Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 15 (15.4.1937)
- Date
- 1937-04-15
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Sportbkttckr CIG Der Strafwurf im Handballspiel Eine taktische Belehrung für Angreifer und Verteidiger Schon oft haben Strafwürfe im Handballspiel entschieden. So ist es nicht verwunderlich, dass es bereits Mannschaften gibt, die sich gerade zu Strafwurfspezialisten herangebildet haben und denen es dann tatsächlich oft gelingt, durch erfolgreiches und sicheres Ausnutzen der sich stets ergebenden Strafwurfsituationen die zum Sieg notwendigen Tore zu erzielen. Das soll nun nicht etwa heissen, dass es gegen derartige, bewusst betriebene Angriffe "keine Abwehrmöglichkeit gibt. Sie ist natürlich vorhanden. Besonders dann, wenn die verteidigende Partei in solchen Momenten Ruhe und System bewahrt und keine Aktion überhastet, sich vielmehr taktisch richtig gegen die Auswertung der Strafwürfe einzustellen versteht. Zunächst wird die Hintermannschaft gut daran tun, möglichst frühzeitig, d. h. bereits vor der Abseitslinie anzugreifen und den Angriff zu unterbinden. Gelingt ihr das nicht bzw. den Regeln nicht entsprechend und entscheidet der Schiedsrichter auf Strafwurf, so muss die verteidigende Partei am Schusskreis mit Front zum Strafwurfschützen eine „Mauer bauen", wie es im Handballjargon heisst. Diese Abwehrmauer deckt in jedem Fall die kurze Torecke, während sich der Torsteher, dem stets Sicht zum Schützen freigelassen sein muss und der weiterhin die richtige, ausfüllende Aufstellung und. Tordeckung der Mauer zu beobachten und gegebenenfalls durch ruhige Anordnungen zu revidieren hat, in die lange Torecke orientiert (ohne jedoch die Kürze ganz ausser acht zu lassen). Je, spitzer der Schusswinkel ist, desto grösser muss die Mauer sein, bzw. je stumpfer, desto kleiner. Zumeist werden zur Bildung einer Mauer drei, höchstens vier Spieler benötigt, die auf Zehenspitzen und mit gespreizten Fingern lückenlos nebeneinander stehen müssen. Es empfiehlt sich dagegen nicht, zu springen. Von welchen Spielern ist die Mauer zu bilden? Befindet sich die Strafwurf marke im rechten Drittel des Strafraums: durch den linken Verteidiger, den linken Läufer und einen zurückgekommenen (halblinken) Stürmer; sinngemäss umgekehrt verhält es sich beim Strafwurf aus dem linken Drittel. Erfolgt der Strafwurf dagegen von der Mitte aus. so stellen sieh am besten beide Verteidiger, der Mittelläufer und ein Stürmer in die Mauer, die in der Mitte zur besseren Sicht für den diesmal die Tormitte deckenden Torsteher geöffnet sein kann. Dieses System der Drei- oder Vier-Mann-Mauer hat den Vorteil, dass die übrigbleibenden Abwehrspieler auch. wirklich ihrer ureigenen Aufgabe, der genauen Deckung, nachkommen und andererseits die „Maurer" so wieder am schnellsten in ihre Grundstellung zurückkommen können. Natürlich soll und kann man nicht stets auf diesem Schema bestehen, trotzdem sollte jede Mannschaft auch bei der Abwehr von Strafstössen ein gewisses System entwickeln. Aus falschem Ehrgeiz machen Fehler oft auch die Angreifer selbst. Wer den Strafwurf ausführt, muss nicht immer selbst schiessen und blind sein für das, was um ihn herum vorgeht. Sieht er einen Kameraden in besserer Schussstellung, so dürfte eine Abgabe an diesen empfehlenswerter sein als ein" eigener Schuss, der nur wenig Aussicht