Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 22 (3.6.1937)
- Date
- 1937-06-03
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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4. Beiblatt1 Nr. 22 -Umschau der C.-V.-Zeitimg Seite 13 3. Juni 1937 Politisches Zwischenspie! Während jüdische und ihnen nahestehende Kreise sich noch immer bemühen, den Teilungsplan als schädlich und undurchführbar hinzustellen — der Agudaf ührer Dr. Breuer bezeichnet ihn als „die schlimmste Gefahr, die je die Tora und das Land der Tora bedrohte", der Genfer Vertreter der Jewish Agency macht es von der Grösse des den Juden zugewiesenen Gebietes abhängig, ob man am Beginn der Verwirklichung oder der Liquidierung des Zionismus stehe, und der durch bemerkenswerte Palästinaberichte hervorgetretene New-Yorker Senator R. S. Copeland erklärte aufs neue den Teilungsplan für „ausserordentlich unzweckmässig" —, zeichnet sich die Richtung der zu erwartenden Kommissionsvorschläge immer deutlicher ab. Einer Meldung des Jerusalemer .,H a b o k e r" zufolge haben 30 englische Geouteter eine neue Landkarte Palästinas fertiggestellt, die der Königlichen Kommission zur Grundlage der neuen Grenzziehung dienen soll. Das Gebiet des jüdischen Staates soll angeblich 3 Millionen Dunam von Galiläa einschliesslich eines Teiles des Berglandes bis nach Gaza umfassen und die Bezeichnung „Erez Israel" erhalten, der übrige Teil des Landes solle an Transjordanien fallen und der Herrschaft des Emir Abdulla unterstellt werden. Um das Bedürfnis nach intensiver jüdischer Kolonisation zu befriedigen, soll das südpalästinensische Steppengebiet der Negew, als Mandatsland erklärt werden, für das die Balfour-Deklaration gelte. Die Juden sollen das Recht erhalten, dort 5 Millionen Dunam zu kolonisieren. Jerusalem, Bethlehem und Haifa sollen internationalisiert werden. - Als Partner des Emir Abdulla, der immer stärker in den Mittelpunkt der auf die arabischen Gebietsteile gerichteten Kombinationen tritt und in einem Tonfilm der Londoner Krönungsfeierlichkeiten von einem Filmsprecher bereits als „zukünftiger König von Palästina" bezeichnet worden ist, wird für das jüdische Gebiet Viscoimt Herbert Samuel genannt. Im übrigen verlautet aus Genf, dass sich England anlässlich der gegenwärtigen Völkerbundsversammlung bei den Vertretern anderer Staaten, insbesondere der an einer Auswanderung von Juden stark interessierten Osfcstaaten, über deren Stellungnahme zu den von der Kommission zu machenden Vorschlägen zu vergewissern suche. Wie hemmend sich der herrschende politische Schwebezustand auf die Wirtschaft des Landes auswirkt, geht aus einer Aeusserung des Vorsitzenden der Anglo-Palestine Bank in London, S. I s t o r i k, anlässlich der Generalversammlung des Instituts hervor. Istorik schilderte die mangelnde Investitionsfreudigkeit, die durch den Zustand der Ungewissheit hervorgerufen werde. Zwar sei die Anglo-Palestine Bank durch die Unruhen des vorigen Jahres nicht betroffen worden, aber sie habe trotzdem nicht so vorteilhaft abschneiden können wie in den Jahren vorher. Sobald jedoch eine feste Entscheidung getroffen sein würde, würden die meisten der gegenwärtigen Schwierigkeiten verschwinden. Der Abgeordnete Geoffrey M ander richtete in der Unterhaussitzung vom 26. Mai an den Kolonialminister Ormsby-Gore die Anfrage, welcher Grund für die ausserordentlich geringe