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Central-Verein-Zeitung · 1937-06-10 · 23 (10.6.1937) · page 14

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
23 (10.6.1937)
Date
1937-06-10
Page
– (sequence 14)
Language
German
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» WIRTSCHAFT DER WOCHE H Käufer und Kunde Ein Kapitel aus der täglichen Praxis Jeder Kaufmann kennt den Unterschied zwischen Käufern und Kunden. Im Anfang ist der Käufer, ob aus ihm im Laufe der Zeit ein Kunde wird, hängt von der Tüchtigkeit des Kaulmanns, der Güte seiner Waren und Leistungen sowie von der Art seiner "Werbung ab. Die Begriffe „L a u f k u n d s c h a f t" und ,.S t a m m - künden" bezeichnen etwa das gleiche, was wir hier unter Käufern und Kunden verstehen. Die „Laufkundschaft" mit ihrem wechseluden Bedarf und ihren schwer voraussehbaren Anforderungen ist nirgends restlos beliebt. Das Bestreben aller Unternehmer ist darauf gerichtet, aus ihr Stammkunden zu machen, und damit den festen und gesicherten Absatzkreis zu erweitern. Denn mit den Stammkunden schwindet — nicht nur im Einzelhandel — ein grosser Teil des Risikos, das jedem Geschäftsbetrieb innewohnt, erhöht sich das Gleichmass des Unternehmens, die Richtigkeit der Dispositionen. Es ist kein Zufall, dass bei Geschäften, die zum Verkauf stehen, im besonderen das Vorhandensein einer Stammkundschaft angepriesen wird. Sie bedeutet für den Erwerber oft mehr als ein grösserer Umsatz, der sich aus den zufälligen Käufen einer bunt zusammengewürfelten Käuferschar ergeben hat. Unsere These vom Stammkunden hat aber eine Klippe. Das Wirtschaftsleben bleibt nicht stehen. Neue Artikel, neue Firmen erscheinen auf dem Markt, auch sie suchen Käufer und — Kunden. Und das ist gut so. Denn auf diese Weise entsteht der Wettbewerb, der die Erstarrung der Wirtschaft vermeidet, die eintreten müsste, wenn das einmal eingespielte Verhältnis zwischen Kunde und Lieferant — denn als Pendant zum „Stammkunden" tritt dann der „Stammlieferant" — für immer unverändert bliebe. Der Kampf um den Kunden (es heisst wohlbemerkt nicht: um den Käufer), ist _ zugleichdas dauernde' S t r e b e n . n a c h Notizbuch des Kaufmanns Allgemeines Die Reichsregierung hat ein Ge*e1z über die Prüfung von Jahresabschlüssen vom 3. Juni 1937 (RGBl. S. 607) beschlossen, in dem bestimmt wird, der Reiehsjusti/.minisrer kann im Einvernehmen mit ck'm ReichswirtschaftsrninistPr;morrlnen. dass der Jahresabschluß!? von Einzeifirmen, offenen Handelsgesellschaften und Kommanditgesellschaften, die Bank- oder Sparkasscnyeschiifte im Inland betreiben, und von Gesellschaften mit beschränkter Haftung zu prüfen ist. Im ,,Reichsanzeigeri: vom 5. Juni 1937 wird eine Verordnung über Zolländerungen veröffentlicht. Nach einer Mitteilung der Wirtsehaftsgruppe privates Bankgewerbe ist, wie die „Frankfurter Zeitung" meldet, die UcbcrwaohunirsstelJe für Baumwoll e der Ansicht, dass die Provision für die Vermittlung von Geschäften, welche über Inlandskonten mit den Vereinigten Staaten abgewickelt werden, den Satz von % vom Hundert nicht überschreiten soll. .Es wird daher empfohlen, etwaige mit dem Baurawollhandel wegen der Provisionshöhe getroffenen Abmachungen " mit dieser von der Ueberwachungsstelle gewünschten Regelung in Einklang zu bringen. U eberwackungsstellen Die Ueberwachungsstelle für unedle Metalle veröffentlicht im „Reichsanzeicrer" Nr. 117. 118. 110, 1-22, 124 und 126 /1037 Bekanntmachungen KP 330— 3ii über Kurspre-ise f ü r u n e d 1 e Metalle. Eine Anordnung — Z2 — der Ueberwachungs stelle für Seide. Kunstseide und Zeilwolle vom 2. Juni 1937 („Reichsanzeigervom 2. Juni 1037) enthält Bestimmungen über den Handel mit zellwollenen Spinnstoffen. Die Ueberwachungsstelle für Papier hat eine ebenda veröffentlichte Anordnung über die Herstellung von holzfreien Schreib- und Druckpapieren und Kartons erlassen. besserer Leistung. Auch der. der sich einen festen Kundenstamm geschaffen hat, wird ihn immer wieder neu erwerben müssen. Noch bessere Leistungen