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Central-Verein-Zeitung · 1937-09-02 · 35 (2.9.1937) · page 4

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
35 (2.9.1937)
Date
1937-09-02
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite '4 C;-V.-Zeifung Nr. 35 * 2. September 1937 (Keccmann 'Jtafflmamt Herren- und Damen" Ausstattungen Berlin S\Vy Friedrichsir. 50 denen die weitaus grösste Anzahl der traditionellen Melodien basieren. Der Fachmann nennt sie Steiger. Wir begegnen diesem Ausdruck an anderer Stelle nationaler melodischer Weisen. Die Synagögenmusik kernt den Jischtabach-Steiger, deshalb so benannt, weil diese Melodie am Sabbatmorgen anklingt, wenn wir den Schöpfer des Lichtes preisen. Die Intervalle lauten e — f — gis — a — h — c — d. Diese Weise kommt der phrygischen näher, die grosse Terz jedoch, gis, deutet auf die Abwandlung hin, der man in den altjüdiscben Melodien ungemein oft begegnet. Eine zweite sehr interessante Weise kann eigentlich nicht als Skala gewertet werden, sondern mehr als einzelne Tongruppen. Diese Weise wird am Freitag abend in der traditionellen Melodie gehört, wenn der Psalm 93 rezitiert wird. Wir sprechen mit Vorbedacht von einem Rezitativ, denn dieser „Adaunpj moloch- Steiger" neigt weniger zur Kantilene, auch nicht zur Liedform, sondern viel mehr zum Rezitativ, jenem Sprechgesang, der dort seinen Platz immer findet, wo eine gewisse dramatische Verkündigung zum Ausdruck kommen soll oder aber, die epische Form, in die Erscheinung tritt. Das zumindest in unserer Gebetliteratur. Die Intervalle lauten h—c—d—e, f—g—a—b, c—d—es. Der Musikkundige wird ohne weiteres erkennen, dass er hier ein fremdartiges Tongebilde hört, denn wir sind gewohnt, innerhalb einer Skala die Oktave in demselben Klange zu hören wie den Grundton. Und dem ist hier nicht immer so." Eine dritte Skala aber, die sehr oft innerhalb der alten Melodien an den Hohen Festtagen vernommen wird, ist der Mögen Owaus-Steiger. Auch hier geht die Melodie vom Sabbat aus. Am Freitag abend wird als kurze Wiederholung der Tefilla, im konservativen Gottesdienst, das Mogen-Owaus-Gebet gesungen und jene Weise gehört, die zum starken Charakteristikum in der traditionellen Melodie geworden ist.. Die aus anderem Kult herübergenommene äolische Weise hat stets der schwer, beladenen Seele des betenden Juden am nächsten gelegen. C—d— es—f—g—as—b—c, dieses schwermütige Moll, wechselt sehr oft mit der verwandten Dur-Tonart. Die Weise gibt uns den klaren Beweis, wie oft die Judenheit Melodien in sich aufgenommen hat, die sie aus der Umwelt gehört. Jahrhunderte sind vergangen, seit die Juden Spanien verlassen, die Melodien des Landes haben sie zu einem Teil mit ihren Gebetweisen verbunden. Das erkennt man so recht, wenn man spanische Volksweisen in ihrem wechselnden Charakter hört. Neben den eben angeführten Skalen kommt ein zweites Charakteristikum für die alten Weißen, das der Melodie einer gewissen Farbenreichtum gibt. Wir kennen in der traditionellen Weise nicht den choralartigen Charakter;' auch das Tempo hat nicht immer jenes Moderato,, das wir bei der Kol-Nidre-Weise hören, sondern sehr oft einen beschwingten Rhythmus und jene kleinen Passagen, Koloraturen. Vorschläge, ja sogar Triller, die an die Kehlfertigkeit des Vorbeters keine geringen Anforderungen