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Central-Verein-Zeitung · 1937-05-27 · 21 (27.5.1937) · page 2

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
21 (27.5.1937)
Date
1937-05-27
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Fafirssfinie Miguel man Berlin W 50, Nürnberger Platz 5 Ruf: 2451 06 dieser auf historischen Fakten beruhenden und unabhängig vom Willen der Juden vollzogenen Schichtung ergeben sich zwei Folgen: Einmal bedingt die Zusammenballung der jüdischen Bevölkerung eine ausserordentliche Pauperisierung der breiten jüdischen Unterschicht. Sodann bestimmt die Urbanisierung der Juden entscheidend ihre wirtschaftliche Struktur; das jüdische Element liefert der polnischen Volkswirtschaft ein starkes Kontingent an Handwerkern und mittelständischer Bevölkerung und sorgt für den Absatz des polnischen Produzenten. Infolgedessen übersteigt der jüdische Hundertsatz an Handwerkern, Vermittlern und Händlern wesentlich den Anteil der Juden an der Gesamtbevölkerung. Jahrhundertelang kam diese jüdische Berufsstruktur der ehemals wenig entwickelten polnische!! Volkswirtschaf ^durchaus' zugute. Die Juden waren, um ein Wort von Wilhelm Roscher zu gebrauchen, jahrhundertelang gleichsam „die kaufmännischen Vormünder" der Polen, „zum Nutzen der letzteren selbst". „Aber, jede Vormundschaft wird lästig, wenn sie länger dauern will, als die Unreife des Mündels." Das Mündel versucht dann, die lästig gewordene Einengung abzuschütteln. Die antijüdischen vvirtschortlichen Reaktionen in Polen sind zu einem Teil nichts anderes als solche Abschüttelung des ökonomischen „Vormundes". Mit dem Emporkommen eines polnischen Bürger- und Handwerkertums und einer Abwanderungstendenz des polnischen Bauern in die Städte hörten die Juden auf, für die polnische Volkswirtschaft ein lebensnotwendiges Element zu bilden. Die Polen selbst waren nunmehr in der Lage, die von den Juden bisher zwangsläufig innegehabten Stellungen" zu besetzen. Infolgedessen erschienen die Juden als „Störer der Nahrung". Zwar ist von polnischer Seite zugegeben worden, dass die Lage der breiten jüdischen Unterschicht das Bild unsäglicher Verarmung bietet und dass eine Verdrängung der Juden keine Hebung des polnischen Bauern nach sich ziehen würde. Aber derartige Erkenntnisse oder Tatsachen können die neuen Lebensraum suchende polnische Masse nicht beeindrucken. Sie sieht nur, dass eine Reihe einträglicher Plätze von Juden besetzt sind. Wirtschaftliche Ausnahmegesetze, die ausdrücklich gegen die Juden gerichtet sind, hat der polnische. Staat — abgesehen von der besonders gelagerten Schächtfrage — bisher nicht erlassen. Aber eine Reihe gesetzgeberischer und Verwaltungsmassnahmen trifft in ihren tatsächlichen Auswirkungen, ohne die Juden ausdrücklich zu erwähnen, hauptsächlich oder ausschliesslich den jüdischen Lebensraum. Die Folge besteht in einem anscheinend unaufhaltsamen Anwachsen der völlig verarmten jüdischen Unterschicht. Bedeutsam für die weitere Entwicklung ist, dass die in den Gesetzen und Verwaltungsmassregeln vorerst verhüllt auftretende antijüdische Richtung neuerdings mehr und mehr-in den Aeusserungen verantwortlicher polnischer Staatsmänner ausdrücklich ausgesprochen wird. Zwar hatte noch im Jahre 1934 Aussenminister Beck in seiner Minderheitenerklärung vor dem Völkeibund die Juden mit keinem Wort von dem Minoritätenschutz ausgenommen und sie damit stillschweigend den übrigen nationalen Gruppen gleichgesetzt. Aber einige Zeit später, nach dem Tode des Marschalls Pilsudski, erörterte Beck die bekannten „Evakuierungspläne", in denen