und noch bessere Werbung sind der Weg hierzu. Die Konkurrenz ist wachsam. Sie weiss, dass auch der treueste Kunde nur solange treu ist, als er das Gefühl hat, gut, preiswert und neuzeitlich beliefert zu werden. Für den Einzelhändler ist ein guter und grosser Kundenstamm von besonderer Bedeutung. Da er im allgemeinen kapitalschwächer ist, kann er sich in seinen Dispositionen noch weniger auf Experimente einlassen als die grösseren Unternehmen der ihm vorgelagerten Wirtschaftsstufen. Für ihn ist es aber im allgemeinen auch schwieriger, die Stammkundschaft zu halten. Denn der letzte Verbraucher ist in seinen Einkaufsgewohnheiten oft recht wankelmütig. Er wechselt leicht die Bezugsquellen, wenn er bei anderen Lieferanten vermeintliche oder wirkliche Vorteile zu finden glaubt. Deshalb muss der Einzelhändler seine Aufmerksamkeit und einen grossen Teil seiner kaufmännischen Fähigkeiten dauernd darauf verwenden, seine Kunden an sich zu fesseln. Dabei helfen ihm auch die zuständigen Organisationen der Wirtschaft. Wie kürzlich im Wirtschaftsblatt der Industrie- und Handelskammer Berlin mitgeteilt wird, hat die Wirtschaftsgruppe Einzelhandel Grundsätze einer überlegten und vernünftigen Werbung in einer kleinen Broschüre ..Gute W e r b u n g macht Käufer zu Kunde n" zusammengei'asst. Sie folgt einer früheren Veröffentlichung, die sich unter dem Titel ..Anzeigen beleben Ihr Geschäft" mit den besonderen Gesichtspunkten der Anzeigenwerbung befasste. Wenn dann zu der guten Werbung auch die gute und pünktliche Leistung tritt, wird es für den tüchtigen Einzelhändler nicht schwer sein, aus seinen Käufern zufriedene Stammkunden zu machen. H. W—1. Verkehrswesen Die Liste der Eisenbahnstrecken, Kraftwagen- und Schiffahrtslinien, auf die das internationale Uebereinkommen über den Eisenbahnfraehtverkehr Anwendung findet, ist durch zwei_ Bekanntmachungen geändert worden (..Reichsanzeiger"1 Nr. 122/1037): Da die Bestimmungen des Genfer Abkommens vom 15. Mai 1022 über den obersclilesi.se h e n E i s e n b a h n v e r k e h r am 15. Juli 1037 ausser Kraft treten, ist nach erfolgten Regicrungsverhandlunjren am 2. Juni 1037 ein Regierungsabkommen zwischen der deutschen und der polnischen Regierung unterzeichnet worden, das über-die oberschlesischen Grenzübergänge und die besonderen oberschlesischen Tarife.Bestimmungen trifft. .. . Ueber den Reiseverkehr aus Deutschland nach Holl a u d ist im Haag eine neue Vereinbarung unterzeichnet worden, die im wesentlichen der bisher geltenden Regelung entspricht. Jedoch werden die den einzelnen Reisenden bereitgestellten Rfichsmarkbeträge der Guldenentwertunir angepasst. Die Vereinbarung tritt am 15. Juni in Kraft. Blick in die Wirtschaft Berlin. 8. Juni 1937. Die Börse hat. von einigen Schwankungen,- hervorgerufen durch internationale Vorgänge, abgesehen, auch weiterhin ein festes Aussehen. In den allgemeinen Erörterungen über die Börsenlage und auch über die Zukunft der Börse verdient nun eine Börsen-Rundschau der Commerz- und Privat-Bank von Anfang Juni besondere Beachtung. Die ausführliche Darstellung geht einmal davon" aus, dass trotz der Geschäftsstille, die den W e r t p a p i e r m ä r k t e n schon seit längerer Zeit den Stempel aufdrücke, die Haltung der Börse doch im Grunde zuversichtlich und zumeist fest ist und die Kurse beständig weiter nach oben rücken. Der Aktienindex des Statistischen Reichsamts für den 22. Mai zeigt einen Stand von 112,01, nachdem die entsprechende Ziffer Ende Dezember 1936 noch 105 gelautet hatte. Die eingetretene Umschichtung des Kursniveaus lasse sich am besten aus früheren Indexziffern ersehen, die Ende 1934 noch bei 77.48 und Ende 1935 bei 90,37 verhielten. Auch der Index der festverzinslichen Werte hatte am 22. Mai 1937 einen Rekordstand von 98.80 erreicht, was besagte, dass die Rentenwerte fast sämtlich an der Parigrenze angelangt oder nur noch sehr wenig davon entfernt sind. Ein Ueberschlag über den Kurszettel führt nach dieser Darstellung der genannten Bank auch zu der