stellen. Es ist natürlich verfehlt, diese Dinge in das Masslose hinauszuzerren. Mit Mass all das verwandt, gibt es dem Gebetwort die ureigene jüdische Note. Schon am Schacharit-Morgen, wenn der Vorbeter „Hamelech" (Beispiel 1) den König, anruft, „der da sitzet auf hocherhobenem und majestätischen Throne", hebt eine alte Weise an, die koloriert, bei dem ersten Wort mit grossem Ausdruck schliesst. Nicht uninteressant ist der Grund dieser langen Passage. Die Melodie wird in vielen alten Synagogen vom Vorbeter begonnen, wenn er an heiliger Stelle steht. Keine anderen Gedanken sollen ihn geleiten als die seiner heiligen Aufgabe. Die naive Volksseele spricht von dem bösen Geist, der sich zwischen Gott und seinen Mittler drängen könnte, und der durch diese heilige Melodie verscheucht wird. Ein Singen und Sagen in diesem ganzen Morgengebet nach einer ganz bestimmten Melodie, die zweimal ihre Abwechslung findet. „Joressi bifzaussi ssiach lehaschchil." (Beisp. 2.) Zum ersten Male begegnen wir hier dem Eigengebet für den Mittler der Gemeinde. „Wie fühle ich angstvoll mein Herz erheben", so übersetzt Michael Sachs. Dass hier natürlich eine besondere Melodie zum Ausdruek kommt, die dem flehenden Text gerecht wird, ist begreiflich. Doch bald geht das flehende Moll in Dur über, erhaben, gross, bedeutsam: „Ja, du bist unser Gott im Himmel und auf Erden" und ~ — schliesst sehr gemütvoll im Gespräch mit Gott. Trotz des grossen textlichen Ausdruckes bleibt die Melodie eine lyrische melodische Wendung, anschmiegend an Gott, Kind und Vater; diesem poetischen Bilde begegnen wir sehr oft in der Gebetfolge. „Adire ajumo" — wer erinnert sich nicht jener slawischen Volksweise, die hier ihren Platz gefunden hat, bis wir zur Anrufung des L'el aurech din" kommen, des Allmächtigen, der Gericht hält. Flehende Weise und doch voll gläubiger Zuversicht. Das „Dreimal Hochheilig" klingt an. Alles in Moll. Und gerade durch diese Melismen ungemein belebt. Alte Weise in der Tora-Vorlesung. Melodie, nur dreimal im Jahre gehört. Aus dem Orient herübergenommen und in unseren Gottesdienst durch Jahrhunderte verpflanzt, das ist die Toraweise der hohen Feste. . Von besonderer Wirkung ist die Melodie zu jenem Text, den der Vorbeter wieder für sein eigenes Gebet anhebt, bevor er das Mussafgebet beginnt. Eine Weise, halb flüsternd, schluchzend, voll Bangigkeit intoniert. Sind wir über jene Höhepunkte hinweg, von denen wiederholt hier gesprochen wurde, haben wir die Betrachtung vom Leben und Sterben geschlossen. Hat noch einmal die Keduscha die Gemeinde zu einem machtvollen Sang vereint, dann treten jene Skalen besonders stark in die Erscheinung, von denen oben gesprochen wurde. Sie bilden das Grundmotiv für die Dreiteilung der Malchujot, Sichronot und Schofarot. Während Malchujot und Schofarot mit der Weise des Adonaj-Moloch-Steigers rezitiert werden, hören wir die Sichronot im Jischtabach-Steiger oder einer inbrünstigen Moll-Melodie. Man staunt oft über die Geschicklichkeit, mit der geeignete Melodien, aus der profanen Welt stammend, für den Gebettext verwandt werden. Diese Weisen sind nicht seit, gestern und ehegestern. Sie erklingen seit Jahrhunderten. Die verschiedensten Varianten vernehmen wir zum Beispiel in den Improvisationen zum 150. Psalm, der kurz vor Schluss des Mussaf-Goitesdienstes