Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 6 (11.2.1937)
- Date
- 1937-02-11
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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<il Palästina-Umschau der C.-V.-Zeitum^" Zwischenbericht Der Gesamtkomplex der Palästina-Politik ist Im gegenwärtigen Zeitpunkt durch die Stille der Erwartung gekennzeichnet. Rein äusserlich drückt sich der Zustand schon dadurch aus, dass der High Commissioner Sir Arthur Wauchope im Laufe des Monats Februar einen Urlaub antreten und sich nach England begeben wird. Man nimmt an, dass er nicht vor der Veröffentlichung des Berichts der Peel-Kommission nach Palästina zurückkehren wird. Diese Veröffentlichung aber wiederum erwartet man nicht vor der feierlichen Krönung des englischen Königspaares. Auch sonst ist, abgesehen von der amerikanischen Palästina-Konferenz, über die an anderer Stelle berichtet wird, von wichtigeren Ereignissen wenig zu melden. Es lohnt sich nicht mehr, hochpolitische Verlautbarungen zu der Regelung der schwebenden Fragen der Oeffentlichkeit zu übergeben, denn morgen können sie schon überholt sein durch fihUms Bez§km Msmä MizU den völlig neuen Tatbestand, den das Gutachten der Peel-Kommission schaffen wird. Es lohnt sich auch — so meinen wenigstens die offiziellen zionistischen Stellen — nicht mehr, der Kommission neues Material zu übergeben, denn man hat sie über alle wissenswerten Tatsachen fast allzu genau informiert und möchte das gegenwärtige Stadium der Materialsichtung nicht durch die Unterbreitung neuer Gesichtspunkte unterbrechen. Eine Ausnahme in dieser Hinsicht macht, wie bereits mitgeteilt, lediglich die Neuzionistische Organisation, deren Präsident Wladimir Jabotinsky in einer öffentlichen Sitzung der Königlichen Kommission in London vernommen werden wird. Es heisst. dass bei dieser Gelegenheit auch einige frühere Oberkommissare für Palästina und Beamte des Kolonialamtes in London vor der Kommission erscheinen werden. Auch die Palästina-Regierung hat ihre Antwort auf die in Jerusalem vorgebrachten Beschwerden der jüdischen Zeugen ■der Königlichen Kommission in einer Denkschrift zur Verfügung gestellt, und schliesslich plant auch das Oberste Arabische Komitee in der ihm eigenen primitiven Ueberrumpelungstaktik durch Entsendung einer sechsgliedrigen Abordnung nach London, der Königlichen Kommission nochmals alle seine Forderungen rücksichtslos und eindringlich zu Gehör zu bringen. Während die politische Ruhepause sich der Situation im Lande leider nicht ganz mitgeteilt hat und Terrorakte weiter an der Tagesordnung sind, versucht die britische Regierung diese Zwischenfälle als relativ harmlos hinzustellen. Auf eine Anfrage des Abgeordneten Colonel Josiah Wedgwood in der Unterhaussitzung vom 3. Februar, ob der Kolonienminister Ormsby- Gore die Ueberzeugung habe, dass Ruhe und Ordnung im Lande wiederhergestellt seien, und ob die im Lande befindlichen englischen Streitkräfte ausreichen würden, um einen neuen Ausbruch von Gewalttätigkeiten zu verhindern, antwortete der Minister, dass er die jüngsten Terrortaten der Araber lediglich als kriminelle Erscheinungen und nicht als politische Angriffe betrachte. Auch in bezug auf die Sicherheit der gegenwärtigen militärischen Besetzung sprach er sich optimistisch aus. Die Tatsache, dass auch in den letzten Tagen wieder Ueberfälle, gleichgültig ob politischer oder krimineller Art, Schrecken verbreitet und Blut