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Central-Verein-Zeitung · 1937-07-15 · 28 (15.7.1937) · page 14

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
28 (15.7.1937)
Date
1937-07-15
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seife 14 C.-V.-Zeitung Nr, 28 * 15JuM937j mehr geschrieben wurde, aber über die Väterlichkeit so arg wenig. Aber wer wüsste wohl nicht, dass das alte Wort eines frommen Juden, dass viele Väter den Töchtern nachstarben, seine Berechtigung hat? Es ist schon etwas daran, dass die Väter mit besonderer Liebe nicht nur an den Knaben, mehr noch an den Mädchen hängen. Die Gestalt eines Mannes, die Ottilie Wollmann mir zeigt, hat etwas Biblisches an sich. Innig umfasst diese Tonfigur das Kind im Arm, schmiegsam legt der Knabe die Rechte um den Körper des Vaters. Eine schlichte Komposition, die eigentlich nur durch den Ausdruck redet; vielleicht ist es Jakob, der seine Söhne so liebte? Ueberall hat die Bildhauerin Studien gemacht. Sie belauschte auf der grossen Berliner Indien-Schau und auf der Tripolis-Schau die exotischen Väter mit ihren Töchtern, und sie berichtet, wie wahrhafte Kindernarren die Araber sind, mit denen sie sich italienisch unterhielt, oder die Somali-Häuptlinge. Einen von ihnen porträtierte sie, zusammen mit der Tochter Slima, beide sitzen hockend nebeneinander. Es ist eine besonders hübsche Terrakotte, sehr reizvoll, wie das Somalimädchen, das etwa 13 Jahre alt sein mag, das Haar trägt. Die* Bildhauerin wusste durch ihre Studien um jede Einzelheit, sie hat sehr beachtlich rund um den Kopf dieses Kindes einen Haarkranz modelliert und in der Mitte das hochstehende Haar. Und auch der Sohn dieses Vaters, der Mabruk heisst, ist von Ottilie Wollmann porträtiert: mit dem glatt rasierten Kopf, nur in der Mitte der Haarkranz. Gips und Keramik, Marmor und Bronze bilden den Werkstoff für die Arbeiten der Künstlerin. , Dr.O.B. Blühende Linde Von Hilde Marx Die grosse Linde, die von der Strasse zum Balkon heraufwäcbst, steht wieder in voller Blüte. Ihr Duft ist schwer und berauschend und so, dass man kaum anders kann als träumen. — Träumen — mitten in den hellen Sommervormittag hinein. Es ist eigenartig, wie man sich oft ganz bestimmte Dinge oder Tage merkt: Genau heute vor einem Jahr, um die gleiche Stunde, sass ich hier auf dem gleichen Platz. Die Linde blühte und duftete und es war ein heller Sommervormittag, so wie heute. Fast glaube ich, mich noch an das zärtliche Gemälde der leichten Wolken zu erinnern, die über mir wegzogen, nur für Minuten hie und da die Sonne überschattend. Da hörte ich auf einmal den bekannten Pfiff — die ersten Töne der Kleinen Nachtmusik. Ich beugte mich über die kleinen Blumen auf dem Balkonsims hinunter. Unten stand Thomas; helle Hosen, weisses offenes Hemd und das braune Gesicht zu mir erhoben. „Kommst du mal runter? Ein Stückchen Spazierengehen?" „Nein. Hast du denn heute nichts zu tun?" „Nicht Besseres." „Dann komm lieber rauf, in die Sonne." „Arbeitest du auch nicht?" „Nein. Die Linde blüht." Ich sah Thomas noch den Kopf schütteln und wusste dabei ein etwas mitleidiges, verzeihendes Lächeln auf seinem Mund. Dann ging er ins Haus. Wir aassen stundenlang zusammen an diesem Tag. Es kam kein richtiges Gespräch zustande, aber unser Schweigen war erfüllt. Ein Schweigen von Menschen, die zusammen still sein können. Di« Linde duftete und die Wolken waren wie kleine Schäfchen, die man streicheln möchte, und der Wind sang sein leises Sommerlied. Einmal fragte Thomas: „Wohin fährst du dieses Jahr eigentlich?" „Gar nicht", sagte