Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 4 (28.1.1937)
- Date
- 1937-01-28
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2277379-2277516-2277520--11562-2281108- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
wtbknder CV;< •\r Sportbefähigung — gesetzmässig? Es ist eine lebhafte, aber letzten Endes belanglose Diskussion, ob es sich bei den hervorragenden Leistungen bestimmter Nationen in bestimmten Sportarten um Geschenke der Natur handle, die etwa aus dem Volkscharakter oder der geographischen Lage des betreffenden Landes zu verstehen sind. Eine generelle Lösung dieses interessanten Problems ist schwer zu erhalten und wohl bisher auch nirgends mit Sicherheit gefunden worden; denn gerade im Sport, dem Bereich der „glorreichen Ungewissheit", werden derartige Theorien nur allzu leicht von heute auf morgen umgeworfen. Es stimmt schon: ein Geschenk der Natur, "d. h. eine Veranlagung als Grundstock zur Leistung ist nötig, sie wird jedoch stets nur in Begleitung ernsten Trainings und leidenschaftlichster Sportauffassung zu Ausserordentlichem befähigen. Gewiss: in vielen Fällen wird man die geographische Lage eines Landes und seine Lebensbedingungen als Erklärung für diese oder jene besonderen Fähigkeiten eines Volkes heranziehen, wird jedoch im gleichen Atemzuge Gegenbeispiele nennen müssen, die den Begriff der Gesetzmässigkeit ad absurdum führen. Man lese und urteile selbst! Japan entwickelt sich immer mehr zu einer Weltmacht im Schwimmen. Warum? Weil es in Japan eine Unzahl von Schwimmanstalten gibt, die gegen ein geringes Entgelt während des ganzen Tages benutzbar sind und auch benutzt werden. Statistisch ist festgestellt, dass sich jeder Japaner durchschnittlich täglich eine Stunde im Schwimmbad aufhält. Ist es also verwunderlich, dass die Weltrekordtabellen, die Listen der Olympiasieger, voll japanischer Namen sind? Finnland, die Heimat eines Kolehmainen, eines Nurmi und eines Hökkert, bringt, manmöchte fast sagen, am laufenden Band Langstreckler heraus, die in der Welt führend sind. Warum? Weil die finnische Schule des Langstreckenlaufs, seine ebenso wirkungsvollen wie rücksichtslosen Trainingsmethoden, die landschaftlich bedingte Härte des finnischen Menschen das Wesen dieser Sportart im innersten erfasst haben. Das ist das Geheimnis Nurmis und seiner Schüler, aus dieser Erkenntnis formten sie ihren Stil, der den finnischen Weltruhm begründete. Kanadas sprichwörtlich gute Eishockeyspieler sind Legion. In jedem Jahr verlassen viele der Besten ihre Heimat, um in anderen Ländern als Trainer, als Vorbilder zu wirken. Und trotzdem gelingt es immer wieder, aus einem fast unerschöpflichen Reservoir die durch die Abwanderung entstandenen^ Lücken mit Spielern gleicher Qualität aufzufüllen. Warum? Weil die Natur dem Land lange Monate hindurch Eis geschenkt hat und die Jungen dort in jeder freien Minute die Möglichkeit haben, Eishockey zu spielen, wie sie sich bei uns auf jeder Wiese, jedem freien Platz mit dem Fussball tummeln. Weil in Kanada jede Schule Eishockeyplätze besitzt, auf denen die künftigen Klassespieler von frühester Kindheit an die Atmosphäre dieser Sportart gewöhnt werden. Aehnlich natürlichen Gründen entspringt die Ski laufkunst der Norweger, von denen man weiss, dass sie infolge der klimatischen Beschaffenheit ihres Landes einfach gezwungen sind, sich Tag für Tag der Skihölzer als Fortbewegungsmittel zu bedienen. Und Uebung macht den Meister. Kann man aus diesen Beispielen das Vorhandensein einer Theorie herleiten, sind folgende wiederum typisch für einen Gegenbeweis. Deutschland, das Land der starken, technisch am