Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 12 (25.3.1937)
- Date
- 1937-03-25
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Sportblatt der CM, Werbung in den Schulen Die Schule ist neben dem Verein massgeblicher Faktor der notwendigen sportlichen Ausbildung und Ertüchtigung der Jugend. Auch die jüdische Schule hat dieser Erkenntnis gemäss den allgemein geltenden Bestimmungen Rechnung getragen und den Leibesübungen durch allmähliche Vervollkommnung der Uebungsstätten wie durch eine glückliche Ergänzung des bislang viel zu kleinen und unausgebildeten Lehrkörpers mit sportlich und fachlich erfreulich gut geschulten und geprüften jungen jüdischen Menschen jenen Wert zugestanden, den sie in heutiger Zeit als Grundlage moderner Erziehung für sich zweifellos beanspruchen dürfen. Neben .den eigentlichen Turn- und Spielstunden, die bei mehr oder weniger grossem Können stets begeistertes Interesse finden und ,,Drückebergerei*\ wie wir sie von früher her kennen, kaum noch aufkommen lassen, veranoo<x>o<x>o<xx>oo<x><xx>o<><xx><xx><>ooc»< Berliner Leichtathletik in der kommenden Saison Die jüdischen Sportvereine Berlins beabsichtigen, den bereits seit Jahren bestehenden und mit bestem Erfolg wirkenden Handball- und Hockey spielausschuss auch auf die leichtathletischen Disziplinen auszudehnen. Entsprechende Verhandlungen sollen vor dem Abscbluss stehen. Dieser begrüssenswerte Schritt hätte zur Folge, dass in der kommenden Saison in Berlin wieder gemeinsame Sportfeste zwischen Sportbund- und Makkabivereinen durchgeführt werden würden. <><>cx><xxxxxxxx>o<><xxxxxxxxxxxxx^ stalten die zahlreichen Berliner Schulen während des Winterhalbjahres Rundenspiele im Handball und Fussball und im Sommer ihr schon traditionelles Schulsportfest, das in diesem Jahr im übrigen durch die beabsichtigte Teilnahme der besten Schüler und Schülerinnen aus den jüdischen Schulen des Reichs seine besondere Prägung erfahren soll. In anderen Städten wiederum, beispielsweise in Frankfurt a. M., hat man die Schüler des dortigen Philantliropins in einem eigenen Schulsportverein zusammengefasst, unr ihnen auf diese Art im Kreise ihrer Kameraden zusätzlich Gelegenheit zu sportlicher Betätigung zu verschaffen. Das alles darf jedoch darüber nicht hinwegtäuschen, dass namentlich in den Berliner jüdischen Schulen noch recht wenige der Schüler und Schülerinnen organisiert sind. Hier haben die Vereine, nicht zuletzt im eigenen Interesse, die vordringliche Aufgabe, mit ihrer Werbetätigkeit einzusetzen. Die Schulen — und das gilt sicherlich in gleichem Masse für die Verhältnisse auch ausserhalb Berlins — sind ein weites Feld für die Jugendabteilungen der Klubs aller Eisziplinen. Es ist.keine Zeit zu verlieren, zumal gerade in diesen Tagen Scharen die Schulen verlassen und besonders geeignet sein müssten, für eine sportliche Gemeinschaft geworben zu werden. M. F. Neue jüdische Sportlehrer In der Zeit vom 15. bis 17. März hat die Abschlussprüfung für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Kurses B des Sportpädagogischen Lehrgangs stattgefunden. Alle 24 Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben das Examen bestanden. Der Kursus war, wie im Vorjahr der Kursus A von der Reichs Vertretung und dem Reichsausschuss jüdischer Sportverbände gemeinsam veranstaltet worden, und zwar im Anschluss an' das Orthopädisch-gymnastische Institut von AliceBloch (Stuttgart). Um das Zustandekommen und die Durchführung des Kurses hat sich der Israelitische 0 b e r r a t Württembergs in hervorragendem Masse verdient gemacht. Der Prüfung war für beide Kurse gemeinsam eine