hat, die gegnerische Abwehrmauer zu passieren. Andererseits ist es Aufgabe der übrigen Stürmer, eine etwaige Linke in der Deckung zu erspähen, sich durch plötzlichen Spurt beim Pfiff frei- (nicht abseits-) zulaufen, um so dem den Strafwurf ausführenden Kameraden die Möglickkeit der Ballabgabe zu verschaffen. Es gibt, wie man sieht, Möglichkeiten genug, Strafwürfen erfolgreich zu begegnen; trotzdem dürfte die Mannschaft, die strafwurfsichere Stürmer in ihren Reihen hat, stets leicht im Vorteil sein. m. F. Hart, aber gerecht Schild Leipzigs Fussballer schwer bestraft Oft musste man in letzter Zeit die Feststellung machen, dass Verstösse gegen sportliche Disziplin und unwürdiges Verhalten gegenüber dem Gegner den regulären Ablauf eines 'Wettkampfes zu verhindern wussten. Erst am 4. April ereignete sich wieder, wie in der vorigen Nummer des „Sportblattes" gemeldet, ein derartiger Zwischenfall Im Vorrundenspiel um die Fussball-Reichsmeisterschaft des Schild- Sportbundes, das in Berlin die Mannschaften der IS G* 3 3 und des Schild Leipzig im Kampf sah, konnte sich der durchaus korrekt amtierende Schiedsrichter nicht anders helfen, als das Treffen, dessen reguläre Weiterführung ihm nicht mehr gewährleistet erschien, kurz nach der Pause beim Stand von 1 :1 abzubrechen. Der Reichsfussballobmann des Schild-Sportbundes, Dr. Eichengrün (Dortmund), der sich sofort mit diesen unerfreulichen Vorkommnissen zu beschäftigen hatte, stellte die Schuld des Leipziger Schild einwandfrei fest. Er sprach der ISG 33 nachträglich den Sieg zu und sperrte dazu vom gesamten Sport- und Spielbetrieb: die Leipziger Mannschaft auf, die Dauer von zwei Monaten, den Spieler Kahlfuss für ein halbes Jahr und den Spieler Hutterer, dessen Verhalten bereits oft Anlass zu Beanstandungen gegeben hatte, auf ein ganzes Jahr. So hart diese Entscheidung den Leipziger Sportbundverein auch treffen mag, wird man sie doch als gerecht und „in Ordnung" begrüssen müssen, zumal noch vor dem Spiel seitens des Geschäftsführers des Sportbundes auf die verschärften Strafbestimmungen hingewiesen worden war. Endlich einmal hat eine Verbandsinstanz mit einer exemplarischen Strafe durchgegriffen und auch für die Reinhaltung des jüdischen Sports von undisziplinierten Elementen gesorgt. Einigung der jüdischen Boxer Westdeutschlands Nachdem bereits auf verschiedenen Boxveranstaltungen Westdeutschlands Makkabi- und Schildsportler, gegeneinander gekämpft hatten, ist es nun, wie uns aus Köln gemeldet wird, auch gelungen, die lange Jahre unterbrochenen sportlichen Beziehungen zwischen den Boxabteilungen des ITV 02 Köln und der Hakoah Köln wieder aufzunehmen. Man hat sämtliche strittigen Fragen aus der Welt schaffen können und sich geeinigt, schon in nächster Zeit ein Treffen der Kampf staffeln beider Vereine durchzuführen. Es gibt im jüdischen Sport eine Parallele zu diesem Fall: das Verhältnis zwischen dem Jüdischen Box-Club „Berlin", dem Sportbundverein, und dem Jüdischen Box-Club „Maccabi"- Berlin. Diese beiden Vereine sollten sich jene ähnlich gelagerte Situation in Köln zum Vorbild nehmen und gleichfalls in Verhandlungen eintreten mit dem Ziel der Wiederaufnahme der sportlichen Beziehungen. Für beide Vereine, namentlich aber für die starken und guten Jugendabteilungen, wäre die dadurch entstehende Vermehrung der Kampfmöglichkeiten von unschätzbarem