Feststellung, dass jetzt mehr als 75 Prozent aller Dividendenwerte einen Kursstand inne haben, der über 100 Prozent hegt, so dass also die Auswahl der sogenannten „billigen" Papiere recht klein geworden ist. Ende 1934 waren es noch 30.9' Prozent, Ende 1935 47,6 Prozent und Ende 1936 64,7 Prozent, die über pari bewertet wurden. Dies sei um so bemerkenswerter, als die Hauptabschlussperiode in die ersten fünf Monate des laufenden Jahres fällt und bei einer grossen Anzahl von Gesellschaften, die das Geschäftsjahr mit dem 31. Dezember 1936 beendet haben, die Dividende inzwischen vom Kurse abgetrennt worden ist. Rein rechnerisch müssten demnach die Kurse jetzt niedriger als zu Jahresbeginn sein; wenn trotzdem das Gegenteil der Fall ist, so spreche dies für die Stärke der Anregungen, die die Börse von den Jahresbilanzen erfahren habe. Den Ausführungen der Commerz- und Privat- Bank über „die Parade der Dividende" ist u. a. zu entnehmen, dass von ISO Jahresabschlüssen per 1. Dezember 1936 in 84 Fällen die Dividende gleichgeblieben ist, von 8 Gesellschaften die Dividendenzahlung wieder aufgenommen und bei nicht weniger als 60 Unternehmungen die Dividende erhöht wurde: nur in 8 Fällen trat eine Ermässigung der früher gezahlten Dividenden ein. 47mal kamen hierbei Dividendensätze von 6 Prozent, lomal solche von 7 Prozent, 28mal solche von 8 Prozent und 7nial solche von 10 Prozent vor. so dass also den Gedankengängen des Anleihestockgesetzes weitgehend Rechnung getragen worden sei. Schliesslich wird neben dem Hinweis auf den Freiverkehr als Ventil von der Bank noch auf die Zusammenschrumpfung des Kurszettels hingewiesen: Die eingetretene allgemeine Erhöhung des Kursniveaus sei dadurch begünstigt worden, dass das Publikum zum Teil aus steuerlichen Gründen an seinem Besitz festhalte und sich nur ungern zu Verkäufen entschliesse. so dass die Märkte vielfach recht eng sind und manchmal schon kleine oder kleinste Nachfrage genüge, um eine Kurserhöhung um ein oder mehrere Prozente herbeizuführen. Diese geringere Reichhaltigkeit des Aktienmaterials habe in neuerer Zeit zu einer stärkeren Bevorzugung des sogenannten Freiverkehrs, d. h. derjenigen Papiere geführt, die, ohne zum offiziellen Börsenhandel zugelassen zu sein, doch innerhalb der Börsenräume gehandelt werden und deren Preisfestsetzung und Veröffentlichung unter einer gewissen Kontrolle erfolgt. p .. ,n. Weltpolitik und Weltwirtschaft Zu einem Buche von Carl Brinkmann Bestimmt die wirtschaftliche Dynamik der Völker die politische? Oder gibt es. allgemein gesehen, den Primat der Politik über die Wirtschaft? An der Weltwende, die wir nach dem Verfasser, dem Heidelberger Ordinarius und Direktor des Instituts für Sozial- und Staatswissenschaften, gegenwärtig durchleben, gibt die Entwicklung mit einer durch nichts zu erschütternden Beweiskraft der zweiten Deutung recht. Der Ablauf des 19. und des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts erhält in diesem Buch eine klare Sinngebung, die beide Geschehnisreihen, die politische und wirtschaftliche, in ihren vielfältigen Wechselbeziehungen umfasst. Von der Hochflut des wirtschaftspolitischen Liberalismus ausgehend und seinem klassischen Ursprungsland England, mit seinen Ausstrahlungen auf das europäische Festland und die anderen Kontinente; über das darauffolgende Zeitalter des I m pe fia I i s in u s nach dem Kriege 1870/71, den Bruch mit dem Freihandel, die weltpolitische, insbesondere kolonial wirtschaftliche Expansion der Grossmächte, über alle jene inneren Wachstumstriebe und überspitzten Wettbewerbstendenzen, die den Keim internatio- Inhaltsverzeichnis der „Wirtschaft der Woche" Da uns der Wunsch vieler Abonnenten bekannt war, das in unserer Beilage „Wirtschaft der Woche" zusammengestellte Material durch ein laufend erscheinendes Inhaltsverzeichnis für die Dauer nutzbar zu machen, haben wir unseren ständigen Mitarbeiter Regierungsdirektor i. R. Kurt Friedländer beauftragt, ein solches Verzeichnis herzusteilen. Es liegt zunächst für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 1937 vor und enthält nicht nur Stichworte, sondern auch Angaben über Erscheinungsdaten von Gesetzen und Entscheidungen und eine kurze Angabe ihres Inhalts. Wir beabsichtigen, dieses Verzeichnis vierteljährlich herauszugeben. Abonnenten, die das Verzeichnis zu erhalten wünschen, senden den' folgenden Bestellzettel ausgefüllt im Briefumschlag mit 3 Pf. frankiert an die Verfriebsabteilung der C.