seinen Platz findet. Es gibt fast keine Epoche, aus der heraus wir nicht schon Melodien für diesen Psalm gefunden haben. In den letzten hundert Jahren war es erst den modernen Synagogenkomponisten vorbehalten, hierfür eine erfindungsreiche eigene Musik zu schaffen. Kantoren-Jubiläum von Magnus Davidsohn Die Sj'nagoge in der Fasanenstrasse zu Berlin-Charlottenburg wurde Ende August 1912 eingeweiht. Seit diesem Tage, also seit 25 Jah- Benno Jacob 75 Jahre Die grosse Hörerschar, die im Frühsommer dieses Jahres zur Hauptversammlung der Gesellschaft zur Förderung des Judentums zusammengeströmt war, bekundete die Anziehungskraft des Namens Benno Jacob, dessen Vortrag „über den Dekalog" auf dem Programm stand. Ein rundes Halbjahrhundert treuer Arbeit liegt hinter ihm. Etwa 40 Jahre war er zugleich im praktischen Rabbineramt zu Göttingen, dann zu Dortmund tätig; allezeit aber zugleich in weiter reichender Wirksamkeit als Forscher und Gelehrter sowie als Schriftsteller und Redner. Die gesamte Judenheit in Deutschland war Nutzniesserin seines klugen Rates und erweckenden Wortes. Er gehörte zum Stabe jener ausgezeichneten Männer, die sozusagen das Ressort der inneren Mission bei uns innehatten, zu denen auch Cosman Werner, Felix Goldmann, beide schon verewigt, und manche andere gezählten wurden. Dem C.-V. gehörte Benno Jacob seit seiner Gründung an; er hat in ihm als hervorragendes Mitglied des Hauptvorstandes, als Redner und Schriftsteller vor allem apologetisch gewirkt. Zu dieser Aufgabe war er berufen kraft seiner gewichtigen wissenschaftlichen Haltung, berufen aber auch durch Temperament und aufrichtige männliche Haltung. Sie hat er schon als junger Student bewährt, als der er die jüdische Verbindung Viadrina mit Gleichgesinnten gründete. Von seinen Disputationen und Auseinandersetzungen mit namhaften Antipoden sprechen seine alten und jungen Freunde noch heute. Als Gelehrter arbeitete er erfolgreich an der Erschütterung der um die Jahrhundertwende allein geltenden Theorien einer zersetzenden Bibeikritik und eröffnete vermöge überlegener Kenntnis der hebräischen Sprache und Stilistik sowie einer erstaunlichen Einfühlungsgabe ein. vollkommen neues Verständnis des sogenannten „Alten1 Testaments'', das ihm als das jüngste und lebensvollste galt. So sparsam man mit Superlativen umgehen soll, so darf man doch behaupten, dass zu den wichtigsten Erscheinungen der Epoche auf dem Gebiete der Bibelforschung Benno Jacobs „Das erste Buch der Tora — Genesis", Berlin im Schocken-Verlag 1934, noch auf lange hinaus gehören wird. Das Ziel, das er sich in diesem Werke gesetzt, hat er erreicht: von unserer Gemeinschaft die Beschämung zu nehmen, zur wissenschaftlichen Belehrung über ihr eigenstes und heiligstes Buch nur auf .christliche Kommentare angewiesen zu sein. Benno Jacob ist nicht gesonnen, nunmehr die Feder ruhen zu lassen, obwohl im Jubeljahre ihm Freiheit vom Dienste zustünde; noch möchte er uns „Das 2. Buch der Tora — Exodus" in gleicher Bearbeitung vorlegen. Dies würde bedeuten, dass er wie Mose selbst den Glanzpunkt seines Lebens auf der Höhe des Sinai erreichen würde. Nichts Schöneres können seine zahlreichen Verehrer und Freunde ihm wünschen, als dass eine gütige Vorsehung ihm diese Gnade schenken möge; ren, wirkt Magnus Davidsohn als Oberkantor in diesem Gotteshaus