vergossen haben, bleibt trotzdem bestehen. Am 2. Februar wurde auf der Chaussee Jaffa- Haifa der 30jährige Jude Mendel M i n z, der einen Lastkraftwagen steuerte, erschossen. Arabische Wegelagerer feuerten auf ihn, als er den Wagen infolge der Verbarrikadierung der Strasse durch Fässer anhalten musste. Die Polizei hat zwei Araber, die der Tat verdächtig sind, verhaftet. Häufiger als Juden sind Araber selber die Opfer der Angriffe ihrer eigenen Volksgenossen. So wurde am 2. Februar ein Araber von Terroristen erschossen, und am 3. Februar wurde in Nazareth der frühere Richter Zaki Ousta, der jetzt in Jerusalem eine Rechtsanwaltpraxis ausübt, von dem arabischen Rechtsanwalt Shareff Zaubi durch Schüsse verwundet. Er entging nur durch einen Zufall dem Tode. Am 5. Februar wurden in Nazareth in einer dunklen Strasse mehrere Schüsse auf den englischen Arzt Dr: Bathgate, der in Begleitung von zwei Krankenschwestern von einem Krankenbesuch zurückkam, abgegeben. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Vier Einwohner eines benachbarten Dorfes wurden unter dem Verdacht, diesen Anschlag verübt zu haben, festgenommen. Am gleichen Tage überfielen sechs bewaffnete Araber in militärischer Uniform in der Nähe von Kirjat Schmuel bei Tiberias vier Araber, die einen der PICA gehörenden Boden pflügten. Die Pflüger wurden samt den Zugochsen in eine Höhle verschleppt. Die Ochsen wurden von den Terroristen geschlachtet, die arabischen Landarbeiter mit dem STode bedroht, falls sie nochmals jüdischen Boden bearbeiten sollten. Aus einer arabischen Orangenpflanzung bei Kfar Saba sind Schüsse auf zwei vorüberfahrende Lastautos abgegeben worden, die mit arabischen Arbeitern besetzt waren. Ein Arbeiter wurde leicht verwundet. Die arabische Presse fordert die Regierung auf, von strengen Massnahmen abzusehen, damit die Unzufriedenheit der arabischen Bevölkerung nicht neuerdings zu Terrorakten grösseren Umfanges anwachse. Die Unruhen in Zahlen Das politische Departement der Jewish Agency hat eine Broschüre veröffentlicht, in der zahlenmässig dargestellt wird, was der Jischuw in den sechs Monaten der blutigen Unruhen zu ertragen hatte. Das in der Broschüre enthaltene Material ist auf Grund der von der Regierung veröffentlichten Mitteilungen und von Berichten aus anderen Quellen überprüft worden. Todesopfer: 82 Juden sind als Opfer der Unruhen in den Monaten April bis Oktober 1936 gefallen. 46 von ihnen wurden auf der Stelle getötet, 36 sind später ihren Verletzungen erlegen. Unter den Opfern sind 74 Männer und 8 Frauen. Ausserdem sind 9 Juden aus Gründen gestorben, die mit den Unruhen in Zusammenhang stehen. Verwundete: 369 Juden (327 Männer und 42 Frauen) wurden während der Unruhen verwundet. Schwer verwundet wurden 110; von diesen sind 36 gestorben. 172 Personen wurden nach Leistung erster Hilfe in häusliche Pflege entlassen, 233 mussten in Krankenhauspflege bleiben. Gefällte Bäume: In 895 Fällen wurde jüdisches Hab und Gut angegriffen. 