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Central-Verein-Zeitung · 1937-03-11 · 10 (11.3.1937) · page 6

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
10 (11.3.1937)
Date
1937-03-11
Page
– (sequence 6)
Language
German
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JüdischerCentral verein e.V. Landesverband Württemberg und Ortsgruppe Stuttgart Friedrichstrassa 54, II — Fernsprecher 23502 Vorsitzender: R.-A. Albert Mainzer Vorsitzender der Ortsgruppe: Otto Ney Beratungsstelle: R.-A. Heinrich Wolf DeranjngssTeiie: k.-a. nesnncn woit Montag bis Freitag von IP/a bis 12V3 Uhr Meyer. Im Parterre befinden sich die Räume der orthodoxen israelitischen Religionsgesellschaft mit einem Betraum. An ihrer Spitze steht Rabbiner Dr. Bamberger. Daneben die Räume des Wohlfahrtsamtes unter der Leitung von- Ilse Wolf f. Ueber 3300 Beratungen wurden hier im Jahre 1936 durchgeführt, über 560 Personen beziehen zurzeit laufend Unterstützung. Im ersten Stock befinden sich Schul-, im zweiten .Verwaltungsräume und die grosse Gemeindebibliothek Sie gründet sich im wesentlichen auf die Bibliothek des Jüdischen Centrai-Vereins und wird auch von der Sekretärin des C.-V., Alice Reis, verwaltet. Ein vorbildlicher Kartothekkatalog und eine eifrige Propaganda für diese Bibliothek haben ihr einen besonders grossen Benutzerkreis im Laufe der Jahre zugeführt. — Eine eigenartige Entwicklung zeigt das jüdische Schulwesen Württembergs. Um die Jahrhundertwende gab es dort dreissig bis vierzig jüdische Schulen im Lande. Teils waren es staatlich-konfessionelle, teils freiwilligkonfessionelle, teils private Einrichtungen. Aber im Jahre 1933 war ihre Zahl auf vier gesunken; heute ist sie wieder auf sechzehn angewachsen. Etwa 25 Lehrkräfte werden . beschäftigt V Herrlingen bei Ulm, von dem noch die Rede sein wird, ausgenommen. Besondere Schwierigkeiten bot in Stuttgart die Lösung der Raumfrage für die nun wieder notwendig gewordene jüdische Volksschule. Der kürzlich verstorbene Architekt Oscar Bloch — übrigens auch der . Erbauer des Jüdischen Schwestefiifeeims in Stuttgart und des Israelitischen Waisenhauses in Esslingen — hat sich dieser Aufgabe mit Geschick unterzogen. Im Hofe des Gemeindehauses hat er einen modernen Bau errichtet mit Werkraum und Turnhalle, mit Veranda und Waschräumen, mit sieben Klassen, die zurzeit 265 Schüler beherbergen. Schulleiter ist Dr. Emil •G o 1 d s c h m i d t. vHelle . luftige Räume, viele und grosse '""Fenster-, ■ neuzeitliche Bänke und Tafeln zeigen, dass man mit Bedacht alle Gegenstände ausgewählt hat. Die Turnhalle dient auch den jüdischen S p o r tvereinen für ihr Training und dem Kulturbund für seine Proben. Im Werkxaum wird gehobelt und geleimt, gemalt und gepinselt.; Dicht daneben steht die Synagoge in maurischem Stil,. 1861 nach Plänen des christlichen Baurats Breymann gebaut und •inzwischen mit Zentralheizung und elektrischer Beleuchtung versehen. Nicht gerade originell, aber würdig und zweckentsprechend, im Innern vielleicht eindrucksvoller wirkend als von aussen, steht sie etwas von der Strassenfront zurückgedrängt und flankiert von dem alten Bau des Gemeindehauses. Bis vor kurzem amtierte hier Stadtrabbiner Dr. Paul Rieger, der jetzt aus Gesundheitsrücksichten die Amtsgeschäfte für die Gemeinde niederlegen musste, neben ihm Rabbiner Dr. Heimann Auerbach. Demnächst wird Dr. Seligsohn aus Bonn, den die Gemeinde hierherberufen hat, seine Tätigkeit als Rabbiner Aufnehmen. Im Hof der Schule ergibt sich ein charakteristisches Bild: auf der einen Seite das Gemeindegebäude aus dem 14. Jahrhundert, aus jener Zeit, in der die erste Gemeinde vertrieben wurde, die Synagoge aus dem 19. Jahr- . hundert auf der anderen, aus jenen Tagen, die die jüdische Gemeinde Stuttgarts in höchster Blüte sahen, und schliesslich die Schule aus unserer Zeit, deren Zweckbau im Zeichen der Not entstanden, ohne Prunk, aber mit Sorgfalt und Liebe erdacht wurde. Es kann nicht die Aufgabe sein, alle jüdischen Institutionen der Stadt zu schildern oder auch nur zu nennen. Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, unter dem Vorsitz von R.-A. Albert M a i n z e r, ist hier natürlich so gut vertreten wie die Zionistische Vereinigung für Deutschland unter der Leitung von Dr. Paul Tänzer. Um die Winter- und Nothilfe machen sich besonders Direktor Gottfried Gumb e 1 und Leopold L e v i verdient. 631 Familien werden zurzeit in Württemberg unterstützt, 301 hiervon wohnen in Stuttgart. Oder anders ausgedrückt: 1319 bzw. 652 Personen werden betreut, das sind nahezu 15 Prozent der jüdischen Bevölkerung. In den Dienst dieser Arbeit stellte sich vor allem auch der Israelitische Frauenverein unter der Leitung von Emma Weil. . Das schöne mit. dem Davidstern gekrönte Haus des Vereins Jüdisches Schwesternheim auf der Höhe Stuttgarts spricht von der Dankbarkeit, die die jüdische Gemeinde den Frauen entgegenbringt, die die Pflege der Kranken zu ihrem Beruf gewählt haben. Die Stuttgarter Krankenschwesternstation, begründet und jahrelang betreut von Dr. Gustav Feldmann, ist zurzeit mit neun Schwestern besetzt. 1933 w^aren es 12 Schwestern; auch hier ist die Auswanderung zu spüren. Vorsitzender ist zurzeit R.-A. Dr. Gunzenhauser. Die Stuttgart-Loge Bne Bris widmet sich in nahezu 40jähiiger Tätigkeit der Pflege jüdischer Kultur; sie hat in dieser Zeit eine Reihe sozialer Einrichtungen geschaffen, wie die Ferienkolonien für jüdische Kinder, die ihr zur Ehre gereichen. Präsident ist zurzeit Sanitätsrat Dr. Karl Ries. Wesentlich anders geartet, obwohl es auch der Betreuung von jüdischen Menschen gilt, ist die Arbeit des Jüdischen Centrai-Vereins und des Hilfsvereins. Mehrere Jahrzehnte bis zu seiner Uebersiedlung nach Jerusalem hat Dr. Gustav Feldmann in vorbildlicher Weise die Geschicke des Landesverbands Württemberg des C.-V, geleitet. Heute nimmt R.-A. Albert Mainzer seine Stelle ein; die Ortsgruppe Stuttgart leitet Otto Ney, die Beratungsstelle Dr. Heinrich Wolf. Wer die Bedeutung der Arbeit ermessen will, welche hier wie in den anderen Stützpunkten des C.-V. im Reich für die Erhaltung der jüdischen Existenzen geleistet wird, sollte sich von diesen Männern erzählen lassen, wieviel Sorgen und Fragen des wirtschaftlichen oder seelischen Lebens der Juden zu betreuen und zu beraten sind. Die erwähnten Namen, wie auch derjenige von Otto Hirsch, heute Vorsitzender des Präsidialausschusses der Reichsvertretung in Berlin, zeigen zur Genüge, wie fest der Centrai-Verein auch in Württemberg wurzelt und welche Bedeutung die Menschen dort für den Gesamtverein haben. Mit dem Begriff Gartenstrassel 5, dem Büro des HilfsVereins der Juden in Deutschland, verbinden sieh in Stuttgart besondere Gefühle, da dort der Sitz des amerikanischen Generalkonsulats für ganz Südwestdeutschland ist. In der Person der Leiterin Thekla Kauffmann hat der Verein einen ganzen Menschen gefunden, der von viel Not und viel Sorge, aber auch von viel Leichtsinn zu berichten weiss, der das Problem der Auswanderung nach allen Seitenkennt. Aber all das, von dem bisher die Rede war, ist ja nicht um seiner selbst willen, es ist um der Mensehen Willen da, die jenseits der Alltagssorgen, der Kartotheken Ulm: Münster und Synagoge ... Tiielkopf und Montage: Lilh 'Szkolny und Statistiken ihr Leben führen. Keiner kennt sie wohl besser als Direktor Karl Adle r. Sein Bezirk ist die Gartenstrasse 30, wo Jüdisches Lehrhaus und Jüdische Kunstgemeinschaft ihre Räume aufgeschlagen haben. Es ist nicht ganz leicht, den „grosen Adler" zu erreichen. Auch der Wandspruch im Warteraum kann die Wartezeit nicht lange verkürzen: „Alles Einfache ist gross, alles Grosse ist einfach. Am grössten die einfache und teilende Kameradschaft". Das ist ein Programm, und Adler, früher Direktor des Konservatoriums für Musik, jetzt Vorsteher und Leiter der jüdischen Kunstgemeinschaft