und damit in Berlin. Als Davidsohn unter 73 Bewerbern für das Berliner Kantorat gewählt wurde, hatte er schon eine gründliche Schulung hinter sich: nicht allein, dass er in der vierten Generation das Erbe des Chasons vertrag er hatte bereits als Neunzehnjähriger im märkischen Fürstenwalde das Amt eines Kantors ausgeübt und später in Gleiwitz, der Vorstufe von Berlin, lange Zeit eine grosse Gemeinde betreut. Dazwischen lag, durch Angelo Neumann veranlasst, eine zweieinhalbjährige Tätigkeit am Deutschen Landestheater in Prag, an dem Davidsohn alle Standardrollen seiner Stimmlage sang. Von den damaligen Begegnungen mit Gustav Mahler hat Magnus Davidsohn in diesen Blättern selbst berichtet. Mit hingebungsvollem Fleiss arbeitete der nicht um seinetwillen allein, sondern um unsertwillen, die wir unsere W'eisen unsere Alten zu nennen gewohnt sind. Mit Jesaja 24 v. 23 sagen wir: Und vor seinen Alten sei Ehre, Dank und Huldigung. Ad mea schana! Dr. S. Samuel. Julius Magnus 70 Jahre Julius Magnus' Geburtsort ist Berlin, wo seine Familie seit Generationen ansässig ist. Dort besuchte er auch das Gymnasium und die Universität und schuf sich seinen Wirkungskreis. Hier hat er sich in jungen Jahren als Rechtsanwalt am Kammergericht niedergelassen, zu dessen ältesten Anwälten er heute gehört. »Die grosse Praxis, die er sich, hier in jahrzehntelanger Arbeit aufbaute, war durch eine Besonderheit gekennzeichnet. Frühzeitig hatte er die Bedeutung des sich eben entwickelnden gewerblichen Rechtsschutzes erkannt und bald den wohlbegründeten Ruf eines besonderen Kenners namentlich des Patent-, Warenzeichen- und Urheberrechts erworben. Die Entwicklung der Rechtsprechung des Kammergerichts auf diesen Gebieten ist eng mit Magnus1 anwaltlicher Tätigkeit verknüpft. Auf diesem Gebiet hat sich auch seine wissenschaftliche Produktion vorzugsweise bewegt. Dafür zeugen zahlreiche Vorträge, die er in der Berliner Juristischen Gesellschaft, im Anwaltverein, in der Gesellschaft für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht gehalten hat. und sehr viele Zeitschriftenaufsätze. Die reife Frucht dieser Tätigkeit ist sein im Verein mit Freund verfasster Kommentar zum Deutschen Warenzeichenrecht, der aus bescheidenen Anfängen in sechs Auflagen zu einem stattlichen Werk herangewachsen ist. Der Gesamtheit der Juristen ist Magnus namentlich durch seine Tätigkeit als Herausgeber der „Juristischen Wochenschrift", der Zeitschrift des Deutschen Anwaltsvereins, bekannt geworden. Er übernahm ihre Redaktion mitten im Kriege nach dem Tode von Justizrat Hugo Naumann. Er hat es verstanden, sie trotz der Schwierigkeiten der Kriegs- und Inflationsjahre kräftig auszubauen, ihre wissenschaftliche ebenso wie ihre praktische Seite immer reicher zu entfalten. Achtzehn Jahre hat er sich mit selbstloser Unermüdlichkeit dieser Aufgabe gewidmet, die er in erster Linie als einen Dienst an der Rechtsanwaltschaft ansah. Ihre Entwicklung und Leistung war der Gegenstand seiner ständigen Sorge. Das kommt in seinem mehrfach aufgelegten Vortrag über die „Notlage der Anwaltschaft", wie in seinem eigenen, die Anwaltschaft des Deutschen Reiches behandelnden Beitrag zu dem von ihm herausgegebenen und organisierten Sammelwerk über die Rechtsanwaltschaft aller Länder zum Ausdruck. Seine vielseitige wissenschaftliche