Leichtathletikprüfung am 9., 10. und 11. September 1936 vorausgegangen. Der Kursus B dauerte vom April 1936 bis zum April 1937. Der Lehrplan ist in Anlehnung an die Pläne allgemeiner deutscher Sportausbildungsstätten aufgestelltworden. Die Abhaltung eines neuen Lehrganges ist in Aussieht genommen. JSG-Turner vor Breslau und Hannover 1068 : 1058 : 1052 Dieses Ergebnis zugunsten des Berliner Sportbundvereins, der in dem am 21. März in Berlin durchgeführten Städteturnen gegen Schild Breslau und VTH 04 Hannover siegreich blieb, hätte kaum jemand erwartet, am allerwenigsten die Berliner selbst. Um so überraschender kam dann der im Endeffekt durchaus verdiente Sieg, um so grösser war verständlicherweise die Freude der erfolgreichen Mannschaft und ihrer Anhänger. Vom ersten Gerät an entwickelte sich ein spannender, sich zum Schluss dramatisch steigernder Kampf, in dem die IS Turner der drei Mannschaften in ehrlichem Bemühen ihr Bestes gaben. Die Uebungen am Pferd begannen den Reigen. Hannover, für die Rothenberg die Höchstpunktzahl erstritt, ging mit 258 Punkten in Führung vor Breslau (217 Punkte) und Berlin (237 Punkte), musste jedoch schon am Barren die schlesischen Turner vorbeilassen. 515 :514 : 498 lautete das Zwischenergebnis, als die Freiübungen die Entscheidung brachten. Die diese Uebung durchweg hervorragend und ohne Versager beherrschenden ISGer kamen hier auf insgesamt 305 Punkte, während Breslaus Vertreter nur 283 und die" Hannoveraner gar 273 Punkte erhielten. Mit sechs Punkten führten nun die Veranstalter vor Breslau, mit 15 Punkten vor Hannover. Und diese ganz unprogrammgemässe Führung gab den ISGern Sicherheit, liess sie am Reck über sich hinauswachsen. Es wurde immer spannender: denn nur noch zwei Punkte trennte Breslau von Berlin, als die beiden ersten Turner ihre Uebungen absolviert hatten. Da verpatzte Breslaus Ersatzmann Braunthal seine Uebung, und die ISG führte Avieder mit 10 Punkten. Auf Reichsmeister Jurke kam es an. Man rechnete und rechnete: er musste knapp an die „60" kommen, wollte er seiner Mannschaft noch zum Siege verhelfen. Aber auch er hatte Nerven und turnte seine schwierige, sonst so sicher von ihm beherrschte Kür nioht ganz rein. Nur 52 Punkte erhielt er. Leiser, der letzte Berliner, musste zumindest 44 Punkte schaffen und errang für seine fehlerlose, wenn auch nicht allzu schwierige Uebung 54 Punkte — vielleicht etwas zu hoch bewertet. Trotzdem: hätte er selbst zwei oder drei Punkte weniger zugesprochen bekommen, so wäre das Endergebnis davon unberührt geblieben. Rothenberg Bester der Einzelwertung Trotzdem die Hannoveraner infolge ihres schlechten Abschneidens bei den Freiübungen keine Möglichkeit mehr hatten, in die Entscheidung einzugreifen und zum Schluss mit dem dritten Platz, allerdings mit nur knappem Abstand, vorliebnehmen mussten, hatten sie wenigstens die Genugtuung, däss Max Rothenberg in der Einzelwertung das Ergebnis der Hamburger Meisterschaften umkehren konnte und diesmal Gerhard Jurke mit 217 :212 Punkten auf den zweiten Platz zu verweisen vermochte. Seine bessere Uebung am Pferd hatte den Ausschlag sregeben. An dritter Stelle placierte sich der Berliner Spitzenturner Willi Leiser mit 201 Punkten, es folgten Jacob Rosenberg (Breslau), Boris Kogen und Hermann Chaym (beide Berlin) in dieser Reihenfolge. Kritische Bemerkungen Wir sind ehrlich genug, um nicht alles gutzuheissen, was geschieht. Fehler sind dazu da, um gemacht zu werden. Man muss sie aber einsehen können und dann aus ihnen lernen. Es ist nötig,' zu sagen, dass die Veranstaltung unter dem Mangel an schmissiger Durchführung litt. Man wickelte