Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 18 (6.5.1937)
- Date
- 1937-05-06
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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j^1S*6.Man937 C.-V»-Zeitung Seite 9 Die Zeitung der „gemässigten Reform" Von Heinz Kellermann Der Religionshistoriker darf feststellen, dass für ihn Sie A. Z. nicht nur Geschichte beschrieben, sondern sogar gemacht hat. Die religiöse Geschichte des Judentums im Deutschland des 19. Jahrhunderts ist reich an bedeutsamen Daten und Geschehnissen. Im kleinen hat sich hier eine private Revolution des Judentums zugetragen, die Altes und Ueberliefertes zuunterst kehrte. Die Rabbinerversammlungen in Braunschweig, Frankfurt a. Main, Breslau und Kassel, die Synoden zu Leipzig und Augsburg, der Hamburger Gebetbuchstreit, die Gründung des Frankfurter Reformvereins und der Berliner Reformgemeinde sind die markantesten Wegsteine dieser unaufhaltsamen Entwicklung. Die alte A. Z. war nun freilich nicht gerade ein revolutionäres Blatt zu nennen. Ihre behagliche und anschauliche Sprechweise konnte sich wohl zu scharfem Witz und temperamentvollem Protest steigern, Revolutionspronunziamiento war sie nicht. Es lag nicht in der Linie ihrer Redaktion, das gepflegte Gleichmass bürgerlich-wohlanständigen Stiles zu verlassen. Der Bürger revolutionierte nicht, er reformierte. Diejenigen, die sich der A. Z. erinnern, als sie noch nicht den C.-V.-Kopf trug, bewahren das Andenken an eine Zeitung, die nach dem Willen des nachmaligen Redakteurs Ludwig Geigers „jüdisch, allgemein, liberal, d. h. nicht radikal, aber auch nicht schwächlich" sein sollte. Die A. Z. der Jahrhundertwende war bereits arriviert. Sie hatte sich als Organ der öffentlichen jüdischen Meinung eingebürgert, und diese Meinung war, seit die Orthodoxie ihre Abseitsstellung im jüdischen Leben bezogen hatte, liberal. Die Redaktion war in die Hände von Laien übergegangen — ein sehr charakteristisches Moment in der Geschichte des religiösen Liberalismus! — das religiöse Interesse war einer Rubrik unter vielen überantwortet. Der Redakteur bestimmte zwar die Grundhaltung, die inhaltliche Ausgestaltung gerade des theologischen und homiletischen Teils konnte von Fall zu Fall dem Fachmann anvertraut werden. Die Zeit der Parteiungen war vorüber. In der Behandlung religiöser Fragen hatte die geistige Prominenz den' Richtungsvertreter abgelöst. Philippson hatte es nicht so leicht. Weder fand er 1837 eine liberale öffentliche Meinung noch überhaupt eine irgendwie geartete Oeffentlichkeit vor. Nur Meinungen und Spaltungen existierten. Man bestätigt Philippson heute oft und gern, dass er der Schöpfer der jüdischen Oeffentlichkeit gewesen sei. Diese Zensur genügt nicht und hätte ihm selbst nicht genügt. So unbestreitbar seine journalistischen Verdienste gewesen sind, das, was ihn zu einer historischen Persönlichkeit wrerden liess, war nicht die Gewandtheit seiner Federführung, sondern die Ziele, die er verfolgte und erstritt: „die alten Fesseln zu sprengen, den jüdischen Glauben zu entwickeln, den moralischen Geist zu heben, die Literatur in ihrem gesamten Inhalt mit neuer Kraft zu beleben und fortzuführen". Es ist kein Zufall, dass der erste grosse jüdische Journalist ein Rabbiner war. Eindringlicher konnte nicht garantiert werden, dass Philippson nicht im Auftrage eines begrenzten Leserkreises, eines politischen Interesses schrieb, sondern im Dienste einer sachlichen