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Central-Verein-Zeitung · 1937-07-01 · 26 (1.7.1937) · page 11

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
26 (1.7.1937)
Date
1937-07-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 26 * 3. Beiblatt CYIeitunq 1. Juli 1937-Seite 11 Das Kind Bg UNTER DEM Cpwt' Novelle von * Georg Hirschfeld 7. Fortsetzung und Schluss. „Kein Vorwurf, Mutter. Du wolltest das Gute. Aber du wusstest nicht, wie ich an dich geschmiedet bin. Wie ich Rat und Hoffnung fand, nur in deiner Nähe. Ich lebte unter dem Schwert, das der Königsrichter über mir hielt. Dem Kinde der Hagit hätte es nichts getan. Ein totes Kind kennt keine Angst und keine Sorge. Ich blieb leben. Ich gewann aus dem Dunkel des Rechtlosen mein Recht. Ich wuchs unter dem Willen des Herrn zu mir selbst auf und für dich, Mutter. Fühlst du es? Wird nun das Schwert von mir genommen werden? Weil du noch einmal gewählt hast? Weil der König dich ewig erkannte?" Sie umschlang ihn. — „Mein Sohn! Leben öffnet sich!" „Und mich soll nichts mehr täuschen." Er erhob sich. „Wohin gehst du?" „Noch einmal zu ihr. Zum letztenmal. Rechenschaft will ich fordern." „Nein. Lasse Mitleid walten. Sie verliert nur und wir gewinnen." „Es ist eine grosse Abrechnung, Mutter.. Nicht von heute und gestern. Aus der Ferne meines Anfangs steigt sie, als du mich zum Richter getragen. Jetzt trete ich für dich ein. Erwäge doch, was wäre geschehen, wenn Hagits Willen vollzogen worden wäre?" „Das wäre nicht möglich vor König Salome" „Und vor dir. Aber sie hat es gewollt. Sie forderte die Teilung des Kindes. Gibt es Teilung?" Sie küsste ihn. — „Wir sind gerettet. Aber ich fürchte mich, wenn du gehst." „Warum, Mutter?" „Weil du nicht weisst, was in Hagit möglich ist. Weil sie nichts kennen wird als ihren Schmerz und ihren Hass und ihre Rache." Geber schüttelte den Kopf. — „Nein, Mutter, das darf mich nicht hindern. Sei ruhig. Ich gehe nicht zu ihr, um sie zu strafen. Wer bin ich, dass ich strafen dürfte? Ich gehe zu ihr, um ihr die Wahrheit zu sagen, um Frieden zu bringen für uns alle. Ich höre ihren Ruf nicht mehr — sie aber muss nun den meinen hören. Ein Mannesruf ist unverlierbar — das fühle ich. Das danke ich dir. Lass mich zu ihr gehen, Mutter. Bis der Morgen über die Höhen steigt, werde ich wieder bei dir sein." Sie hielt ihn noch. „Aber du nimmst Abschied?" Er lächelte ihren ringenden Zweifel an. „Für immer. VIII. Die Nacht war vergangen. Hagit war immer wieder vor das Haus getreten und hatte hin:msgespäht. Geber erschien nicht am Strassenrande. Sie fühlte eine Angst um ihn, die nicht aus dem Durst der Sinne kam. Sie konnte ihn nicht entbehren, wie er als ihr Sohn gewesen wäre. Ein Auftrieb zum Leben war er für sie, ein reiner Ausgleich für alles, was brüchig und verfehlt in ihrem Dasein war. „Komm", flüsterte sie inbrünstig ins Dunkel hinaus. „Was hält dich fern? Bist du krank? Hat s i e deine Wege erforscht und hält dich, die Grausame?" Plötzlich kam die ganze Oede der Rechtlosigkeit über sie. Sie wandte sich in das Haus zurück. Da hörte sie Schritte. Er kam. Er hatte sie nicht verlassen. Schon graute der Morgen, aber sie sollte nicht allein bleiben. „Geliebter!" Sie umfing ihn. Er hielt sie still und ernst. Dann sagte er: „Komm', Hagit. Ich habe mit dir zu sprechen." Seine Stimme war verändert. Im ersten Augenblick