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Central-Verein-Zeitung · 1937-01-21 · 3 (21.1.1937) · page 18

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
3 (21.1.1937)
Date
1937-01-21
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Sudwestdeutschland Schild Frankfurt schon Frauenmeister Das Spiel der 1. Frauenmannschaften von Schild Frankfurt am Main und ISV Offenbach sah die Frankfurterinnen trotz des morastigen Bodens dauernd überlegen. Während in der 1. "Halbzeit die Verteidigung öffenbachs noch einigermassen Stand ialten konnte und das Ergebnis wenigstens nur auf 1: i kommen Hess, wurde das Spiel nach Halbzeit, als Frau Wolf Hirschen die Verteidigung verlassen musste, um den Sturm zu unterstützen, eine ganz einseitige Angelegenheit für den Schild. Ergebnis: 12 :2 (4 :1). Weitere Ergebnisse: Handball: Schild Frankfurt a. M.—Schild Frankfurt a. M. 13:1. — Fussball: Schild Frankfurt a. M. A. H.—komb. Itus Würzburg 6:1; ISV Offenbach Jugend — Schild Frankfurt a. M. Jugend 4:4 (2 :2); ISV Offenbach Schüler—Schild Frankfurt a. M. Schüler 0:4 (0 :3). Das Spiel der 1. Mannschaften fiel aus. B. Schulungskurs der Frankfurter Schild Der Schild Frankfurt a. M. hielt am 18. Januar einen zweiten Schulungskurs ab, der diesmal nur für Sportlerinnen bestimmt war. Ebenso wie b*efm Kurs ihrer männlicfien Kameraden wechselten auch hier die Referate in bunter Reihenfolge; sie brachten die verschiedensten Ausschnitte aus dem Sportleben, Vorträge behandelten Erziehungsfragen, Rechte und Pflichten des Obmannes u. a. Die geistige Schulung wurde durch gemeinsames Turnen und gemeinsame Gymnastik unter der. ausgezeichneten Leitung von Hety S t-e r n unterbrochen'. L.B. Stuttgart gegen Mannheim im Fussball Das Fussballpflichtspiel der 1. Mannschaften des Schild Stuttgart gegen Schild Mannheim am 17. 'Januar In Stuttgart war eine einseitige Xn* gelegenheit der Stuttgarter. Bei aufgetautem Boden gelang es den Mannheimern nicht, sich während des ganzen Spieles von' der Umklammerung der Stuttgarter zu befreien, Mannheim war eine grosse Enttäuschung. Es zeugt von der guten Ballbehandlung und dem guten Stellungsspiel der Stuttgarter, dass. es ihnen gelang, trotz der vielbeinigen gegnerischen Verteidigung den Ball so oft ins gegnerische Tor zu lenken. Ergebnis: 14 :0 (4:0) für Stuttgart. Schild Stuttgart A. H.—Schild Mannheim Ä. EL 3:0; Schild Stuttgart Jugend—Schild Mannheim Jugend 2:0. e. h. Aus den Gemeinden Tagung des Grossen Rates des Preussenverbandes Der Grosse Rat des Pireussisehen Landesverbandes jüdischer Gemeinden hielt am 17. Januar in Berlin seine Jahrestagung ab. Der Präsident des Rates, Kammergerichtsrat LR. Leo Wolff, wies auf die grossen wichtigen Arbeitsgebiete des Landesverbandes hin. Er kam sodann auf die Aufgaben der Reichsvertretung der Juden in Deutschland zu sprechen. Wichtig sei die kürzlich erfolgte Bildung eines Rates bei der Reichsvertretung, der sich mit grundsätzlichen Fragen der Selbstverwaltung der Gemeinden und der Landesverbände, vor allem mit der Ueberwachung der Knanzgebarung der Reichsvertretung und der Festsetzung des Haushaltsplanes befasse. Zwar habe die noch immer nicht völlig überwundene Auffassung der süddeutschen Verbände von gewissen Sonderinteressen innerhalb des Judentums in Deutschland eine dem wirklichen Kräfteverhältnis entsprechende Vertretung des Preussenverbandes verhindert, doch