Aufgabe, die religiöses Anliegen war. Andererseits musste dadurch die Haltung der A. Z. mit der eines Mannes verschmelzen. Die jüdische öffentliche Meinung des vorigen Jahrhunderts wurde nicht zuletzt durch Philippson und sein Blatt religiöse Meinung, vor und neben anderem. Aber damit ist sie für die damalige Zeit nicht hinlänglich charakterisiert. Das 19. Jahrhundert lebte von anderen Gegensätzen als das 20. Der Gegensatz von Religion und Politik im Judentum interessierte einen Holdheim, die jüdischen Führer und Parteien nahmen an dieser Frage keinen inneren Anteil. Die politische Frage, in Form der Emanzipation gestellt, bedrängte das Judentum nur von aussen her. In Frankfurt a. M. sah man z. B. den Messias mit der Emanzipation gekommen und schwor, „die jüdisch-talmudischen Zeremonien" ab. Unabweisbar trat demgegenüber die Forderung der Reform als eine interne und unpolitische Sache vor den jüdischen Menschen. Aber „Was und wie soll im Judenthume reformiert werden?" Diese Ueberschrift einer Philippsonschen Untersuchung in der A. Z. war die Frage der Zeit. Die Rabbiner gaben die Antwort. Der Rabbiner der dreissiger und vierziger Jahre des vorigen Jahrhunderts war eine streitbare Gestalt. Die einst unbezweifelte Autorität war eine partielle geworden, weil das Judentum in Parteien zerspalten war. Wer damals reden wollte, musste sich schon zum Wortführer einer jener gläubigen oder ungläubigen Meinungen machen, die die Kanzel, das Katheder oder die jüdische Presse beherrschten. Es scheint so, als ob Philippson mit Hilfe der A. Z. der Entscheidung anfänglich aus dem Wege gehen wollte. Die A. Z. übersah keineswegs die Gegensätzlichkeiten im jüdischen Lager und unterschied die „Conservativen, theils streng, theils reformirend, die Radikalen, die Indifferentsten". Allein nur von den letzten rückte sie von Anfang an mit Entschiedenheit ab. Philippsons Aufsatzfolge gegen den Indifferentismus ist nicht nur eine energische Absage an diesen „fressenden Krebsschaden", den „furchtbarsten Feind, der im Judenthume unserer Zeit hauset", sie stellt a posteriori auch eine glänzende Rechtfertigung des Reformgedankens im Judentum dar. Die historische Wirklichkeit zeigt, wie unrichtig die Behauptung ist, der Liberalismus habe die Indifferenz begünstigt. Man muss die bewegten Klagen Philippsons gegen diese galoppierende Schwindsucht des religiösen Empfindens und der religiösen Uebung seiner Zeit in fast jeder Nummer der Zeitung lesen, um zu verstehen, dass nichts anderes als eben jene Gleichgültigkeit und der Abfall der jungen Generation gegenüber allen jüdischen Fragen die eigentliche Triebfeder und Ursache der Reform wurde. Mit seiner Kritik wendet er sich freilich noch nicht gegen die Orthodoxie als Prinzip und Richtung. Es lag ihm anfänglich gerade an der Mitarbeit des konservativen Flügels unter Samson Raphael Hirsch. Dem Meinungsstreit zwischen diesem und Creizenach gibt er Raum, weil „dem tiefer Blickenden dieser Streit nicht als eine wesentliche Zerrüttung in Israel, sondern gerade entgegengesetzt als der erste Schritt zur Verständigung" erscheinen werde. Die A. Z. sollte, wie sie sich im Titel ankündigte, ein „unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse" sein. „Einigung ist not", "war die Parole, die er für „dieses auseinandergefahrene, zerrissene und umhergeworfene Wesen", wie er das zeitgenössische Judentum bezeichnet, ausgab. Er hat sich stets bemüht, dieser Unparteilichkeit