ich. „Ich bin schon ein paar Jahre nicht mehr verreist — so richtig verreist, zur Erholung oder wie man das nennt." „Mhm", äusserte Thomas. „Du musst kein 60 bedauerndes Gesicht machen —" ich lachte ihn an und aus. „Findest du es so schlimm, wenn man nicht verreist? Gut, ich habe kein Geld dazu. Aber das ist nicht der ganze Grund. Meinst du, ich könne mir nicht den Rucksack auf den Buckel schnallen und loslaufen — wenn ich wollte? Dazu braucht man nicht vieL Wenn ich wollte — das ist auch nicht ganz richtig. Ich wollte eigentlich schon — aber ich kann eben nicht weg. Ich denke, ich versäume hier was." „Unsinn. Was sollst du denn versäumen? Sauregurkenzeit — sonst ist doch nichts los." „Ach, Thomas---und jede Stunde wiegt so schwer und muss festgehalten werden--" Da sah er mich mit einem schnellen, überraschten Blick an, den ich mir nicht ganz zu deuten wusste. Ich dachte auch nicht weiter darüber nach. Ich hatte nur im Augenblick ein Gefühl ihm gegenüber, wie man es vor einem Kind hat, dem man über die Haare streichen möchte — zugleich es tröstend und um Verzeihung bittend, dass man soviel mehr weiss und ahnt als seine Unbeschwertheit Aber ganz wenige Zeit, ein paar Tage nur, später kam Thomas zu mir, um sich zu verabschieden. Hamburg — und ein Schiff, das nach Südafrika fahren wird — wieder trug er ein weisses, offenes Hemd und die hellen Hosen — --und das überraschte Aufsehen zu mir neulich auf dem Balkon--Er hatte seine Pläne und ihre Durchführung vor mir zu verheimlichen gewusst, alles, bis auf diesen einen Blick; und den, hatte ich nicht verstanden. So sicher war ich meiner Sache, obwohl ich fast im selben Moment gesagt hatte: „Jede Stunde wiegt so schwer und muss festgehalten werden."- Und ich hatte es auch so gemeint. Aber Thomas? Auch Thomas? Keiner meiner Gedanken hätte sich so weit gesagt. Es kamen Briefe. Der erste aus Hamburg, der zweite vom Schiff, der dritte auch vom Schiff. Und dann hörte ich eine lange Zeit nichts. Inzwischen erhielt ich Nachrichten von anderen Freunden, Verwandten — aus allen Teilen der Welt. Thomas war ja nicht der einzige, der in diesem letzten Jahr auf die grosse Fahrt gegangen war. Oh, gar nicht der einzige! Dann einmal ein kurzer Bericht, mit Bleistift hingekritzelt, kaum leserlich. „Entschuldige — ich schreibe im Liegen — das Fieber ist noch nicht besser — keine Ahnung, wo ich das herhabe — es muss bald gut werden, muss — sowas kann ich nicht brauchen — zum Trost ein Bild, das kurz vor meine? Erkrankung aufgenommen ist — ich schreibe bald wieder---" Das war die letzte Nachricht, die ich bekam. Aul alle meine Anfragen hörte ich bis heute nichts. Nur ein Bild halte ich in der Hand: Thomas, der grosse Junge, im offenen weissen Hemd — mit kurzen dunklen Hosen und irgendeinem anseheinend sehr schweren Gerät in der Hand — es kann zum Strassenbau gehören, es kann auch eine elektrische Maschine sein, ich habe keine Ahnung von solchen Dingen. Ich sehe darüber nur ein Gesicht, das jung ist und frisch und glücklich. Ist? War? Vor einem Jahr, vor 12 kurzen Monaten, sassen wir hier zusammen und sprachen über Verreisen und schwiegen und blinzelten in den Himmel. Und Thomas hatte schwere Dinge im Herzen und schonte mich, indem er nicht davon redete. Jetzt ist er irgendwo draussen, wie die vielen, vielen andern. Was tut er heute? Ist er wieder gesund? Wird vielleicht morgen schon ein Brief da. sein — oder nächsten Monat, darin er schreibt, er habe auch an diesen Tag gedacht — wird er denn noch schreiben können — ich wage nicht weiterzudenken. Alles ist 60 ganz, ganz