und musikalischer Dezernent bei der Mittelstelle für Erwachsenenbildung, bestätigt dieses Programm. Hier ist ein Mann, überzeugt von seinen Ideen, und weil es Gedanken über Kunst und Künstler sind, die er äussert, können sie nicht trocken sein. Man versteht, dass er eine Gemeinschaft um sich gesammelt hat. „Nicht Tart pour Tart, nicht l'art pour l'artiste, sondern l'art pour Fhomme" wandelt er den Spruch ab. Aus einer Sing- und Instrumentalgruppe von 20 Menschen ging im Jahre 1933 die jüdische Kunstgemeinschaft in Stuttgart hervor. Heute zählt sie 200 aktive und 1670 inaktive Mitglieder. Gemessen an der Zahl der Juden, ja gemessen an der jüdischen Gesamtbevölkerung, dürfte diese Zahl den höchsten Prozentsatz darstellen, der heute überhaupt am Musikleben interessiert werden kann. Musizierstunden wechseln mit Konzerten, Feierstunden mit Laienspielen. Neben dem Orchester steht das Kammerorchester, neben dem Chor ein Sprech- und ein Jugendchor. Dass ein so ausgeprägter Kopf wie Karl Adler auch Programme eigenen Charakters bietet, versteht sich von selbst. So versucht er in den grossen Feiern, die oft von nahezu 2000 Personen besucht werden, das Publikum insgesamt dadurch zu aktivieren, dass er geschickt das Künstlerische mit dem Aktuellen verbindet Daneben steht das Gememschaftsmusizieren der Aktiven, von den Teilnehmern schon lange als „adlern" bezeichnet. Da sich die Mitglieder der Kunstgemeinschaft, besonders die Aktiven, aus allen Teilen des Landes zusammensetzen und auch zu den Proben von ausserhalb kommen müssen, so ist^zur reibungslosen Durchführung der sehr intensiven Arbeit eine straffe Organisation notwendig, die ebenfalls von Karl Adler bis in kleinste Einzelheiten durchdacht wurde. So nebenbei beaufsichtigt .Adler die Jüdische Sportschule in Stuttgart, die einzige des Reiches, an der unter der Leitung von Alice Bloch (Gymnastik) und Erwin Halle (Sport) jüdische Sportlehrer in einjährigen Kursen geschult und mit einer Abschlussprüfung unter Staat- . licher Aufsicht entlassen werden. 25 jüdische Hörer besuchen zurzeit diese Schule. Das JüdischeLehrhaus unter Leitung von Stadtrabbiner Dr. Paul R i e g e r und Dr. Emil Sander legt soeben seinen Arbeitsplan für die Monate Februar bis Mai vor. In Sonderveranstaltungen sollen die Stuttgarter als Redner Leo Baeck, Ludwig Feuchtwanger und Rabbiner Seligsohn hören. In den Kursen stehen jüdische und allgemeine Fragen zur Diskussion. Sprachkurse und Werkunterricht für Jugendliche bilden praktische Ergänzungen. Was für den einen die lebendige Kunst und die Kunst der Menschenbildung ist, ist für den'anderen die Wissenschaft, das in Büchern aufgehäufte und niedergelegte Geistesgut. Man braucht dabei nicht zum Bücherwurm zu werden. Das beweist Kantor Leo Adler, der Erneuerer und Verwalter der Bibliothek des Oberrats. Die wenigen Regale und Schränke lassen nicht ahnen, dass sie nahezu 6000 Bände enthalten, und gewiss nicht, dass darunter einmalige Kostbarkeiten sind. Die Sammlung von Judaica und Hebraica dürfte heute in ihrem hebräischen Teil eine der schönsten des Kontinents sein. Die Menschen, die sich diese Einrichtungen schufen, lebten und leben als Juden im Schwabenland. In Stuttgart, Stadt der Stuten mit dem Pferd im Wappen, werden sie erstmals 1311 erwähnt, während die ersten Urkunden über die Stadt ums Jahr 1230 datiert sind. Nur 0,4 Prozent der Gesamtbevölkerung machten sie im Jahre 1925 aus, heute dürften es höchstens noch 0,3 Prozent sein. Glücklich wie die Gesamtstruktur des Landes war auch' die Berufsstruktur der Juden Württembergs. Sie, die stets mit dem Konservativismus der einheimischen Bevölkerung zu rechnen hatten, mussten bis zum Jahre 1864 um ihr Gleichberechtigung kämpfen, ungeachtet der Tatsache, dass die zuvor erlassene Kirchenverfassung ihre Stellung als Religionsgemeinschaft gesichert und erleichtert hatte. 