200 000 Obst- und Waldbäume; etwa i7 000 Dunam Felder, hunderte Wohnungen, bedeutende Mengen Waren usw. wurden vernichtet. Angegriffene Siedlungspunkte: Unter den jüdischen Siedlungspunkten waren die Vorstädte von Jerusalem: Mekor Chajim, Newe Jacob, Bet Hakerem, Bajit Wegan und Giwat Schaul am stärksten Angriffen ausgesetzt. Sie wurden 70mal beschossen. Die vorstädtischen Siedlungen Schechuna Hatikwa und Bajit Wegan bei Jaffa wurden 46mal beschossen, Nessziona 3Smal, Ramat Hakowesch 33mal. En Charod und Tel Jossef 28mal, Moza 25mal, Tel Liwinski 24mal, Atarot ISmal, Ramat Rachel 17mal usw. Insgesamt wurden 28 ländliche und 9 städtische Siedlungen mehr als zehnmal beschossen. Elfmal wurden Bethäuser angegriffen, dreimal Friedhöfe geschändet. Krankenhäuser 26mal, Ambulanzen und Erholungsheime neunmal beschossen, neunmal wurde versucht, jüdische Kinder- und Waisenheime zu zerstören. Gegen Schulen wurden 19, gegen Altersheime drei Sprengstoffanschläge verübt. * Gegenüber den vielseitigen Schädigungen, die die palästinensische Wirtschaft durch die Unruhen erfahren hat, ist es erfreulich feststellen zu können, dass in den jüdischen Siedlungen ein starker Arbeitermangel herrscht. Für die Einbringung der Citrusernte und andere dringende Arbeiten werden Tausende von Arbeitern benötigt, so dass der Allgemeine Arbeiterverband Palästinas sich die Üeberführung von Arbeitslosen aus den städtischen Gebieten in die Siedlungen besonders angelegen sein lässt. immigration und auch der gesamten Einwanderung aus Deutschland, ab, in vlenen das männliche Geschlecht natürlich uberwiegt. Dass dies für Haifa nicht zutrifft, dürfte seinen Grund darin haben, dass viel mehr jtmge Männer in die Landarbeit gegangen sind, wahrend die körperlich leichteren, insbesondere 'kaufmännischen Berufe und der Haushalte eine grössere Anzahl von Frauen zwangsläufig in der äusserlich besonders reizvollen Hafenankimitsstadt festhalten. Ein aufschlussreiches Bild darüber, inwieweit oft die zuerst ausgewanderten Kinder, auch wenn sie schon verheiratet waren, ihre Eltern und ihre sonstigen nahen Verwandten ins Land nachziehen, mit denen sie dann zusammenleben, ergibt sich aus der FamilienstandSigliederung. Die in dieser Richtung gehenden Festetellungen zeigen nämlich, dass etwa in jeder sechsten der Haushaltungen von Juden aus Deutschland in Haifa entweder ein Elternteil, zwei Elternteile bzw. ein Verwandter oder zwei Verwandte, ja in einzelnen Fällen sogar drei Elternteile — Mutter und Vater des Ehemannes bzw. Mutter und Vater der Ehefrau oder umgekehrt —-■ leben. Tatsächlich ist jedoch selbst damit der Tatbestand nicht erschöpft, wie viele Kinder Eltern oder Angehörige ins Land kommen Messen; denn beschränkte Wohnverhältnisse — etwa in Einzimmerwohnungen — erlauben oft die Aufnahme der Nachkömmlinge im eigenen Haushalt nicht. Dann erscheinen die Eltern oder Verwandten als Eigenhaushalts-Vorstände, der familiäre Zusammenhang ist dann statistisch nicht mehr fassbar. Juden aus Deutschland in Palästina Von unserem Dr.-E. R—z- Palästina-Berichterstatter Haifa, Januar 1937. Die Zusammenarbeit verschiedener jüdischer Stellen auf statistischem Gebiet hat die Durchführung einer Erhebung ermöglicht, zu der die Initiative von David Tanne, dem geschickten Leiter der Hitachdut Olej Germania in Haifa, gegeben wurde und die diese Stelle zusammen mit dem Keren Hajessod und dem Keren Kajemet durchgeführt hat. Diese Erhebung bezieht sich auf die Einwanderer aus Deutschland, die jetzt in Haifa leben. Es muss hervorgehoben werden, dass die EnquSte durch persönliche Befragung durchgeführt wurde; die Bearbeitung des Materials ist sorgfältig und sauber. Tanne legt nunmehr die Ergebnisse vor. In Verbindung mit statistischen Angaben der Jewish Agency in Jerusalem und des Zentralbüros für die Siedlung von deutschen Juden in London ergibt sie ein aufschlussreiches Gegenwartsbild über Umfang