andere geworden. Der lejchte Wind ist plötzlich so, als ob er das Salz der Meere und den heissen Sandhauch der Wüsten in sich trüge. Und der Duft der Linde sinkt immer berauschender und schwerer auf mich herab. Die Sprechstunde für das Erholungsheim Lehnitz findet in der Zeit vom 15. Juli bi9 10. August huram Dienstagnachmittag zwischen 4 und 6 Uhr im Büro des Jüd. Frauenbundes, Berlin-Grunewald, Königsallee IIa, statt Telephon: 97 37 46. ter Bwefittpfew/ammb ^»«ä^«^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ Seltene polnische Marken in Danzig Das polnische Hafenpostamt in Danzig verwendet bekanntlich kursierende polnische Marken mit Aufdruck „Port Gdansk". Schon von der ersten Ausgabe 1924 (Polens endgültige Ausgabe in Zloty-Währung) 1 bis 50 Groszy) sind die 5, 10 und 15 Gr. ziemlich selten und von •- der diese Werte ersetzenden zweiten Ausgabe 1926 die 5 Gr. (Posener Rathaus. Aufdrucktype I) und die 15 Gr. (Schloss Wawel bei Krakau, Aufdrucktype II, beide Urmarken alte Platte!). Sehr selten sind ferner die beiden 1-Zloty-Marken (Präsident Moscicki), 1930 mit waagerechtem schwarzen und 1933 mit seitlich senkrechtem blauen Aufdruck, besonders die letztere. Sonst begnügte man sich mit den Ueberdrucken der Wertstufen zu 5 bis 25 Gr. verschiedener Ausgaben von Polen. Auch unter diesen ist nun eine Seltenheit entdeckt worden in der 10 Gr. von 1934 (Urmarke Polen 1932, geändertes Adlermuster mit „gekästelten Eckzieren"), die bei einer Auflage von 14 000 Stück in wenigen Tagen ausverkauft war. Lange vor der „Daposta" waren nur noch die Bildermarken von Polen (mit Aufdruck in kleiner Schrift) zu 5, 15 und 25 Gr. am Schalter, die 5 Gr. während der Ausstellung schon im neuen Muster (Kloster Czentschtochau); vermutlich wird die vorige 5 Gr. („Hundefelsen") auch eine gute Marke werden. Auch „kleine" Marken, die noch nicht einmal „aus besonderem Anlass" erschienen sind, können wirkliche Seltenheiten werden! Vermischtes Belgien gab Mitte April eine neue Astrid-Reihe heraus, die gleichen 8 Wertstufen in zum Teil geänderten Farben, mit dem Bilde der Königin, den Kronprinzen auf dem Arme haltend. Der Zuschlag wurde beim höchsten Werte herabgesetzt. 2.45 -f 1,55 (sonst 2.55) Fr.; er soll diesmal zur Schaffung von Kinderparks in den Grossstädten verwendet werden. Die Vorausentwertungsmarke 10 auf 40 c, bisher nur mit Jahreszahl 1933 und 1934 bekannt, erhielt jetzt die Jahreszahl 1937. Bulgarien. In der neuen Zifferzeichnung der niedersten Wertstufen erschien eine 10 Stot.-Marke, im Königsmuster Type I (mit Aussenstrichen, wie 10 Lewa) eine blaue 7 Lewa. Burma. Die bereits gemeldeten Freimarken sind durch die Höchstwerte zu 10, 15 und 25 Rupien vollständig geworden, ausserdem erschienen die Dienstmarken von Britisch-Indien mit gleichem Aufdruck „Burma". China, In berichtigter Sonnentype II der "Sunjatsen-Reihe ist endlich auch die 20 c blau herausgekommen; die 4 c wird nicht mehr benötigt und mit Aufdruck als 1 Cent-Wert aufgebraucht. Dänemark. Auch die endgültige Nachportomarke zu 15 Oere ist violett. Die aus Markenheften schon bekannte braune (statt orange) 10-Oere-Freimarke ist jetzt auch in Bogen erschienen. Zum 25jährigen Regierungsjubiläum des Königs Christian X. erschienen vier Erinnerungsmarken mit den Jahreszahlen 1912 und 1937 und dem Königsmonogramm CX. Die querrechteckigen Marken zeigen Schlösser, 5 Oere Marseliborg und 15 Oere Amalienborg, die hochrechteckigen 10- und 20-Oere-Marken einheitlich den König bei seinem beliebten Spazierritt in einer Strasse Kopen- Danzig. Auch hier sind