gründlichsten geschulten Männer, hatte bis zu den Olympischen Spielen 1932 eine Spri'ntergarde zur Verfügung, die ihresgleichen suchte, ja selbst den amerikanischen Kurzstrecklern ebenbürtig war. Gibt es hierfür eine Erklärung oder vielleicht für die Tatsache, dass heute holländische Kurzstrecken läuf er den naturbegabten Negern am gefährlichsten sind? Wie verhält es sich mit der grossartigen Hockeykunst des 1932 plötzlich aufgetauchten und seit dieser Zeit ungeschlagenen Olympiasiegers Indien? Eine landschaftliche oder dem Volkscharakter entsprechende Erklärung kann nicht verfangen. Die indische Ueberlegenheit im Hockey ist nicht zu enträtseln. Warum haben die Engländer, die sonst in der Leichtathletik keine besonderen Leistungen vollbringen, seit langen Jahren stets hervorragende Mittelstreckler in ihren Reihen. Wiederum wäre eine Erklärung aus Gründen landschaftlicher oder volklicher Beeinflussung abwegig. Vielleicht liesse sich, da die Mittelstreckler der Leichtathletik ein hoch ausgeprägtes taktisches Vermögen erfordern, behaupten, dass die englischen Sportler die diplomatischen, also taktischen Fähigkeiten ihrer Väter ererbt und für den Sport übernommen haben und aus diesem Grunde gerade für die Mittelstrecken prädestiniert sind. M. F. Sport der Wodte Rheinland-Westfalen „SchiId"-Boxen in Köln Am 24. Januar veranstaltete der ITV 02 Köln einen Boxabend, der bewies, dass auch ein Programm ohne ,.Kanonen" ein Erfolg werden kann. Da die für die Reichsmeister Grüneberg und Kuhaupt als Gegner gemeldeten Makkabi-Boxer aus Vorsieht oder anderen Gründen nicht antraten, blieben die meisten Kämpfe den Jugendlichen vorbehalten, die durch ihren Kampfeseifer schnell für die richtige Stimmung sorgten. Im einleitenden Jugendfliegengewichtskampf schlug Mehr I (Köln) Schwager (Dortmund) nach Punkten. Mehr II (Köln) und Löwenhardt (Dortmund) im Jugendpapiergewieht gaben sich nichts nach und trennten sich" nach drei Runden unentschieden. Im Jugendfliegengewicht lieferten sich Wingens II (Köln) und Schrebnik (Dortmund) einen technisch schönen und schnellen Kampf, den -der Kölner klar gewann. Den Jugendleichtaewichtskampf zwischen Stock (Köln) und Baruch (TUSPA Krefeld) brach der Ringrichter in der dritten Runde wegen zu grosser Ueberlegenheit des Kölners ab. Im Bantam standen sieh; Eeymann (Hakoah Essen) und Bloch (S'portgruppe Dortmund) gegenüber. Das Urteil „Unentschieden" war für den Essener ziemlich schmeichelhaft. Im Jugendpapiergewicht schlug der veranlagte Kölner Biegeleisen den Krefelder^Moses nach Punkten. Im Mitteigewicht gab es einen fesselnden Kampf zwischen Samuel II (Krefeld) und Gasiorowski (Elberfeld). Das Unentschieden-Urteil entsprach dem Kampfverlauf. Im Leichtgewicht konnte der tapfer durchhaltende Hirsch (Köln), der Frank (Krefeld) zum Gegner hatte, eine Niederlage nicht verhindern. Im Weltergewicht trat Samuel I (Krefeld) gegen Grüneberg (Köln) an. Als der Kölner in der letzten Runde Ernst machte, brach der Ringrichter den ungleichen Kampf ab, um den Krefelder vor möglichen Schädigungen zu bewahren. Die Zuschauer erhoben lebhaften Einspruch und erreichten, dass die Runde zu Ende geführt wurde. Sieger nach Punkten: Grüneberg. Die wegen des vorzeitigen Abbruchs gegen Ringrichter Bischofswerder (Dortmund) gerichteten Angriffe waren nicht gerechtfertigt. Die Leitung aller Kämpfe war einwandfrei. Q. M. Fussball: Krefeld—Düren Die 1. Mannschaften der Sportgruppen Düren and Krefeld lieferten sich am 24. Januar in K ö 1 n einen gleichwertigen Kampf, wobei der Krefelder Sturm sich entschlossener zeigte und bis zur Pause mit 1 :0 in Führung ging. In der 2. Halbzeit spielten die Dürener mit Wind und wurden dadurch etwas überlegen. Trotzdem gelang es den Krefeldern, 15 Minuten vor Schluss durch eine schöne Kombination zu einem weiteren Treffer zu kommen und so das Endergebnis auf 2:0 (1 : 0) zu stellen. Sportgruppe Düren II —TUSPA Krefeld II 2 :0 (0 : 0). O. M. Vor der Entscheidung am Mittelrhein Der Bezirk Mittelrhein des Sportbundes, dessen Meister bisher noch immer die Sportgruppe Bonn war, wird in diesem Jahre wohl den ITV 02 Köln als Meister sehen; denn dieser gewann am 24. Januar in M.