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Central-Verein-Zeitung · 1923-06-21 · 25 (21.6.1923) · page 2

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
2 (1923)
Issue
25 (21.6.1923)
Date
1923-06-21
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Und doch führten auch, hier trotz der scharfen Gegensätze von dem einen zum anderen Fäden, deren Pflege, Weiterbildung und Ausgestaltung sich schon gelohnt hätte. Daß es unter den Juden begabte, gute und edle Henschen gab und gibt, das setze ich als selbstverständlich vorqus, glaube es auch selbst zu wissen aus eigener Erfahrung. Um so mehr ist es bedauerlich, daß diese geistige Blüte nicht zugleich auch die F ü h rer schuft der de u 1 st chen I u d e n h e i L besitzt, diese Führerschaft nicht will oder sich hat aus den Händen nehmen lassen. ' Ein schwerer Vorwurf zugleich; denn nur so hat geschehen können, was geschehen ist, daß nämlich die Juden ihre Aufgaben in ihrer Stellung unb als Gäste in unserem Hause so ganz verkennen konnten. Ich greife wieder ins bürgerliche Leben: Wenn in einer F a m i l i e Streit ausbricht, und der Gast ergreift Partei für eins der Familienmitglieder gegen das andere, unter hundert Fällen wird der Gast felbft nenmindu-ennzigmal am Ende des Streits der L e i d t r a g e n d e sein. In unserem V o l k s f a m i l i e n st r e i t hat der Jude Partei ergriffen für den einen Teil und hat mit Hilfe seiner ihm zur Verfügung stehenden, ihm eigentümlichen Mittel dem einen Teil der Familie zum Siege verholfen über den anderen Teil: der vierte, j ü n g st e Sohn unserer Mutter Germania ist mit jüdischer Hilfe scheinbar Herr geworden über seine drei älteren Brüder — scheinbar! Scher n b a r ist der jugendliche Sieger auch seinem Helfer dankbar dafür — |ch c i n b a x! Gewiß -aber ist — g a n z g e w i ß —, daß die drei anderen Brüder dem jüdischen Parteinehmer in ihrem häuslichen Streit auch ihrerseits den Dank abstatten werden, den er verdient hat-—! Der wird dann auch anheben mit den Uebcrschristsworten des Ralhenarr-Mord-Artikels: „Wir klagen an!" Aber in Flammenschrist, glühend, grell unb grausig! Die drei Brüder können und werden es dem Juden nicht vergessen, daß er gegen sie Partei ergriffen hat in einem Streit, der, wie er so rn jeder Sippe ein und das andere Mal vorkommt — Gewitter reinigt die Stift! — auch sonst in all der langen Zeit immer zum Vorteil des Ganzen endgültig ausgetragen worden ist, o h n e fremdes Tazwisch-entreten. Sie werden es nicht vergessen, was man ihrem Volke, ihrem Baterlande, was man ihrem — Kaiser angetan hat; ihrem Kaiser, der „der Kaiser" war, ist und sein wird für die gesamte Kulturwelt, auf den sie stolz sind, den sie verehren unb lieben, jetzt in seinem Leid mehr denn je. ' Dazu ist für sie als Deutsche der Kaiser über seine Person hinaus das Sinnbilddeutschen Ansehens und deutscher Würde, deutschen Rechts und deutscher Sitte, deutscher Macht und deutscher Größe, gleichgültig dabei, wen Gott auf diesen Platz gestellt, wen ER mit diesem Würde bekleidet hat — der Kaiser ist SinnbiId deutf cf) en B olkskön-igt u m s , ist Si n n b i l v b e s B o l k s k ö n i g t u m s übe r'h a u p t! Und von bkfem: Bolkskönigkmn führen Fäden, Wege rrnd Wellen über die ganze Welt hin —auch zu den Juden, und gerade Wilhelm II. war es, der in seiner wahrhaft echt übervölkischen, guten und reinen Gesinnung diese Fäden zu verstärken, neue anzuknüpsen versuchte. Und wie haben die Juden ihm das gedankt! Verraten haben sie ihn und verkauft, sie, die ihn vorher umschmeichelten und umkrochen; verleumdet haben sie ihn, unb beschimpft, haben sie ihn wie einen gemeinen Verbrecher, ihn, der ihnen neue Wege zu ihrem Heile zeigen unb eröffnen wollte. Und nicht an den neuzeitlichen Judassen lag es, wenn er nicht auch gekreuzigt und gehenkt worden, ist, er, der wegen seiner Juden„fr e un d e" (Rathenau mit an erster Stelle!) sich manch einen Anwurs aus den Kreisen seiner deutschen Volksgenossen hak gefallen lassen müssen. Eigentümlich: d e r I u d e m i t s e i n e r j a h r t a u s e n dalten Ueberlieferungv e r s a g t f a st v o l l st ä n d i g nach der S eite der M e n s ch e n k nt ntnis h i n. Er, der geschäftlich so hellhörig ist, ist stumpf auf diesem Gebiete, stumpf und alt geworden. Es ist ein Naturgesetz: wenn ein Sinn sich übermäßig entwickelt, verkümmern die anderem eo beim Juden. Ter Geschäftssinn hat die anderen Sinne so überwuchert, v e r k ü m m e r t u n d verk r ü p P e l t, daß er fast nicht mehr zwischen gut und schlecht zu unterscheiden versteht; sicherlich aber nicht mehr zrt unterscheiden