glaubte sie, dass ein anderer zu ihr gedrungen, ein strenger, ungläubiger Mann, der ihre Dienste forderte. Bald aber wusste sie, dass diese Strenge ohne Härte war. Er kam zu keiner Dirne, er ehrte das Weib auch in der letzten Not. Nur die Lockung war fort, ganz fort. Plötzlich war ihr Bannkreis entzaubert. Was hatte sie verloren? Galt es ihm gleich, eine Liebesstunde zu finden oder eine Bettlerin zu beschenken? . Sie zog ihn zum Lager, aber er blieb stehen. „Höre" mich an. Es ist die grosse Stunde unserer Wahrheit." „Du kommst von deiner Mutter?" „Ja, ich konnte nicht früher kommen." „Ich fühle ein Meer von Hass und Verachtung, aus dem du steigst. Deine Mutter war bei mir — hat sie dir das gesagt?" Geber zeigte sich betroffen, aber ruhig. — „Nein. Es würde auch an meiner Erkenntnis nichts ändern." „Sie hat mir Vergeltung angesagt. Nun ist es geschehen. Was weisst du?" Hagit wollte ihrer Leidenschaft folgen, aber sie sah seine Augen und bezwang sich. — „Verleumdet hat sie mich! Was gilt es mir? Du bist gekommen. Mehr brauche ich nicht." „Ich bin gekommen, um für immer m gehen." „Geber!" Er löste sich von ihrem wilden Griff. Mit unentrinnbarem Ernst sagte er: „In dir mag etwas sein, was dein Gewissen drückt und dich treibt, wie eine Löwin vor dem Rest deiner Lebensfreude zu wachen. Ich begreife es, und ich sage dir: Du irrst, wie du es meinst. Ich klage dich nicht der Verheimlichung an — ich bin nur dort, wo der Mann für sich selbst einsteht. Ich achte, dass du so lange geschwiegen hast und meine Jugend nicht verwirrt, die Vergangenheit nicht emporgezerrt hast. Du hast Besseres getan als die gesicherten Frauen, die oft in scheinbarer Ehre leben. Das alles danke ich dir, und meine Mutter fühlt wie ich. Sie kennt dieses Haus und sein Leben." Hagit war langsam zurückgewichen: „Was kennst du? Weisst du, was einst geschehen ist?" „Ich weiss jetzt, wer du warst und woher meine Mutter einst gekommen. Es ist mir nun bekannt, dass das Königsurteil, das sie in den Ländern der Welt erzählen und über die Meere tragen, m i r gegolten hat. Ich war das Kind unter dem Schwert." „Und du lebst! Und du bist gross geworden, eine Hoffnung in Israel! Die Freude deiner Mutter bist du! 0 Geber, was kostet es mich? Kannst du das ermessen? Soll mir nichts davon bleiben? Kein Hauch und keine helle Spur? Deine Mutter hat dir alles bekannt — nachdem ich geschwiegen! Sie hat der Stunde entgegengelebt, da sie dir alles sagen konnte, wie sie es kennt, und mein Letztes in dir vergiften!" Er hörte, den Kopf in die Hände gestützt, ihre Rede. Dann schüttelte er langsam das Haupt. „Nein, Hagit, du kennst meine Mutter nicht. Sie sagte mir die Wahrheit, ohne Eifer, ohne Hass. Sie will in Frieden mit dir leben und begreift deine Not. Doch eines, was sie nicht gesagt hat, das sage ich mir selbst, zwingend selbst. Da erglühte der Vorwurf einer Anklage, die i c h nur fühlen kann, denn ich bin jung und stehe dort, wo ich die Mächte des Lebens erkenne. Hagit — ahnst du meinen Vorwurf?" „Was habe ich dir getan?" Er rückte ihr nahe. Gross und unentrinnbar stand er vor ihr. — „Du hast mich einst dem Schwert überliefert. Dir war es gleich in deiner schnöden Art, lieblos, wie du warst, ob das Kind der anderen unter dem Henker endete oder in den Segen des Lebens gelangte. Du wolltest nur, dass sie es nicht behielt, die Mutter, die von Gott