Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 23 (10.6.1937)
- Date
- 1937-06-10
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 23 * 1. Beiblaff 10. Juni 1937 - Seite 3 Südamerika als Einwanderungsziel Es liegen neuerdings zwei wichtige Aeusserungen über die Stellung Südamerikas innerhalb des Wanderungsproblems vor. Die erste stammt von dem New-Yorker Direktor der HIAS Morris Asofsky und betrifft die Staaten Curacao, Guatemala, Mexiko, Panama und Venezuela, die zweite ist ein Interview, das der argentinische Aussenminister Dr. Carlos S a a - vedra Lamas der in Buenos Aires erscheinenden Zeitung „Ahora' gewährt hat. Beide stimmen darin überein, dass Möglichkeiten landwirtschaftlicher Siedlungen, wenn an sie im Einvernehmen mit den europäischen Regierungen herangegangen werde, gegeben seien. Asofsky ist der Meinung, dass die Belebung der Weltwirtschaft allmählich zu einer Milderung der Einwanderungebestimmungen führen könne. Ueber die einzelnen Länder äussert er sich ungefähr wie folgt: Auf Cura?ao, der niederländischen Insel, leben unter 50 000 Menschen, meist Eingeborene, nicht ganz 1000 Juden. Eine Zulassung jüdischer Einwanderer geschieht nur bei Vorlage eines Arbeitskontraktes. Von den 2 Millionen Einwohnern Guatemalas be- Prifth lf**>nal Malermeister, BERLIN W50 LI SOfil itldtlCI Marburger Str. 2, Tel.: 2408 30. steht etwa ein Fünftel aus Weissen, darunter etwa 300 Juden aschkenasischer und sephardischer Herkunft. Ausserdem lebt dort eine grössere Anzahl schon in früheren Jahren aus Deutschland eingewanderter Juden. Zwischen diesen beiden Gruppen bestehen jedoch wenig Beziehungen. Eine neue Einwanderung ist zurzeit fast unmöglich. In Mexiko, das nicht ganz frei von judenfeindlichen Strömungen ist, leben etwa 7000 Juden, von denen ein gewisser Mittelstand, der bisher im Lande unbekannt war, geschaffen wurde. Zur Einwanderung zugelassen werden nur Eltern, Gatten und Kinder von Personen, die mindestens fünf Jahre in Mexiko ansässig sind und deren Lebensunterhalt garantiert wird. Für bestimmte Spezialgebiete (Technik) wird bei Stellung einer Kaution von 500 Pesos Einreisebewilligung für vorläufig zwei Jahre erteilt. Eine von der Regierung anerkannte jüdische Handelskammer nimmt sich dieser Fragen mit Sorgfalt an. Von den 450 000 Einwohnern Panamas leben über 100 000 in der gleichnamigen Hauptstadt und in der zweiten. Stadt des Landes Colon. In beiden Städten gibt es etwa 40 jüdische Familien. Eine Kaution von 120 Dollar, die dem Aufenthaltsgesuch beizufügen ist, wird bei Rückwanderung zurückerstattet, verfällt bei dauerndem Aufenthalt dem Staat. Das Land bietet für Europäer wenig Möglichkeiten. Durchwanderer finden in Colon bei dem ..Centro Israelita Cultural" Rat. Unter drei Millionen Einwohnern Venezuelas gibt es in der Hauptstadt Caracas etwa 450 Juden, meist spanisch sprechende Aschkenasim. Einwanderung ist nur bei Vorlage eines abgeschlossenen Arbeitsvertrages gestattet, der für Landwirte, Techniker und Ingenieure unter Umständen zu erhalten ist. Ungünstig sind die Aussichten für Kaufleute. Ein Hilfskomitee der Hicem in Caracas leistet nützliche Arbeit. Grundsätzlicher, aber nicht vom jüdischeu Standpunkt aus, wird das Problem in dem oben erwähnten Interview des argentinischen Ministers behandelt. Er berichtet dem Interviewer von seinen Bemühungen, den europäischen Auswanderungsstrom unter Einschaltung der europäischen Regierungen in das weite Gebiet des Rio de la Plata zu leiten. Er