Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 5 (4.2.1937)
- Date
- 1937-02-04
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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ihre Netze Kokett auswerfende, überlegene Darstellerin. In kleineren Rollen bewährten sich Fritz Lion, Lilly Kann, Martin Chassel, Sigmund Nunberg, Gina Friedmann, Herbert Grünbaum und Alfred Berliner. .Viel apartes Stilgefühl verrieten wieder 'die Bühnenbilder von Heinz Condeil; besonders das Schlussbild in der „Hochzeit der Sobeide" war in seiner hellen, leuchtenden Blütenpracht von erlesener Schönheit. Dr. Hugo Lachmanski. „Rigoletto" im Frankfurter Kulturbund Eine von vornherein — nicht etwa als Notbehelf — konzertmässig vorgesehene Aufführung von Verdis „Rigoletto", diesem blutvollen, förmlich nach der Bühne und der szenischen Darstellung verlangenden Werk, hat gewiss etwas Problematisches an sich und kann Öie agierte Oper nicht ohne weiteres ersetzen. Trotzdem darf mit Genugtuung bestätigt werden, dass die Wiedergabe des Frankfurter Kulturbundes innerhalb der gegebenen Grenzen starken Eindruck erzielte und hohes künstlerisches Niveau hatte. Das Orchester, von Generalmusikdirektor Professor Julius Prüwer mit überlegener Sicherheit geleitet, und der Chor, den Dr. Nathan Ehrenreich trefflich geschult und vorbereitet hatte, Hessen keine billigen Wünsche offen. Und auch die Leistungen der Solisten waren insgesamt erfreulich. Vor allem der leidenschaftlich bewegte, dazu gesanglich bestens ausgestattete Rigoletto Wilhelm Guttmanns und die zart erfasste, stimmlich sehr kultivierte Gilda Emmy Lusshei m er¬ Jose p h s. Neben ihnen vermochte sich Richard Dresdner als Herzog zu behaupten und im dritten Akt noch eine Steigerung in der vokalen Durchführung seines Parts zu erreichen. Einen Bravo, der auch im bei canto zu Hause war, stellte Kurt R a h m e r dar, dem auch die bescheiden andeutende „Regie" oblag, eine gewandte und im wundervollen Quartett gut mitgehende Maddalena Leonore Schwarz- Neumaier, die frühere Altistin des Frankfurter Opernhauses. Es war ein musikalisch ergiebiger Abend, dem das zahlreiche Publikum des grossen Saalbaues mit starkem, herzlichem Beifall für Leiter, Solisten und Mitwirkende der Aufführung begegnete. Georg Schott. Theater, Musik, Film Rudolf Nelson brachte im Theater la Gaite in Amsterdam mit grossem Erfolge seine neueste Revue „Eine Minute vor zwölf" heraus, zu der er, nach Gesangstexten von Herbert Nelson und Emmerich Bernauer, die Musik komponiert hat. x. In Wien fand g?An den Schauspieler Leo R e u s s die Verhandlung wegen Zulegung eines falschen Namens (Kaspar Brandhofer) statt. Das Urteil lautete auf 100 Schilling Geldstrafe bei Bewährungsfrist. Dem Bericht der „Neuen Freien Presse" ist zu entnehmen, dass Reuss unter seinem angenommenen Namen am 23. Dezember die Schauspielprüfung vorm Ring der Bühnenkünstler in Wien abgelegt hatte. * Im Rahmen einer Sendung „Aus dem internationalen Liedschaffen der Gegenwart" bringt der Prager Rundfunk am 11. Februar, 14V< Uhr, u. a. auch Lieder von Arnold Schönberg zu Gehör. * Im belgischen Rundfunk Sind am 11. Februar, 20V4 Uhr, vier hebräische Lieder, gesungen von Samuel Kugel, zu hören, u. a. Kineret und Schirat Haschomer. * Am 5. Februar, 21 Uhr, dirigiert im Sender Beromünster Leo Schottlaender Offenbachs „Le Vent du Soir" in einer Neubearbeitung von Professor Dr. Erich Deutsch, Wien. * Fritz