Tätigkeit ist vom Deutschen Juristentag und vom Deutschen Anwaltstag durch Bestellung zum Referenten über grundlegende Fragen von zwei.. Universitäten durch die Verleihung des Ehrendoktorhutes anerkannt worden. Sänger stets an sich und in seinem Beruf. Das hat sich nicht geändert; nach wie vor sucht Magnus Davidsohn, besonders mit Hilfe einer umfangreichen Notenbibliothek, sowohl die Stimme, die nun schon seit Jahrzehnten dem Synagogenbesucher vertraut ist und die Andacht zu vervollkommnen, wie auch sein grosses musikwissenschaftliches Können zu bereichern. Die C.-V.-Zeitung freut sich, auch in diesem Jahr ihren Lesern aus dem grossen Wissen Oberkantor Magnus Davidsohns Belehrung und Bereicherung vermitteln zu können. Die hohen Feiertage, für den Vorbeter in ganz besonderem Masse Mittelpunkt des Jahres, werden dem Jubilar jetzt wieder und hoffentlich noch oft Gelegenheit geben, seines schönen und hohen Amtes in voller Kraft zu walten. In den letzten Jahren hat Magnus mit besonderem Eifer Fragen des jüdischen Lebens in Angriff genommen, die ihm auch in frünerer Zeit nicht fernlagen, wie seine Tätigkeit im Vorstand der Berliner Jüdischen Gemeinde zeigt. So steht er an der Spitze der Jüdischen Buchgemeinschaft. Die Ergebnisse wiederholter Reisen nach Palästina hat er dem jüdischen Publikum in zahlreichen Vortragen unterbreitet, wobei er sich besonders liebevoll mit der Universität Jerusalem beschäftigte. Seine zahlreichen Freunde wünschen Julius Magnus noch viele Jahre rührigen Schaffens. Erich Eyck. Faul Schuster 70 Jahre Professor Schuster, der am 2. September sein 70. Lebensjahr vollendet, ist ein gebürtiger Kölner. Er studierte in Bonn, München und Berlin und war zunächst Assistent bei Grawitz am Pathologischen Institut in Greifswald, später bei Donitz am Bakteriologischen Institut in Bonn und kam 1893 nach Berlin als Assistent an die Klinik des Altmeisters der Nervenheilkunde Mendel. 190o habilitierte er sich als Privatdozent für Nervenheilkunde an der Berliner Universität und wurde 1910 zum Professor ernannt. Als die Stadt Berlin die erste selbständige Nervenabteilung einrichtete, wurde Schuster 1920 ihr ärztlicher Leiter. Diese Abteilung des damaligen Friedrich-Wilhelms-, späteren Hufeland-Hospitals hat Schuster in jahrelanger unermüdlicher Arbeit zu einer mustergültigen Nervenklinik ausgebaut. Neben der Betreuung der 500 Betten umfassenden Abteilung, der Leitung einer Poliklinik und der" Wahrnehmung seiner grossen konsultativen Praxis hat Schuster eine überaus umfangreiche und fruchtbare literarische Tätigkeit auf verschiedenen Gebieten der Nervenheukunde entfaltet. In zahlreichen Veröffentlichungen befasste er sich u. a. mit der Frage der Unfallneurosen, mit den traumatischen Erkrankungen des Nervensystems und den psychischen Störungen bei. Hirntumoren. Aus der Fülle seiner Publikationen* seien noch die Arbeiten aus der Pathologie des Nervensystems besonders hervorgehoben. Zum 70. Geburtstage grüssen ihn seine Freunde, Schüler und Patienten mit dem Wunsche, dass ihnen der Freund und Lehren der Arzt und Helfer in alter Tatkraft und Frische noch lange erhalten bleiben möge. H. T. Jubiläen W. BERNHARD NftCHF. / Das Haus der guten Damenkleidung / Belle-Alliaace-Str. 105 und 101 (HallesehesTor)

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