500 Jahre sind eine lange Zeit, und so lange waren die Juden aus. Stuttgart verbannt. Kaum eine der Bindungen, die die erste'Gemeinde zur Stadt hatte, dürfte diesen Zeitraum überdauert haben. Die letzten 100 Jahre aber waren ^die, in denen die Stadt als Residenz zu ihrer heutigen Bedeutung in Deutschland, ja in der Welt emporwuchs. Nicht im '< Vordergrund und vor -allem'-nicht in der Das Martin-B über-Haus in Herrlingen Oeffentlichkeit, aber in allen Zweigen des Lebens haben Juden in Stuttgart an dieser aufsteigenden Entwicklung mitgewirkt. Ueber 120 Jahre sind die Kaullas mit der Geschichte der Königlich-Württembergischen Hofbank verknüpft. Kilian v. Steiner stand viele Jahre an leitender Stelle der Württembergischen Vereinsbank. Die Privatbankiers Gebr. Benedict und Alexander v. Pflaum hatten den besten Ruf. Mit dem Namen Ed. Pfeiffer verbindet die Allgemeinheit, mit dem seines Bruders Ezechiel Pfeiffer die jüdische Gemeinschaft besondere Gefühle der Dankbarkeit. An dem aufstrebenden Wirtschaftsleben des Landes Württemberg und der Stadt Stuttgart haben viele Juden des Landes in Industrie und Handel ihren redlichen und guten Anteil beigesteuert, und manches blühende Unternehmen des Landes und der Stadt verdankt jüdischem Unternehmungsgeist, Fleiss, Sparsamkeit und Tüchtigkeit seine Entstehung oder Entwicklung. Es ist unmöglich, in diesem Rahmen Namen zu nennen, es mag genügen, die einzelnen Zweige der Wirtschaft anzugeben, in welchen vorbildliche und beachtliche Leistungen durch Juden erzielt wurden: Ueber ein halb DutzendTrikotwebereien, aus kleinsten Anfängen herausgewachsen, Baumwoll- und Leinenwebereien, grosse Firmen der Bekleidungsindustrie, weltbekannte Bettfedernfabriken, Handschuhfabriken seien hier erwähnt, ebenso die grösste deutsche Linoleumfabrik, die grösste deutsche Schuhfabrik, beide vor den Toren Stuttgarts ge- . legen, Leder-, Zigarren- und Eisenmöbelfabriken. Auch der Grosshandel und Einzelhandel fand und findet in Stuttgarts Gememdemitgliedern tüchtige Kaufleute, und manches Ehrenamt bezeugte das damit verbundene Vertrauen der Allgemeinheit. Eine graphische Kunstanstalt, ein weitbekannter Jugendschriftenverlag und ein angesehenes Bücherantiquariat vermitteln den Weg zur Beteiligung der Juden am geistigen und kulturellen Leben der Stadt. Mit dem Kunstleben der Stadt verbinden sich die Namen der Sänger Heinrich Sontheim und Nikolaus R o t m ü h 1, der Dirigenten Joseph Abenheim und Hermann Levi, der Schauspieler Max Marx und Oscar Hofmeister. Dass auch Fritz W i s t e n vom Jüdischen Kulturbund Berlin . aus Stuttgart kam, soll nicht verschwiegen werden. Sigmund Lebert Levi, Professor und Dr. h. c. der Universität Tübingen, rief die Württembergische Hochschule für Musik ins Leben. Der Konzertmeister Edmund Singer und Karl Adler stehen am Ende dieser Reihe. Schliesslich sei hier wenigstens der Name jenes Dichters genannt, der im Schwabenlahd geboren wurde, und der den Weg vom Talmudschüler in Nordstetten zum Dichter der „Schwarzwälder Dorfgeschichten" fand, der mit „Spinoza" begann und mit der „Vaterländischen Familiengeschichte: Waldfried" endete, dessen Denkmal in Cannstatt steht: Berthold Auerbach. — An der Technischen Hochschule wirkten die Chemiker Julius Schmidt und Hugo Kaufmann, der Historiker Ernst Marx und am Städtischen Krankenhaus Stuttgart - Cannstatt leitete die Innere Abteilung viele Jahre Geh. Rat Dr. Arnold Cahn, vom Volksmund schlicht der Rettungskahn genannt. Er hatte nach Kriegsschluss die Universität Strassburg verlassen müssen. Wenn man irgendwo den Satz bestätigt findet, dass die Landschaft den Charakter prägt, dann ist es bestimmt hier in Württemberg der Fall. Eine Fahrt hinauf auf die Stuttgarter Höhen und ein Spaziergang durch jene Orte, die in reichem Krans die Hauptstadt umsäumen, bestätigen das. Wenige Kilometer nur sind sie vom Zentrum entfernt, von allen Seiten steigen die Strassenbahnen durch Gärten und Wein-

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