habe er sich gleichwohl zu tatkräftiger Mitarbeit im Rat und bei der Reichsvertretung entschlossen. Die Ängliederung der norddeutschen Verbände sei keinem Expansionsbedürfais des Preussenverbandes entsprungen. Vielmehr habe dieser nur seine Pflicht erfüllt, wenn er den kleinen, z. T. schwach gewordenen Verbänden seine Hilfe und materielle Unterstützung angedeihen lasse. Der Eröffnungsansprache folgten die Berichte der Dezernenten. Rechtsanwalt Dr. Alfred Klee unterstrich die vom Präsidenten gemachten Bemerkungen über die Notwendigkeit des Zusammenschlusses. Er berichtete sodann über die vom Landesverband neugeschaffene Meldestelle für Binnen- und Auswanderung, die, im Zusammenhang mit den ausserpreussischen Landesverbänden arbeiten, nicht nur eine jederzeitige Uebersicht über die gesamte Wanderungsbewegung, sondern, soweit die Binenwanderung in Betracht kommt, auch eine restlose steuerliche Erfassung aller durch die Gemeinden ermöglicht. Rabbiner Dr. G a 11 i n e r wies ebenfalls auf 'die Entwicklung in den Mittelgemeinden hin. Immer stärker ergebe sich die Notwendigkeit, auch mittlere Gemeinden mit Rabbinerstellen zu unterstützen und die Aufrechterhaltung der Rabbinat.e unter gleichzeitiger Ausgestaltung zu Bezirksrabbinaten zu sichern. Dr. Galliner berichtete ferner über die vom Landesverband errichtete jüdische Lehrerbildungsanstalten in Berlin. Dr. Hermann Schiidberger erörterte die umfangreiche Tätigkeit der beim Landesverband neu eingerichteten Sonderabteilung für Vermögensverwaltung, deren ehrenamtliche Vertrauensleute im Einvernehmen mit den Provinzialverbänden und Bezirksrabbinaten die Gemeinden bei Fragen der Vermögensverwaltung und Liquidation unterstützen. Zur Kulturarbeit des Landesverbandes übergehend, schilderte Dr. Schildberger die starke seelische Wirkung der Kulturfahrten, die von den Gemeinden immer dringlicher gefordert werden. Zur vollen Auswirkung ist im Berichtsjahr die Wanderbücherei gelangt. Ueber den H a ush altspla n für 1937, den der Schatzmeister des Landesverbandes Dipl.- Ing. Bruno Woyda, aufgestellt und der Ratssitzung mit eingehenden Erläuterungen vorgelegt hatte, referierte als stellvertretender Schatzmeister Rechtsanwalt Dr. Sulzberg er. Insgesamt beläuft sich der Etat auf 545 000 RM, von denen 520 000 RM durch Gemeindebeiträge aufgebracht werden. Der Haushaltsplan wurde einstimmig angenommen. Ueber die Tätigkeit der Reichsvertretung der Juden in Deutschland hatte deren Präsident Rabbiner Dr. Leo B a e c k. in seiner Eigenschaft als Ratsmitglied eingehend referiert. Im Laufe der Aussprache übte Direktor Georg K a r e s k i lebhafte Kritik an der Tätigkeit der Reichsver- - tretung, auf die Dr. Baeck gegen Ende der Tagung noch einmal entgegnete. Bonner Bezirkstagung des Preussenverbandes Das mit Hilfe des Preussischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden wiederbesetzte Rabbinat'in Bonn ist vor kurzem zum Bezirksrabbinat für eine grössere Anzahl der in der Nähe liegenden Gemeinden ausgestaltet worden. Aus diesem Anlass fand unter Vorsitz von Dr. Samuel (Bonn) eine Zusammenkunft von Vertretern der Bezirksgemeinden in Bonn statt, an der etwa 50 Personen aus den verschiedenen Gemeinden teilnahmen. Der Dezernent des Preussischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden, Rabbiner Dr. Julius Galliner (Berlin), berichtete über Tätigkeit und Aufgaben