beruft sich auf Ausführungen etwa von Key-nes, Elliot, Burke. des früheren deutschen Aussenministers Brockdorff - Rantzau und auch. auf Unterhandlungen, die er schon vor 26 Jahren mit dem damaligen italienischen Landwirtschaftsminister L u z a 11 i, übrigens einem Juden, geführt habe. Aber alle seine Anregungen seien nicht bis zu konstruktiven Plänen gediehen. In dem Interview wird darauf hingewiesen, dass von 1891 bis 1930 etwa fünf Millionen Menschen nach Argentinien eingewandert seien, womit Brasilien als Einwanderungsland übertroffen worden sei. Jetzt habe sich das Bild geändert. Einer Anregung des Präsidenten J u s t o folgend, habe er sich intensiv mit der Materie beschäftigt, der ein überwältigendes nationales Interesse zukomme. Die öffentliche Meinung und die sozialistische Partei stünden dem Problem durchaus günstig gegenüber. Die Provinz Buenos Aires arbeite, unterstützt von dem Ackerbauminister Dr. Carcano, auf die Gründung eines föderalen Kolonisationsamtes hin, dessen Projekt der Kammer zur Genehmigung vorgelegt werden solle. Die Kammer habe sich mit der Frage im allgemeinen bereits befasst. Im Völkerbund sei von Argentinien die Interpellation Maurette, die die Einberufung einer internationalen Konferenz zur Regelung der Kolonisation und Einwanderung verlange, von Argentinien unterstützt worden. Drei Punkte in den Ausführungen des Ministers sind jedoch von besonderer Bedeutung. Mit grosser Ausführlichkeit spricht er von der Notwendigkeit einer Siebung der Einwanderer nach moralischen und demographischen Grundsätzen. Es müsse eine strenge Kontrolle der Einwanderer durchgeführt werden, um einerseits Kranke, andererseits unruhestiftende Elemente vom Lande fernzuhalten. Der zweite Punkt besagt, dass diese Auslese keineswegs zu einer Verengung des Problems führen dürfe, das von Saavedra unter grossen weltanschaulichen und menschlichen Gesichtspunkten gesehen wird. Er zitiert in diesem Zusammenhang ein Wort des amerikanischen Professors Charles W. Elliots, wonach Amerika einst das grosse Laboratorium der freien Menschen sein werde. Es könne sich der wundervolle Prozess vollziehen, dass die Abkömmlinge der Kolonisten einst in ihrem Patriotismus mit den Eingeborenen wetteifern würden. Zum Dritten kommt der Minister abschliessend zu dem Ergebnis, dass vorzugsweise die Einwanderung von landwirtschaftlich und kolonisatorisch befähigten Familien unterstützt werden müsse. Die Förderung des ländlichen Wohlstandes trage zur Stärkung der sittlichen und intellektuellen Kräfte bei. Denn wer von dem Ertrag seiner Arbeit auf eigener Scholle lebe, habe ein stets waches Interesse für das Wohlergeben des Landes. Die Kolonialpolitik der Grossmächte einst und heute noch friedensbedrohend, könne eines Tages sich in eine Friedenspolitik der Auswanderung und des Bevölkerungsausgleichs wandeln. Unter diesem Gesichtepunkt betrachte er Argentinien als ein Land der Einwanderungshoffnung. _ " Or. Auslands- Nachrichten Bulgarien Eine amtliche K r i m i n a 1 s t. a t i s t i k für Bulgarien stellt fest, dass der kleinste Prozentsatz krimineller Vergehen auf die jüdische Bevölkerung entfällt. Ämtlicherseits wird erklärt, dass die Juden Bulgariens ein Bevölkerungselement darstellten, das die Gesetze streng beachte und sicfrausschliess-lich seinen beruflichen Aufgaben widmet ohne den politischen oder sozialen Kämpfen im Lande Beachtung zu schenken. Chile In das chilenische Parlame n t sind zum ersten Mal drei jüdische