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Central-Verein-Zeitung · 1937-08-19 · 33 (19.8.1937) · page 17

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
33 (19.8.1937)
Date
1937-08-19
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Nr. 33 * Beiblatt 19. August 1937 * Seite 17 poriblatt^C'VrZeH'un Am 22. August in Berlin: Meisterschaften der „Schild"- Leichtathleten Im Programm: Endspiel im Frauen-Handball — Jugend-Verbandskampf Meisterschaftskämpfe bedeuten seit jeher den Höhepunkt der Saison. Am Tage ihrer Austragung gilt es für die Aktiven, in Bestform zu sein, um sich im Wettstreit mit gleichwertigen Kameraden diszipliniert und friedlich auseinanderzusetzen. Da heisst es, Ruhe zu bewahren — und Nerven, mit letztem Einsatz und unbändigem Willen um den Sieg zu kämpfen und, wenn es sein muss, auch in Ehren und untadeliger Haltung unterliegen zu können. Meisterschaften sind das Gesicht der veranstaltenden Organisation, ihr Verlauf Zeugnis der während des Jahres in ihrem Bereich geleisteten Arbeit. In diesem Sinne mögen die Kämpfe des 22. August vonstatten gehen, von dem in der Spitze und in die Breite verbesserten Können der Leichtathletik innerhalb des Sportbundes ,,Schild" Kunde geben und die Titel den Würdigsten und Besten unter Gleichwertigen zufallen. Wer hat im einzelnen Chancen, die diesjährigen Titel und Wimpel zu erringen? Werden es die Alten sein, die schon seil Jahren die Spitzenklasse der jüdischen Leichtathletik verkörpern, oder hat es der vorzügliche Nachwuchs bereits geschafft, ernsthaft den Wettbewerb gegen sie aufnehmen zu können? Während eine Voraussage in den Sprints der Männer fast unmöglich ist, da einerseits Salmang (Aachen) bisher noch nichts Meisterliches zu zeigen vermochte, andererseits die übrigen Gemeldeten in ihrer Form überaus schwankten, dürften in den Mittel- und Lang-o strecken die Vertreter der ISG 33 ihre bisher" dominierende Stellung sogar noch erweitern können. Fröhlich wird sich die 400 m nach Kampf mit Salmang und Haas (Wiesbaden) genau so wenig entgehen lassen wie Bergmann III den Titel auf der 800-m-Strecke und Fuchs den über 1500 m. Nicht unwahrscheinlich erscheint im übrigen eine Verbesserung dieser oder jener Bestleistung. Auf der langen Strecke (5000 m) kommt "es darauf an, ob Wienskowitz seinen. Zusammenbruch restlos überwunden hat und mit dem nötigen Selbstvertrauen in den Kampf zu gehen vermag. Sonst dürfte sein Klübkämerad Laskau die erste Anwartschaft auf den Sieg haben, wenn nicht auch Fuchs auf dieser Strecke ein ernstes Wort mitreden wird. Eine glänzende Besetzung haben weiterhin die Sprünge erfahren. Namentlich im Hochsprung wird wahrscheinlich der Sieger eine neue Bestleistung schaffen müssen, wenn er sich seinen nach den bisher erzielten Leistungen gleichwertigen Kameraden überlegen zeigen will. Bendbrf (Frankfurt a. M.) und Paul Yogi Mayer (Berlin) gehören hier zu den ersten Titelanwärtern im Hochsprung, Klaber für den Weitsprung. Aehnliches gilt für die technischen Uebungen, das Kugelstossen, Diskuswerfen und Speerwerfen. Zumindest Leistungen in Rekordnähe werden nötig sein, um in diesen Wettbewerben an die Spitze zu kommen. Klaber (Fürth)", Preiss (Breslau), Wieseneck (Frankfurt a. M.), Lewin (Tilsit) und Pförtner (Berlin), die gleichzeitig auch den Sechskampf unter sich ausmachen werden, sollten sich in den Kämpfen um Meisterschaft und , Placierung gegenseitig antreiben. In den Staffeln dürfte es ebenfalls heiss hergehen. Während die Sprintstaffel ein ausgeglichenes Rennen bringen wird, in dem neben Stuttgart, Aachen und Berlin die Mannschaft der Sportgruppe Breslau eine ernste Chance zugebilligt erhalten muss, wird der Sieg der ISG 33 in der 4 X 400-m-Staffel trotz heftigsten Widerstandes von Wiesbaden und Fürth kaum zu verhindern sein. Die Wettbewerbe der Frauen werden sich zu einem Zweikampf zwischen der ISG 33 Berlin, die mit Inge Mello, Elisabeth Kann, Gerda Vogel und Hilde Finkenstein in die Ereignisse eingreifen, und dem Schild Stuttgart, für den Gisela Schneider, Magda Alsberg und Traute Lippmann starten, kommen. Neben ihnen wird die junge Hannelore Pels aus Essen und Mainder aus Fürth sehr zu beachten sein. Eine erfreuliche Bereicherung hat das Programm bekanntlich, durch, die Hereinnahme der Jugend kämpfe, insbesondere des Landesverbandskampfes Südwestdeutschland — Westdeutschland—Mitteldeutschland—Berlin erfahren. Die besten Jugendlichen des Sportbundes aus dem ganzen Reichsgebiet, deren letzte hervorragende Ergebnisse "aufhorchen Hessen, werden sich am Start befinden und sicherlich Leistungen zeigen, die denen der Senioren im Verhältnis ebenbürtig sind. ISG 33 oder Schild Frankfurt a. M.? Den Abschluss der Veranstaltung, in deren Rahmen im übrigen auch Vorführungen des Jüdischen Box-Clubs Berlin stattfinden, bildet dann dac Endspiel um die Reichsmeisterschaft des ,.SchiId''-Sportbundes im H a n d b a 11. Wie im Vorjahr haben sich auch diesmal der Titelverteidiger ISG 33 und die Mannschaft des Schild Frankfurt a. M. für das Finale qualifiziert. Doch scheint es, als wenn die Berlinerinnen, deren Form in letzter Zeit nicht gerade imponieren konnte, am Sonntag eine ganz besonders gute Leistung vollbringen müssten; dazu sind sie natürlich durchaus in der Lage, wenn sie den Frankfurter Schild, dessen Können in den letzten Wochen um vieles vorangekommen ist, zu schlagen und sich damit zum zweiten Male in den Besitz des heissbegehrien Titels zu setzen beabsichtigen. Die bis ins einzelne gut vorbereitete Veranstaltung findet auf dem Grunewaldsporlplatz, der mit der Stadtbahn (bis S-Bahnhof' Grunewald) zu erreichen ist, statt. Die Vorkämpfe beginnen bei freiem Eintritt bereits um 9 Uhr. die Entscheidungen pünktlich um 15 Uhr. Das internationale Tennisturnier des B ar Kocliba B erlin Die neuen Meister im Kampf Ein weiteres sportliches Ereignis von überragender Bedeutung stellt das" Tennisturnier dar, das der Tennisklub Bar Kochba Berlin in der. Zeit vom 19. bis 22. August auf seiner Anlage in Berlin, Leibnizstrasse, veranstaltet. Dieses nun schon traditionell gewordene Turnier hat auch in diesem Jahr eine glänzende Besetzung erfahren. Neben zahlreichen Meldungen aus Oesterreich, der Tschechoslowakei, aus Rumänien, Polen und Lettland, sowie der gesamten zur Verfügung stehenden Spitzenklasse des Deutschen Makkab i kreises, sind es auch einige Vertreter des Sportbundes Schild, an Plastik von Walter Cohn, Berlin Preis der Schulahteilung der Reichsvertretung zum Sportfest der Berliner jüdischen Schulen am 25. August Fot. Herbert Sonnenfeld \l<* Sied Autd Sieg. Sonntag, 22. August Nordwestdcufschland Fussball: Bar Kochba/Hakoah Berlin—Blau-Weiss Hamburg: Vorrunde um die deutsche Makkabi- Vereinsnieistersehaft, H a m b u r er - Lokstedt. 