Luftschutzmarken erschienen, die das Abzeichen des Danziger Luftschutzbundes über einer Silhouette der Stadt zeigen; der Landesname lautet nur „Danzig" (ohne „Freie Stadt"). Es sind zwei Werte zu 10 und 15 Pfennig. Zur laufenden Reihe erschien ein Ergänzungswert zu 55 Pfennig. Die beiden „Daposta-Blocks" zu 50 (-r-50) Guldenpfennig, eine Freimarke und erstmalig auch eine Luftpostmarke als Block, sind zur Zeit neben dem „Pexip-Block" die gefragtesten Neuheiten, sowohl wegen der geringen Auflage von 90 000 Blocks als auch der schönen Darstellungen (Danziger Marienkirche, Luftpostmarke desgl. mit Flugzeug, Querrechteck) und Farben (schwarzgrün resp. Luftpostmarke violettblau) wegen. Ueber die Ausstellung berichteten die Danziger Zeitungen spaltenlang. Finnland. Anlässlich seines 70. Geburtstages wurde Finnlands Feldmarschall, Baron G. Mannerheim, durch eine hochrechteckige Erinnerungsmarke zu 2 . Mark, in den Landesfarben blau und weiss, mit seinem Bilde geehrt. Frankreich. Zum 13. Internationalen Eisenbahnkongress in Paris erschienen zwei querrechteckige Freimarken zu 30 c (elektrischer Triebwagen) und 1,50 Fr. (Stromlinienlokomotive). — Die Erinnerungsmarke an Descartes, eine ebenfalls querformatige 90 c, wurde zum 300. Jahrestage des Erscheinens seines berühmten „Discours de la methode" ausgegeben, mit dem Brustbilde des Philosophen vor dem aufgeschlagenen Buche. In diesem "war der Titel des Werkes bei der ersten Auflage fälschlich "... sur la . . geschrieben worden, was in einer zweiten Auflage in „de la" berichtigt wurde. Erfreulicherweise sind beide Auflagen ungefähr gleich hoch bemessen. — Auch der „Pexip- Block" ist erschienen als Sechserblock mit vier Ceres-Marken (Muster von 1849) und weissen Markenfeldern dazwischen, auf die die Zweckinschrift verteilt ist: obere Reihe 5 c Pexip /15 c, untere 30 c / Paris 1937 150 c. — Drei andere Neuheiten, die mit einem Zuschlag von je 10 c zugunsten der „Sport- und Freizeitgestaltung der Post- und Telegraphenbeamten" (Zweckinschrift unten ausserhalb des Markenbildes) verkauft werden, zeigen (querformatige 20 c) Postbeamtinnen beim Tauziehen, (desgl. 40 c), Sportplatz mit Läufern und Diskuswerfer und (hochrechteckige 50 c) Wanderer auf Gebirgsweg zur Herberge ziehend. Französisch-indochinesische Post in Südchina. Mit Aufdruck „Kouang-Tsch6ou" erschien die kursierende Reihe von JFranzö« sisch-Indochina. Island. Aus gleichem Änlaa* wie in Dänemark erschienen auch! hier Gedenkmarken mit dem Brustbild des Königs nach links und den gleichen Jahreszahlen zu 10, 30 und 40 Aur. Drei weitere Werte (15, 25, 50 Aur) erschienen nur im „Block" zusammengedruckt, darüber Krone und „Christian X 1912-1937", darunter „Verd-Prix- Icr. 2,00" und das dreifarbige isländische Wappen. Japan. Infolge Portoerhöhung änderten kursierende Marken die Farbe: 4 Sen jetzt gelbgrün, 10 Sen rosa und 20 Sen blau; die 4 und 20 Sen unterscheiden sich allerdings kaum von denen der Ausgabe 1922 (Berg Fujijama). Für Inlandspostkarten erschien eine rote 2 Sen mit dem Bilde des berühmten Generals Nogi (1849—1912), des zweimaligen Eroberers von Port Arthur, auf neuem Wasserzeichenpapier (senkrechte Wellenlinien und Halbkreise). Mit einem Zuschlag von je 2 Sen für den japanischen Luftverkehrsfonds wurden drei hochformatige Luftpostmarken zu 2, 3 und 4 Sen ausgegeben, die ein Flugzeug über einer Hochgebirgslandschaft zeigen. Litauen. Mit dem Brustbild des Präsidenten Smetona im hochrechteckigen Rahmen wurden bisher Marken zu 15 und 30 Cents verausgabt Mexiko druckt die niederen "Werte der kursierenden