erstmalig unverhüllt eine aufs tiefste-einschneidende; Sonderbehandlung der jüdischen Minderheit von einer amtlichen polnischen Seite erwogen wurde.. Das „ideelle Programm", das Oberst Koc vor einiger Zeit als Beauftragter des Marschalls Rydz-Smigly verkündet hat, ist ein weiterer Schritt auf diesem Wege. Die Unterschiede zwischen der polnischen Mehrheit und den nationalen Minderheiten, so meinte Koc, seien anzuerkennen, „soweit sie nicht in Widerspruch zu den Interessen des :Staates stehen". Was die Judenfrage anlange, so sei „das Bestreben des polnischen Volkes verständlich, sich wirtschaftlich selbständig" zu machen. An dieser Erklärung ist zweierlei bemerkenswert: Einmal der zu Lasten aller nationalen Gruppen. .Polens gemachte Vorbehalt, dass die Belange" der Minderheiten nicht mit den (vom Staat selbst zu beurteilenden} Staatsinteressen kollidieren dürfen — ein Vorbehalt, der in der Erklärung Becks vom Jahre 1934 nicht enthalten war. Die zweite in Kocs Programm liegende Abweichung von der früheren Erklärung Becks besteht in der recht allgemein formulierten Hervorhebung der'J^denfjagß.',Mag hiernach auch vorerst .unklar bleiben,- wie sich das „Bestreben des polnischen Volkes, sich wirtschaftlich selbständig" zu machen, gegen die Juden im einzelnen auswirken wird, so liegt doch die Annahme nicht fern, dass nach diesem Programm der wirtschaftliche Sektor des „Piisudskismus" eine offen judenfeindliche Entwicklung nimmt. n. Aehnlich liegt die nationale Seite der polnischen Judenfrage. Juristisch und sozio- ' logisch bilden die*" Juden in Polen neben anderen Gruppen eine nationale Minderheit. Der nationalitätenrechtliche Status der Minderheitsangehörigen wird durch völkerrechtliche Verträge und durch die Verfassung von 1935 normiert, die in wörtlicher Uebereinstimmung mit ihrer Vorgängerin vom Jahre 1921 vorschreibt: „Jeder Bürger hat das Recht, seine Nationalität zu bewahren und seine Sprache und nationalen Eigenheiten zu pflegen". Daraus folgt, dass jeder polnische Staatsangehörige befugt ist, sich frei zu der Nationalität zu bekennen, der er sich zugehörig fühlt. Dieser Grundsatz, die nationale Bekenntnisfreiheit, die nicht nur in Polen, sondern auch in anderen osteuropäischen Staaten gilt, besagt negativ, dass die Zugehörigkeit des einzelnen zu einer nationalen Gruppe von keinem anderen Faktor als seiner Nationalitätenerklärung abhängt. Eine technische Frage, die in den einzelnen Staaten verschieden geregelt wird, ist es, in welcher Form die Nationalitätenerklärung abgegeben und fixiert wird. Beispielsweise in Estland wird das Bekenntnis in einem Nationalkataster vermerkt. In Polen war bisher die Angabe der Umgangssprache massgebend, so dass zur polnischen Nationalität jeder polnische Staatsangehörige gerechnet wurde, der polnisch als seine Umgangssprache bezeichnet, mochte er auch jüdischer Abstammung sein und der jüdischen Religionsgemeinschaft angehören. Nationalpolitisch war der Regierung die Eingliederung von Minderheitsangehörigen in die Staatsnation durchaus erwünscht, ohne dass hierbei zu Lasten der Juden eine Ausnahme gemacht wurde. Die Juden sind dem nationalen Ruf des polnischen Staatsvolks freilich nur in bescheidenem Umfang gefolgt; sie haben sich überwiegend zur jüdischen Minderheit bekannt. Aber mag auch ihre Eingliederung in die andersnationale Mehrheit unter innerjüdischem Aspekt praktisch von untergeordneter Bedeutung gewesen sein, mag man selbst die Eingliederung negativ bewerten — politisch war es jedenfalls für die staatsbürgerliche Stellung der Juden von grundsätzlicher Wichtigkeit, dass