in den Spalten breitesten Raum zu gewähren. Wie Samson Raphael Hirsch kommen bei ihm Geiger und Holdheim zu Wort. Trotzdem war Philippson kein neutraler Mann und wollte es nicht sein. Der Grundsatz, der die unparteiische Haltung der Redaktion beglaubigen sollte, dass nämlich „das Judentum über diesem Allen, unerschütterlich, steht, dass nicht die Kämpfenden, sondern allein der Kampf das Recht hat, d. h. die Entwicklung", stellt die A. Z. auf die Seite der Reform. War somit Philippson und sein Organ von vornherein nicht auf absolute Friedfertigkeit angelegt, so hoben sich im Laufe seiner redaktionellen Tätigkeit die Grenzen seines ideellen Verständnisses immer schärfer aus seinen grundsätzlichen Betrachtungen heraus. Die extreme Orthodoxie bekam seine Abneigung zuerst und am schärfsten zu spüren. Aus der vorsichtigen Distanz, die er Samson Raphael Hirsch gegenüber noch übt, wird im Laufe der Jahre unversöhnliche Polemik. Philippson war im Grunde genommen schwer enttäuscht. Die Orthodoxie, die er in seinem Bemühen um Einheit gleichfalls zu den Rabbinerversammlungen geladen hatte, hatte ihm als Erste einen Korb gegeben. Derartiges verschmerzte er nicht. Auf der anderen Seite w^aren ihm — dem jede Reform, „eine Reform von innen heraus" sein musste, dem der Jude als Bürger nie vergessen durfte, dass er Mensch, als Mensch nicht, dass er Israelit ist, der nie Anpassung an die bürgerliche Gesellschaft gegen Preisgabe der Religion Israels wollte — gleichermassen unwillkommen die radikalen Reformer, die ihre jüdischen Bindungen aus politischem Ehrgeiz aufzulösen suchten. Der Frankfurter Reformverein, der die Beschneidung abschaffen wollte, bekam die ganze Schärfe seiner Verachtung zu spüren. „Alles Bestehende muss seine positive Gestalt haben, sonst ist es eben ein Nicht-Bestehendes." Ins Nichts schienen ihm die „Frankfurter Nihilisten, diese neue Sekte aus Unterschriften", zu treiben. Von beiden Flügeln des religiösen Judentums gleichermassen enttäuscht, zog sich die A. Z. allmählich auf einen gemässigten Standort zurück, der etwa die Mitte der Linie der jüdischen Reformbewegung darstellt. Philippson selbst hat seine und seiner Zeitung Richtung wiederholt als „positiv-historisch" gekennzeichnet. „Ich bin ein geschichtlicher Jude", lautet das Glaubensbekenntnis in der A. Z., mit dem er sich in gleicher Weise von den extremen „Reformjuden" wie von den Orthodoxen abzugrenzen versucht. Immer wieder ist es dieses Bekenntnis zum geschichtlichen Judentum, auf das er die Leser der A. Z. und die Reform seiner Zeit zu verpflichten versucht. Es lässt sich schwer bestimmen, welches nun eigentlich der wahre Kern dieser Auffassung ist. Positiv-historisch war schliesslich auch Abraham Geiger, dem die Theologie eine historische Disziplin war. Selbst der zweiten Rabbinerversammiung in Frankfurt a. Main, die doch die objektive Notwendigkeit der hebräischen Gebetssprache im Gegensatz zu Philippson verneinte, bestätigt später die A. Z„ dass sie auf dem Boden des positiv historischen Judentums stand. Vom Standpunkt des Historikers scheint die Parole der A.Z.: „Wir müssen die Zukunft im Auge haben, aber auf dem Boden der Vergangenheit stehen" bedeutend unverbindlicher gegenüber der Geigerschen Forderung, nicht „im gewaltsamen, rücksichtslosen Abschneiden aller aus der Vergangenheit uns gewordenen Ueberlieferung das Heil zu suchen, sondern im sorgsamen Aufsuchen ihrer tieferen Sprüche und in dem