und Struktur der deutsch-jüdischen Alija. Die Angaben werden hier kombiniert verarbeitet, in besonderer Weise wird jedoch auf die Ergebnisse für die in Haifa lebenden Juden eingegangen, die im Mittelpunkt der Enquete des Haifaer Büros der Hitachdut Olej Germania standen. Die Gesamtzahl der Juden aus Deutschland, die von Anfang 1933 bis Mitte 1936 nach Palästina eingewandert sind, beläuft sich auf rund 3 5 00 0, das sind etwa 22 bis 23 Prozent der gesamtjüdischen Einwanderung nach Palästina in diesen etwa 3V2 Jahren. In dieser Zahl von 35 000 sind etwa 27 000 Personen enthalten, die auf ein vorher in Deutschland erteiltes Einwandererzertifikat eingewandert sind, 2100 beträgt die Zahl der nachträglich legalisierten Touristen, bei etwa 1800 dürfte die Zahl der über die Landgrenzen, insbesondere von Aegypten und von Syrien, hier eingewanderten Juden aus Deutschland liegen, nahe bei 4000 liegt die Zahl derjenigen aus Deutschland stammenden Juden, die zunächst versucht hatten, in anderen Ländern eine Existenz zu finden und die von diesen Ländern dann erst nach Palästina weiter eingewandert sind. Es ist festzuhalten, dass trotz des starken Dranges von Juden aus Deutschland nach Palästina, trotz der besonderen Zuteilung von Zertifikaten nach Deutschland, unter je hundert Juden, die überhaupt nach Palästina in den letzten 3Vs Jahren eingewandert sind, nur etwa 23 aus Deutschland, etwa 77 aus anderen Ländern stammen. Wo leben die 35 000 Juden ans Deutschland in Palästina? Nach den von den genannten jüdischen Instanzen vorgenommenen Schätzungen, die sich hinsichtlich der Gesamtzahl der Juden in den einzelnen Städten im wesentlichen mit denen des Statistischen Amtes der Mandatsregierung decken, ergibt sich folgende Gruppierung in Stadt und Land: Stadt bzw. Bezirk Zahl der Juden aus Deutschland. Mitte 1936 Haifa ...,,,,„. Tel-Aviv ..,.„*. Jerusalem ...... Kolonien einschl. Tiberias und Afule Kwnppot u.Kibuzim ca. 8000 i ca. 12000 l 68,5% ca. 4000 J 7000 \ 31.5 o/„ ca. 4000 / 10 35000 100 % Diese Zahlen ergeben die interessante Tatsache, dass in den drei Städten Tel-Aviv, Haifa und Jerusalem über, mßi Drittel alle? aus Deutschland eingewanderten Juden leben, während ein knappes Drittel auf die Kolonien einschliesslich Tiberias und Afule, sowie auf die Kwuzot und Kibuzim entfallen. Die Besonderheit Haifas im Rahmen dieser Grössenordnung der geographischen Verteilung ist, dass der aus Deutschland stammende jüdische Sektor innerhalb der jüdischen Gesamtbevölkerung der einzelnen Städte dort am grossten ist — er liegt etwa bei 15 Prozent —; die aus Deutschland stammenden Juden innerhalb der jüdischen Bevölkerung Jerusalems stellen etwa einen Ausschnitt von sechs Prozent und innerhalb Tel-Avivs von etwa neun Prozent dar. Am Rande sei bemerkt, dass in Jaffa, wo gegenwärtig noch etwa 16 000 Juden wohnen, sich keine Einwanderer aus Deutschland niedergelassen haben. Besonders erfreulich ist die grosse Zahl von Juden aus Deutschland, die sieb auf dem Lande angesiedelt hat. Sie bilden etwa zwölf Prozent der 91000 Juden, die als Bauern und Landarbeiter, als Geflügelzüchter und Eierproduzenten auf dem Lande leben. Wenn man berücksichtigt, dass die 35 000 der aus Deutschland stammenden Juden innerhalb der etwa 400 000 Juden Palästinas eine Quote von nur neun Prozent darstellen, so ist damit erwiesen, dass besonders die aus Deutschland kommende Jugend dem Ruf aufs Land praktisch gefolgt ist. Von den