-Gladbach und hat nunmehr bei zwei noch ausstehenden Spielen in Krefeld und Düsseldorf einen Vorsprung von zwei bzw. drei Punkten. In M. - G 1 a d b a c h gab es einen harten und erregenden Kampf; denn es ging um ein Tor, und nach 89 Minuten hatte es noch niemand geschossen. Natürlich rechnete man allerseits mit einem Unentschieden, aber sozusagen mit dem Schlusspfiff kam Kölns Halbrechter frei zum Schuss, und M.-Gladbachs überragender Torhüter Liffmann sah fassungslos den Ball im Netz zappeln. Man mag den Kölner Sieg diesmal als verdient bezeichnen, weil die Mannschaft technisch besser war, aber die M.-Gladbacher hielten den schwach geleiteten Kampf grösstenteils offen und hatten in Hamburger sogar den besten Stürmer auf dem Platz. J. G. \lot Statt und Step Sonntag, 31. Januar Rheinland-Westfalen Fassball: Repräsentativspiel Schild Industriebezirk —Schild Mittelrheinbezirk, Diplomspiel ISG Dortmund Schüler—Schild Oberhausen Schüler, Punktespiel ISG Dortmund Ia—Schild Oberhausen I, Gelsenk i r c h e n , Sportplatz Hohenfriedberger Strasse: Diplomspiele Schild M.-Gladbach 1. Schüler—Schild Aachen Schüler, M. - G 1 a d b a c h , Platz am alten Wasserturm; ITV 02 Köln 2. Schüler—Schild Bonn Schüler, Köln- Mülheim, Fort 11. Handball: Punktespiele Schild M.-Gladbach—Schild Aachen, M. - G1 a d b a c h , Platz am alten Wasserturm; ITV 02 Köln-Schild Bonn, ITV 02 Köln Frauen—Schild Bonn Frauen, Köln- Mülheim, Fort 11. Tischtennis: Mannschaftsmeisterschaft ISG Dortmund—Schild Goch, Dortmund, Saarbrücker Strasse 3; Schild Bocholt—ISV Wuppertal, Bocholt, Schildheim. Leipzig Handball: Bar Kochba Leipzig I —Bar Koehba Hakoah Berlin I, 14 Uhr, Sportplatz Dübener Landetrasse; Schild Leipzig I—ISG 33 Berlin I, 14 Uhr, Frauen 13 Uhr, Sportplatz Thekla. Fussbail: Bar Koehba Leipzig I—Bar Kochba Hakoah Berlin I. 15 Uhr, Knaben: 13 Uhr, Alte Herren: 11% Uhr: sämtliche Spiele: Sportplatz Dübener Landstrasse; Schild Leipzig I—ISG 33 Berlin Is 15 Uhr, Alte Herren: IVA .Uhr» Sportplatz Thekla, Dresden Handball: Bar Kochba Dresden I—ISK Berlin I, 13K Uhr. Fnssball: Bar Kochba Dresden I—ISK Berlin I, Uy2 Uhr. Magdeburg Handball: Schild Magdeburg I—ISG 33 1. Jugend, Platz des Schild, 14 Uhr; vorher Schülermannschaften. Frankfurt a. M. Grosse Hallensportschau des Schild Frankfurt a. M., tbA Uhr, Hippodrom. Stuttgart Leichtathletik: Württembergische Waldlaufmeisterschaften, offen für alle jüdischen Sportler; Sportvereinigungs-Platz Degerloch, 10 Uhr. Hamburg Turnen: Reichsturnmeisterschaften des Schild- Sportbundes um den Dr. - Elsbach - Wanderpreis, Turnhalle der Talmud-Tora-Schule. Pflichtkämpfe 9 Uhr, Hauptkämpfe 15 Uhr. Veranstalter: Sportgruppe Schild, Hamburg. Die Tischtennis-Meisterschaften des Deutschen Makkabikreises finden am 6. und 7. Februar in Leipzig, vom dortigen Bar Kochba durchgeführt, statt. Die Sportgruppe Breslau im Sportbund „Schild" führt am 7. Februar in Bad R e i n e r z einen Ski- Lang- und Abfahrts-Torlauf durch. Es sind eine Damen-, eine Jungmannen-, eine Senioren- und zwei Altersklassen offen für alle einem jüdischen Sportverein