Längs neuer Film „Fury" fand bei einer Voraufführung vor Juristen und Presseleuten in Wien gespannte Aufmerksamkeit. * Walter R e i s c h. bekannt durch „Maskerade", hat jetzt inL 0 n d0n in 'der Alexander-Ko rda- Produktion seinen ersten Film, „Männer sind keine Götter", gedreht. Die Sterblichkeit der Berliner Juden In der letzten Zeit ist unter Aerzten' und Laien die Frage lebhaft erörtert worden, ob und wieweit der Jude zu gewissen Leiden neigt, die unter Umständen sein Leben verkürzen. Brauchbare Unterlagen zur Beantwortung dieser und anderer damit zusammenhängender Fragen kann naturgemäss nur eine zuverlässige — streng wissenschaftlich erfasste und beurteilte — Statistik der Sterbefälle und Todesursachen geben. Zwei jüdische Forscher, die ehemaligen Privatdozenten an der Berliner Universität Dr. Franz Gold mann, früher im Reichsministerium des Innern, und Dr. Georg Wolff, der frühere Statistiker am Berliner Hauptgesundheitsamt, haben sich in nahezu zweijähriger Tätigkeit zusammengefunden und in einer grösseren Denkschrift, die von der Reiehsvertretung der Juden ' in Deutschland herausgegeben wird, eine wirklich einwandfreie Zusammenstellung der Todesursachen unter den Berliner Juden veröffentlicht. Professor Dr. Selig mann, Leiter der Berliner jüdischen . Gesundheitsverwaltung, hat das programmatische .Vorwort dazu geschrieben.. Alles in allem ein wirklich mühselig gewonnenes Material und zugleich eine wahre Fundgrube für jüdisch-pathologische Problematik. Einen lehrreichen und fesselnden Ausschnitt aus dieser Arbeit bot ein Vortragsabend, mit dem die Gesundheitsverwaltung die wissenschaftlichen Abende dieses Winters im Logenhaus eröffnete. Der grosse Saal war von Aerzten und Aerztinnen dicht gefüllt. Das Thema des von Geheimrat Dr. Hermann S t r a u s s geleiteten Abends lautete: Tod und Todesursachen unter den Berliner Juden. Wie Professor Selig mann als erster Redner ausführte, waren die Schwierigkeiten, ein „schlackenfreies" Material über etwaige Besonderheiten der Sterblichkeit unter den Berliner Juden zu gewinnen, tatsächlich nicht gering. In den Akten der Friedhofskommission unserer Jüdischen Gemeinde ruhen die Totenscheine der Beerdigten seit vielen Jahrzehnten; sie sind besonders' wertvoll, weil in Berlin seit 1835 ärztliche Leichenschau besteht, so dass die angegebenen Todesursachen als richtig festgestellt gelten können. Es. wurden zweimal drei Jahre — 1924 bis 1926 und 1932 bis 1934 — zugrunde gelegt. Das von Goldmann und Wolff bearbeitete Material umfasst im ganzen 14 083 Todesfälle. Es berührt eine Reihe brennender Fragen, als einer der brennendsten die, ob es irgendwelche Besonderheiten der Sterblichkeit unter den Juden gäbt, die auf eine eingeborene jüdische Eigenschaft zurückzuführen sind oder als eine Folgeerscheinung bestimmter Umwelteinflüsse zu gelten haben. Besonders wertvoll für die Beantwortung solcher Fragen würden Untersuchungen in Palästina sein, wo Juden aus allen Ländern, aus den verschiedensten Zivilisations- und Berufsschichten und mit den mannigfaltigsten Lebensgewohnheiten sich zusammenfinden. Und die Ergebnisse in Berlin? Dr. Wolff . teilte bemerkenswerte Daten mit. Von den Todesursachen in den Jahren 1924 bis 1926 stehen die Krankheiten der Kreislauforgane mit rund 50 Prozent obenan; das gilt auch für die Jahre 1932 bis 1934. Hauptsächlich handelt es sich um Herzkrankheiten und Arterienverkalkung. In weitem