des Preussischen Landesverbandes. Rabbiner Dr. Seligsohn (Bonn) hob in seiner Ansprache besonders hervor, dass der Landesverband, obwohl er durch seine grosse finanzielle Hilfe eine starre Zentralisation hätte fördern können, gerade den entgegengesetzten Weg gegangen sei, indem er die Autonomie der Gemeinden in der Gestaltung ihrer Verhältnisse unberührt liess und im Gegenteil gerade wünschte, dass jede Gemeinde sich in religiöser Beziehung völlig frei entwickle und ihrem Wunsche entsprechend handle. So komme der Bezirksrabbiner zu den Gemeinden nicht als der Beamte des Landesverbandes, sondern als ihr Rabbiner, der alle ihre Sorgen mitzutragen und nach Kräften zu erleichtern bereit sei. Bezirksrabbiner und Gemeinden werden für diese Gestaltung der Dinge dem Landesverband stets Dank wissen. Oberlandesgerichtsrat i.- R. Dr. Franken, der Beauftragte des Preussischen Landesverbandes für die Vermögensverwaltung in den 'Kleingemeinden der Rheinprovinz, brachte einige Fragen dieses Spezialgebiets zur Sprache und wies besonders auf die Notwendigkeit hin, dass die Gemeinden die Rechtsverhältnisse hinsichtlich ihres Grundbesitzes klären. Der Sachbearbeiter des Landesverbandes, Max Birnbaum (Berlin), machte einige Mitteilungen über die vom Verband neu geschaffene Möglichkeit einer Friedhofsversicherung sowie über die Arbeit der Meldestelle für Binnen- und Auswanderung. Anschliessend wurde eine Reihe von Sonderverhandlungen mit den Vertretern einzelner Gemeinden geführt. Neuer Vorsitzender der Berliner liberalen Fraktion Die Religiös-liberale Fraktion der neuen Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin hat den Repräsentanten Wilhelm Marcus zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Wilhelm Marcus ist seit 25 Jahren als Vertreter des jüdischen Handwerkerstandes bekannt. Die Vorlehre in Berlin Einen Uebergang zur beruflichen Ausbildung stellt die vom Jugendpflegedezernat der Jüdischen Gemeinde eingerichtete Vorlehre dar. Sie ist eine Einrichtung für Jugendliche, die auf eine Lehrstelle warten oder mangels der erforderlichen Reife einer beruflichen Ausrichtung bedürfen. Ihre Hauptaufgabe ist, den jetzt zur Schulentlassung kommenden Jugendlichen einen natürlichen Uebergang zum Berufsleben dadurch zu verschaffen, dass sie ihnen in einer pädagogisch geführten Einrichtung die Möglichkeit zu planvoller und intensiver manueller und geistiger Arbeit bietet. Die Vorlehre hat Vorlehreklassen Holz und Metall für Jungen und eine Vorlehreklasse Hauswirtschaft für Mädchen. Die Vorlehreklassen, von fachlich geschultem Personal geleitet, stehen unter ständiger ärztlicher und sportärztlicher Ueberwachung. Allein im Jahre 1936 sind 183 Knaben und 42 Mädchen zur Aufnahme gelangt. Zum 1. April werden für die einjährigen Lehrgänge in kleinerem Kreise neue Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren aufgenommen. Anmeldungen können im Jugendpflegedezernat der Jüdischen Gemeinde, Berlin C 2, Rosenstrasse 2—4, Zimmer 30, werktäglich von 9/4 bis 12/4 Uhr (ausser Mittwoch) erfolgen; dort können auch die Arbeitspläne und Lehrpläne der Vorlehre eingesehen werden. Der Etat der Dresdener Gemeinde Der Haushaltsplan der Dresdener Gemeinde 1937 wurde nach eingehender Aussprache durch einstimmigen Beschluss auf den Betrag von 259 689 RM festgesetzt Davon sollen 194 573 RM durch Gemeindesteuern aufgebracht werden. Die Beratung