16 Uhr. Handball: ISIv Berlin—Bar Kochba Hamburg: Voi- Tunde um die deutsche Makkabi-Vereinsrneisterschaft, H a m b u r g - Lokstedt. 15 Uhr. Hockey:" Bar Kochba Hamburg I—Bar Kochba/ Hakoah Berlin I, Hamburg. Bramfeld. Tennis: Vorrunden der Internen Klubmeisterschaften im Schild, Hamburg, Tennispark Hoheluft. Internes Sportfest der VTH 04 Hannover, Hannover, Platz an der Peiner Strasse, 15 Uhr. Pommern Handball: Bar Kochba Stettin—Hagibor Berlin, Stettin, Bar-Kochba-Platz. Mitteldeutschland Sportfest der jüdischen Schulen, 5>ar-Kochba-Platz( Leipzig, Dübener Landstrasse. Fussball: Schild I—Schild Stuttgart I, Leipzig, S'portplatz Thekla, 16 Uhr. Sportfest des Bar Kochba, Dresden, verbunden mit den leicht athletischen Vereinsmeistersehaften, F u s s b a 11 spiel gegen Hagibor I Berlin, Vorkämpfe Uhr, Hauptkämpfe 1134 Uhr, Dresden, Sportplatz Radrennbahn Reick. Südwestdeutschland Fussball: Schild Frankfurt a. M. II—Sportgruppe Neuwied II, F r a n k f u r t a. M., Platz am Buehrainweiher, 15Uhr: Schild Frankfurt a. M. 1— Sportgruppe Neuwied I, Frankfurt a. M., Platz am Buchrainweiher. 17 Uhr: Schild Frankfurt a. M. Schüler—Bar Kochba Offenbaeh Schüler. Frankfurt a. M., Platz am Buchrainweiher, 10 Uhr. Württemberg _ Faustball: Turnier, veranstaltet vom Schild Göppingen, Beteiligung von Sportvereinen aus A u g s - bürg, Heilbronn, Karlsruhe und S t u 11 - gart. Rheinland/Westfalen Fussball: Gesellschaftsspiele: Tuspa Krefeld I— Schild Bochum I, Krefeld, Neuer Schild-Platz: ISG Dortmund Ia—Schild Bezirk Westfalen Auswahl, Gelscnkirchen, Platz Huhenfriedbcrger Strasse. der Spitze die diesjährige jüdische Meisterin Toni Richter-Weihermann, die der Veranstaltung das Gepräge geben. Im Herreneinzcl führt die Liste der Gesetzten wieder einmal der Sieger der letzten Jahre Wittmann (.Polen) an, weiterhin stehen an der Spitze der Achtel Lieber (TC Bar Kochba), Danzig (C.S.R.), Gold (C.S.R.), Hamburger (Rumänien), Mann (Schild Mannheim), Buchwalter (TC Bar Kochba) und C. Fischer (Oesterreich). Während auf der oberen Hälfte Wittmann glatt in die Schlussrundc durchdringen müsstc, wird es unten zu einer scharfen Auseinandersetzung zwischen Buchwalter und Hamburger kommen. Nicht ausgeschlossen, dass Buchwaltcr. wenn er an seine Form von den Meisterschaften anknüpft, dieses Spiel gewinnt, um dann allerdings gegen den Polen auf verlorenem Posten zu stehen. Das He rren dop pej sieht als favorisierte Paarungen Buchwalter/Dr. Kahn an der Spitze der Gesetzten, im zweiten Viertel haben sich Danzig/Mann mit Rippcr/Drucker auseinanderzusetzen, Hamburger/Lieber und Wittmann/Brüclc dürften die weiteren Vorschlussrundenteilnehmcr sein. Buchwalter/Dr. Kahn als die am besten eingespielte Kombination sind durchaus ernsthaft für einen Enderfolg in Betracht zu ziehen. Bei