführung der Schulkinderspeisung geworden sind. Aehnliche Wirkungen erzielte sie durch ihr Eintreten für besonderen gewerblichen Arbeiterinnenschutz, womit sie gewisse Frauengruppen, die darin eine Gefährdung der Gleichberechtigung der Geschlechter erblickten, besiegte. Sehr stark haben auf Helene Simon die geistigen und sozialen Strömungen Englands gewirkt. Sie hat dort ihre volkswirtschaftlichen und sozialpolitischen Studien begonnen, vor nunmehr etwa 45 Jahren, und sie dann vor allem in Berlin'— als erste Frau in Schmollers Seminar — fortgesetzt, übrigens ohne ein Examen. Englische Persönlichkeiten, in erster Reihe Owen, Godwin und Mary Wollstonecraft,- hat sie meisterhaft biographisch gestaltet.-Ein Gedenkblatt, das als Privatdruck ausgegeben wurde, widmete - sie dem uns unvergesslichen Albert Levy anlässlich der zehnten Wiederkehr seines Todestages (1932). Sie hatte mit ihm vor allem in der Kriegsfürsorge zusammengearbeitet, zur gleichen Zeit, als ihr auch die Geschäftsführung im Arbeitsausschuss für Kriegshinterbliebenenfürsorge übertragen wurde. Neben dein, was sie in der - Oeffentlichkeit gewirkt hat, darf nicht vergessen werden, wie reich sie im Gespräch beschenkt: so eindringlich packend, dass der Empfänger sich zum Weitergeben fast genötigt fühlt. So grüssen wir sie zu ihrem 75. Geburtstage und hoffen, dass wir uns noch recht lange ihrer erfreuen können. Gertrud Israel. In Lebnitz beginnt ein neuer Lehrgang für H a n s - Wirtschaft im Oktober. Ziel der Ausbildungist Kenntnis der h a u s w i r t s c h a f 11 i c h e n G r u n d- 1 a g c, die für alle sozialen, pflcgerischen und pädagogischen Berufe unerlässlich ist (Kindergärtnerin, Krankenschwester, Säuglingsschwester, Diätschwester, Haushaltspflegerin, technische Lehrerin). Der einjährige Lehrgang befähigt die Schülerinnen sowohl zur Haushaltsgehiifin in der Familie, wie zur Heimgehilfin im Grossbetrieb. Die Ausbildung schliesst mit einem Hausexamen ab. Mädchen mit entsprechenden Vorkenntnissen können nach dem hauswirtschaftlichen Lehrjahr eino Spezialausbildung für Grossbetriebe erhalten (Wäschebeschliesserin, Heimgehilfin emd Leiterin). Das Leben in schöner gesunder (Umgebung — das Heim liegt inmitten weit sich dehnender Wälder am Lchnitzsce — trägt zur köpcrliehca Kräftigung hei. Im Sommer nnd Winter wird Gymnastik und Sport getrieben. Eine Heimarztin betreut die Schülerinnen. Die Nähe von Berlin (40 Minuten mit der Vorortbahn) gestattet Bildungsmöglichkeiten und menschliche Beziehungen, die für Jugendliche aus Kleingemeinden heute von besonderer Bedeutung -sind. Das Gemeinschaftsleben in Lehnitz erhält durch die Pflege des . Jüdischen (Gestaltung des Schabbat und der Feste — Haussynagoge —, Pflege jüdischer Musik) seine besondere Note. Anfragen an das Erholungsheim Lehnitz (Verband Berlin des Jüdischen Frauenbundes^, Lehnitz (Berlin- Nordbahn). Viktoriastrases 19. Telephon: Oranienburg 2043. WäsäereiBteif5™;™;?;*?, Schränkten-. 0.25. ha'.btrock. 0.15. ganz trock. 018 SEIDEN-TAUS Fabriziert als Spezialität die Seidenweberei f. Michels I Cö. / Krefeld Fritz Baum Nachf. Inn. Hanna Löwenstein Waitzstrasse 17 96 09 44 Pfundwäsche la Ausführung RMQ.28 JioddlhiUe 'fi.uth Magnus Halensee, Joachim-Friedrich-Straße 49 . Telefon: 97 12 50 Umarbeitungen gut u. preiswert. Schoneiifle Hauswäscherei am Lietzensee Emma Fandrfie. 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