Abgeordnete gewählt werden. England Sir Herbert Samuel, der anlässlich der Krönung König Georgs VI. in den Peersstaud erhoben worden ist. hat sich, um seine Verbundenheit mit dem Palästinawerk zu bekunden, den Namen Viscount Samuel of Mount Carmel bei gelegt. Litauen Eine Konferenz jüdischer Genossenschaften hat bei Erörterung der wirtschaftlichen Lage der Juden Litauens festgestellt, dass die Verschlechterung auch weiterhin anhalte. Staatsmonopole. Konzentration des Aussenhandels in den Regierungsunternehmungen und judenfeindliche Propaganda seien als Gründe anzuführen. Ausschreitungen in Ungarn In der ungarischen Stadt Hodmezövasarhely ist es in den letzten Tagen zu judenfeindlichen Unruhen gekommen. Es entwickelte sich eine Schlägerei, der die Polizei schliesslich ein Ende bereitete. Vor den Häusern jüdischer Einwohner kam es zu Kundgebungen, wobei zahlreiche Fensterscheiben in Trümmer singen. Beim Angriff auf das Lager des 60jährigen Eisenwarenhändlers Lindenfeld wurde einer der Angreifer schwer verletzt. * Die Pester Israelitische Kultusgemeinde und die Chewra Kadischa veanstaltelen einen F estg o 11 e s d i e n s t zur Ehrung der jüdischen Kriegsgefallenen Ungarns. An der Feier nahmen führende Persönlichkeiten des jüdischen Lebens sowie eine Offiziersaborduung des Honved- und Stationskommandos von Budapest teil. Die jüdischen Angehörigen der Armee, Frontkämpfer und Invaliden, waren aufmarschiert. Auch auf dem Israelitischen Friedhof in Rakoskeresztur und Ofen fanden Gedenkfeiern statt. Nochmals: „Jean" Es ist ein alter Theateraberglaube, dass der günstige und reibungslose Verlauf der Generalprobe eines Stückes für die eigentliche Aufführung das Gegenteil befürchten lässt. Diese Befürchtung ist durch die Premiere der Komödie ,,J e a n" von Bus-Fekete im Berliner Kulturbund, über die ich, um die Leser dieses Blattes rechtzeitig ins Bild zu setzen, schon im Anschluss an die Generalprobe in der vorigen Nummer der C.-V.-Zeitung berichtet habe, gründlich widerlegt worden. Die Aufführung war vielmehr nicht nur eine Bestätigung, sondern eine wesentliche Bekräftigung des ausgezeichneten Eindrucks, den ich bei der Generalprobe gewonnen hatte, und im Endergebnis ein grosser, einmütiger Erfolg, der dem aus Ungarn über Wien zu uns gelangten Stück zweifellos auch bei seinen Wiederholungen treubleiben wird. Es wurde an dieser Stelle bereits bemerkt, dass der Verfasser von ..Jean" einen originellen Einfall ins Romantisch-Spielerische gewendet hat, ohne ihn in seiner Tiefe auszuschöpfen oder ihn anders als in einzelnen Reflexen aufleuchten zu lassen. Die bis ins kleinste ausgefeilte Regie von Fritz W i s t e n vermied es denn auch sehr glücklich, dem Stück irgendein Bleigewicht anzuhängen: sie war durchweg auf einen leichten, wohltemperierten, gefälligen Lustspielton abgestimmt, der auch in einzelnen Ritardandis vernehmbar zum Klingen kam. In der Darstellung erlebte man an diesem Abend eine besondere Ueberraschung: Alfred Berliner, bisher als Komiker von zuweilen grotesker Prägung bestens bewährt, entpuppte sich in der Titelrolle des Kammerdieners Jean plötzlich als jugendlicher Charakterdarsteller und Liebhaber. Ein solcher Rollentausch pflegt öfters nur einer schauspielerischen Laune zu entspringen: in diesem Falle spürte man jedoch den echten Antrieb und zugleich den darstellerischen Takt eines ungewöhnlich wandlungsfähigen Talentes, das sich an die enggezogenen Grenzen seines ursprünglichen ..Faches" nicht