den Dame n ist bedauerlicherweise noch in letzter Minute eine Absage von Frau Popper gekommen. So müsstc eigentlich der Weg für einen Sieg von Frau Richter-Weihermann (Schild Frankfurt a. M.) frei sein. Ihre schärfsten Rivalinnen hat sie in den Makkabivertreterinnen Frau Hemp und Frl. Gutmann, der Oesterreicherin Frau Gottesmann und der Lettin Frl. Münz. Ferner kommen noch eine Konkurrenz im Gemischten Doppel und Juniorenwettbewerbe zum Austrag. Berliner Schulsportfest — reichsoffen Das Sportfest der jüdischen Schulen Berlins, das die Schul Verwaltung der Jüdischen Gemeinde Berlin wie alljährlich durchführt, hat in diesem Jahr eineErweiterung dadurch erfahren,dass die Reichsvertretung der Juden in Deutschland etwa 20 der besten Schüler aus dem Reich eingeladen hat, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Nachdem am 23. August die Vorkämpfe für die Berliner Schulen ausgetragen worden sind, kommen am 25. August die Entscheidungskämpfe zur Erledigung. Sportbetrieb überall Berlin Die ISG 33 prüfte ihre Aktiven Am 15. August veranstaltete die ISG 33 ein Spiel- und Sportfest, in dem sich die Leichtathleten und die Frauen-Handballelf des Vereins vor den Reichsmeisterschaften noch einmal einem letzten Training — in Wettkampfform — unterzog. Von d en Leichtathletik - Kämpfen wären erwähnenswert der 10,66-m-Kugelstoss von Nachmann, die 10,46 m, die Inge Mello, die dazu mit Gisela Schneider gemeinsam 1,35 in hoch sprang, im gleichen Wettbewerb für Frauen erreichte, und die 1,55 m, mit der Fritz Sehwerk bester Hochsprunganfänger blieb. Eine kampfreiche 3 X 1000-m-Staffel legte von der guten Form der Mittel- und Langstreckler der ISG 33 Zeugnis ab. Im Mittelpunkt: Fussballpokalspiele Während sich Handballer und H o k - k e y e r mit gleichwertig zusammengestellten, kombinierten Mannschaften in Uebungsspielen gegenüberstanden, hatten die Fussballmannsehaften des Veranstalters gegen den ISK die fälligen Sommerpokal-Spiele auszutragen. Zunächst die Schüler, bei denen die isGcr in überraschend dominierender Haltung mit 5 : 0 (4 : 0) das bessere Ende für sich hatten. Was diese Jungen können, ist erstaunlich. Man merkte es: Iwer wird Nachwuchsarbeit geleistet, die sich früher oder später einmal besonders vorteilhaft auswirken muss. Technisch und taktisch gleich gut, lieferten sich beide Parteien einen Kampf, der zu heller Begeisterung hinriss. Die ISG war stets etwas besser, namentlich in der ersten Spielhälfte licss sich der schwarzrote Innensturm kaum halten, und später, als der ISK mit Macht eine Wendung herbeiführen wollte, zeigte auch die schlagsichere Verteidigung, was in ihr steckt. Bei den Senioren, die sich zum Schluss dem Spielverlauf nach verdientermassen mit 1:1 unentschieden trennten, gab es ebenfalls einen packenden Kampf, den man nicht einmal mit „Sommerfussball" zu bezeichnen braucht. Bis. zur Pause gelang es keiner Mannschaft, zu Torerfolgen zu "kommen. Nach dem Wiederanpfiff war es zunächst der ISK, •der durch Mohr die 1 :0-Führung erlangte. Zahlreiche Ausgleichschanccn wurden von der ISG, die im Sturm allerdings auch oft von Pech verfolgt war, vergeben, bis Schollack kurz vor Schluss eine genaue Vorlage von