Nutzen. Bar Kochha Hakoah Berlin siegte zweimal 1 :0 in Palästina Nach den beiden enttäuschenden Niederlagen, die die gegenwärtig in Palästina weilende Fussballelf des Bar Kochba Hakoah Berlin, hinnehmen musste, gelangen der Mannschaft nun auch zwei Siege, allerdings gegen minderstarke Gegner. Die Berliner standen den Makkabivereinen aus Ness Ziona und Rechowoth gegenüber und konnten beide Spiele knapp mit 1 :0 zu ihren Gunsten entscheiden. Die Elf hat noch zwei Spiele zu bestreiten und wird dann am 19. April die Rückreise antreten. * Zur gleichen Zeit gastierte der griechische Landesmeister Aris Saloniki in T e 1 - A v i v, wo er segen den dortigen Hapoel nach recht hartem Kampf nur ein 1 :1-Unentschieden erreichte. Dieses für den palästinensischen Verein überaus ehrenvolle Resultat hat um so mehr Bedeutung, als man aus ihm Schlüsse für die Begegnung der Ländermannschaften Palästinas und Griechenlands in der Vorrunde zur demnächst beginnenden Weltmeisterschaft ziehen kann. Berliner Kegelausscheidungen Die Sportkegler-Vereinigung im Sportbund Schild führte am 4. April ihre ersten Ausscheidungen zur Bezirksriege und zur Einzelmeisterschaft durch. Die Kämpfe, die von etwa 200 Keglern der Bezirke Osten und Westen bestritten" wurden, ergaben nach spannenden, ausgeglichenen Leistungen folgende Ergebnisse: Bezirk Osten: 1. Cohn (712 Holz), 2. Holz (709 Holz). 3. Eisenstädt und Rüben (je 705 Holz). — Bezirk Westen: 1. Reichmann (723 Holz), 2. Seidemann (721 Holz). 3. Bukofzer (719 Holz). Erstmalig für Berlin kegelte man auch auf der Asphaltbahn. Tascsbester wurde hier Tworoger, der bei 50 Kugeln die glänzende Zahl von 24 über dem Durchschnitt erreichte. Hinter ihm plazierten sich Kaschke mit 23 und Rüben mit 21 über Durchschnitt. # In Frankfurt a. M. führte der dortige Schild am deichen Tag die Kegel meisterschaften von Frankfurt a. M. durch. Bei lebhafter Beteiligung siegte Henschel mit 260 Holz vor Julius Kahn mit 258 Holz. Adler mit 257 Holz und Rosenberg (Offenbach) mit 256 Holz. Fürth schlug Augsburg um den 3. Platz Im Kampf um den dritten Platz der bayerischen Verbandsrunde im Fuss ball blieb am 4. April Fürth in Augsburg in einem harten Kampf knapper, aber verdienter Sieger. Der glatte Boden und die kleinen Platzverhältnisse liessen kein schönes Spiel zu. Erst im Endspurt gelang es Fürth, die gegnerische Führung wettzumachen und fünf Minuten vor dem Abpfiff Sieg und Punkte zu erringen. Ergebnis: 3:2(0:1). _ E.K._ Der Jüdische Schwimraverein in Breslau eröffnet am 15. Mai ein Schwimmbad für die jüdische Bevölkerung Breslaus. „Wie baut man Uebungsstätten?" Unter diesem Titel ist kürzlich im Wilhelm-Limpert- Verlag, Berlin, von Wilhelm Schnauck ein Buch erschienen, das in anschaulicher und leicht verständlicher Weise Auskunft gibt über Neuanlagen und Ausgestaltung vorhandener Sportstätten für Schule und Verein. Man bindet dort, übersichtlich geordnet, genaue Angaben über die Einrichtung einer Turnhalle nach modernsten und hygienischen Grundsätzen, über die Anlage von Sportplätzen, Wartung von Aschenbahnen, Sprung- und Wurfgruben usw. Sportliche Erziehung Der Verein spielt, im allgemeinen sportlichen Leben der Welt eine besondere Rolle; denn er ist neben der Schule der "wesentlichste, oft gar der alleinige Erzieher zur Leibesübung. Das gilt selbstverständlich auch für den jüdischen