versteht, was für ihn unb für uns gut, was für ihn und für uns schlecht ist. Wie es bei Alten und Kranken oft geht — und die Jude n s ch a s t i st alt u n d i st k r a n k, sie ist es. Sie sind mißtrauisch und undankbar gegen ihre Wohltäter; beschimpfen, belügen und betrügen ihre Pfleger und erklären den Arzt für einen Menschenschinder, für einen Dummkopf und für bestochen. So wähnten die Juden, wenn sie das Volk aufhetzten gegen die Großen und Oberen im Staate, dann wäre ihnen schon geholfen. Kurzsichtig rrnd blödsichtig, zugleich; und da helfen keine Brillen mehr: der Kranke ist vom Star befallen, und d e r m u ß ihm g e - st ochen werden — viel! ei ch t, d aßesnochein m a l Hilst! - . maüit dic Augen auf und die Ohren dazu, ihrJirderi! Echt hin und horcht hin, w'ie der Jude überall sich verhaßt gemacht hat und nicht zum wenigsten in den Kreisen unseres jüngsten Bruders, dem er durch sein Eingreifen zeitweilige und zeitliche Vorteile über seine älteren Brüder verschafft hat, und der ihm nun dafür dankbar als Stütze dienen sollte ftzr seine Sonderwünsche, Sonderbestrebungen und Sonderztele. Lest die freien Zeitungen — keine von eurem Geld unterhaltenen oder vorgeschobenen Zeitungen, ich brauche sie nicht auszuzählen', ihr kennt sie alle —! Fahrt in der Eisenbahn, aber nicht 2. oder i. Klasse! Geht auf die Landstraßen, in die Großstädte und hinaus auf die Dörfer; geht hin zum Handwerker, zum Fabrik- und zum Heimarbeiter draußen auf dem Thüringer Wald (nach dem S t i m m z e t t e l lauter Konununisten!); geht in die Arbeiterkneipen, in die Schlamm- und Schlemmerstatten und -höhlen unserer „oberen" Zehntausend; geht in die Schulen bis zu den Hochschulen hinaus; geht in die Herzenskammer — wenn ihr es fertig bringt— der Arbeiterführer hinein, der freien, nicht der vor eurem Geld e den Mund haltenden — und b 11 ngt d i e Rede aus die Juden! Ueberall das gleiche Unbehagen, das gleiche Mißtraue n , die gleiche A b l e h n rr n g jeder näheren Gemeinschaft; unkliare Kampfstimmung einem Feinde gegenüber, den man noch nicht sicher erkennt'— überall der gleiche, dumpf grollende Gewitterton: kein, Jude hungert, kein Jude entbehrt, kein Jtlde schasst tnf Bergwerken und Fabriken tmd läßt sich die Knochen zerschlagen vom niedergehe nden Gestein oder^vom berstenden Schwungrade; keine Jüdin wird vergewaltigt, keine Jüdin wird verkauft und entehrt; kein Judentempel wird erbrochen, beraubt und besudelt und keine Judengruft wird geöffnet und bestohlen! Dagegen Juden, Judengenossen -und ihre Zuhälter find es, die mit Hilfe des internationalen Geld- und Börsenringes uns immer weiter in das Elend der Entwertung a l l e r Werte hineintreiben; sie sind es, die die Preise für die Bedürfnisse des täglichen Lebens hochtreiben, die unsere Bäder und Gaststätten füllen; die unseren Glauben bespötteln unb am liebsten unsere Gotteshäuser zu öffentlichen „Anstalten" machten. Sie sind es, die auf allen „Horchp o st e n", auf allen „B e r t r a u e n s p o st e n" sitzen (i N \v i e v i e l s o l ch e r u n d a n d e r e n „P o st e n" w a r d o ch g l e ich Ra kh e n a u tätig?!), Juden und Judengenossen beherrschen die Zeitungen, das Theater, die Künste und jede Art öffentlicher Meinung! „B e h e r r s ch e n h e r r sch e n!?" Wie lange noch? Noch grollt das Wetter in der Ferne. Aber die Lust i st b e äug sti g e n d dick und schwer und gespannt. Herauf zieht's, was sich da zusammenbraut, und was ihr Juden euch selbst zusmnmengebrant habt, unabwendbar; und wird losbrechen das G e w i 11 c r, verwüsten unb zerstören — aber airch bk Luft reinigen von jeglichem Unrat. Und wird da kein Blitzableiter helfen tlnd kein Verstecken, und kein Fluchen und kein Gellet. Und werden Gerechte und Ungerechte, wie sie beieinander gefunden worden sind am Hellen Tage, dahingerafft werden, jetzt da es Nacht wird. Und wird keine Hilfe kommen von irgendwoher, denn die Hand, die allein hätte helfen können, die euch hätte schützen und halten können und die euch aus eurem Zwiespalt und'aus eurer Not heraus hätte führen können, die habt ihr zurückgestoßen, beschimpft, geschmäht und gelästert. —- Ihr habt nicht gewollt. Jerusalem — Jerusalem! Und nun zurück zum Anfang. Die F ü d e n wäre n d a. Si e s i nd z e r r i s f en w o r d e n. Wer knüpft sie je wieder znsam men, die F ä d e n z w i s ch e n Deut f ch e n tl n d I tt d e n u n b b a hn t n e ue Wege zw i s che n I tt d en u n d Duutsch en?! W er rst's, der diese Arbeit ubernimmt, wer ist's, der diese Riesenarbeit l e i ft et? Hans Tilsen (Erfurt).

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