ein sportlich wertvolles Programm ab, ohne es jedoch zu verstehen, seine Vorzüge ins richtige Licht zu setzen. Weiterhin Hessen sich die Urteile des.. Kampfgerichts, die im einzelnen reichlich uneinheitlich ihre Punkte zu verteilen schienen, nur allzuoft anfechten. Zum Glück wurden alle drei Mannschaften in gleichem Masse benachteiligt. Schliesslich bleibt die Fest- Hat Statt jU$d Sief Freitag, 26. März Berlin Fussball: ISK I—ISG 33 Ib. 10.40 Uhr: ISK 1- Schüler—Hakoah 1. Schüler, 13.40 Uhr; ISG 33 \- Schüler—Hagibor 1. Schüler, 14.50 Uhr; sämtliche spiele: Sportplatz Schäfersce. Handball: ISK I—ISG 33 II. U% Uhr. Sportplatz ^•hiifersee: ISG 33 1. Frauen—Bar Kochba 2. Frauen, vl Uhr, Sportplatz Grunewald. Südwestdeutschland Hockey: Grosses Turnier des Schild Frankfurt a- M., Frankfurt a. M.. Platz am Buchrainweiher ^-ihichmende Vereine: u. a. Schild Hamburg, ISG Berlin „Grunewald1' komb. Schild Mannheim, Bar |yichba Frankfurt a. M., Schild Frankfurt a. M., kcnild M.-Gladbach. Montag, 29. März Stuttgart Fussball: Jugend-Fussball-Turnier des Schild Stutt- >*!'t: Schild Heilbronn, Hakoah Stuttgart. Schild ^Btigart Stuttgart, Feuerbachertal, 10 Uhr, jeder gegen jeden; Propagandaspiel Schild Stuttgart I—Schild Worms/Heidelberg komb. I, Stuttgart, Feuerbachertal, 14K Uhr. Rheinland-Westfalen Fussball: Endspiel um die Westdeutsche Meisterschaft: ITV 02 Köln—Sportgruppe Bochum. 15H Uhr, Sportplatz Köln-Mülheim: ITV 02 Köln A. H.—Schild Mannheim A. H., 14% Uhr. Breslau Fussball: Sportgruppe Breslau 1. Jucend—ISG Berlin 1". Jugend, Sportplatz Krietern, 15 Uhr. Hamburg Fussball: Makkabi Altona I—VTH 04 Hannover I, Lokstedt, vormittags; Blau-Weiss Hamburg II— ISK Berlin III, Lokstedt, vormittags. Südwestdeutschland Hockey: Fortsetzung des Hockeyturniers: Frankfurt a. M., Platz am Buehrainweiher (s. oben!). Südwestdeutsche Waldlaufmeistersehaften 1937 des Schild-Sportbundes führt Schild Wiesbaden am 4. April in Wiesbaden durch. Die Wettkämpfe (Einzel- und Mannschaftswertung) in. sieben KIa.ssen sind reichsoffen. Teilnahmeberechtigt sind alle Vereine des Schild, der Schulsportverein Philanthropin und die dem Spielausschuss jüdischer Sportvereine Südwestdeutschlandsangeschlossenen, Sportler, Stellung, dass, abgesehen von der Berliner Mannschaft," das Turnen in gewissem Masse enttäuschte. Man hatte sich mehr vorgestellt, namentlich von den Turnern aus Breslau und Hannover. M. F. Die Tschechen siegten überlegen Das Tischtennis turnier, das Hagibor Berlin am 20. und 21. März durchführte, stand völlig im Zeichen der Ueberlegenheit der beiden für Makkabi Brünn startenden Gäste, der IV'fixed-Weltmeisterin E. Klein und des tschechischen Repräsentativen Kohn. Besonderes Interesse beanspruchte die Veranstaltung dadurch, dass es in ihrem Verlauf erstmalig zu offiziellen Begegnungen zwischen Spielern des Sportbundes und des Makkabikreises gekommen ist. Eine Mannschaft der Sportgruppe Breslau beteiligte sich an dem Turnier und vermochte eine Reihe recht schöner Erfolge einzuheimsen. Zu den Ergebnissen: Im Herreneinzel standen sich als Endspielpartner Kohn, der vorher Sprung 3 : 0 ausgeschaltet hatte, und der deutsche Makkabimeister Schatzow (Hagibor) gegenüber. Der Tscheche siegte klar und überlegen mit 3 :1 Sätzen. Vorher leistete der Breslauer Cohn, nach seinem 3 :0-Sieg über Langsam, Schatzow erheblichen Widerstand. Im Herrendoppel war die Paarung Kohn—Schatzow natürlich'- nie gefährdet. Die Breslauer Lustig—Cohn konnten gegen sie keinen Satz erobern und verloren 0:3. Das Dameneinzel wurde eine leichte Beute der Weltmeisterin, die die Berliner Bar Koehbanerin Löwenberg in der Schlussrunde 21:13, 21 :14. 