Reihe in kleinerem Format und enger Zahnung (14 statt bisher 1034) mit deutschen Tiefdruckmaschinen; erschienen sind bisher die Werte zu 1, 2 und 5 c. Niederlande. Zum Welttreffen der Pfadfinder 1937 erschienen 3 hochrechteckige Marken ohne jeden Zuschlag, mit Frankaturgültigkeit bis zum Ende des Jahres: VA c bourbonische Lilie (Wappen der Pfadfinder), 6 c Fahnen und Trommeln, 12 A c Apollo. Die diesjährigen „Sommermarken" zugunsten kultureller und karitativer Zwecke zeigen wieder berühmte Niederländer, die VA + VA c den Maler Jakob Maris (1837 bis 1899), die 5 + 3 c den Leidener. Professor der Medizin Franz de la Boe Sylvins (6E14-1672), die 6 4~ 4 c den Dichter Joost van den Vondel (1587-1679) und die WA 4-334-c-Marke den Physiologen Anton van Leeuwenhoek (1632 bis 1723). Niederländisch - Indien. Zum Welttreffen der Pfadfinder in Amsterdam 1937 erschienen hier zwei Werte zu 7^ und \VA c, die mit je 2A c Zuschlag verkauft wurden. Sie zeigen im Hochrechteck zwei Pfadfinder und darüber die Zweckinschriit. Oesterreich, Die diesjährige Muttertagsmarke zu 24 Gr. ist braunrot"und kann bis zum Ende des Jahres verwendet werden. Sie zeigt eine junge Mutter mit ihrem Kinde, das ihr ein Sträusschen bringt. Auflage 2 Millionen Stück. Mit der Zweckinschrift „1837 100 Jahre 1937 Donau-Dampf schifffahrt in Oesterreich" unten im fliegenden Bande erschienen drei querrechteckige Gedenkmarken in Millionenauflage, 12 Gr. mit Dampfer „Maria Anna" (1837) an der Donaulände in Wien, 24 Gr. mit modernem Personendampier auf der Fahrt zwischen den Donauauen und 64 Gr. mit modernem Zugdampfer „Oesterreich" bei der Reichsbrücke in Wien. Sie werden vom 9. Juni ab ohne Zuschlag und auch einzeln an allen Postämtern verkauft, bis 29. Juni ausserdem auf 7 Schiffen der jubilierenden Gesellschaft, die Sonderpostämter mit Sonderstempeln haben, und bei denen auch eine Jubiläumskarte der Gesellschaft erhältlich ist Polen. Die niedersten Wertstufen im Querformat haben neue Darstellungen erhalten: 5 Gr. Kloster Czentschtochau, 10 Gr. Seebahnhof Gdingen, 15 Gr. Universität Lemberg und 20 Gr. Wojwodschaftsgebäude in Kattowitz, Schweiz. Nach und nach erscheinen die Freimarken im neuen Druckverfahren auch mit den bekannten Aufdrucken für den Völkerbund und das Internationale Arbeitsamt. Die Flugpostmarke zu 20 Rp. der Abrüstungsgedenkreihe wird jetzt mit neuem Wertaufdruck als 40 Rp. aufgebraucht. Einige Portomarken wurden durch Aufdruck in kleinere Wertstufen umgewandelt: 5 auf 15, 10 auf 30, 20 auf 50 und 40 auf 50 Rp. der postiäufigen Portoreihe. Philippinen. Alle kursierenden Freimarken tragen jetzt den Aufdruck „Commonwealth"s Die nächste Briefmarken -Ecke erscheint in ca. 4 Wochen. Ankauf l VIKTOR WEISS RUN W. 9, Potsdamer Strasse 12 Ihe Potsdamer Platz. Telef. 21 2901 Verkauf $.","„"."„; BRIEFMARKEN Grosse Auswahl in Neuheiten: Alt-Europa und Deutsches Reich_ FRIEDRICH WOLF Berlin O. 27 Holzmarktstr. 68. Tel. 59 2103 Ankauf — Verkauf 10—14 Uhr und &b 6 Uhr LUDWIG MEYER Berlin W50, Achenbachstrasse 6 /24K50 Ankauf — Verkauf Erledigung Ton Fehllisten. Fritz L6win Latzo^strT^fi! Gegr. 1893. S.Faludi, Bin.-Hoienses Hektorstr. 2, An-, Verkauf über 2 OOO verschiedene Serien am Lager. Alben zu Originalpr. Ruf 971084 SUCHE OLYMPIABLOCKS u. ALT-DEUTSCHLAND gegen Europa u. Uebersee. Basis Michel Katalog 1936. W. Zlotnitzkl, Zerbst/Anh., Alt« Brücke 19. MERKUR Briefmarkenhandelsstes. m. b. M. Berlin W15. KurfDrstendamm 26A Auswahlsendungen - Kostenlos illustrierte Sonderangebote 1

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