Bestreben, das was geschichtlich sich gebildet, auch geschichtlich fortzubilden." Max Wiener meint, dass mit den Schlagworten „positiv" und „historisch" weniger eine konkrete Umschreibung erfolgt, als vielmehr ein gewisses gefühlsmässiges Desiderium zum Ausdruck gebracht sei. In der Tat, halachisc-h sind sie nicht gemeint, und, wenngleich ein Einfluss der deutschen historisch-romantischen Schule unverkennbar ist, ist Philippson doch von einer nur kausal-mechanischen Betrachtung wie von einer ethnologischen Begründung der Geschichte gleichweit entfernt. Die kritiklose Gläubigkeit an die „Geschichte" lehnt er ab. Die göttliche Offenbarung als Anlage, Element und Organisation des Judentums schützt seine Betrachtungsweise der Geschichte vor einem Abgleiten in historistische Irrtümer und löst die blosse Kausalität der Geschehensfolge in eine Kontinuität der stets bezeugten Wirkung Gottes auf. Der Respekt vor dem „göttlichen Verstand in der Geschichte", der das Judentum zu einem bestimmten Endzweck für das Menschengeschlecht erhält und führt, ist das entscheidende Merkmal dieses positiv-historischen Judentums und das unterscheidende Kennzeichen gegenüber der historischen Auffassung Geigers, die kritisch und aktivistisch wTar. Klarer noch wird der Unterschied in der Fortsehrittsideologie, die Philippson entwickelt. Während Geiger den Fortschritt in der Geschichte in der Ueberwindung der Individualität, d. h. namentlich der Volksindividualität erblickt, und den Gang von der Besonderheit zur Allgemeinheit als einen sittlichen Aufstieg versteht, Du wirst den Kindern heut die Lichter zünden Von Hugo Zuckermann Du wirst den Kindern heut die Lichter zünden Und dich am stillen Glanz des Festes freu'n. Durchs Fenster fällt ein milder Abendschein —= Heut sollst du ihnen unsre Wunder künden; Heut ist die Nacht, da all die zauberbunten, Die Träume unsrer Kindheit aufersteh'n. Mit leisen Schritten durch das Zimmer geh'n Heut alle Märchen unsrer Dämmerstunden..; Lehr' deine Kinder unsere Märchen lieben, Sag' ihnen: Jakob diente zweimal sieben Fronjahre schwer als ein geringer Knecht; Und immer, wenn der Lenz ins Land gegangen, Trieb er die Schafe singend durch das Tal Und trug der Knechtesarbeit harte Fron, Und trug der Sehnsucht glühendes Verlangen Mit krummem Rücken und in stiller Qual —•. Und Rahel ward des Harrens hoher Lohn. Sag's ihnen nicht, sie werden's nicht versteh'n, So wie du's selber nicht verstanden hast — Doch siehst du draussen einen bleichen Gast Mit heissem Blick durch deine Scheibe späh'n, So ruf* ihn in dein lichterhelltes Haus Und lass ihn deines Glückes Zeuge sein, Und breitest du die Arme segnend aus, Das Fest der Lichter gläubig einzuweihen, Dann zünd' an der Menorah letztem Ast, Fern von den Kerzen, die das Fest geboren, Ein kleines Licht — für einen Toten. (Aus der .\r. 1 vom 7. Januar 1916.) Ifllliiillll der durch die Religion in der Zukunft gefordert sei, lässt Philippson nicht von der Besonderheit der jüdischen Gemeinschaft los und ist namentlich im Anfang nicht bereit, in der geschichtlichen Entwicklung wie in der religiösen Reform eine ethische Forderung und immer gleich einen moralischen Fortschritt zu erblicken. Sein Entwicklungsgedanke ist eher etwas Passives, ein Prozess eher als eine Bewegung. Das unterscheidet ihn auch von der prophetischen Auffassung des Judentums. Der Sinn der jüdischen Existenz wird gewiss nicht vom der Gegenwart her, aber auch nicht so sehr