Abstand folgen für die Jahre 1924 bis 1926 die Krebserkrankungen und danach die Krankheiten des Zentralnervensystems, überwiegend Schlaganfälle, sowie der Sinnesorgane. An vierter Stelle kommen die Infektionskrankheiten, grösstenteils Grippe und Tuberkulose, weiterhin die Krankheiten der Atmungsorgane, sodann die Todesfälle durch äussere Einwirkungen, hier überwiegend der Selbstmord. In dem Zählungszeitraum 1932 bis 1934 war der Selbstmord häufiger als in dem früheren Drei jähr esabschnitt. Zusammengefasst starben in beiden Zählungsperioden die Männer wesentlich häufiger an Krankheiten der Kreislauforgane, an Infektionskrankheiten, Krankheiten der Harnwege und Geschlechtskrankheiten sowie durch äussere Einwirkungen, ferner auch etwas häufiger an Krankheiten de»- Verdauungsorgane. Hingegen wurden die Frauen häufiger von Krebs und anderen Gewächsen dahingerafft; sie starben auch mehr an Altersschwäche. . . Besonderen Wert, gewinnt die vorliegende Untersuchung dadurch, dass sie infolge der Verwendung neuesten Materials mit weitgehender Genauigkeit ein Bild von dem gegenwärtigen Zustand der Berliner Juden entwirft, und dass sie durch die Art ihrer Verarbeitung einen einwandfreien Vergleich zwischen der jüdischen und nicht jüdischen Bevölkerung Berlins ermöglicht. Die Untersuchungen wurden unter Berücksichtigung des verschiedenartigen Altersaufbaus beider Bevölkerungsgruppen vorgenommen, indem für beide ein gleicher Altersaufbau (Standard- oder Normalbevölkerung) nach bestimmten statistischen Methoden zugrunde gelegt wurde. Dadurch wird die Ueberalterung der jüdischen Bevölkerung ausgeglichen, und das hat besondere Bedeutung für die Beurteilung der Sterblichkeit bei den ausgesprochenen Alterserkrankungen (Krebs, Zuckerkrankheit, Schlaganfall usw.). Günstiger schnitt die jüdische Bevölkerung ab in der Gesamtsterblichkeit, die um 8 und 12 Prozent unter der Sterblichkeit der Gesamtbevölkerung lag, ferner in der Kindersterblichkeit, in der Zahl der. Tuberkuloseopfer, in geringerem Masse der Krebstodesfälle und der Schlaganfälle. Ungünstiger war das Ergebnis bei der Zuckerkrankheit, bei den Erkrankungen der Kreislauforgane, ganz besonders bei der Arterienverkalkung und den Krankheiten der Kranzarterien des Herzens, in geringerem Masse beim Selbstmord. Bei den jüdischen Männern war der Selbstmord 1,2 mal und bei den jüdischen Frauen 1,3 mal häufiger als ' unter der Gesamtbevölkerung. Das gilt für den Zeitraum von 1924 bis 1926. Im Zeitraum 1932 bis 1934 hatten sich die Selbstmorde unter den Juden viel mehr gehäuft als unter den Nichtjuden. Bei der Beurteilung der Krankheits- und Todesursachen muss man sich vergegenwärtigen, dass die Juden bei ihrer überwiegenden Tätigkeit in geistigen und kaufmännischen Be- » rufen naturgemäss mehr unter Gesägskrankj heiten, an Arterienverkalkung zu leiden haben. ' ■ Es ist das eben die Reaktion auf die feinen Schwankungen des Seelenlebens, die der Jude . in gesteigertem Masse mitmacht, ganz abgesehen von den groben Erschütterungen, wie sie das aufregende und gehetzte Berufsleben mit sich bringt. Das gleiche dürfte für die Zuckerkrankheit und den Selbstmord gelten. Und die rassische Disposition? Mehr scheint nach Wolff die über eine verhältnismässig lange Zeit fortgesetzte Auslese der in geistiger und körperlicher Hinsicht Widerstands-, fähigsten Elemente jenen eigentümlichen, körperlich wie geistig charakteristischen Stamm geschaffen zu haben, der sich in Deutschland gesundheitsstatistisch von seiner Umwelt abhebt. Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um über das oft gefühlsbetonte Moment hinaus die zahlenmässige Gesetzmässigkeit in der sozialen Pathologie der Juden herauszufinden. * Zu Beginn der Sitzung, die gemeinsam mit der Aerztegesellschaft für Palästina veranstaltet war, sprach Professor Seligmann über den Wert des übermangansauren Kalis für die in Palästina übliche Desinfektion von Vegetabilien (Obst, Gemüse etc.). Man hat empfohlen, die durch Keime häufig verunreinigten Früchte etc. in eine Lösung dieses Mittels zu legen. Nach Seligmanns Erfahrungen ist die Methode unzuverlässig. —u— Jüdisches Lehrlians Frankfurt a. M. Im Rahmen der „Samstagsvorlesungen" wird am 6. Februar am 20 Uhr 30 Min. an Stelle der verhinderten Herren Justizrat Blau und Dr. Geiger Dr. Erwin. Adler über den „Aufbau der gegenwärtigen Gemeinde" sprechen. Israelitischer Tempel - Verband, Hamborg. Im Rahmen der religiösen Feierstunden spricht am 7. Februar um 17 Uhr 30 Min. (Grosser Tempel, Oberstrasse 120) Rabbiner Dr. Max Dienemann (Offenbach) über „Religionsgesetz und Lebensform". Anschliessend findet am 8. Februar um 20 Uhr 15 Min. (Heinrich Levy-Saal) eine Arbeitgemeinschaft über das Thema „Der Kampf um das Religionsgesetz" statt. Rabbiner Dr. Heilbronn 25 Jahre Seelsorger und Rabbiner in Nürnberg Die Kulhisgemeinde Nürnberg feierte am vergangenen Samstag das 25jährige Amtsjubiläum ihres: Rabbiners. Dr. Isaak Heilbronn, der in Tann in der Rhön, einer alten jüdischen Gemeinde, nicht weit von seinem heutigen Wirkungskreis, geboren wurde,, kam im Jahre 1912 als Rabhinatssubstitut nach Nürnberg und wurde nach dem Rücktritt Dr. Freudenthals der Rabbiner der Gemeinde. Unter. Freudenthal war Dr. Heilbronn in seiner tiefen Bescheidenheit, die ein Kennzeichen seines Wesens ist, niemals in den Vordergrund getreten, obwohl die Jugend immer zu ihm als ihren Vertrauten und väterlichen Freund kam, obwohl viele Arme seine Hilfe und Fürsprache suchten und fanden. Als er in schwerer Notzeit Rabbiner wurde, da sah die Gemeinde vor sich einen Mann stehen, der ein wirklicher Trost und Seelsorger ist. Sie hört seine Predigten und lernt aus ihnen die Demut vor Gott und die Liebe zu den Menschen, fühlt wie unbeirrbare Kraft aus einer wahrhaft frommen. Natur strömt. Keine Beerdigung, bei der die Leidtragenden nicht getröstet hinweggingen, kein Kind, kein Heranwachsender, die nicht ihre Fragen zu ihm brächten, kein Notleidender, der nicht wüsste, dass wenn irgendeiner, dann Heilbronn helfen wird. Die Feier, welche die Gemeinde mit dem Samstags-Gottesdienst gestaltete, war erfüllt vom Geiste der Gemeinschaft zwischen Rabbiner und Gemeinde und gab in ihrer Schlichtheit dem besonderen Wesen des Mannes Ausdruck. Nach dem feierlichen Chorgesang wurde Rabbiner Heilbronn zur Thoravorlesung aufgerufen und er sprach die 10 Gebote vor der tief ergriffenen Gemeinde. Seiner Festpredigt legte Dr. Heifbronn das Wort aus dem Segen Jakobs zugrunde, das auch vor 25 Jahren das Leitwort seiner ersten Predigt in Nürnberg gewesen war: „Auf deine Hilfe hoffe ich, Gott!" Er habe die jüdische Gemeinschaft in ihrer Vergangenheit geführt, es sei das grosse Bekenntnis des Judentums und seine Zukunftshoffnung. Diese Worte bestimmten auch die Aufgabe des. Rabbiners. Vor einer Gemeinde stehend, die er vor einem Vierteljahrhundert als