21:15 besiegte. Im Gemischten Doppel endlich holte sich Kohn seinen dritten Erfolg. Mit Frl. Klein zusammenspielend, kam seihst ein so gutes Paar wie Frl. Löwenberg—Schatzow gegen sie. zu keinem Satzgewinn. Das Herrencinzel der Klasse B gewann Bodländer gegen Riesenfeld (beide Schild Breslau), und im Herrendoppel B blieben Ritter- Säbel (Hagibor) erfolgreich. H. F. Verbandsspiele im Handball und Fussbaü Am 21. März wurden die Verbandsspiele in beiden Disziplinen fortgesetzt. Im Handball standen sich ISG 33 I und Bar Kochba Hakoah II gegenüber. Trotz überraschend guter Mannschaftsleistung vermochten die Blau- Weissen eine hohe Niederlage nicht abzuwenden. Mit 4 :12 zogen sie schliesslich den Kürzeren, nachdem es zur Pause bereits 2 :6 gestanden hatte. Ein weiteres Spiel führte „Maccabii; I und ISG 33 II zusammen. Zur grossen Ueberraschung holte sich der ..Maccabi'1 wiederum zwei wichtige Punkte und dürfte damit vorerst dem Abstieg entronnen sein. Die stark ersatzgeschwächten Schwarz- Roten mussten sich bei gleichwertigem Spielverlauf mit 4:5 (1:2) geschlagen geben. Im F u s s b a 11 erlitten die ersten JSG-Mannschaften weitere Niederlagen. Die Ia-Elf spielte gegen eine kombinierte Klf der Hakoah und verlor nicht sehr ehrenvoll mit 2:4, während die Ib-Mannschaft gegen Hagibor I mit 1:5 (1:3) den Kürzeren zog. M. F. Weitere Ergebnisse Handball: JBC Berlin I—Undine I 6:5: Triton I—JSG 33 1. Jucend 6:3 (3:2h Bar Kochba 1. Jugend—Bar Kochba III 7:4 (1 :1): Bar Kochba AH I—JBC Berlin II 7:0 (6:0); Bar Kochba 2. Jugend—Kanuclub I 2:3 (1:1): Hagibor I—Bar Kochba 3. Jugend 4 :3 abgebrochen: Bar Kochba 3. Frauen—Bar Kochba 4. Frauen 7 :1 (2 :0); Bar Kochba. V—JSG 33 VI 3 :14 (2 : 7); JSG 33 IV—JSK II 8:3 (2:2). — Fuss ball: Hakoah V-r-JSG 33 VI 0 : 0: Hakoah VI—JSG 33 AH 0 :3; Hakoah III—JSG 33 IV 2 :1; JSG 33 1. Jugend—Hakoah 2. Jugend 3.: 2: Hakoah 3. Jugend—Hagibor 3. Jugend 3 : 3: Hagibor 4. Jugend—JSG 33 3. Jugend 1:3; JSK 1. Schüler— JSG 33 2. Schüler 5:0. # Im Ausscheidungskcgeln des Bezirks Berlin-Brandenburg des Deutschen Makkabikreises siegte in der Mannschaftswertung JSK I mit 6S43 Holz gegen Bar Kochba I,-deren Mannschaft 6703 Holz erreichte. In der .Einzelwertung gewann Brecher (Bar Kochba) vor seinem Klubkameraden Ulimann und' Lewinsohn (JSK). Rheinland-Westfalen Bochum im Endspiel um die Westdeutsche Der Industriebezirk Westdeutschlands im Sportbund konnte erst am 21. März seinen Meister ermitteln. Punktgleich waren die Mannschaften der Sportgruppe Bochum und der ISG Dortmund in den Meisterschaftsspielen gelandet und standen sich nun . in G e ls e n k i r ch en zum vierten Male gegenüber. Der Kampf verlief reibungslos: denn in dem Kölner Marx war ein hervorragender Schiedsrichter zur Stelle. Dass ihm ein schwerwiegender Sehfehler unterlief, war Pech, besonders für Dortmund, das dadurch um einen Treffer kam. Bochum war im ganzen Spiel tonangebend, und zeitweise war die Belagerung des Dortmunder Tores beängstigend. Aber Dortmunds Torwart Saal und sein rechter Verteidiger, die in Ueberform spielten, wussten alle Angriffe des-überkombinierenden gegnerischen Sturmes zunichte zu machen. Am Schluss der Spielzeit war immer noch kein Treffer gefallen. Der Kampf musste verlängert werden, und schon nach iaum einer. Minute fiel die Entscheidung zugunsten yofi 25. März Kurze Sportnotizen Benny Lynch nahm Revanche Der englische FIi eg eng e wi ch t s-Weltmeister Benny Lynch, dessen kürzliche Niederlage gegen Len Hampston wir meldeten, bewies am 21. März in Leeds gegen den gleichen Gegner, dass es sich