der. Staat ihr nationalpolnisches Bekenntnis nicht zurückwies, ja sogar für erwünscht hielt. Neuerdings scheint sich nun in den amtlichen Kreisen Polens ein Wandel der Anschauungen zu vollziehen, dessen Bedeutung man bei Beurteilung der Weiterentwicklung nicht unterschätzen sollte. Nach dem von Oberst Kowalewski, einem Mitarbeiter des Obersten Koc, kürzlich verkündeten Programm soll nämlich das nationalpolnische Bekenntnis eines Juden zur Aufnahme in das Regierungslager nicht ausreichen. Vielmehr seien hierzu ausser der Zugehörigkeitserklärung zum Polentum „Blutopfer und andere Beweise der „Vaterlandsliebe" erforderlich. Die nationalpolitische Bedeutung dieses Programms ist klar: Die bis vor kurzem an keine Schranke gebundene Möglichkeit, sich zum Polentum zu bekennen, wird stark eingeengt. Praktisch wird dadurch vorerst freilich nur die Aufnahme in das Lager der nationalen Einigung betroffen. Aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass die polnische Nationalitätenpolitik auf dem einmal eingeschlagenen Wege fortschreiten wird. Ob sich die Einschränkung der nationalen Bekenntnisfreiheit nur auf Juden oder auch auf Angehörige der übrigen Minderheiten bezieht, steht noch nicht eindeutig fest. Kowalewski ist bei der grundsätzlichen Zurückweisung von nationalpolnischen Bekenntnissen jüdischer Staatsangehöriger nicht stehengeblieben. Selbst die Juden, deren Bekenntnis zum Polentum auch künftig möglich sein soll, weil sie Blutopfer gebracht haben, dürfen nach dem neuen Programm dem Lager der nationalen Einigung nicht angehören, „wenn sie sich zur jüdischen Nationalität bekennen". Damit durchbricht die neueste Nationalitätenpolitik Polens Art. 7 . der Staatsverfassung, der die „Berechtigung zur Einflussnahme auf öffentliche Angelegenheiten" regelt und ausdrücklich bestimmt: „Weder die Abstammung, noch das Bekenntnis,, noch das Geschlecht, noch die Nationalität können ein Grund zur Begrenzung dieser Berechtigung, .sein." Ob das Programm des Regierungslagerszu einer formellen Umgestaltung des polnischen Nationalitäten rechts führen - wird, bleibt abzuwarten. Die Nationalitäten politik ist jedenfalls im Fluss. III. Unsicher ist, inwieweit bei der Neugestaltung rassische Gesichtspunkte eine Rolle spielen werden. Bemerkenswerte Strömungen nach dieser Richtung sind zweifellos vorhanden. Das beweisen namentlich die in einer Reihe von Körperschaften vielfach beantragten und häufig auch angenommenen Arierparagraphen. Freilich darf nicht verkannt werden, dass es sich hierbei regelmässig um private .Standesorganisationen handelt, denen kein obrigkeitlicher Charakter zukommt. Soweit rassische Grundsätze darüber hinaus in kommunale Gremien Eingang zu finden suchten, hat die Regierung bisher entsprechende Beschlüsse für verfassungswidrig erklärt. Ob sich neuestens in den amtlichen Kreisen ein Umschwung anbahnt, ist schwer zu sagen. Von geringerer Bedeutung als die rassische ist bei der Diskussion die religiöse Seite der Sache. In dem Programm des Obersten Koc ist gesagt, dass „die polnische Nation in ihrer geistigen Verfassung mit der katholischen Kirche verbunden sei". Aber dieser Satz enthält keinerlei Angriffstendenzen gegenüber nichtkatholischen Glaubensgemeinschaften. Nur von einem Teil der Opposition werden Der Gouverneur des Staates New-York, Colonel Herbert H. Lehmann, hat in einem Appell an den Vorsitzenden einer der landsmannschaftlichen Vereinigungen, die sich an den Sammlungen des Joint Distribution Committee beteiligen, zum Ausdruck gebracht, dass er die vom Joint geleistete Arbeit für die wichtigste und umfassendste