etwa 8000 Juden aus Deutschland, die Mitte 1936 in Haifa lebten, hat die Enquete der Hitachdut Olej Germania mehr als 7000 (7064) erfasst, so dass die Ergebnisse dieser Erhebung rund 90 Prozent von ihnen erfassen und die Hitachdut Olej Germania mit Recht feststellen kann, £ dass die gewonnenen Ergeb- <> nisse ein typisches Bild für die aus Deutschland stammende O jüdische Einwanderung in <> Haifa darstellen. <> Nachstehend wird X die Struktur und Eino Ordnung dieser 7000 £ Juden, o soweit sie sich aus der per- <■> sönlichen Befragung der Fa- <> milienernährer ergab, in £ grossen Umrissen skizziert. O Diese in Haifa lebenden 7000 Juden bilden knapp 2000 Fa- O milieneinheiten (genau 1982), 3 so dass also auf jede Familie O durchschnittlich neben dem £ Familienvorstand eine Zahl <> von 2,2 Angehörigen entfällt. £ Die durchschnittliche o Familiengrössein Haifa £ in dem aus Deutschland stam- 6 menden Kreis beträgt also x 3.2 Personen. <> Eine Eigentümlichkeit, die £ für die Gesamteinwanderung o nicht charakteristisch ist, ist £ die Tatsache, dass von den O 7000 in Haifa erfassten Juden £ 49 Prozent männlich und 51 o Prozent weiblich sind. Diese £ Geschlechtsproporo jtion weicht von der durch- X schnittlichen der, pesamt- Charakteristisch für den mitteleuropäischen Geburtenverfall, der ja bei den Juden in Deütschland so sichtbar wurde, ist die statistische Gruppierung nach der Grösse der Familien der in Haifa lebenden Juden aus Deutschland. Wenn man auch berücksichtigen muss, dass sehr viele ältere Familien eingewandert sind, deren Kinder dem Elternhause entwachsen sind und selbst bereits eine Familie gegründet haben, so weicht es doch stark von den Verhältnissen bei den Juden aus Osteuropa oder bei den orientalischen Juden ab, dass mehr als ein Drittel aller, erfassten Familien ohne Kinder sind, ein weiteres Drittel hat ein Kind, nur wenig mehr als ein Fünftel der aus Deutschland eingewandertem Haifaer jüdischen Familien haben zwei Kinder, nur jede fünfzehnte Familie hat drei Kinder, bei etwa 50 Familien beträgt die Kinderzahl vier und mehr. Schon daraus ergibt sich eine Alterszusammensetzung des deutsch-jüdischen Sektors in Haifa, der vom Durchschnitt Palästinas weit abweicht, wenn er auch gesünder ist als etwa beim Durchschnitt der in Deutschland lebenden Juden. Etwa 29 vom Hundert aller in Haifa lebenden Juden aus Deutschland sind jünger als 20 Jahre, während bei den in Deutschland lebenden Juden mit Rücksicht auf den ständig zunehmenden Geburtenrückgang der Prozentsatz dieser jüngeren Altersjahrgänge unter 20 vom Hundert liegt. Beim Durchschnitt der palästinensischen Juden dagegen ist die Altersgliederung so günstig, dass etwa 50 vom Hundert aller jüdischen Menschen des Landes jünger als 20 Jahre sind. Eine weitere Besonderheit des jüdischen Sektors ist die, dass die Zahl der Frauen in den be- VerlangenSie überall dieC-V.-Zeitun: <xxxxxxxxxxxx><xxxx><x>oo<xx><xxxxx>o<xxxxx>o<>^ $ o s ° | Landaufenthalt in Palästina § % in Reichsmark zahlbar | I JQC! s & I Gesellschaftsreise 1 <> nach S s PALÄSTINA I O Y mit dem 15000-to-Luxusdampfer Jean Laborde <> ab Marseille 19. März — an Marseille 11. April S s Fahrpreise einschl. lltägig. <> Xiantlaufentli alt ab BI 582.- S ■ o Haifa—Tiberias—Kolonien—Jerusalem—Tel -Aviv Pessach in Jerusalem | S Buchungen, Auskünfte, Prospekte durch 9 Palestine & Orient Lloyd | Berlin W15, Meinekestr. 2, Fernruf 9173 03 % <><>0000<X><>00<><><><>^