Arbeiterschedule für Palästina massgebend gewesen sei Der Kolonialminister betonte mit grösster Entschiedenheit, dass lediglich die wirtschaftliche Aufnahmefähigkeit und keineswegs politische Gründe die H^he der Schedule bestimmt haben. Ueber die Zurückweisung der Schedule seitens der. Jewish Agency war der Minister nach seiner Aussage bisher nur durch Zeitungsberichte informiert. Diese Erklärung nahm die palästinensische Tageszeitung ..Haboker" zum Anlass, das Generalsekretariat der Jewish Agency über die Art zu befragen, in der der Protest der englischen Regierung zur Kenntnis gebracht worden sei. Die Jewish Agency erwiderte, dass sie die Ablehnung der Zertifikate dem High Commissioner als der entscheidenden Instanz unterbreitet habe. Sie hat jetzt an den High Commissioner die Anfrage gerichtet, ob er diese Mitteilung nach London weitergeleitet hat. * Nachdem schon am 26. Mai von dem Zerschneiden der Telephonleitungen in der Nähe von Gaza und von der Brandstiftung in galiläischen Getreidefeldern berichtet worden war, hat sich auch das Wochenende wieder durch eine lebhafte Tätigkeit der arabischen Banden ausgezeichnet. Bei Akko gelang es der Polizei, den berüchtigten libanesischen Bandenführer I sm ain Ubd el Chak ausfindig zu machen, der seit dem Ausbruch der Unruhen an der syrisch-palästinensischen Grenze sein Unwesen trieb. Es kam zu einem bewaffneten Zusammenstoss, bei dem der Bandenführer fiel. Eine arabische Reisegesellschaft wurde bei Haifa von einer IS Mann starken Bande angegriffen und ausgeraubt. Später kam es zwischen Polizei und der Bande zu einem kurzen Gefecht. Auf ein jüdisches Viertel in Jerusalem wurden aus dem arabischen Dorf Lifta Schüsse abgegeben. In Haifa drangen Unbekannte 'in ein arabisches Haus ein. Der Eigentümer wurde erschossen, seine Frau so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus starb. Im Zusammenhang mit der Tat wurden mehrere Hauraner in Haifa verhaftet. Am 30. Mai kam es in Jerusalem in der Strasse beim St. Stefanstor zu einem Zwischenfall, der von ägyptischen Zeitungen als ein Attentatsversuch auf den Mufti hingestellt wird. Eine völlige Aufklärung der Angelegenheit ist noch nicht erfolgt. * Der Oberrabbiner von Palästina, Rabbi H e r t z o g , erliess anlässlich des bevorstehenden Zionisten-Kongresses einen Aufruf, in dem er die Verstösse gegen das Religionsgesetz beklagt und von dem Kongress die Stärkung des"Einflusses der jüdischen Religion fordert. # Auf dem Skopusberg bei Jerusalem haben die Vorarbeiten für den Bau des zweiten Gebäudekomplexes der medizinischen Fakultät der Universität begonnen. Das Institut für ärztliche Fortbildung, dessen Bau zuerst in Angriff genommen wird, soll Laboratorien für Hygiene, Bakteriologie, Hormonforschung und medizinische Chemie umfassen. * Unter dem Vorsitz ihres Vizepräsidenten, des Belgiers Pierre Orts, hat die Ständige Mandatskommission des Völkerbundes am 31. Mai ihre 31. ordentliche Tagung eröffnet. Auf dieser Tagung werden keinerlei Palästinafragen erörtert werden. Der Berichterstatter kündigte an. dass diese Fragen einer ausserordentlichen Tagung vorbehalten bleiben, die Ende Juli stattfinden soll. den könnten; überdies hätten sich die von jüdischen Fabriken in Palästina hergestellten Tonröhren auch technisch als vollwertig erwiesen. Ausserdem muss für die Ableitung der Abwässer eine neue Lösung gefunden werden, denn der Platz, der