im jüdischen Leben der Gegenwart halte. Er selbst sei einer der Männer gewesen, die 1914 das Komitee organisierten, und er habe seither die Verbindung mit dieser Organisation dauernd aufrechtzuerhalten. Als langjähriger Funktionär des Joint wisse er aus eigener Erfahrung, wie notwendig es sei, den Juden jenseits des Ozeans, die in vielen Fällen von wirtschaftlicher und sozialer Vernichtung bedroht seien, Hille zu bringen. Diese Hilfe' könnten ihnen lediglich die Juden in Amerika leisten. * George Baker, der Leiter des Joint-Werbefeldzuges in New-York, bemerkt zu diesem Schreiben des Gouverneurs, er hoffe, es werde nicht nur das Interesse jedes treuen Juden in New-York für die Aufgaben des Joint wachrufen, sondern auch die aktive Mitarbeit der anderen jüdischen Vereinigungen herbeiführen. Wie der Direktor des Joint, Joseph P. Hym a n, mitteilt, wird der Joint bis zum 30. Juni 1 145 000 Dollars für notleidende Juden in europäischen Ländern ausgezahlt haben. 10 000 Dollars wurden davon für die Gründung eines zentralen Hilfskomitees in Italien ausgegeben, das Arbeitsbericht aus Rio Die Uniao, der jüdische Hilfsverein in Rio de Janeiro, versendet einen Tätigkeitsbericht für die fünf Monate von August bis "Dezember 1936, aus dem zu ersehen ist, mit welcher Sorgfalt man dort bemüht ist, den jüdischen Einwanderern bei dem Aufbau ihrer Existenz zu helfen. Im Büro der Uniao wurden in der Berichtszeit täglich 10 bis 15 Personen beraten. Insgesamt hat' die Uniao für ihre Tätigkeit den Betrag von 5 Conlos, das sind etwas über 700 Mark, aufgewendet. Von 238 beratenen Personen wird de'r Beruf wie folgt angegeben: 125 aus kaufmännischen Berufen 40 „ handwerklichen „ 36 „ freien 13 „ technischen „ 10 „ Haushalt 3 „ Garten und Landwirtschaft 2 „ als ungelernte Arbeiter. In der Berichtszeit wurden von 137 Ratsuchenden 123 in Arbeit gebracht. Wobei allerdings 711 berücksichtigen isCdass manche Personen in der Berichtszeit ihre Stellung gewechselt haben und doppelt vermittelt wurden. Die folgende Tabelle zeigt den Beruf der Ratsuchenden und die Stellung, in die sie vermittelt wurden. Beruf Ratsuchende Vermittelte 71 42 davon als: Kaufin Angcst. . f> Dekorateure..... 3 Hausierer....... :> •12 Handwerker....... 28 23 freier Beruf....... 20 7 lechn, Beruf....... 10 11 Hausierer,......... 4 15 Gärtner; Landwirt 3 3 1 22 137 123 Gedankengänge vertreten, die an die alte „Theorie des christlichen Staates" anklingen. Diese Argumente scheinen jedoch in der gesamten Aussprache die schwächste Zugkraft zu besitzen. IV. Die gesamte Entwicklung ist im Fluss. Die polnische Judenpolitik steht in einem Uebergang, dessen Weiterentwicklung davon mitbestimmt werden wird, wie sich die allgemeinpolitischen Kräfte ausbalancieren werden. Wird beispielsweise die Opposition ohne weitgehende antisemitische Zugeständnisse für das Lager des Obersten Koc gewonnen werden können? Wie wird sich das Verhältnis zwischen Parlament und Regierung gestalten? Im Sejm ist die Opposition zwar ausgeschaltet; aber die Volksvertreter haben der Regierung zur Kenntnis gebracht, dass sie auf gewisse Rechte nicht verzichten wollen, während demgegenüber Ministerpräsident Sladkowski erklärte, er sei als alter Schüler Pilsudskis nicht gewillt, „noch eine neue Tour tanzen zu lernen". So steht der Piisudskismus vor Fragen von allgemeiner Bedeutung, von deren Lösung auch für die Judenfrage vieles abhängen wird. # Die Beratungen anlässlich der bevorstehenden Generalversammlung des Journalistensyndikats ergaben, dass man in diesem Verband den Arierparagraphen „noch nicht" einführen