damals wirklich nur um eine Ueberraschung handelte. Er war während des ganzen Kampfes ständig überlegen und hatte Hampston in der 10. Runde derart zugerichtet, dass der Ringrichter die ungleich gewordene Partie abbrach und Lynch zum Sieger durch technischen k. o. erklärte. * Anfang März stand der portugiesich-jüdische Boxer Pedro Montanez in New-York dem Italiener Venturi gegenüber und vermochte nach spannendem, ausgezeichnetem Kampf sicher nach Punkten zu gewinnen. Dem Andenken Hugo Meisls Der ungarische Verbandsfunktionär, Ingenieur Fischer, hat kürzlich die Schaffung eines H u g o - Meisl-Pokals angeregt der von den Äuswahlteamsder dem Mitropa-Komitee angeschlossenen Länder bestritten werden soll. Bei der Uebergabe des Pokals an den jeweiligen Sieger hätte der jeweils amtierende Präsident des Komitees eine Gedenkrede auf den Verstorbenen, den Initiator dieses Wettbewerbs, zu halten. Das am 21. März in Wien zur Durchführung gelangte Länderspiel zwischen Italien und Oesterreich wurde in der 15. Minute der ersten Spielhälfte durch eine Minute stillen Gedenkens an Hugo Meisl unierbrochen. Die Begegnung war im übrigen seit über einem Jahrzehnt das" erste Spiel der österreichischen Mannschaft, ohne dass Hugo Meisl sie führte. Nacache siegte wieder Im Rabmen des Städteschwimmkampfs Magdeburg gegen Paris in Paris kam der jüdische Meister Frankreichs, Alfred Nacache zu zwei schönen Erfolgen. Im 100-Meter-Kraul siegte er in 1.02,5 und in der Lagenstaffel, die Paris gewann, sorgte er für den notwendigen Vorsprung. Jüdische Sportler bei den amerikanischen Hallenmeisterschaften Bei den leichtathletischen Hallenmeisterschaften der USA. in Madisons Square Garden in New-York starteten auch einige jüdische Sportler mit bestem Erfolg. Im 60- Meter-Sprint wurde Martin Glickmann, knapp geschlagen, Dritter, im 1000-Meter-Lauf kam Abe Rosenkrantz hinter Robinson auf den zweiten Platz, und Harry Hoff mann lief in der siegreichen Staffel der New-Yorker Produktenbörse, einem der besten amerikanischen Leichtathletikvereine. Im Kampfgericht wirkte Abel Ki vi at, einer der erfolgreichsten Mittelstreckler und Olympiasieger früherer Jahre, mit. Q!Ilil!llliU!!!IIii!ll]lli!!lll!ll!ll!II!ilII!]illIiiI!]i!!II{I|{IlllHn!iIIII![iniSI Bochum, dessen Mittelstürmer einen unverhofften Schuss anbrachte. J. G. Handball in Aachen Die Handballmannschaft der Sportgruppe Aachen/ Düren empfing in Aachen die Meistermannschaft des westdeutschen Makkabikreises, Makkabi Düsseldorf zum Rückspiel. Erwartungsgemäss konnten die Gäste auch diesmal nach fairem Spiel sicher mit 8 : 2 (4 : 2) gewinnen. Die Aachener Mannschaft war weit von ihrer Bestforra entfernt. J. G. Belgier boxten beim Makkabi Köln Am 20. März veranstaltete Makkabi Köln einen Boxabend gegen eine belgische Mannschaft, der durchweg guten Sport bot "und sicher einen besseren Besuch verdient hatte. Die Leute des Central-Boxing-Club Charleroi hinterliessen sämtlich einen guten Eindruck, wenn auch nur wenige wahres Meisterformat zeigten. Nach mehreren Einleitungskämpfen, in denen Kummer (Makkabi Köln) haushoch gegen Waag (Hakoah Essen), Klinger (Makkabi Düsseldorf) gegen Weissmann (Makkabi Köln) gewann, während sich Pinsker (Makkabi Köln) und Ehrlich (Makkabi Düsseldorf) nach ausgeglichenem Kampf unentschieden trennten, kletterte als erster der Belgier Longha- Verlangen Sie überall die C-V.-Zeitung, sie ist Ihr Berater ^^fiCafk- K£SöS. f^TfNNIS-SCHLÄGiR TENN.S-KLEIOUNG TENNIS-ZUBEHÖR / eildienst innerhi „„<* V'^uVAÜh... N,.. ußerhalb. ROMAN NAJUCH G.M.B.H. CharfoKenburg, BIeibireustr.50 o.d.Kanwr. Ruf-. 31 46 4$ PLCHr^um^^jp^mWOSiVi