Rosenberg zum erlösenden Ausgleich verwandeln konnte. M. F. Nord Westdeutschland Glänzende Jugendleistungen in Hamburg Unter Beteiligung von Jugendlichen aus B e r - 1 in (ISG 33), ^Düsseldorf, Bielefeld, Bremen, Altona und Hamburg (Schild und Bar Kochba) fand am 15. August in Lokstedt ein grosses Leichtathletiksportfest statt, das bei Aktiven und Zuschauern Anklang durch die mit straffer Disziplin durchgeführte Wettkampffolge fand. Die jungen hervorragenden Berliner erwiesen sich in den meisten Konkurrenzen ihren Altersgenossen aus dem Reich durch ihre grössere Wettkampferfahrung überlegen, bei den jüngeren Jahrgängen jedoch, insbesondere bei den Mädels, zeigte auch die Hamburger Schild- Jugend gutes Können. Ein 100-m-Lauf in 14,0 ist für 'die Altersstufen 10-21/22 (Mädchen) eine recht beachtenswerte Leistung, wie sie Ingrid Neuhaus (Schild Hamburg) zeigte. Hervorzuheben sind weiterhin die Zeiten Karze Sportnotizen Bar Kochba Pressburg wurde tschechischer Schwimmeister Bei den kürzlich in Pressburg abgehaltenen Schwimmeisterschaften der Tschechoslowakei gelang es dem Pressburger Makkabiverein, seine Vorherrschaft im tschechischen Schwimmsport noch weiter auszubauen. In der Vereinswertung der Männer errang der Bar Kochba mit einer Rekordpunktzahl die Meisterschaft, an vierter Stelle placierte sich Hagibor Prag. In den Einzelkämpfen kamen die Bar K'ochbaner neben ihren zahlreichen Meisterschaften zu vier neuen Landesrekorden. So schwamm die 3mal-100-m-Lagenstaffel mit 3.36.9, die 4mal-200-m-Freistilstaffel mit 10.03,4, Baderle die 100 m Rücken in 1.13,2 und die 14jährige Singer 200 m Brust für Frauen in 3.16,0 vor ihrer Klubkameradin K a r p e 1 e s neue Bestzeiten, F r u c h t wurde dreifacher Meister: über 400 m in 5.20. über 200 m in 2.26.6 und über 100 m Freistil in 1.02,8. In der Gesamtwertung der Frauen erreichten die Pressburger den 2. Platz, Bar Kochba Brünn den 6. Platz." Die Mannschaft des Bar Kochba Pressburg hat eine Einladung nach England erhallen, wo sie am 18. September in London gegen eine englische Auswahlmannschaft starten soll. Nacache auch Wasserballer Alfred Nacache, der französische Meister im 100 m Freistil, der erst kürzlich im Stadion zu Tour eil es um den Preis des französischen Staatspräsidenten hinter Czik (Ungarn) und Helmut Fischer in 1.02,2 einen ehrenvollen dritten Platz zu belegen vermochte, ist auch in das Wasserballteam berufen worden, das Frankreich auf der zur Zeit stattfindenden Weltmeisterschaft in Budapest vertritt. Jüdische Boxer im Kampf Max R o s e n b 1 o o m boxt immer noch. In Hollywood gelang es dem früheren Halbschwergewichtsweltmeister, seinen weit jüngeren Gegner über 10 Runden klar nach Punkten zu schlagen. Im Kampf um die südenglische Federgewichts meisterschaft sicherte sich Benny C a plan den Titel durch einen Punktsieg über den bisherigen Meister Dick Corbett. Maurice H o 11 z e r. der französische Europameister im Federgewicht, boxte in Genf gegen den Schweizer Meister Dubois nur unentschieden. Der Titel stand nicht auf dem Spiel. <><>0<>O<XXXXX>O<0kXX>C^^ für die S0O m Jungen (Jahrgang 1019120) in 2.10,0 sowie für die 1U00 m, die von dem ISGcr Guttmann in 2.52.0 