über die Steuerordnung ergab u. a., dass künftig die Gemeindeangestellten zur Steuerzahlung herangezogen werden und Säumniszuschläge gemäss den für die Reichssteuern geltenden Bestimmungen vorgesehen sind. G. J, Die Lage der Gemeinde Leipzig Im „Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig" behandelt Dr. Fritz G r ü b e 1 die Lage dieser Gemeinde. Die Anforderungen an die Gemeinde steigen zwangsläufig von Tag zu Tag, die Zahl und Leistungsfähigkeit ihrer Mitglieder sinken fast von Monat zu Monat. Die Auswanderung gerade steuerkräftiger Gemeindemitglieder ist überaus stark fühlbar, und die der zuschussbedürftigen Gemeindemitglieder schreitet ebenfalls fort. Mehr als die Hälfte der Gemeindemitglieder hat kein steuerpflichtiges Einkommen. Weit über 50 v. H. des Steueraufkommens wird nur von einer ganz kleinen Zahl von Steuerzahlern aufgebracht. In Leipzig gibt es einen erschreckend hohen Anteil von Fürsorgeempfängern und von Menschen, die. ohne Fürsorgeempfänger zu sein, in kaum erträglichen .wirtschaftlichen .Verhältnissen leben. * Die Deutsch-Israelitische Gemeinde Ham« bürg hat vor kurzem den Beschluss gefasst, dass auswandernde Gemeindemitglieder bis zum Ende des Jahres steuerpflichtig sind, in dem sie die Auswanderung vornehmen. fennrnrnki Zwei neue Marken-Länider Nach" 'den letzten aus England kommenden Nachrichten wird die politische Neuorientierung Britischindiens verwaltungsmässig gewisse Abspaltungen zur "Folge haben, die auch postalisch und philatelistisch von Bedeutung sein werden. Vor einiger Zeit schon wurde bekannt, dass das Gebiet von Aden von Indien abgetrennt und unter englische Kolonialverwaltung gestellt wurde. Nunmehr dringt die Kunde in die philatelistische Welt, dass Aden auch eigene Marken erhalten soll, die diesen Hafen zu einem neuen Markenland machen werden. Unabhängig hiervon haben sich insbesondere in England und Indien, die Philatelisten schon seit langer Zeit mit Aden befasst, das eine der vielen britisch-indischen Auslands- Postanstalten ist und dessen Abstempelungen sehr begehrt sind. Die Errichtung "dieser Postanstalt fällt ungefähr in die Zeit um 1855, wo zunächst einer der üblichen indischen Nummernstempel mit Ziffer „124" in Verwendung kam. Später, etwa 1863, wurden Ortsstempel eingeführt, von denen es mindestens bis heute 15 verschiedene Typen und Untertypen gibt, deren einzelne Verwendungszeiten durchaus noch nicht erforscht sind. Ausser dem im Ort Aden befindlichen Postamt besteht noch ein Hafenpostamt, dessen Stempel die Inschrift „ADEN STR. POINT" (d h. Steamer Point) trägt und der ausserordentlich selten ist. Ferner hat auch das dort befindliche Truppenlager eine eigene Postanstalt, deren Stempel von etwa 1889 bis 1893. „ADEN CANTON- MENT", von da ab „ADEN CAMP" lautet. Dieser Stempel, von dem ebenfalls wieder viele Typen vorkommen, ist häufiger anzutreffen. Das zweite, erst vor kurzer Zeit durch den „Government of India Act" abgetrennte Gebiet ist Birma, also die am östlichsten gelegene indische Provinz, 605 280 Quadratkilometer mit 13 Millionen meist buddhistischen Einwohnern umfassend, ein sehr stark bevölkertes Land. Die Hauptstadt ist Rangun (Rangoon) mit 342 000 Einwohnern, ein wächtiger Hafenort, am Ausfluss des Irrawadi gelegen, der gleichzeitig die Hauptverkehrsader des Landes bildet Da beide neuen MarÜengebiete lebhaften Handelsverkehr aufweisen, dürften