dürfte. den dorthin ausgewanderten Juden die dauernde Niederlassung ermöglichen soll. Das Zentralbüro wird seinen Sitz in Mailand haben. # Das grösste Hilfswerk, das seit dem Weltkrieg in Europa geleistet wurde, ha tdie American Joint Reconstruction Foundation mit seinen Kreditkooperativen geleistet. Die Zahl der von dieser Kredithilfe erfassten Personen beträgt, wie aus dem von den Pariser Direktoren Dr. Bernhard Kahn und David J. Schw eitzer veröffentlichten Bericht hervorgeht, rund eine halbe Million. In den ersten neun Monaten des Jahres 1936 nahmen 180 000 jüdische Familien in elf europäischen Ländern Kredite in Höhe von 28 Millionen in Anspruch. Die Foundation wurde'1924 zur Unterstützung der jüdischen Bevölkerung in verschiedenen Ländern Europas für Kreditgewährung an jüdische Kaufleute, Händler und Handwerker gegründet. Sie führt ihre Tätigkeit in elf Ländern mit Hilfe eines Netzes von 672 auf genossenschaftlicher Grundlage aufgebauten Kreditinstituten durch, die auch von jüdischen Landwirten und verschiedenen jüdischen landwirtschaftlichen Unternehmen in Anspruch genommen werden. Ihr Tätigkeitsgebiet umfasst Polen, Oesterreich, die Tschechoslowakei, Griechenland, Lettland, Litauen, Rumänien, die Türkei, Bulgarien und Deutschland. In den letzten Jahren spielt auch die Wirtschaftshilfe für Auswanderer aus Deutschland in mehreren europäischen Ländern und in Uebersee eine erhebliche Rolle. Die Uniao fühlt sich jedoch verpflichtet, darauf hinzuweisen, dass die Aussichten für die kaufmännischen Berufe sehr viel schwieriger seien, als aus dieser Statistik hervorgeht. Gerade in diesem Berufszweig sei es notwendig, eine gewisse Wartezeit überdauern zu können (drei b;s fünf Monate). Für handwerkliche und technische Berufe seien die Aussichten wesentlich günstiger. Hier müsse man im allgemeinen nur mit einer Wartezeit von zwei bis" vier Wochen rechnen Ueber die freien Berufe heisst es in dem Bericht, lässt sich nichts aussagen, da hier zir verschiedene Berufe zusammengefaßt werden. Nur das eine ist sicher, dass sie um so günstiger sind, jp grössere praktische Möglichkeiten sie bieten. Die vermittelten Arbeiter seien im wesentlichen ungelernte Kaufleute gewesen. Neue Gesetze erschwerten aber auch ihre Unterbringung. Reform des Joint Foreign Committee Der Council der Anglo-Jewish Association hat die Vorschläge der von ihm und dem Board of Deputies eingesetzten Kommission für die Reform des Joint Foreign Committee angenommen. Das Committee soll in Zukunft aus den Präsidenten der beiden Körperschaften, zwei Vertretern der Anglo-Jewish Association und sechs vom Board gewühlten Mitgliedern bestehen. Drei weitere Mitglieder können kooptiert werden. Wir hatten über die einzelnen Phasen der Umbildungsverhandlungen in Nr. 9 vom 4. März und Nr. 14 vom S. April berichtet. Haupfschriftlcitcr Dr. Alfred Hirsehberg; Stellvertreter und verantwortlich für die Aufnahme von Bildern: Dr. Margarete Edelbeim Verantwortlich für Sport: Dr. Emst G. Löwcnth a 1 . sämtlich in Berlin. Für Rücksendung unverlangter Einsen dun gen ist Freiumschlag beizufügen. Leiter der Anzeigen-Abteilung und verantwortlich für den Inhalt, der Anzeigen: Friedrich N'at IV a n . Berlin DA I Vj. 40 000 PI. 5. Verlag: Jüdischer Central-Vcrein e. V., Berlin W 15, Emser Strasse 42. Druck der Buch- und Tiefdruck Gesellschaft mbH., Berlin SW 19. Gouverneur Lehmann über die Bedeutung der Joint-Arbeit ]$Ss$^W&%>&£ betfe-jnn tHigfrt q», 4» 8Ö| l-JtoI3Sfl&yfBLfr., Ausländ» Erz-ahlg, [£. GQHN: Jadi-scfoe ftes,ph lachte 1:2-5

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