Sportverein. Die Arbeiten und Aufgaben, die er an der jüdischen Gemeinschaft, an Männern und Frauen und Jugendlichen zu erfüllen hat, sind heute keineswegs nur auf sportliche Betätigung beschränkt. Seine Erziehungsmethoden, zeitbedingt gründlicher und umfassender, gelten auch dem privaten Menschen, den Menschen ausserhalb des Sportplatzes und der Turnhalle, ßas bedeutet, dass unter Beachtung des sinngemäss stets im Vordergrund stehenden sportlichen Charakters in das Arbeitsprogramm eines jüdischen Sportvereins Anregungen kultureller und kameradschaftlicher Natur, also Möglichkeiten geistigen und geselligen Ausgleichs eingeschlossen sein müssen. Auch für die Erziehung des jüdischen Menschen zum Sportler bleibt noch viel zu tun übrig. Wie oft meldet man Disziplinlosigkeiten, Verstösse gegen sportliehe Grundgesetze, gegen kameradschaftliche Anständigkeit, wie oft hört man von „Fällen", die unnötigerweise zu Auseinandersetzungen führen, trotzdem sie an sich belanglos erscheinen? Das sind Kinderkrankheiten einer jungen Sportbewegung, Missstände, die zu beheben der erzieherischen Arbeit der Vereine obliegt. Voraussetzung für die Erfüllung aller dieser Forderungen seitens der Vereinsleitung und ihrer prompten Durchführung durch eine treu zur Sache stehende Mitgliedschaft ist jedoch ein harmonisches Vereinsleben, eine verständnisvolle Zusammenarbeit zwischen Leitung und Gefolgschaft, die in diszipliniertem, aber kameradschaftlichstem Rahmen gerecht und reibungslos vor sich gehen muss. 15. April Karze Sportnotizen Weitere Ehrung Hugo Meiste Das Mitropa-Cup Comitee hat beschlossen, das Andenken Hugo Meisls, seines Begründers und Generalsekretärs, dadurch zu ehren, dass es eine Goldene Plakette anfertigen lassen wird, deren eine Seite das Bildnis des Verstorbenen tragen soll. Diese Plakette will man den an dem Wettbewerb teilnehmenden Verbänden sowie den vorjährigen Cup-Finalisten Sparta Prag und Austria Wien überreichen. Maxie Roosenbloom gewann Der frühere Halbschwergewichtsweltmeister Maxie Rosenbloom stieg nach längerer Pause wieder in D e t r o i t in den Ring. Sein Gegner, der 12 Pfund schwerere Neger Roscoe Toles, musste sich ihm klar nach Punkten geschlagen geben. Kid Berg und Benny Caplan Der frühere englische Leichtgewichtsmeister, der nach seinem come back erfolgreich am Weltergewicht startet, schlug am 11. April in London den bekannten Pat Haley. Der auf zehn Runden angesetzte Kampf musste in der fünften Runde zugunsten Bergs abgebrochen werden. Benny Caplan boxte am gleichen Tag ebenfalls in London gegen den schottischen Federgewichtsmeister Frank Mc Cudden. In der siebenten Runde sah sich der Ringrichter gezwungen, den ungleichen Kampf abzubrechen und den klar überlegenen Caplan zum Sieger durch technischen k. o. zu erklären. Ungarns Fechter siegten Das Fechtturnier um den Tersztyansky- Wanderpreis, das einem Länderkampf Ungarn gegen Italien gleichkommt, wurde am 11. April in "Budapest von den Ungarn knapp mit 19 :17 Punkten gewonnen. In der ungarischen Mannschaft waren die jüdischen Fechter Olympiasieger K a b o s und R a j c s a n y i beteiligt. Internationales.