die dort erscheinenden Marken auch bald nach Erscheinen gebraucht auftauchen, so dass man sie in kurzer Zeit auch billig seinem Album einverleiben kann. P. P. L. Vermischtes Die deutschen Haus-Auftrag- Nummern, über deren Charakter in unserem „Briefmarken-Sammler" ein kurzer Ueberblick gegeben wurde, sind für zahlreiche "jüdischen Philatelisten ein reizvolles Thema für Forschungen geworden. So hat Georg Wrissenberg (Breslau) eine umfangreiche Arbeit in der „Posfcmarke- Sammlerwoche" veröffentlicht, die zur Unterlage der Behandlung dieser Ziffern ini Michel-Spezial-Katalog wurde, Paul P. Lindenberg (Berlin) hat die Auftrag-Nummern der Kolonien und Auslandspostanstalten in einer grösseren Arbeit „Postwertzeichen" bekanntgegeben, die ebenfalls im Michel erwähnt und berücksichtigt wurde, und die Fortgeschrittenen-Gruppe der Jüdischen Philatelistischen Gesellschaft wird sich gleich in ihrer ersten Zusammenkunft auch mit diesem Sondergebiet befassen. Die postläufigen deutschen Luftpostmarken zeigen eine ganze Reihe von Verschiedenheiten, die zwar noch nicht alle katalogisiert sind, aber von Spezialsammlern beachtet werden müssen. Zunächst zeigten die ersten Auflagen den Oberrand nicht durchgezähnt, die späteren Auflagen dagegen, durchgezähnt. Eine Gesamtauflage von 1935 weist ferner waagerechte Riffelung statt senkrechter auf, eine begehrte Abart, die hoch bewertet wird. Ausserdem kommen bei einer Auflage der 10 - Rpf. - Wertstufe die am linken Bogenrand befindlichen Summenzähler von unten nach oben zählend statt umgekehrt vor. An Hand der am unteren Bogenrand in der Mitte angebrachten Haus - Auftrag - Nummern lässt sich die zeitliche Reihenfolge der einzelnen Unterschiede sowie die Zahl der Druckauflagen an sich genau feststellen. Neue englische Freimarken mit dem Kopf König Georgs VI. werden höchstwahrscheinlich schon am Tage der Krönung, also im Mai dieses Jahres, an die dortigen Postschalter kommen. Infolgedessen ist den bisherigen Eduard-Marken zu ySy 1, 1K und 2y3 Pence nur noch eine kurze Lebenszeit beschieden. Die ungeheuer hohen Auflagehöhen dieser vier Wertzeichen werden aber trotzdem verhindern, aus ihnen Raritäten zu machen. Sehr selten versprechen dagegen diejenigen Eduard-Marken zu werden, die für die einzelnen Postanstalten in Marokko überdruckt wurden. Namensänderung eines Palästina- Postamts. Das Postamt in der stark von aus Deutschland eingewanderten Siedlern bewohnten OrtschaftBenyamina, etwa eine Bahnstunde südlich von Haifa, führte bis Ende November 1936 einen Entwertung»* Stempel mit Inschrift „BENYA- MINA", breiten Balken und sehr kleinem Malteserkreuz; seit Anfang Dezember wird ein Stempel benutzt, der die verbesserte Inschrift „BINYAMINA" aufweist, ferner etwas schmalere Balken und sehr grosses Malteserkreuz. Die nächste Mwiefimur'hem *Eeh@ erscheint in ca. 4 Wochen. Ankauf VIKTOR WEISS BERLIN W. 9, Potsdamer Strasse 12 Nähe Potsdamer Platz. Telef. B 1-2901 Verkauf Ankauf — Verkauf Erledigang von Fehllisten. Fritz Lewin SÄ C Fainrii Berlin, Hektorstr. 2 dafldlia&jl gegr. 1893. J7, 1084. Ueber 2000 versch. Sätze lagernd, alle Blocks. Alben zu Originalpieisen. Ankauf — Verkauf 10—14 Uhr und ab 6 Uhr LUDWIG METER Berlin W 82. Lutherstraße 33 J B 4 5250. Verlangen Sie überall die C.-V.-ZEITUNG! MERKU Brfefmarkenhandelsses. tn. b. H. Berlin W15. 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