angehörenden Ski-Läufer- und -Läuferinnen ausgeschrieben. Um die Meisterschaft von Niederschlesien im kombinierten Lauf (Lang- und Torlauf) findet für Mitglieder des Sportbundes eine Sonderwertung statt, _ ____ Südwestdeutschland TCK 03 siegte überlegen Genau wie im Hinspiel triumphierte der Turnclub Karlsruhe 03 bei der Rüekspielbegegnung gegen die Elf von Schild Heidelberg am 24. Januar in Karlsruhe mit der ansehnlichen Torausbeute von 14 :1 Toren. Die Heidelberger lieferten trotz dieser hohen Niederlage keine allzuschlechte Partie. Gegen die sich gegenwärtig in ausgezeichneter Schusslaune befindlichen TCK-Stürmer, war trotz aller Anstrengung eben wenig auszurichten. K. W. Mannheimer Fussball-Erfolge in Heilbronn Im Pflichtspiel der Arbeitsgemeinschaft sah man am 24. Januar in Heilbronn zwischen Schild Mannheim und Schild Heilbronin einen Kampf zweier im Feldspiel gleichwertiger Mannschaften. Mannheim zeigte jedoch im Heilbronner Strafraum das wuchtigere Angriffsspiel und verstand es besser, die sich bietenden Torchancen zu verwerten. Ergebnis: 4:2 (2:1) für Mannheim. Schild Heilbronn A.H. —Schild Mannheim A.H. 0 : 2 (0 :1). Bckh. Pirmasens unterlag Stuttgart im Handball Trotz Schwierigkeiten war Itus Pirmasens der Einladung des Schild Stuttgart nach Stuttgart am 24. Januar mit seiner 1. Handball- und Jugend-Fussballmannschaft gefolgt. Im Freundschaftsspiel der L Handball-Mannschaften drängte Pirmasens zuerst stark. Mit einem auf Grund guter Kombination eingeleiteten Torwurf Simons konnte Pirmasens sogar in Führung gehen. Damit hatte es auch sein Pulver verschossen. In regelmässigen Abständen fielen für Stuttgart bis zur Halbzeit sechs Tore. Auch nach der Pause änderte sich das Bild nicht. Schild Stuttgart war stets überlegen und gewann schliesslich mit 11 :2. Fussball: Schild Stuttgart Jugend —Itus Pirmasens Jugend 1:0 (0:0). e. h. Weitere Ergebnisse in Südwestdeutschland Fussball: Schild Frankfurt a. M. I — Schild Mainz I 6 : 2; Schild Frankfurt a. M. II — Schild Mainz II 4 : 0; JTB Frankfurt a. M. I — Offenbach I 0:4; JTB Frankfurt a. M. I Jugend —'Offenbach Jugend 0:1; Schild Frankfurt a. M. A.H. —JSV Offenbach A. H. 2 :1. Handball: Schild Frankfurt a.M. Frauen B — ISV Offenbach Frauen I 4:4 (2:1); Schild Frankfurt a. M. I — ISV Offenbach I 12 :3 (9 :1). B. Karze Sportnotizen Jüdische Anwärter auf die Welt» meisterschaft im Tischtennis In der Zeit vom 1. bis 7. Februar finden hl Baden bei Wien die diesjährigen Weltmeisterschaften im Tischtennis statt. Auch in diesem Jahr werden wieder eine Anzahl jüdischer Spieler mit besten Aussichten an den Kämpfen teilnehmen. In der österreichischen Mannschaft sind Bergmann und Liebster als offizielle Teilnehmer, daneben Kohn, Flussmann und Pfefferkorn gemeldet. Ungarn entsendet die langjährigen Weltmeister B e 11 a k, Bar na und Szabados, Polen den Weltmeisterzweiten Ehrlich sowie Schiff und Finkelstein. Aus Jugoslawien kommen Laz a r und Stein und aus Amerika die Titelverteidigerin A a r o n s, der Doppelmeister B1 a11ner und Beerenbaum. Lynch und Hyams nach Amerika Die beiden ausgezeichneten englischen jüdischen Boxer, der Fliegengewichtsweltmeister Benny Lynch, und der südenglische Mittelgewichtschampion Jack Hyams haben auf Grund ihrer letzthin gezeigten glänzenden Form einige Angebote nach Amerika bekommen. Lynch wird in seinem ersten Kampf gegen Weltmeister Sixto Escobar und Hyams gegen Steele, den amerikanischen Meister seiner Gewichtsklasse, antreten. Ilona Elek und Kabos auf einer Nordlandreise Die beiden ungarischen Weltmeister und Olympiasieger im Fechten Ilona Elek-Schacherer und Endre Kabos unternehmen