Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 30 (29.7.1937)
- Date
- 1937-07-29
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2277379-2277516-2277546--12086-2281667- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
jede, für die Landesverhältnisse"noch so gut bezahlte Stellung. Juristen und Aerzte können zur Zeit in ihren Berufen nicht untergebracht werden. Für Akademiker anderer Fakultäten, z. B. für Techniker und Chemiker, sind die Aussichten besser, jedoch ohne Kenntnis des Einzelfalles schwer zu beurteilen. Der günstigste Ort für die Niederlassung ist in den meisten Fällen durchaus nicht die Landeshauptstadt Bogota. In die Haupt- Nach Columbien mit der Pacific Line Nächste Abfahrten ab Liverpool 26. August / 9. Sepiemb. / 30. Septem!]. /14. Oktober Fahrpreis III.Kl. Liverpool-Buenaventura RM 270.- Das Einwanderungs-Depot für Columbien kann bis zu 79u/fl in Reichsmark bei der Linie eingezahlt werden. BordgeEd. Auskünfte und Buchungen durch Palestme & ©riesit Iloyd Meinekestr.2 BSRLIKW1S Tel.:9173 03-04 Konzessionierte Auswanderungs-Agentur der Pacific Line,*LiverpooI Stadt soll nur gehen, wer sich durch eigene Erfahrung davon überzeugt hat, dass die Provinzstädte ihm keine Existenzmöglichkeit bieten. Kolumbien ist ein neues Einwänderungsland und befindet sich gleichzeitig im frühen Stadium seiner wirtschaftlichen Entwicklung. Aus seiner Wirtschaftsstruktur folgt seine Unfähigkeit, Angehörige der „vermittelnden Berufe" zu absorbieren, wenn nicht besondere Anpassungsfähigkeit in sprachlicher und finanzieller Hinsicht vorliegt. Dagegen gibt eben diese wirtschaftliche Struktur jedem Einwanderer, der bereit ist, durch sein Kapital und seinen Unternehmungsgeist die Wirtschaft des Landes zu fördern, die Chance, vom allgemeinen konjunkturellen Aufschwung diese Landes selbst mit emporgerissen zu werden. Jeder jüdische Einwanderer, der unter diesen Voraussetzungen nach Kolumbien kommt, ist zudem ein wichtiger Faktor in der Wanderungsbewegung aus Deutschland: er kann seinerseits au der Lenkung des Auswanderungsstromes mitwirken, indem er in seinem Betriebe Arbeitsplätze für weitere Auswanderer schafft, denen die Möglichkeit zur Kapitalmitnahme versagt ist. Um jüdische Ansiedlung in französischen Kolonien Wie wir bereits mitgeteilt-haben, hat 'der französische Kolonienmmister Marius M out et wiederhalt gegen Ansiedlungspläne in Madagaskar Stellung genommen (vgl. C. V.-Zeitung Nr. 12 vom 25. -März und Nr. 19 vom 13. Mai 1937) und verdichtet jetzt seine Ansicht in einem Interview, das er der Zeitung „L'Union Marocaine" gewährte. Er führt darin aus, dass es sich bei den Plänen für eine jüdische Ansiedlung in französischen Kolonien schon deshalb nicht um. eine Massenkolonisatioii handeln könne, weil Weisse sich dem tropischen Klima nur schwer anzupassen vermögen. Die Einwanderung in die zentralafrikanischen Kolonien Frankreichs könne daher keine Lösung für die Weltjudenfrage bieten. Im übrigen seien Verhandlungen über die Mitwirkung jüdischer Organisationen bei einer künftigen Ansiedlung mit der jüdischen Gesellschaft für Auswanderung und Kolonisation dem Komitee für die Verteidigung der Rechte der Juden Mittel- und Osteuropas, dem Hilfskomitee für Auswanderer aus Deutschland und der Jewish Colonisation Association (JCA) im Gange. Der von dem Koionialministerium gemachte Vorschlag, dass von diesen