Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 16 (22.4.1937)
- Date
- 1937-04-22
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 C.-V.-Zeitung Nr. 16—22. Äprin937 Das Philantropin im Compostell bis 1843 Archiv Dr. Arthur Galliner, Frankfurt a. M. (2) wertvolle Mitarbeit. Es gibt keine jüdische Organisation und keine öffentlich-jüdische Stelle "in Frankfurt oder in der Provinz, die den C.-V. und seine Beratung nicht oftmals in Anspruch nähme. Als Beratungsstelle ist er hier, wie an vielen anderen Orten des Bezirks, unentbehrlich für die grosse Zahl derer' geworden, die täglich seine Sprechstunden aufsuchen. Besonderen Wert legt der C.-V. auf ,die Betreuung der Landgemeinden und ihrer Mitglieder, die auch in der Dezentralisierung der Sprechstunden auf die einzelnen Orte (nach einem bestimmten Plan) zum Ausdruck kommt Viel Arbeit ist hier zu leisten, aber sie wird gerne und freudig getan, gilt sie doch dem Judentum in seiner Gesamtheit. # Was wir einleitend vom jüdischen Leben in Frankfurt sagten, das versuchten wir an einigen Beispielen darzustellen. Wir haben auf unserem Weg durch, das jüdische Frankfurt hin und wieder einen Blick nach links und nach rechts geworfen, wir konnten aber in der Beschränktheit des Raumes bei weitem nicht alles erwähnen, was erwähnenswert gewesen wäre. Das gilt z.B. auch für die Israelitische Religionsgesellschaft, in deren Reihen durch ihre Schulen (die wir erwähnt haben), durch eine eigene Jeschiwah, durch ihre grosse und schöne Synagoge in der Friedberger Anlage, durch eine umfangreiche soziale Arbeit und nicht zuletzt dadurch, dass sich in Frankfurt die Palästinazentrale der Aguda befindet, ein sehr starkes und aktives jüdisches Leben herrseht. Das gilt auch für alles andere, was in Frankfurt an privater und offizieller jüdischer Arbeit getan wird, das aufzuzählen noch Spalten dieses Blattes füllen würde. Ein Taschenbuch für das Jahr 5697, das im Einvernehmen mit dem Vorstand der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main von Stephanie Forchheimer herausgegeben wurde, fasst auf nicht weniger als 23 Seiten sämtliche jüdischen Institutionen zusammen, die in Frankfurt auf allen Gebieten des jüdischen Lebens arbeiten. Wir führen es als Entschuldigung für uns an, wenn der sachkundige Leser feststellen sollte, dass wir vieles nicht erwähnt haben. Es kam aber weniger darauf an, vollständig zu sein, als vielmehr darauf, den positiven Geist aufzuzeigen, der das jüdische Leben Frankfurts leitet und begleitet. „100 000 weniger." Zu diesem Artikel in Nr. 14 der „C.-V.-Zeitung'1 vom 8. April wird uns mitgeteilt, dass die Zahl der jüdischen Einwohner von Frankfurta. M. Ende 1936 etwa 23 000 betrug. Krankenpflege-Artikel Aerzte-Bedarff Fusspfflege-Abteilung Voranmeldung erbeten Pick & ©estreicher Fahrgasse 113_ Goethestrasse 13 Lehrhaus Frankfurt am Main Im April fanden und finden folgende Vorlesungen statt: 17. April: Buber: Ein Wort an die jüdische Jugend. 19. April: Salomon: Der Stil der französischen Musik, Werner: Englische und französische Arbeitsgemeinschaft, Neuhaus: Lektüre von Mischnah taanith, Leibowitz: Lektüre des hebräischen Textes der Psalmen, Gundersheimer: Geschichte der bildenden Kunst, Weil: Die Gebrauchsmetalle in Küche und Haus, Flörsheim: Grundlehrgang für Jugendliche. 20. April: Auerbach: Sprechen als Kunst. Messerer: Hebräische Lektüre für Fortgeschrittene, Heschel: Lektüre von Achad Haam: Emeih me Erez Israel. 21. April: Strauss: Geschichte der Philosophie. Salzberger: Paulus, Neumann Literatur und Literaturwirtschaft, Meyer: Ueber Aussage- und Tatbestandsdiagnostik, Weil: Ausgewählte Kapitel aus der Typenpsychologie. 22. April: Strauss: Lesen der Heiligen Schrift: Jeschajahu, Werner: Englische Arbeitsgemeinschaft, Horovitz: Streifzüge durch Maimonides. Dienemann: Jüdische Geschichte, Heschel: Mose zwischen Gott und Volk. FRANKFURTER UNTERNEHMUNGEN Ich bin als Devisenberater für Jüd. Auswanderer zugelassen. HANS MARCUS Frankfurt a. M., Goethestraße 5 Fernsprecher 28 561 Dr.iur. et piiil. FftlZ Frällkel zugelassen für das Reichsgebiet als Devisenberater für Jüdische Aus wanderer. Frankfurt a. M.9 Kaisersfr. 68 Edelfüchse Mäntel Paletots Dacken Friedensstraße TO neben dem Frankfurter Hof Feinste Maßarbeit / Umarbeitung billigst Kaiserstrasse 15 9. Höchberg Frankfurt a. M. bekannt seit 75 Jahren für guten Geschmack und gute Qualität in Handschuhen und modischen Neuheiten JULIUS LILIENSTEIN ■ HanauerIands«raBe104 *n.....in.....■■.....ii.....in..............i...........Holzhandlung Bade - Einrichtu ngen. Oefen, Herde, Kesselöfen Elektrische Kühlschränke W. LAMM , Gr. 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