zurzeit eine Nordlandreise, in deren Verlauf sie in K a - schau, Kopenhagen, Pressburg und Prag an den Start gehen werden. Spakow nach Palästina Aus Bukarest wird gemeldet, dass äev, jüdische Schwergewichtsmeister Rumäniens, Moti Spakow, beabsichtigt, sich' Ende Januar nach Palästina einzuschiffen, um in Tel-Aviv eine Körperkulturschule zu eröffnen. Hecht beim Uj pester Turnier Der jüdische Spitzenspieler und Landesmeister der Tschechoslowakei, Laszi Hecht, wird an einem Hallen-Tennis-Turnier teilnehmen, das der ungarische Tennisklub U j p e s t Anfang Februar durchführt. Neben Hecht sieht die Nennungsliste die Spitzenspieler Ungarns, Oesterreichs und Italiens im Wettbewerb. * Dem Studenten Leo Friedmann aus Bonn wurde für „Errettung von Menschen aus Lebensgefahr" die Rettungsmedaille am Band verliehen. tmiiHiiiniiiiiiniiiiniiiiiiniininiiiiniiinninuiuuiininiimLLiiiiiiras Im Tischtennis trafen sich in. der Tal-; mud-Tora-Schule die 1. Mannschaften des Bar, Kochba und des Schild. Die Makkabileute gewannen das Treffen diesmal mit 6 :3 Punkten, P. H. Nordwestdeutschland Fussball und Tischtennis in Hamburg Die 1. FussbaIlmannschaft des Blau- Weiss Hamburg hatte am 17. Januar die Schildmannschaft aus B r e m e n zu Gast. Nachdem die Ergebnisse zwischen den beiden Mannschaften bisher immer recht knapp ausgefallen waren, überrascht der diesmalige glatte 4 :l-(r :0-)Sieg der Hamburger sehr. Die Blau-Weiss-Leute hatten einige Jugendliche eingestellt, die dem Sturm eine grössere Durchschlagskraft gaben. Erst in der 2. Halbzeit fanden sich die Bremer Gäste, ohne jedoch ihrer Ueberlegenheit zahlenmässig .Ausdruck, geben gu können* Bayern Skikurs des JSC Fürth Zum dritten Male führte der JSC Fürth eine zwölftägige Ferienfahrt mit einem Skikurs in den Allgäu durch. Um einen geregelten Kursbetrieb durchzuführen, mussten bei der grossen Beteiligung von 65 Teilnehmern drei Skilehrer die Skiläufer und solche, die es werden wollen, betreuen. Die Tourenfahrer führte Skilehrer Herbert Hirschmann Tag für Tag auf bis zu 2000 m hohe Gipfel, die Fortgesehnt-, tenen unterrichtete Paul Wolf, und die „Säuglinge"1 liess Skilehrer Peter Picard am „Idiotenhügel" her-* umrutschen. E. K. Mitteldeutschland Makkabi-Spiele in Leipzig Auch mit etlichen Mann Ersatz gelang der 1. Handballelf des Bar Kochba Leipzig ein glatter 4 :1-Sieg über den Berliner IBC „Maccabi", der jedoch bei etwas besserem Schussvermögen der Gäste mehr als nur ein Gegentor erbracht hätte. Ein ziemlich unzulänglicher Schiedsrichter brachte es dahin, dass drei Spieler frühzeitig vom Felde mussten. Im Fussballtreffen gegen Hagibor hatte Bar Kochbas 1. Mannschaft doch tüchtig zu kämpfen, um schliesslich als 3:1-Sieger vom Felde zu gehen. Nachdem es bei Halbzeit noch 0:0 hiess, kam die Platzelf in kurzer Zeit zu einer 2 :0-Führung. Auf 2:1 verkürzten die Berliner durch einen Elfmeter, dann kam Bar Kochba zum 3. Tor, womit die Kampfkraft Hagibors gebrochen war. Im Jugendtreffen beider Vereine trennte man sich friedlich 1:1; bei den Alten Herren mussten die stark verjüngten Berliner eine 3:6- Niederlage hinnehmen. K—n. JSG 33 Berlin in Dresden Schild Dresden trug am 24. Januar gegen eine dritte Mannschaft der ISG 33 Berlin ein "Männerh a n d b a 11 spiel aus. Dresdens Elf, die viel Kampfgeist entwickelte, verfügte über eine gute, aber noch zu junge Stürmerreihe. Die ISG erwies sich vor allem dank ihres besseren Stehvermögens schliesslich doch als überlegen. Ergebnis 5:4 (3:4) für Berlin. Das Frauen handballspiel bestritt Schild Dresden gegen eine Mädchenmannschaft der ISG 33 Berlin4 die nach der Eausa mit lifi gewann, & & .