mehr gebunden fühlte. Sehr fein und ohne aufdringliche Akzentuierung wusste Berliner besonders die verschiedenen Phasen der Rolle sinnfällig zu machen; wie er immer gelöster, freier und auch wärmer wurde, ohne deshalb die Haltung und den gemessenen Anstand des langjährigen Kammerdieners zu verleugnen. In der gräflichen Umgebung war Ben Spanier, als gestürzter Premierminister, von rauher, etwas derb zufahrender Güte — eine Natur, von der man annehmen durfte, dass sie sich im Jägerrock zu Hause wohler fühlte als auf dem exponierten Ministersessel. Jenny Bernstein hatte als Gattin des Ministers die beschränkte, ängstliche Würde einer vornehmen, älteren Exzellenz, die mit den Dingen dieser Welt kaum noch fertig wird. Die junge Gräfin spielte Elfriede Boro dk in mit unbefangener Grazie, viel Temperament und — im letzten Akt — mit einem leisen Zug weiblicher Koketterie, die ihr Aeusseres nur noch reizvoller erscheinen liess. Ihr Gatte, der dem ehemaligen Kammerdiener den Platz an ihrer Seile bereitwillig räumt, war Martin Brandt: kühl, steif und im überlegenen Adelsstolz sich distanzierend. Kleinere Rollen waren mit Gina Friedmann als umsichtigem Kammermädchen, Herbert Grünbaum als Radioreporter und Bert hold Segall als dem neuen, ungeschliffenen Kammerdiener angemessen besetzt. Ungemein sauber, wie das Spiel, war auc'". der Bühnenrahmen: besonders die diskrete Zimmerdekoration des 3. Bildes mit dem lichten Gelb des Farbentons stellte dem Geschmack des Bühnenbildners Heinz Condeil wieder das beste Zeugnis aus. Im ganzen: ein reizender, unbeschwerter Abend, der über den Ernst des Alltags mit ein paar Stunden lächelnden Behagens angenehm hinweghilft. Dr. Hugo Lachmanski. Alexander Kindermann. ein Nichtjude, der seit 25 Jahren den Posten des Synagogenwarts der Schaarej Tefilla-Synagoge in New York betreut, hat am 27. März einen Brand in der Synagoge angelegt, bei dem grosse Teile der Synagoge" vor allem die Toralade und achtzehn Torarollen vernichtet wurden. Kellermann, der geständig war, ist jetzt zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Kulturbundspielplan der Woche Theater in der Konimandanteiistrasse 57, 20 Uhr 15 Min.: ..Jean". 14. Juni (Abt. 23 und 33). 15. Juni (Abt. 3 und 13), 16. Juni (Abt. 24 und 34). 17. Juni (Abt. 25 und 35). 20. Juni (Abt. 21 und 31). Die beiden Vorträge von Dr. Joachim P r i n z, die am 8. und 9. Juni im Brüdervereinshaus staltfinden sollten, mussten verlegt werden. Die neuen Daten (etwa eine Woche später) werden rechtzeitig bekannt gegeben. Gelöste Karten behalten ihre Gültigkeit. An unsere Leser! 3* 33=99 Pk wird der Briefträger in diesen Tagen für das dritte Quartal 1937 (Juli, August, September) kassieren. Nur wer die Postquittung pünktlich einlöst, bekommt auch die Zeitung pünktlich zugestellt. Also notieren: 99 Pf. an den Briefträger für Abonnement der C.-V.-Zeitung! Vertrieb der c.-v.-zeitung berlin w 15, emser str. 42 fernsprecher: 92 81 41 Lehrhaus Berlin Montag-Reihe: Jüdische Kultureese.hir.iite 14. Juni. 20 Uhr 3(1 Min., Fasanenstr. SO (Vortragssaal); Fritz Bamberger: ..Aschkenasisches Judentum 1650— 1T5U". Wanderung in der Natur (Lcitune: Otto Treitel): Sonntag." 