Organisationen ein gemeinsames Organisationskomitee eingesetzt werde, hat sich als undurchführbar erwiesen. Trotzdem habe das Ministerium in letzter Zeit mit diesen Organisationen Verhandlungen über die Schaffung jüdischer Kolonisationszentren in Neu-Kaledonien und Madagaskar geführt. Voraussetzung hierfür wäre, dass die grossen jüdischen Wohlfahrtsverbände Nordamerikas die Finanzierung des Planes sichern. Die Ansiedlungspläne werden jetzt von dem Kolonienministerium geprüft. Durch Königliches Dekret ist der Richter am Appellationsgerichtshof Avram Russo zum Mitglied des Obersten Gerichtshofes Jugoslawiens ernannt worden. Es ist das erstemal, dass ein Jude dem Obersten Gerichtshof angehört. ._ Der bekannte holländische Politiker, Abgeordneter Dr. J. H. J. Vos, feierte am 21. Juli seinen 50. Geburtstag. Dr. Vos gehört ausser dem Parlament auch dem Stadtrat von Amsterdam an. Mehrere Jahre lang war er Stadtälteeter. Dr. Vos ist Mitglied des Zentralkomitees der Alliance Israelite Universelle und Vorsitzender ihres holländischen Zweigverbandes. Für seine Verdienste auf dem Gebiet der Sozialfürsorge ist er wiederholt ausgezeichnet worden. Er ist Offizier des Ordens Oranien-Nassau und Inhaber einer Reihe ausländischer Auszeichnungen. Typenwandel der jüdischen Diasporapolitik Gruppensoziologische Studie von Dr. Kurt Stillschweig Wandelbarkeit und Elastizität als Merkmale der Politik gelten vor allem für die Politik der jüdischen Diaspora. Denn wohl nirgends ist die von aussen gegebene Position eine so veränderliche Grösse wie bei den Juden. Sind doch in jedem Land und zu jeder Zeit die Bedingungen des jüdischen Lebens und die Forderungen der nichtjüdischen Umwelt verschieden: Selbst innerhalb vieler Staaten ist die jüdische Position oft unbeständig. Infolgedessen ist die Diasporapolitik mehr als jede andere genötigt, ihre Haltung der gegebenen Lage anzupassen. Auf diese Weise unterliegt die jüdische Politik vielfachen Schwankungen und Abstufungen. In Polen und Litauen geht sie andere Wege als etwa in England und Frankreich, im Mittelalter und dem 19. Jahrhundert nahm sie eine andere Richtung als beispielsweise im Weltkrieg oder in jüngster Zeit. ' I. Bevor noch um die Wende des 18. Jahrhunderts der Gedanke einer Judenemanzipation auftauchte, war das nach aussen gerichtete Ziel der jüdischen Diasporapolitik verhältnismässig eindeutig bestimmt: Es bestand in der Wahrung oder Erneuerung der den Juden von den Landesherren zuerkannten Privilegien. Da die Zuerteilung der Privilegien fast ausschliesslich im Belieben der Fürsten stand, musste die Politik der Juden in erster Linie darauf gerichtet sein, sich das Wohlwollen der Herren durch geeignete Fürsprache zu erwerben oder zu erhalten. So entwickelte sich als ständige Einrichtung die „Schtadlanut", deren Träger manchmal sogar — wie etwa Josel von Rosheim, der „Befehlshaber und Regierer'* der Juden — amtsähnliche Befugnisse besassen. Stets blieb jedoch die Diaspora,.politik" der damaligen Zeit — abgesehen von einflussreichen „Schtadlanim", die vereinzelt auch ausserhalb der jüdischen Sphäre gewirkt haben — streng auf den jüdischen Bezirk beschränkt. Mit dem Emporkommen des Emanzipationsgedankens begann die von aussen gegebene Position sich allmählich zu verschieben. Gleichberechtigung — allerdings nur gegen Aufgeben der jüdischen Sondernationalität, so lautete