-V.-Zeitung, Berlin W15, Emser Str. 42. Bestellzettel Ich bestelle hiermit das Inhaltsverzeichnis zu „Wirtschaft der Woche" (regelmässige Beilage zur C.-V.-Zeitunq) für das 1. Vierteljahr 1937. 25 Pfg. in Briefmarken für Auslagen füge ich bei. Ich bitte, mir das Verzeichnis in Zukunft regelmässig zu senden. Ich habe Interesse für ein Inhaltsverzeichnis der zurückliegenden Jahrgänge. Name -.................................................................. Strasse .................................................................... Ort....................................--................•.....- Bitte deutlich schreiben. NichtgewOnschtes durchstreichen . naler Spannungen in sich trugen — bis zur gefahrdrohenden^Zusammenballung der Gegensätze und ihrer schliesslichen Entladung im Weltkrieg, der nunmehr einsetztenden Götterdämmerung des Imperialismus, führt der Weg des 19. Jahrhunderts. Der Verfasser kommt in seinem bei Junker und Dünnhaupt (Berlin 1936) erschienenen Werk bei der Deutung dieser geschichtlichen Vorgänge zu dem Schluss, dass nur in der Abkehr vom Imperialismus die Möglichkeit der Rettung des Abendlandes liege; in der Wiedergutmachung der Sünden des kapitalistischen und individualistischen Systems durch gemeinsame Anstrengungen Deutschlands und seiner europäischen Schicksalsgenossen; durch Ersetzung des Prinzips des Treibenlassens der Wirtschaftskräfte durch eine neue Ordnung zentraler Lenkung und Steuerung. Aus der Sackgasse des Liberalismus führt der Weg zurück in eine vom nationalen Sozialismus der Völker zu schaffende ..internationale Raumordnung der Volks- und Bodenkräfte", die sich „um so friedlicher anbahnen wird, je gebändigter im Innern der Nationalwirtschaften Kapital und Arbeit zur internationalen Zusammenarbeit antreten können". Folgerichtig sieht der Verfasser in der Ablösung demokratischer Regime durch solche autoritären Charakters eine zwangsläufige und in ihrer Tiefenwirkung für die Welt heilsame Erscheinung. Aus dieser eindrucksvollen weltpolitischen Gesamtschau ergibt gerade für den jüdischen Leser (wenngleich nur Streiflichter auf den jüdischen Sektor des Weltgeschehens fallen) eine wichtige Erkenntnis: in 'welch hohem Grad insbesondere jüdisches Schicksal mitbestimmt wird vom Ineinander- und Gegenspiel der Kräfte in Weltpolitik und Weltwirtschaft. Ho. -—-^ Bankhaus August Stern & Cie.! Fernruf 22034L KÖiti Drosusgasse 3 Gegründet 1860 Erledigung aller bankmässigen Geschäfte •.: Ausführung von Börsenaufträgen :: für Rheinisch-Westfälische und Berliner Börse Spediteure G.& F. Gottsclialk Berlin SO 36, GörJitzer Str. 1-15. Teleph.: 68 63 93 bis 94 Die C.-V.-ZEITUWG Ihr Berater Heinrich & Hugo Marx Bankgeschäft— München gegr. 1898 1 <yhre ffamtlian-Ü^nsselgo m &hr <£ßlatt, in die Q.-QP.-^eliungl BANKEN Bankhaus Veit L. Homburger Karlsruhe Richtige Investierung Selbstverständlich überlegen Sie genau, ob Ihre Aufwendungen in richtigemVerhältnis stehen zu dem Erfolg, den Sie sich versprechen können.Wenn Sie diese Ueberlegungen anstellen, müssen Sie zur Insertion in der C.-V.- Zeitung kommen, denn die C.-V.-Zeitung ist über ganz Deutschland verbreitet, hat die grösste Auflage von allen jüdischen Zeitungen, die in Deutschland erscheinen, und hat trotzdem massige Anzeigenpreise bei höchsten Rabattstaffeln. ANTON KOHN Bankhaus NÜRNBERG Königstrasse 26 Brunnengasse 2 Telephon für den Ortsverkehr: Nr. 27841, 27941 für den Fernverkehr: 27755 Postscheckkonto Nr. 60 Depositen- Kasse: Bauerngasse 20 — Ecke Knauerstrasse Telephon: Nr. 60076

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