bisher für die Ableitung der Kanalisation ins Meer bestimmt war, wird nach Verwirklichung des Strandumbaues, des sogenannten Grünblattplans, den neuen Badestrand der Einwohner von Tel-Aviv bilden. Die Laufzeit der Anleihe beträgt 25 Jahre, der Zinsfuss 5 Proz. In den ersten fünf Jahren werden die Zinsen jedoch nicht von der Stadt Tel-Aviv, sondern von der Regierung gezahlt, auch für die zweiten fünf Jahre hat die Regierung" den grössten Teil der Zinslast auf sich genommen. Dieser Zinszuschuss ist die Entschädigung dafür, dass die Stadt Tel-Aviv, im Gegensatz zu anderen Städten, unmittelbar keine Mittel aus der neuen Regierungsanleihe von insgesamt zwei Millionen erhält. sind ihren Verletzungen bereits erlegen. Die Familie Mischalow ist 1926 aus Polen in Palästina eingewandert. Letzte Nachrichten Von unserem ^-Palästina-Berichterstatter Tel-Aviv. 26. Mai 1937. In seiner grossen Rede vor der Jahresversammlung der Tel-Aviver Handelskammer erklärte der Generaldirektor der Anglo Palestine Bank, Herr II o o f j e n , dass die Stürme der Zeit an der Wirtschaft Palästinas nicht spurlos vorübergegangen seien. Das gilt übrigens nicht nur für die "jüdische Wirtschaft, sondern in hohem Grade auch für das arabische Handelszentrum Jaffa. Die jüdische Wirtschaft hat sich aber, wie Generaldirektor Hoofjen hervorhob, in den Jahren der guten Konjunktur genügend gefestigt, um auch solche Zeiten überstehen zu können, ja man kann sogar feststellen, dass noch immer starke Kräfte des Auftriebs und der Entwicklung wirksam sind. Der Redner betonte, dass auch der gegenwärtige Rückschlag wahrscheinlich vermieden worden wäre, wenn die Regierung rechtzeitig die Ausbreitung der Unruhen verhindert hätte. * Der High Commissioner hat aus seinen privaten Mitteln 1000 Pfund für die Anpflanzung eines Waldes bei Herzlia, in unmittelbarer Nachbarschaft der vorwiegend von deutschen Juden begründeten neuen Rassco-Siedlung Kfar Schmarjahu, gestiftet. Bei der feierlichen Einweihung sprach Sir Artur den Wunsch aus, auch den neuen Wrald mit dem Namen seines verstorbenen Freundes Schmarjahu Lewin zu benennen. Bei einem späteren Besuch in der jüdischen Versuchsstation Rechobot übergab der High Commissioner, der selber über ausgedehnte Kenntnisse der Land- und Forstwirtschaft verfügt, dem zuständigen Abteilungsleiter eine Liste der Baumsorten, die er zur Anpflanzung in dem neuen Walde empfahl. * Der Geburtstag des Propheten Mohammed ist von dem arabischen Palästina diesmal weit lebhafter und eindrucksvoller gefeiert worden als in früheren Jahren. Die jüdische Presse unterstreicht den auffälligen und offenbar gewollten Gegensatz zwischen der betonten Zurückhaltung, welche die Araber bei den Krönungsfeierlichkeiten an den Tag gelegt haben, und zwischen der Fülle von Strassenschmuck, Umzügen und Massenveranstaltungen, welche dieser religiösen Feier diesmal einen betont politischen, und zwar anti-englischen und antijüdischen Charakter gaben. Die Behörden zeigten grosse Geduld und Zurückhaltung. Zu ernsteren Zwischenfällen ist es nicht gekommen. Bürgermeister Rokach teilte in der Handelskammer und einen Tag später im Stadtparlament mit, dass die Regierung nunmehr endlich die erste Tel-Aviver Auslandsanleihe von 102 000 LP genehmigt und die endgültige Genehmigung der zweiten Anleihe von 950 000 LP für die nächsten Tage in Aussicht gestellt habe. Die Anleiheverträge sind schon seit Jahresfrist zwischen der Stadt Tel-Aviv und der englischen Versicherungsgesellschaft Prudential abgeschlossen. Die insgesamt 1,05 Mill. LP neuen Auslandskapitals, die dadurch hereinfliessen, sind für öffentliche Arbeiten bestimmt und werden dem Arbeitsmarkt sowie der ganzen Wirtschaft einen sehr wünschenswerten Auftrieb geben. 