die nach der französischen Revolution aufgenommene These der Umwelt. Infolgedessen musste auch auf jüdischer Seite die politische Haltung wechseln. So entstand ein neuer Typ des jüdischen Politikers, ein Typ, der nicht mehr mit Gegenleistungen Privilegien erhandelte, sondern der aus den allgemeinen Gedankengängen der Zeit heraus Rechte für die Juden „als Menschen" forderte. Damit blieb die politische Zielsetzung jedoch noch immer auf den jüdischen Bezirk beschränkt. Wie bisher diente sie ausschliesslich der Stabilisierung oder Erweiterung des jüdischen Lebensraumes. Erst nach der Emanzipation erweiterte sich aas Betätigungsfeld des jüdischen Politikers. Der emanzipierte politische Jude, für den es fortab keine jüdisch-nationalen Interessen geben durfte, trat mehr und mehr in die politische Sphäre der Umweit ein. Der Uebergang vollzog sich in breitester Front. In allen politischen Gruppen des 19. Jahrhunderts, von der Linken bis zur Rechten, fanden sich Juden. IL Vielfältig wie die allgemein-politische Einstellung der emanzipierten Politiker war auch ihre Stellung zu jüdischen Interessen. Will man diese Haltung in Typen fassen, so können im wesentlichen drei Spielarten beobachtet werden: Der jüdische Politiker, der neben seinen allgemeinpolitischen Zielen auch jüdische Interessen verfocht; derjenige, der diesen Interessen gleichgültig gegenüberstand, und der schliesslich, der eine ausgesprochene Feindseligkeit gegen den einstigen Eigenbezirk an den Tag"legte. Innerhalb jeder dieser drei Spielarten sind die Typen selbstverständlich ebenfalls nicht einheitlich, so dass das Gesamtbild des jüdischen Politikers im 19. Jahrhundert recht buntfarbig anmutet. Bei den Politikern der ersten Gruppe erscheint das jüdische Interesse in vielfachen Abstufungen. Bei einigen dominiert es in solchem Masse, dass es einen wesentlichen Teil der politischen Tätigkeit und Zielsetzung bildet; bei anderen dagegen ist^ das Jüdische derart abgeschwächt, dass es" zu keiner jüdisch-politischen Aktivität mehr anspornt und als blosses Gefühlsmoment gerade eben noch wahrnehmbar ist. Ein Beispiel für einen Politiker der ersten Art bildet Gabriel Riesser. Bei ihm ist das allgemein-politische Ideal die engste Verbindung mit dem jüdischen Interesse eingegangen, so dass eine völlige Gleichordnung der allgemeinen und jüdischpolitischen Zielsetzung besteht. Ganz anders etwa Eduard Bernstein. Wie Riesser einige Jahrzehnte vorher, nahm auch ihn in den sechziger Jahren die nationale Einheitsbewegung völlig gefangen. Aber im Gegensatz zu Riesser Hess diese Begeisterung in Bernstein keinen Raum für eine jüdische Aktivität. In „irgendeiner spezi- fisch jüdischen Verbindung", so bekennt 1917 rückblickend der damals fast Siebzigjährige, „würde ich mich als einen Fremden betrachten". Immerhin ist das jüdische Interesse als Gefühlsmoment noch konstatierbar bei ihm. Bei Zurücksetzungen von Juden fühlt er sich „solidarisch mit ihnen". Zwischen Politikern vom Typ Riessers und Bernsteins liegt im 19. Jahrhundert eine Fülle von Schattierungen. Statt vieler seien nur Namen wie Lasker, Disraeli und Cremieux genannt. Im Gegensatz zu dieser Gruppe der jüdisch orientierten oder doch wenigstens jüdisch empfindenden Politiker steht der Typ, der nicht einmal mehr das Solidaritätsgefühl eines Eduard Bernstein aufbringen kann. Die Politiker dieses Schlages sind häufig