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Central-Verein-Zeitung · 1924-12-12 · 50 (12.12.1924) · p. Seite 799

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
3 (1924)
Issue
50 (12.12.1924)
Date
1924-12-12
Page
Seite 799 (sequence 11)
Language
German
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799 Die Zrtturrg -es t. Dezemrxe Einmüiigr Aü-SüSs 3n Driilaco Toaen bal fccd deutsch« Dost dreisnigeii Männezv wabken. welche kn den «Lchssr» vier Jahren lerne Geschickdcstimrnen werden. Ein; ungeheure Flut bednick.'en JDapierl ergieß sich über uns.- wenn rvü alles «tauben wollen. wauns da verbeißen wird ko müsseo Dif «vf Lsie AMe. gleichviel wie wir »n, einzelnen wüblen, paradiesischen 'Zuständen entgegengrhrn. »Göistigs vnö Kittiche ifr bas allgemeine Schlagwald „GrncuecutiQ0 ist?>ff Schlüssel zum LieilÄgorren deakscher ZukunK. Wer wottte leugnen, daß Grrrevsrrmg ANS Witter NSt kut? ist daher bocherfreukich. daß die üderyroße Zad« Ver Deutschen. bte or> der Gestastrmg de? Geschick« des Darettandes «nnrqstcn Änkri! nehmen mü redlichen und reinlichen Mitteln, wem» auchvichk alle aus dem gleichen Wege, diese r^rwendiar geistige und sittsichr Erneuerung erstrshl» Tmn gibt es Parteien, 8liiiaBa^>ajri8IKg083tagjBgSjCaSCW!IMPgSBatS8SiJMMgiMJbliMHK6Ciig^ABU>MSB nrm ßf&f eS Gründen und Gr^ppchrn. deren EmeuerungSrezrm sich nicht durch irgendeinen schKpfclsicheL <Scö taten, fsndrrn lediglich durch feis Worte mit den ck'uden^ von asten anderen unKrscheideL Bedeutende sinamielle Mitte?, deren Herkunft cnchr immer ganz Nor «ft deren wahre pakrio-ifch» Dei-WLndung einen wefsnE-sn Teil der deutschen 7kot hätte lindem und dazu brittagca können, uabesierer deutscher Zukunft enrgegen;uküdren. Haben eine onAü-lsche AropagsnSa ermöylichk, dir mK ihrer ZniensitÄ. mit ihrem Fanatismus auth-cuf ekele verständige Oruksche nicht ohne schlechten EinstuZ Kedliehen ist, auf solche Menschen, die an sich gewohnt find, ruhig, oemünftig. sachlich, gewkstentzast zv «rlesteL Lln diese DolkstzLNosftn wenden wir unL hiermit, unmittelbar und rniilclba?. Wir tragen hier ein Material zur Zudenftagr Zusammen. Vesten Hrchiiechs LrsaKftttchjHsrkeki i'edre. de« es ernsthaft um das Wsöl des Vaterlandes, um G^eHÄtzksie Zr» tun ist. «achprüfrn kam,. D»e einzige Waffe, dir daS deutsche Judentum iv dies«« Ksvpf hcch G rrnerblktlrchs öiese unanfechtbare Dahrhrlt y muß asizrmrincs Wissen w-rdrL. -QksT'k' 'w ^z.vTiüsiC'ü $ttm MutzKke: Ns, EchmvULen. wo loosst De hint K«m S^nvdkckr: Hier ln kn Laden will ick rinl Ars« JHafcMe: Wat? BÄ den Juden? Lott bervntzre! Ars« SHmvd!ckr: §dÄM'.? Da kosf ick Kcvanzig Jahre. Ss lange wohn' wir indie Sind!. ylooLI! 3h,. Sein Kooftnenn schenkt Dir m&t Jwn Mud'rcke: Ne, ne. sewift nicht Sestern ha! Gr mir ««rhojöJKt Schmalz Jjjfkti..» Fron Lchmudicke: Ra, siehst De rvoll So!* et eben! ÜBei meinen kommt drt ooH mal vor Denn brüll' ick ihm c<n Ding' ins Dhr. Er sagt „Psidon". tauscht um. ick rvandrr , , . Der eene is ko «sie der andre. §r«n M>:dicke: Qa. Schu'.udicken, ick weetz. det ftlmink. Bloß Pani macht immer solche» Amt. Von Duden will er nischt mehr wisien. Die Juden sind ihm zu seristen. gras Schmsdk?e: Dein M»,rrr ha! recht: Derisien tfl L?r Lude, aber ooch der Christ» Der Handel oder Mmkl trE Muß seher». de« Iln» tm\ Schaden ökelttE Fra» M»dicke: Lervih doch. Schniudicken. §:re;n v»e» Hat rrade jetztneu graften kboller. Sr orlvet' bei den LuLe» L»h„. Sind da kncht er zu wenft, Lol»» Die Woche 32 Mart — Er sagt zu mir: D»» ts «n &.