£chwimmfest in Wien Beim Internationalen Schwimmfest, das im* Wiener Dianabad am 11. April durchgeführt wurde, errangen die jüdischen Teilnehmer einige bemerkenswerte Erfolge. G a d e r 1 e (Bar Kochba Pressburg) wurde hinter dem Ungarn Lengyel im 100-Meter-Rückenschwimmen in 1.114 Zweiter, desgleichen seine Klubkameradin K e p p i c h, die für 100 Meter Rücken 1.30,4 benötigte. Frucht schlug über 400 Meter Kraul hinten den Ungarn Grof und Lengyel in. 5.24,1 als Dritter an. Bei den Jungmannen siegten im 100-Meter-Kraul Földes (Pressburg) in 1.05 und Ellbogen (Hakrah Wien) über 100 Meter Brust in 1.20,4. Schwimmrekord des Bar Kochba Pressburg Der derzeitig erfolgreichste tschechische Schwimmverein Bar Kochba Pressburg stellte kürzlich in der Viermal-50-Meter-Kraul-Staffel mit 1.53 einen neuen Landesrekord in Pressburg auf. Auch Makkabäa Pressburg erfolgreich Der Pressburger Makkabiverein Makkabäa verfügt über eine vorzügliche Ringerstaffel. In einem Klubkampf am 11. April gegen die Bundesbahner Wiens gelang es den Pressburgern, mit 4 : 3 einen knappen 4 : 3-Sieg davonzutragen. Löwinger, Frommer und Lichtenfeld hiessen die Einzelsieger. PuxtsdMsse juuk Ue&etsee Erseheint wöchentlich ohne Gewähr. Postschluss für Luftpostsendungen bei folgenden Postämtern: Berlin C 2, Frankfurt/Main 19 und Flughafen, München Bahnpostamt 2. Einwurf bei anderen Postämtern oder in anderen Orten 1 Tag früher als hier vermerkt. Abkürzungen: B. A. Buenos Aires, Boul. Boulogne, Cherb. Cherbourg, Mars.=Marseille, South. Southampton. Ziffern in Klammern Abfahrtszeiten. Ab Seeweg nach Nordamerika An Berlin Hamburg Brem. Cherb. N.-York 19. 4. 19.4. (19) „Europa" 20.4. 26.4. 20.4. 20.4.(17) „Washington" (LeHavre22.4.) 29.4. 22. 4. 22.4. (19) „Berengaria" 24.4. 30.4. Luftweg: zurzeit keine Verbindung Seeweg nach Südamerika Berlin München Frankfurt Genna Boul. Rio B. A. 20. 4. (18) 21. 4. (9) 22. 4. 4. 5. 8. 5. 22.4. (18) 23. 4. (8) 22.4. 10.5. 14. 5. Luftweg: Zuschl. f. je 5 g 7,50 RM (1,25 Brasil) Berlin Frankfurt Rio 17.4. (13) 17.4. (15) Franz. Luftpost Laufzeit 4 Tage 21.4. (21) 21.4. (24) Deutsche „ „ 3 „ Seeweg nach Südafrika Berlin Frankfurt Köln Mars. South. Kapstadt 20.4.(14) 21.4.(19) 23.4. 8.5. 21.4.(16) 22.4.C8) 23.4. 10.5. Kapstadt—Johannesburg (od. Pretoria) 30 Stunden. Luftweg: Zuschlag 35 Pf. für je 5 g Berlin München 16.4. (9) 16.4. (12) Laufzeit 8-9 Tage 20.4.(9) 20.4.(12) „ 8—9 See- und Landweg nach Palästina Berlin München Jaffa Haifa 16.4. (16) 17.4. (9) üb. Belgrad-Istanbul 21.4 17.4. (16) 18.4. (9) 20.4. Schiff ab Piräus 22.4. 18.4. (16) 19.4. (9) Üb. Belgrad—Istanbul 23 4 20.4. (16) 21.4. (9) 22.4. Schiff ab Brind. 26.4 " * 21.4. (16) 22.4. (9) üb. Belgrad—Istanbul 27.4. Luftweg: Zuschlag 10 Pf. für je 5 g, mini. 15 Pf. Berlin München Athen Brindisi 1 17.4. (3) 18.4. ( ö) 17.4.(18) 19.4.(16) 19.4. (6) 20.4. (11) 21.4.(3) 22.4.(5) 21.4.(18) 23.4.(16) 23.4. (6) 24.4. (11) Laufzeit ca. 3 Tage Jim H. Croner - Johannesburg: Südafrika. Judischer Buch- und Zeitschriftenverlag Robert Alter, Berlin SW68. In einer Broschüre von 64 Seiten schildert Croner die Einwanderungsbestimmungen, die Berufsmöslichkeiten und Lebensbedingungen für Südafrika. Wenn auch manches durch die neuen Einwanderungsbedin^ gungen geändert ist und manche Lücke im WirN schaftsieben, wie der Verfasser selbst sehr richtig schreibt, durch das Fortschreiten der Einwanderung selbst Inzwischen ausgefüllt sein wird, so ist das mit Bildern aus den südafrikanischen Städten und von der südafrikanischen Landschaft nett ausgestattete Werk doch' noch ein beachtlicher Führer.