eine der grössten und blühendsten in Deutschland angetroffen und die heute dem Untergang geweiht sei, weil ihre Jugend sie verlasse, gab der Rabbiner an seinem Ehrentag keine persönlichen Erinnerungen, keine persönlichen Zusicherungen, sondern spendete den Trost dieses Wortes unserer Lehre. —y— Ludwig Horwitz 75 Jahre Am 8. Februar feiert die Gemeinde Kassel den 75. Geburtstag ihres im Ruhestand lebenden Lehrers und Kantors Ludwig Horwitz. In Dessau, seinem früheren Wirkungskreis, hat er sich, wie jetzt in Kassel, neben seiner beruflichen Tätigkeit mit archivalischen Forschungen beschäftigt, die in zahlreichen Vorträgen, Aufsätzen und Schriften ihren Niederschlag fanden. Wir nennen: nur die „Geschichte der Juden des Königreichs Westfalen", die „Emanzipation der Juden in Anhalt" und seine Mitarbeit an der „Geschichte der jüdischen Gemeinde Cassel", deren Schlussband demnächst erscheinen wird. Diese Arbeiten und seine Tätigkeit auf dem Gebiet der Familienforschung haben ihm in weiten Kreisen einen namhaften Ruf verschafft. Def Jüdische Gentral-Verein zählt Horwitz zu seinen Mitgliedern, die C. - V. - Z e i - tu-ngzu ihren langjährigen Mitarbeitern. Wir wünschen dem unentwegt schaffensfreudigen Jubilar einen Lebensabend in ungetrübter Frische. Dr. Th. Dellevie, Kassel. Voranzeigen Berlin: I. Februar, 20 Uhr: Gruppe Neue Synagoge im Synagogenverband Berlin. Psainienabend. Rabbiner" Dr. Manfred Swarsensky. Oberkantor Davidsohn. f. Februar, 20 Uhr 30 Min.: Synagogenverband Berlin, Gruppe Rykestrasse. N 4. Vortragsabend. Rabbiner Dr. Maybaum „Gemeinschaftsstiftung in der jüdidischen Geschiente". Kantor Modli (Gesang), Hermann Schwarz (Harmonium). Synagoge Rykestr. t. Februar, 20 Uhr: Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums. Dr. Hans Liebeschütz „Das Mittelalter im Wandel der Geschichtsauffassung seit Jacob Burchardt", Lehranstalt, Artilleriestr. 14. ». Februar. 20 Uhr: Adolf Gärtner (Rezitationen), Alice Hannes-Cassirer (Sopran). Lore Stein geb. Jeremias (Klavier). Haus Weil, Fasanenstrasse 5. 9. Februar. 20 Uhr 30 Min.: „Sinai"-Lehrgänge. Rabbiner Ahr. Wolf „Der Einfluss politischer Vorgänge auf unsere geistige Haltung". Aula, Siegmundshof 11. II. Februar, 20 Uhr 30 Min.: Verein gesetzestreuer Lehrer. Wilhelm Stern „Die Gestaltung der jüdischen Schule unter dem Gesichtspunkt jüdischer Lebensführung", Konditorei Hansa, Flensburger . Strasse 19. b Kleine Anzeigen werden nach Worten berechnet» Gewöhnliche» Wort 10 Pfg., fettgedrucktes Ober« •ehriftswort 20 Pfg. (bei Stellengesuchen 8 Pfg. und 15 Pfg.) Kleine Anseigen Zu Pessach j^CamajojÄ „Camajo" - Kaffee - Grossrösterei Carl Max Josephs, Bremen 4 Die Herstellung erfolgt unter Aufsicht d. BremerRabbinats. Wiederverkauf, gesucht Privatstunden Stenografie. Maschinenschreiben Büro . Mode. Dahlmannstr. 30. J. 6, Musik Unterricht Putzfachscnule "Beer. Kurfürsten- Strasse 123. Berufskurse, Haaskurse, Abendkurse. Kurzschrift, auch fremdspr. Maschinenschreiben. Buchführung. Sprachen HandelslehTerin Priedland Joachlmsthaler- 8trasse 12. Tel : J l Bismarck 5817, Londoner, geprüft, bestempfohlen, unterrichtet Englisch American, Ueberseeenglisch. Schnellsterfolg garantiert Stande 40 Pfennige Postschließfach 8. Berlin NO 43 Umgangsenglisch, Uebersetzungen: Französisch, Spa nisch. Fürst, H 7 6314. Festdichtungen Pianistin sucht Cellisten, evtl. für Trio. 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