30 000 dienen zur Errichtung eines neuen Marktes im Nordosten der Stadt, 72 000 LP für Schulbauten, der Rest zur Anlage einer Kanalisation. Dabei sind noch zwei technische Probleme zu lösen. Einmal hat der englische Sachverständige sich für die Verwendung ausländischer Röhren ausgesprochen, während die Stadtverordneten auf der Verwendung inländischen Materials bestehen, wodurch Hunderte von jüdischen Arbeitern beschäftigt wer- Die Einwanderung im ersten Vierteljahr 1937 Im ersten Vierteljahr 1937 sind nach Palästinn 3166 Personen eingewandert, unter denen sich 477 Nichtjuden befanden. Im ersten Quartal des Jahres 1936 betrug die Zahl der Einwanderer 90S2, darunter 523 Nichtjuden. Die Zahl der Kapitalisteneinwanderer belief sich auf 354 in den ersten drei Monaten 1937, die Zahl der Einwanderer auf Arbeiterzertifikaten auf 662; durch ihre bereits im Lande befindlichen Angehörisen wurden 1078 Personen angefordert. Mordtat eines Wahnsinnigen in Tel-Aviv In einem Tobsuchtsanfall überfiel der 35jährige Abraham Mischalow seine Familienangehörigen und brachte seiner 65jährigen Mutter, seinem Bruder, seiner Schwester und einem Onkel mit einem Messer schwere Verletzungen bei. Nur mit Mühe konnte der Amokläufer von der Polizei überwältigt werden. Die Mutter ringt mit dem Tode, die übrigen Verwundeten Palästina-Pavillon auf der Pariser Weltausstellung eröffnet Der Palästina-Pavillon auf der Pariser Weltausstellung ist am 28. Mai eröffnet worden. Die Eröffnung vollzog sich in feierlichem Rahmen und in Gegenwart zahlreicher hervorragender Persönlichkeiten des französischen öffentlichen Lebens und der jüdischen Vereinigungen. Der französische Handelsminister B a s t i d, Senator Justin Godart, der Präsident des Comite France-Palestine, der Präsident der Jewish Agencv und Zionistischen Organisation. Dr. Chaim Weizinann. der Genfer Vertreter der Jewish Agency. Dr. Gold mann, der Präsident dos Palästina- Pavillons, Louis Asscher, und der Regierungskommissar für die Weltausstellung L'Abbe, hielten Ansprachen^ Dr. Weizmann sagte unter anderem, das Jüdische Nationalheim fürchte nicht irgendwelche Berichte oder Weissbücher. Es hänge allein von unserer Tatkraft ab. Bei den Eröffnungsfeierlichkeiten war auch ein Vertreter des englischen Botschafters zugegen. Anwesend waren ferner Mrs. Edgar Pugdale und die Witwe Max N o r d a u s. Die „Tel - Aviv" ist nach Liquidierung der Palestine Shipping Company an eine Schiffsmaklerfirma verkauft worden und wird, wie die „Nachrichten für den Aussenhand el " sich aus Jerusalem berichten lassen, innerhalb der nächsten Wochen unter eigenem Dampf von Haifa nach Japan auslaufen. Gustav Mahlers I. Sinfonie wurde durch* das Huherman-Orchester in Jerusalem unter Leitung von Hans Wilhelm Steinberg mit ungewöhnlichem Erfolge, herausgebracht. Es war dies die überhaupt erste Aufführung eines Mahler-Werkes in Palästina. Die Ludwig- Tietz- Werkstätte in Jagar Am Kopf des Bildes die Inschrift, die neben dem Hauseingang angebracht ist: Lehrwerkstätte zum Gedächtnis an Ludwig Tietz Fat. Lou