>arti Fco» Schmud^ke: Mein Oller!s k-e» Sck»ckz L Soh«^. Der kricht jenau deujeideu Lohn: Die janze Woche .tioeeundüreksti^ kln t» so ehrlich uu so flekszlg' Ne. ne. Dein Paul, der redet Mist, Allens dctselbe: Lride. Ehrift — St sibt Dir ..sonne" jibt D«r „sotch?" Et »ib! Dir Seine, jibt Dir Strolche Bei Christen — «veetzte — wie bei JudciL Ve! Japsen und bei Botokuden. Au Backet schon «10* Nu I» et Zettl Letz» muß ick jeh«^ Sonst bleidea wir U* Ak'ch sieiuk, Araa Mudickr; Ick dank' Dir scheen» tlss Wiedersehn l BerMigimg Bürgerftkeden. 'Abbildung 4. »««» «A ««aett ibwä eotw. Abbildung 5. Gegen den Radikalismus, woher er auch gefahrendrohend der Berfassung sich eutgegenstellte, wandte sich ein gutes Flugd l a 11, das den Vorzug hatte, bei aller 5iarnvfstinrmung den Hunwr nicht verloren zu haben.. Wohlgefällig ruhten die Augen der SärrleN-* Plakatleser auf diesen Knüttel verfen: „?l l l e s i st mir jetzt egal!", stachen sie doch wohltuend ab von dem Haß, der aus den Wahlplakaten der Judenhassr rneterweit entgegenl-euchtete. Der Kampf gegen das Hakenkreuz ist von den verschiedensten Seilen auf Wahl- Plakaten versinnbildlicht worden. Ausgezeichnet kann das Plakat der „Sozialdernokratrschen Partei^ in seiner Wirkung be-> Zeichnet werden, rurd vollen» d e t k un stler i s ch u n d w i r * ku n g sv oll Zugleich em anderes, das die Wähler cnrffvrdert, verfassungstreu Zu stium^u. Dieses von dem be-karm- Len Zeichner L ü d L k e entworfeuL Bild kann zu den besten Plataten gerechnet werden, die überhaupt in dies-enr Wahlkampf das Licht der Wett erblickt haben. Daß es so geko>mmen ist, wie dies Plakat verheiß.^ hat, macht die Zeichrmng wertvoll und gibt ihr eine lsistorrsche Bedeutung auch in der K-alnpfgeschichre des Central- Vereins. LAbbildurrg 8.) Sehr wirkungsvoll war i-n der küleidaskoparkigen Bunthert K l e b e Zettel ein d r e r t e i. F i g e r, den wir unseren Lesern i>m Bilde Vorfähren. (Wüitdung 9.) Ein anderer Zettel hatte die Rechrumg ohne den Wirt gemacht. (Ein Klebezettel mit einem Pfeil und dem Text: „Da wir in der Verbreitung von Unwahrheiten nicht behindert sein möchten.") Während rn dein vorigen Wahlkampf es bei dm Völkischen noch gang und gäbe war, Inden den Eintritt schon auf beut Plakat Zu verbieten, wgr ihnen dresnmb bei der chronischen Leere, die in ihren Versammlungen herrschte. Besuch von Juden zur Füllung der Närnne nicht unerwünscht. So wurde die Oeffentlichkert wieder hergestellt, nicht weil Wahrhaftigkeit in die Herzen der Völkischen eingezogen war. sondern weil die Unwahrhaftigkeif in einer Frist von sechs Monaten die Wähler aus ihren Wahlversammlungen herausgetrieb-en l^tte. Unsere Leser iverden verstel)eu, wenn wir an dieser Stelle über die eigene Arbeit des Cenlralvereins nur soweit berichtet haben^ tote es unsere Kampfinteressen zulassen. Nichr, daß wir rms fcheuellt brauchten, über unsere Arbeit hl allen Tei-len, auch im Endkarnpfgetreulich Bericht zu erstatten^ Wir haben n i ch t s z u v e r >, bergen. In unserer Arbeit kennen wir nur einen Weg: den geraden. Aber wir halten es nicht für nötig, unseren Gegnern Zu zeigen, wie wir unsere Arbeit organisieren, wie wir den Kampf führen und tvelche Taktik wir ich» Zugrunde legen. Heute brauclM wir wahrlpftig nicht mehr zu bs» sürchten. daß es einen Juden gibt» der in Deutschland fragt: „W a s tut der Centralverein V Wer die Presse des CentralvereinZ rricht liest, werfe einen Blick m DsLZtfther! Mahls mit SeSacht! Abbildung 8. aQMgmvJL Ar Coild. ik öm Mtdirgllttw tützÄSik. Llr Vsttet. die vichk ivestl. s-!i» am AirSrraustiLL aitardrit» isL Abbildung 9. Nr SsÄ» der MrdriMts».

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