schon als Kind dem Christentum zugeführt worden, wie beispielsweise der Judenstämmling Gambetta; manchmal haben sie in reiferem Alter die Taufe genommen, wie etwa der „geborene Präsident" Eduard von Simson. Aber auch bei einigen, die keinen formellen Glaubenswechsel vorgenommen haben — man denke an Lassalle — spielte die Wahrnehmung jüdischer Interessen keine Rolle. Bei all diesen Männern erschöpfte sich die politische Tätigkeit ausschliesslich in ihrem Wirken für die nationale oder soziale Sache der Umwelt, ohne dass daneben ein Empfinden, geschweige denn eine Aktivität im jüdischen Sinne Platz hatte.; Von der Gleichgültigkeit bis zur Abneigung ist der Weg nur kurz. Auch er ist von Politikern, die aus dem Judentum stammen, begangen worden. , & . HL " ' ' ■ Alle im 19. Jährhundert zu beobachtenden Typen jüdischer Politiker sind auch in unserer Zeit feststellbar. Auch heute lassen sich unter den in der Landespolitik tätigen Juden die geschilderten Spielarten nachweisen: Von der jüdischen Aktivität eines Herbert Samuel geht der Weg über die warmherzige, aber passive jüdische Anteilnahme Leon Blums zu den indifferenten jüdischen Ministern und Parlamentariern der westlichen Demokratien, um von dort in die Juden- oder Judentumsfeindschaft der jüdischen Politiker der Sowjetunion zu münden. Allen Typen des 19. Jahrhunderts und der Gegenwart aber war und ist e i n Merkmal gemeinsam: Der Ausgangspunkt oder die 'Wurzeln ihrer Tätigkeit lagen oder liegen in der politischen Sphäre ihrer nichtjüdischen Umwelt. Soweit daneben jüdische Interessen verfochten werden, handelt es sich gleichsam nur um einen Annex der allgemein-politischen Betätigung — eine erklärliche Folge der Emanzipationsideologie des 19. Jahrhunderts, nach der ausserhalb des Religiösen ' jüdische Sonderinteressen nicht bestehen durften. Um auf das eingangs über Politik Bemerkte zurückzukommen: Die Position, die für die Juden nach der Emanzipation gegeben war, bedingte die Haltung der jüdischen Politiker. IV. Im Gegensatz zu dem bisher besprochenen hat sich in den letzten Dezennien des vorigen Jahrhunnderts ein Typ des Diasporapolitikers entwickelt, für den die jüdische Sphäre keine sekundäre Rolle spielt, sondern dessen politische Ausrichtung im Gegenteil durch die jüdische Zielsetzung primär bestimmt wird. Allerdings blieb und bleibt dieser Typ im wesentlichen auf Osteuropa beschränkt, genauer gesagt; im 19. Jahrhundert auf Russland und Oesterreich, im 20. auf die neugebildeten Nachfolgestaaten beider Monarchien und den Balkan. Entwicklungsmässig ist der in Rede stehende politische Typ aus zwei Faktoren hervorgegangen: Einmal aus der Tatsache, dass die Emanzipation im Osten spät erfolgt ist; sodann aus dem Umstand, dass die jüdischen Massen Osteuropas bis auf den heutigen Tag eine nicht assimilationsbereite Bevölkerung bilden. Infolgedessen war und ist in Osteuropa für eine eigene jüdisch-politische Sphäre innerhalb der Landespolitik Raum. Die praktisch-politischen Konsequenzen aus dieser Situation sind im Russland der Vorkriegszeit beispielsweise dadurch gezogen worden, dass sich 1905 eine jüdisch-politische Vereinigung konstituierte, deren Ziel es war, jüdisch-nationale Rechte neben der damals noch nicht gewährten Gleichberechtigung zu erkämpfen. Aehnliche Strömungen bestanden in Oesterreich. Hier war freilich die Emanzipation _ schon formell