durch rationalistische Spekulationen erfahren, sondern aus der Geschichte selbst." Auch die Reform des Judentums wird in der A. Z. weniger als die Angelegenheit einer Partei als ein geschichtlicher Prozess angesehen, als eine Fortbildung, d. h. „eine Umgestaltung, welche ein und dasselbe Wesen unter dem Konflikt der inneren und äusseren Bedingungen an sich selbst erschafft und erleidet". Lehre und Moralgesetz sind freilich unantastbar, veränderlich ist nur der Kultus. So gesehen sind die Kämpfe um die Reform im Grunde nur Kämpfe um die Reform des jüdischen Kultus. Freilich hat die Redaktion ihre Meinung im Laufe der Zeit gewandelt, das geschichtliche Bewusstsein wird zur Erkenntnis der weltgeschichtlichen Mission im Sinne des israelitischen Prophetismus. Kann man im Anfang behaupten, dass Philippson ein Parteigänger von Zacharias Frankel ist, so gilt das für später nicht mehr. Am Ende seines Lebens steht er Abraham Geiger bedeutend näher als er es sich jemals selbst eingestanden hätte. Mehr und mehr wird die A. Z. — und all diejenigen, die zur religiösen Aussprache in ihr das Wort ergreifen, kennzeichnen deutlich diese Linie — zu einem Organ des Liberalismus Geigerscher Provenienz. Die Eigentümlichkeit und die Bedeutung der Philippsonschen Auffassung liegt eigentlich weit weniger auf theoretischem als auf praktischem Gebiete. Travers Herford hat einmal den Gegensatz zwischen Propheten und Pharisäern dahin beschrieben, dass der Prophet seine Botschaft frei verkünde, ohne Anerkennung einer anderen Autorität als der Gottes: „So spricht Gott", der Pharisäer aber nicht weiter ginge als zur Berufung auf die Schrift: „So steht geschrieben". In diesem Sinne ist, w7enn Abraham Geiger Vertreter des Prophetismus ist, Philippson Pharisäer. Er ist der gewissenhafte, etwas bedenkliche Praktiker, der dem kühnen Flug der Geigerschen Gedanken mit vorsichtigen Schritten folgt und deshalb gerade bei der radikaleren Reform nicht eigentlich beliebt war. In dieser Zeit ist die A. Z., ohne Hemmschuh zu sein, doch das grosse retardierende Element in der jüdischen Reformbewegung. Das zeigt sich bei hundert Gelegenheiten, mag es sich nun um die Birjelkritik, um die hebräische Gebetssprache, um die Beibehaltung bestimmter liturgischer Texte oder um anderes handeln. Der Respekt vor dem historischen Stoff verbietet ihm die -radikale Streichung, und die Berufung auf die geschichtliche Ueberlieferung setzt Philippson, wie ja auch Zacharias Frankel, stets in den Stand, die Beibehaltung einer traditionellen Einrichtung als eine „positiv-historische" zu rechtfertigen. Mit „vernünftigen" Gründen ist die Haltung der A. Z. im Einzelfall oft gar nicht zu rechtfertigen. Das Gebet in der hebräischen Sprache ist halachisch nirgends gefordert. Aber „objektiv" — man könnte sagen kraft geschichtlich gewordenen Gewohnheitsrechts! — sei das Hebräische unerlässlich. Deshalb setzt sich die A. Z. für seine Beibehaltung mit der gleichen Intensität ein wie für die des Sabbat, der Festtage, der Milan, der Speisegesetze u. a. m. Das eben sind unantastbare „Grundformen", alles übrige Umzäumungen, Erschwerungen, kurz: Nebenformen. Doch nur im Prinzipiellen ist die A. Z. zurückhaltend, gemässigt, langsam. Auf dem Wege der praktischen Reformarbeit hat sie sich nicht nur das Verdienst erworben, die wesentlichen Vorschläge aus den Köpfen der ideellen Weg- MODEHAUS SCHNEEMANN. Handschuhe — elegante Sportu. Lederbekleidung, ssass i 19 58