Landauer, Jerusalem Das riesige Halbrund der Haifa-Bai von dem französischen Kloster auf der äussersten Spitze des Karmel im Süden bis zum Wasserturm der Mittelstandssiedlung Naharia im Norden, ist der erste grosse Eindruck, den der Palästina-Wanderer vom Lande empfängt. Etwa in der Mitte des Halbkreises lassen die beiden die Bai einrahmenden Bergrücken den Eingang zum Emek offen. Hier ziehen sich die grossen Strassen von Haifa über Affule nach Jerusalem und die Fahrstrasse nach Tel-Aviv. Der Weg von Haifa führt durch die arabischen Vorstädte an der Abzweigung nach Akko und dem Zementwerk Nesher vorbei, unmittelbar am Hang des Karmel entlang. Hinter dem Steinbruch, der zum Zementwerk gehört, liegt als hässliches Zeugnis der Elendsexistenz arabischer Fellachen eine Stadt aus alten Petroleumkanistern und sonstigen Abfällen notdürftig gezimmerter arabischer Hütten. Unbearbeitetes Land keimzeichnet dieses dicht vor den Toren von Haifa liegende Gebiet als arabfsches Eigentum. Wenige hundert Meter links und rechts der Strasse ein völlig anderes Bild. Sorgfältig umzäunt ein neu angelegter Garten für jungen Wein — das Gebiet des Meschek Jagur. Ehe man an der Polizeistation Jagur vorbei zu den an dem Berghang gelegenen Wohn- und Gemeinschaftsgebäuden und den Stallungen kommt. - grüsst uns, unmittelbar an der Landstrasse quadratisch um einen Hof gruppiert, die Ludwig- Tietz-Werkstätte. Neben der Toreinfahrt liegt ein zweigeschossiges Haus, das die Diensträume des Leiters der Schule und die Unterrichtsräume für die theoretische Unterweisung und Fortbildung der Schüler enthält. Grosse, helle Räume, deren Zweckmässigkeit und schöne Einfachheit überzeugen. Unmittelbar an dieses Haus schliesst sich als eine Seite des grossen Vierecks die Tischlerwerkstatt an. Ihr gegenüber liegt ein zweiler ähnlich langgestreckter Bau. die Schlosserwerkstatt. Den Abschluss dieses Hofes bildet eine Mauer, die in ihrer Anlage bereits so gemacht wurde, dass sie für die Erweiterungsbauten der Werkstätten bei einer vollen Belegschaft von 120 bis 150 Schülern die Aussenwand bilden kann. Die sehr geräumigen, hellen und luftigen Säle lassen erkennen, dass die neuesten Erfahrungen bautech» nischer Art in bezug auf Licht- und Temperaturverhältnisse Berücksichtigung gefunden haben. Jagur ist eins der grössten palästinensischen Kibbuzim; er bildet mit den Schülern der Ludwig-Tietz-Werkstätte ein Gemeinwesen von fast 1000 Personen. Unmittelbar vor dem Speise- und Gemeinschaftshaus, der mit seinem Fassungsvermögen von 500 Menschen der grosste Bau eines Kibbuz ist, erheben sich die beiden Wohnhäuser für die Schüler der Ludwig-Tietz-Werkstätte. Zwei doppelgeschossige, langgestreckte Häuser mit offenen, verandaartigen Fluren nach Norden. Die beiden Häuser, zu denen später ein gleich grosses drittes hinzukommen soll, sind miteinander durch einen überdachten Flur verbunden, unter dem die in die Erde eingelassenen Dusch-Waschräume und Toiletten sind. Neben den gleichmässig grossen Zimmern für je drei bis vier Schüler befinden sich in den Gebäuden noch ein grosser INTERNATIONALES S P E D IT 10 N S B ö R O BROKERHOFF & LIPSCHUTZ Geschäftsgründung 1910 BERLIN C 2, FROMMELSTRASSE 1 CI / Fernruf 420622 G. M. B. HL Spezialisten mit langjährigen Erfahrungen für UMZÖGE NACH PALÄSTINA Verpackungen an allen Plätzen Deutschlands durch geschultes Fachpersonal Kostenlose Umzugsberatung