vor dem Hamburgcr-Schildmann Lippmann gewonnen wurden. Recht gut ist auch die Leistung des Hamburger Bar Kochbaners Seinfeld, der die Kugel 12,55 m stiess und auch den Hochsprung mit 1,50 in gewann. P. H. Ergebnisse: M ä ii n 1 i c Ii p. Jugend: Jahrgang 1919/20: 100 m: I. Erich Stern (ISG 33) 11.8; 100Ö m: 1. Rudolf Giumnnft (ISG 33) 2.5-2.5: 4X100 m: 1. ISG 33 f 50.9; Weitsprung: 1. Levy (ISG 33) 7.50: Jiochspnnig: 1. \V. Seinfeld (Bar Kochba Hamburg) 1.50; Speerwurf: 1. W. Seinfeld 44.35; Jahrgang 1921/22 100 m: 1. Gerd Salomon (ISG 33) 12.1: 800 in: Horst Graff (ISG 33) 2.10; Weitsprung: 1. Salomon (ISG 33) 5.4ü; Schlaffball: 1. Eisenstädt (ISG 33) 77 Meter: 4X100 in: 1. ISG 33 51.2: Jahrgang 1023/°4: 100 m: 1. Heinz Jokl (Schild Düsseldorf) 12.7: 300 in: 1. Jokl 46.1; Weitsprung: 1. Jokl 4.66: Schlaffball: 1. H. Vögelst ein (Schild Hamburg) 74 Meter; 4X100 irr 1. Schild Hamburg I 57.3: männliche' Jugend 1025 später: 75 in: 1. A. Xenhnus (Schild Hamburg) 10.S: Weilsprung: 1. A. Xeuhaus (Schild Hamburg) 3.65. — Weibliche Jugend: Jahrgang 1919/20: 100 m: 1. Gerda Meyer (ISG 33) 14.2: 4X100 m: 1. Schild Hamburg I 58.5; Weitsprung: 1. Gerda Meyer (ISG 33) 4.56: Jahrgang 1921/22: 1Ü0 m: 1. Ingrid X'cuhaus (Schild Hamburg) 14 Sek. (!): 4X100 m: 1. Schild Hamburg 61.5- Weiisprung: 1. I. Wolfenstein (ISG 33) 4.33; Schl'nghali: I. . Marianne Glaser (ISG 33) 48.50; Jahrgang 1923/24: 75 m: 1. A. Xeuhans (Schild Hainburg) 11' Sek.; Weitsprung: 1. Annelore Xeuhans (Schild Hamburg) 4.08; 4X100 m: 1. Bar Kochba Hamburg I 1.3.4; Jahrgan" 1925 später: 75 m: 1. Inge Nathan (Bar Kochba Hamburg) 11.2: Weitsprung: 1. Ruth Cohen (Bar Kochba Hamburg) 3.60. Hannovers Fussballsieg Am 15. August standen sich in Hannover zum ersten Male die Mannschaften von VTH Hannover und Schild Bielefeld gegenüber. Die Hannoveraner konnten einen klaren 8:0- Sieg über die eifrigen Bielefelder erringen. Ausschlaggebend für den Sieg war wieder das schöne schnelle Spiel, verbunden mit guten Kombinationen der Sturmreihe. Bei den Westfalen vermisstc man noch Spielerfahrung und die nötige Entschlusskraft vor dem gegnerischen Tor. Berk. Berliner Tennisgäste geschlagen Hamburgs jüdische Tennisgemeinde hatte am letzten Sonntag einmal mehr Gelegenheit, Gäste aus dem Reich bei sich zu sehen. Diesmal waren es einige gute Spieler des Tennisclubs Bar Kochba Berlin, die gegen eine kombinierte Mannschaft vom Bar Kochba Hamburg und Schild zu einem Freundschaftsspiel antraten. Es ist erfreulich, dass die Entwicklung innerhalb der jüdischen Verbände nunmehr in Hamburg sogar soweit geführt hat, dass Makkabi- und Sportbundsportier auch in e i n e r Mannschaft spielen. Leider litten die Kämpfe selbst etwas unter dem'regnerischen Wetter. Von den einzelnen Begegnungen ist vor allem der Sieg von Frau Friedländer (Schild Hamburg) über Frl. Joel (Berlin) in zwei Sätzen zu erwähnen, auch Frl. Salomon (Schild Hamburg) zeigte sich Frl. Gehr (Berlin) überlegen, während die 'Berlinerinnen den Bar Kochba-Damen von Hamburg leicht das Nachsehen geben konnten. Bei den Herren schlugen die Hamburger Schild-Spieler Hartig und Reyersbach. Wurm

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