Begnadete. Feindin der Fruchtbarkeit warst du, der Zukunft und Besserung. Weil du in deine Nacht zurücksinken musstest, sollte es für deine Schicksalsschwester keinen Morgen geben. Das fühlte der König, das sah der grosse Richter, der nicht nur das Leid, sondern auch die Freude der Menschen kennt. Was ist Salomos Weisheit? Er ermisst die Mächte des Lebens für den Menschen. Er wollte sie für mich. Ein Säugling hat Raum in der Welt. Mag er für das Vaterland fallen oder die Dichterkrone seines Jahrhunderts tragen — er lebt. Er kann und darf leben. Das wolltest du mir nehmen, Hagit. Meine Mutler wahrte es mir. Sie ist die Erhalterin. Du wolltest zerstören." Er schwieg. Hagit lag vor ihm, das Gesicht in die Hände vergraben. Er wartete, doch sie erwiderte nichts. Da legte seine Hand sich noch einmal auf sie. Es war unnennbarer Trost in dieser Berührung. Er öffnete die Quelle ihrer Tränen. Lange hörte er ihr blutendes Weinen. Endlich sagte er: „Es ist nun ausgesprochen — es mag im Grabe des Vergangenen ruhen. Niemand wird dir wieder sagen, was ich dir gesagt. Zwischen uns beiden bleibt es, Hagit." „Kann ich es nicht sühnen?" „Das kann nur Gott. Wir rollen alle unter Ihm dahin und kennen den Lauf nicht. Das heisst Mensch sein und kämpfen. So finden wir Erbarmen ohne Ausnahme. Ich fordere nichts von dir, ich lächle jetzt meiner Bitte, dein Leben zu ändern. Das konnte eine Mutter für mich. Du nicht." „Ich nicht?" „Du bist mir fremd." „Geber!" „Aber ich denke gut an dich. Jeder, der wirklich sucht, findet. Wir werden dich nicht verlassen. Wenn du in Not bist, gib ein Zeichen." „Nie. Ich bin nichts, was man nimmt und fortwirft." „Das ist auch nicht mein Wille. Werde ruhig und denke an mein Schicksal, wie ich an das deine denken werde. Ich bleibe nicht in Jerusalem." „Du willst deine Mutter verlassen?" „Auf dem fernsten Meere nicht. Aber ich weiss nun von mir und kenne die Macht des Königs. Ich ergreife das Schwert, unter dem ich gelebt habe, und stehe vor Israel in der Welt. Unser Volk wird wachsen und sinken, aber es wird nicht untergehen. Was wir gesammelt haben, müssen wir hinaustragen und fruchtbar machen." Sie stand vor ihm: „Verlässt du den Tempelbau?" „Erst will ich ihn vollenden helfen." „Dann gehst du?" „Wenn der König mich entsendet." Hagit öffnete die Tür und trat mit ihm in die goldene Frühe hinaus. liüpüi iillllillP Die Geschmäcker sind verschieden. Keinem ward zuteil hinieden, dass ihm alles glänzend schmeckt, hat das Lehen tischgedeckt. An der gleichen Suppe sieht Konzerte und Vorträge im Reich Die Aufführung von Hugo Adlers Oratorium „Balak und Bikini", und seines „44. Psalm" für Orchester, gemischten Chor. Solisten, Sprecher, Klavier und Orgel muss als das bedeutendste musikalische Ereignis des vergangenen Jahres im Dresdner Kulturbund hervorgehoben werden. Die junge, aber schon in einigen Konzerten bewährte Dresdener jüdische Instrumentalgemeinschaft, unterstützt von dem einheimischen guten Pianisten Siegfried Sonnenschein am Flügel und Organist Riesen am Orgel-Positiv wurden unter der hingebungsvollen Leitung des an dieser grossen Aufgabe sichtlich gewachsenen Dirigenten Walter G o 1 d m a n n allen Anforderungen so voll gerecht, dass der Eindruck auf die die grosse Synagoge dicht füllende Zuhörerschaft ein sehr tiefgehender war. Ausser dem klangvollen und begeistert singenden Laienchor