vollzogen, so.dass der 1907 in den österreichischen Reichsrat gewählte „jüdische Klub" sich im wesentlichen auf den Kampf um die Zuerkennung nationaler Rechte beschränken konnte. Allerdings war nicht bei allen jüdischen Politikern des Ostens die eigen-nationale Sphäre Ausgangspunkt der Politik. Vielmehr fänden sich vor dem Krieg auch in Oesterreich und Russland unter den politisch tätigen Juden Persönlichkeiten, die durchaus"dem westeuropäischen Typ des jüdischen Politikers entsprachen. Das gilt vor allem für die westlichen Teile des Habsburger reiches. Männer wie etwa C. Kuranda, Julius Ofner oder Viktor Adler waren hauptsächlich oder ausschliesslich in Fot. Sonnen feld Ludwig Holländer wate am 5. August 6Q Jahre ali geworden Ilillillillilllllllilllffl der allgemeinen Landespolitik tätig. Auch in Russland standen im Programm des sozialistischen „Bund" die jüdisch-nationalen Interessen Jahrzehnte hindurch völlig im Hintergrund. Aber wenn man von diesen und ähnlichen "Erscheinungen absieht, so kann doch, im ganzen genommen, der. osteuropäische jüdische Politiker als ein'Typ bezeichnet werden, bei dem die jüdischpolitische Zielsetzung vorherrschend; ..war. ■ Nach der Beendigung des Krieges : hat sich die Entwickhing entsprechend fortgesetzt. Die in den Nachfolgestaaten konstituierten jüdischen Parteien liefern.Beispiele hierfür. Nicht zu verkennen ist allerdings, dass in manchen Staaten die Umwelt gegen eine im Jüdischen wurzelnde Politik den Vorwurf des polltischen Separatismus erhoben hat. Beispielsweise gab vor wenigen Jahren der frühere griechische Ministerpräsident Tsaldaris „als Freund" der Juden ihnen den wohlgemeinten Rat, von einer eigenen Kandidatenliste bei den Parlamentswahlen abzusehen, um kein „politisches Ghetto" zu schaffen. In Rumänien hat man sogar zu stärkeren Mitteln gegriffen, um die Bildung des „politischen Ghetto" zu verhindern. Wieder anders liegen die Verhältnisse — um nur ein Beispiel noch zu nennen — in Estland. Hier gestattet die Regierung — trotz der Abkehr vom Parlamentarismus — den Juden formell eine durch jüdische Zielsetzung bestimmte Teilnahme an der Landespolitik. So ist, im ganzen gesehen, die jüdische Politik der Diaspora'vielfältig und durch die zeitlichen und äusseren Umstände bedingt. _ Veränderungen im Vorstand der Berliner Jüdischen Gemeinde Wie die JTA meldet, wurde in einer Sitzung der Repräsentantenversammlung der Berliner Jüdischen Gemeinde am Freitag, dem 23. Juli, die Amtsniederlegung von Direktor Georg Kareski als stellvertrtender Vorsitzender der Berliner Jüdischen Gemeinde zur Kenntnis genom- :nen und Ministerialrat i. R. Richard Fuchs zum Mitglied des Vorstandes der Gemeinde gewählt. Verantwortlicher Redakteur: Dr. Alfred Herschberg; Stellvertreter und verantwortlich für die Aufnahme von Bildern: Dr. Margarete Edelheim. Verantwortlich für t'port: Dr. Ernst G Löwentbal sämtlich in Berlin. Für Rücksendung unverlangter Einsendungen ist Freiumschlag beizufügen. Leiter der Anzeigen-Abteilung: Friedrich Nathan, Berlin; verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: i. V.: Kate Marcus Berlin: DA II. Vj. BS 236. PI. 5. Verlag: Jüdischer Central-Verein e. V., Benin W 15, Emser Strasse 42 Druck der Buch- und Tiefdruck Gesellschaft mbH.. Berlin SW19. Klauher- Wäsche In allen führenden Wäschegeschäften Damenwäschefabrik Rosa Klauber / München Ktauber^Wäsche