13. Juni. Treffkunkt: (5 Uhr 30 Min. vor Stettiner Fernbahnhof. Wanderstrecke: Bahnhof Chorin—Buchholz—Forst Grumsin-Bahnhof Herzsprung. Ueber die laufenden Sprachkurse erteilt das Sekretariat, Marburger Str. 5, Auskunft. Frühling in Budapest Von Hilde Marx Blühendes Land Es war, als hätte man von einem Gemälde einen Vorhang zurückgeschlagen: nach einer durchfahrenen Nacht voll Regen und Sturm dämmerte es draussen auf einmal mit einem unwahrscheinlichen Leuchten, der Zug hielt, und auf dem kleinen Bahnhofsgebäude der Grenzstation Komarom flatterte die rot-weiss-grüne Fahne mitten in die aufstrahlende Sonne hinein. Ungarisches Land, werte Wiesen in leuchtendem Grün, Bäume in weissem und rosa Blütenschnee und an den Ufern der Donau hellgelbe Dotterblumen und Himmelsschlüssel. Es kam die Station Bänhida und gleich dahinter grüsste von einem Bergrücken das ragende Monument des Unser brasilianischer Sprachkursus wird aus Raumgründen erst in der nächsten Nummer fortgesetzt Turul, des sagenhaften Schutzvageis Ungarns, der weit über Menschen und Land seine starken Schwingen erhebt. Auf den Landstrassen begann das erste Leben: Piachenwagen, von kräftigen Gäulen gezogen, fuhren zur Arbeit und nebenher gingen Bauern in schweren Schuhen und Bäuerinnen in freudig bunter Tracht. In Bicske musste einem unwillkürlich der ganze ..Zigeunerbaron''' einfallen: rings um den Bahnhof die Maisfelder und in einen kleinen Lokalzug verladen wurde eine Menge vergitterter Kisten, aus denen rosige Ferkel ihre hohen Quietsclitöne in den Morgen schickten. Schimmernde Stadt Wissen Sie, dass Ungarisch sehr schwer ist? Ich weiss das jetzt — aber es macht nichts. Man versteht, auch ohne Worte: das Auge versteht und das Herz versteht und man ist sehr glücklich in dieser Stadt; das ist die Hauptsache. Gewiss: jede Grossstadt lügt den Fremden an, der nur für das heitere Plauderstündchen einiger ferienfroher Tage zu ihr kommt; sie ist ganz still und gibt sich nicht zu erkennen dort, wo die Gassen schmal und arm und traurig sind, wo die Menschen von Not gebeugt und elend durch graue Tage gehen — und sie lockt und singt und wirbt dort, wo schöne, lichte Gebäude und kunstvolle Blumenbeete die breiten Strassen schmücken, in denen frohe Menschen leben — oder Menschen, die so aussehen. Aber Budapest lügt sehr schön, so, dass man für 6 Tage dran glauben möchte. Einige Stunden nach der Ankunft war ich im Parlament, dem schönen Bau mit herrlicher Freitreppe. Ich ging an der Donauseite durch die Arkaden des Gebäudes, die sich in edlen Linien gegen den Frühlingshimmel zeichneten. Gegenüber, auf der andern Seite des Stromes, Ofen und die Ofener Berge und das Wunder der Bauten: Krönungskirche und Fischerbastei und die Burg und die Zitadelle auf dem Blocksberg. So mächtig das alles ist: nichts Erdrückendes ist dabei. In wunderbaren Schwingungen löst sich der Rhythmus dieser Gebäude ebenso wie der ' der grossen, gewaltigen Brücken, die über die Donau gespannt sind. Bäuerinnen bieten in grossen Körben Blumen an. Und auf dem Donaukorso wogt es hin und her — glückliche Gesiebter, der Sonne entgegengewendet. So gehen sie am Donaukorso und in der Andrassy-Strasse und so gehen sie im Stadtwäldchen mit seinen Blumenbeeten und kleinen Alleen und der Siebenbürger Burg, die l litte Hindu MHUtdettt aus Fragen Sie uns, wir wissen Rat! Eine Leibrenten-Versicherung kann für Sie (und ihre Frau) Ausschaltung jeder Unsicherheit bedeuten. Iftte iiasen eeicUt*. nitht juekt litt Jteteusa&md ist Mgesiskesi FAMILIEN SCHUTZ E.V. Abteilung für Altersversorgung i BERLIN W 8. Taubenstrasse 35 Tel.: .1.2 4417. Schreiben Sie uns Ihr Geburtsdatum (und das Ihrer Frau) und die Höhe deszurVerfügung stehenden Betrages. Wir machen Ihnen den für Sie zweckmässigsten Vorschlag.