gaben drei Berufskünstler, der Baritonist Heinrich Korn (Berlin), der Tenor Bernhard Chrzelitzer (Berlin) und der hohe Sopran Sabine J u r - m a n n (Dresden) in ihrer ausdrucksvollen musikalischen Wiedergabe der charakteristisch und bedeutend komponierten Partien. Der 44. Psalm mit seinen Klagen und Hilfeschreien, wurde ohne Pause anschliessend an die Bilam-Szenen aufgeführt und wirkte erschütternd, auch durch seine musikalischen Hauptmotive, die auf die vorhergehenden Segensverheissungen Bezug nehmen. Starken Anteil an dein ungewöhnlichen Gesamteindruck hatte die dem Ganzen zugrunde gelegte grossartige Verdeutschung des Bibeitextes von Martin Buber und Franz Rosenzweig, noch dazu wenn ein Meistersprecher wie Otto Bernstein dieses neuartige und doch ehrwürdige Sprachgefüge so schlicht und gross darbietet: besonders kunstvoll wurde von Bernstein auch die melodramatische Szene von der Erscheinung des göttlichen Boten gesprochen. — Eine Bereicherung des Abends bildete eine eingeschobene Ansprache über „Sesen und Fluch in der Geschichte Israels" von Rabbiner Dr. Albert W o 1 f. E. B. Der Kult u r'b und Leipzig brachte einen Heiteren Abend „4 im Zickzack" mit Edith Eisenli eimer. Erna Klein, Wilhelm Guttmann und Willy P ra g e r. Die glückliche Idee, Kimstierpersönlichkeiten von so verschiedener Prägung „im Zickzack" ein höchst abwechslungsreiches Menü bringen zu lassen, fand dankbaren Widerhall. E. A. Eine musikalische Begabung von besonderer Art ist Ernst W o 1 f f, der mit seinen Liedervorträgen bei eigener Begleitung im Jüdischen- Kulturbund Rhein-Ruhr starkes Interesse erweckte. Der Sänger besitzt einen wTarmen, sympathischen Bariton. Seine Gestaltungsmöglichkeiten sind durch dieses Doppelmusizieren das — so paradox es klingt — zur wundervollen Einheit verschmilzt, aussergewöhnlich gross und vielseitig. Doch wird sich die Stimme erst in voller Entfaltung zeigen können, w?enn der Künstler auf sein Klavierspiel während des Smgens verzichtet. Eine interessante Leistung war die Wiedergabe einiger Lieder aus dem „Pierrot Lunaire" von Kowalski, ferner hörte man synagogale Gesänge, Werke von Händel, Mendelssohn u. a. m. Wolff, der in allen, dem Spielkreis Rhein-Ruhr angeschlossenen Städten konzertierte, wrurde her: lieh gefeiert. —yo— Klavierkompositionen zu vier Händen, wenig bekannte reizvolle Stücke von Mendelssohn (AIlegro brillant) Dvorak und Grieg, spielten Toni Oberdorfer und Margrit Oppenheimet am Saison-Abschiedsabend der „Jüdischen Tonkünstler Frankfurts" mit gelockertem Anschlag und flüssiger Technik. Koloraturarien von Meyerbeer und Bellini, charakteristische Vertonungsbeispiele der „grossen Oper", und hübsche Lieder von Bizet und Delibes sang, von Lucie Baehr begleitet. Alice Baehr; vielfach hat ihr Sopran, der allerdings, namentlich in der hohen Lage, der Zeit Tribut zahlen musste. auch heute noch sympathisches Timbre. Geschmack man der Menschen Unterschied: Stimmt sie einen froh und heiter, rümpft die Nase gleich ein zweiter — der jedoch mehr Weisheit hätte, wenn er's nicht so deutlich täte! Text: Hüde Marx, Foto: Herbert Sonncnfeld!!!!!!!!il!l!i!l!l!!l!!l!ii!!M und musikalische Sicherheit sind geblieben. Die Ausführenden fanden lebhaften Beifall. —tt. Der Kulturbund Mannheim bot seinen Mitgliedern zweimal einen „Heiteren Abend" mit Max Ehrlich, Berlin, der von Fritz Tachauer wirkungsvoll unterstützt wurde. So. In den 10 Ortsgruppen des Kulturbundes für Ostwestfalen und angrenzende Gebiete gab der Pianist Professor Joseph Schwarz vor seiner Fahrt nach Amerika sein letztes Gastspiel. Sein Spiel war wieder von höchster musikalischer Reife und technischer Vollkommenheit. Herrlich das Zusammenspiel mit dem Cellisten Godfried Zeelander, der sein Instrument mit virtuoser Meisterschaft beherrschte und einen grossen, edlen Ton hat. Beide Künstler ernteten begeisterten Beifall. — Ein aussergewöbnlicher Erfolg war auch der Lieder- und Arienabend mit Wilhelm Guttmann und Edith E i s e n-h e i m e r. Man hörte hier zum erstenmal Lieder von Kowalski, die von Guttmann wundervoll zart und tief empfunden zum Vortrag gebracht wurden. Edith Eisenheimer entzückte durch die Leichtigkeit ihrer Stimme und die glockenklare Tongebung. Erna Klein bewies als Begleiterin wieder überragendes Können. Das Publikum dankte den Künstlern begeistert. W. H. „Eine Möwe mächt noch keinen Winter...", diese Hamburger Variante des Sprichwortes von der Schwalbe war der Titel für eine Folge von zwölf Bildern, mit welcher Leo Raphaeli (Willy Hagen) nach langer Pause wieder vor Juwelier Ludwig Steinmetz \ Nürnberger Str. 56 (neben Woolworth] & das Hamburger Kulturbundpublikum trat. Seine hier wohlbekannte und-geschätzte Art der Conference — teils in Prosa, teils in Versen — entzückte auch dieses Mal wieder sein Publikum, und unter den zwölf Bildern waren mehrere von grosser Wirkung, vor allem der heiter-ernste Sketch „Schule der Autoren", ausgezeichnet gespielt von Martin Levy (Ehrhard), Fritz Melchior und Kurt A p p e 1, die „Fettballade", in welcher Melchior als Schnellzeichner brillierte, und ..das Tauber-Konzert", ein Ausschnitt aus dem Konzertsaal, ein amüsanter Spiegel, der dem Publikum vorgehalten wurde. Die 6tets beliebten Potpourris fanden eine originelle Fassung ( in der „Galerie jüdischer Bühnengestalten", und in der „Operettenfabrik", bei welchen ausesr den schon genannten Künstlern Selma Hurwitz mit schöner Altstimme, sowie Edith Hersslik, Irene Guthmann, Siegfried Jonas und A. Sälnik erfolgreich mitwirkten. Jonas zeigte auch in seiner Solonummer, in dem von Kurt Behrens einschmeichelnd komponierten Schlager „Die schönste Frau von Tel-Aviv" den Wohlklang seines Tenors. Wohlverdienten Applaus ernteten die musikalischen Darbietungen von Kurt Behrens. Lutz Pros kauer und Max Specht auf zwei Flügeln. Das Bühnenbild hatte der junge Adolf P e r 1 z i g mit geschickter Hand geschaffen. Alles trug dazu bei, das ses ein wirklich heiterer Abend wurde, für den das Publikum mit stürmischem Beifall dankte. H. G. Der jüdische Schauspieler-Verband von Argentinien und ürujruay hat sein fünfjähriges Bestehen mit Festaufführungen und einer Jubiläumsnummer seiner Zeitschrift gefeiert. Kulturbund-Spielplan der Woche Theater in der Kommandantenstrasse 57, 20 Uhr 15 Min.: „H o f f nun g": 5. Juli (Abt. 7, 17, 41/Nr. 41000 bis 41199). 7. Juli (Abt, 8, 18, 41/Nr. 412000 bis 41299), 8. Juli (Abt. 21, 31, 41/Nr. 41 300 bis 41449), 11. Juli (Abt. 9, 19, 51/Nr. 51450 bis 51549); 6. Juli V ort mg Dr. Anneliese Landau. In der Juli-Aufführung „H o f f n u n g", Schauspiel in fünf Akten von Henry Bernstein führt Regie Dr. Hans Buxbaum (Hauiburg); Bühnenbild: Heinz C o n d e 11.

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