Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 2 (1923)
- Issue
- 13 (29.3.1923)
- Date
- 1923-03-29
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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103, Hunde" durch d.rS Feuer aetükt wurde»., Die Lasel, bezieht M aus die iM -erwähnten Jahre aus dem Judenplatz stattaefuiidene Verbrennung' einer Anzahl Juden unter der BesHulbiauna der Schänduna.emer Hostie. Der Redner verlangte die Entfernung dieser das jüdische Gemtzl verletzen- Minister Severing gegen -euLichv-lkische Verleumder. Inder „Oberschief is che n Gren-zzeitu n a" in Kattowch. dem Organ des Herrn Korfanty, fand sich ein Aufsatz, in dem betzauvtet wurde. Minister Severina habe in einer Betriebsversammlung einer Bieteseid er Firmadavon gesprochen, die Ehrt st e n gliche n dem st i n k e n d e n A a s, das man so schnell wie .nwalick unter die Erde bringen müsse. Diese Ausgrabung eines, vermeintlichen Auswruchs dev Ministers Severing begleitet die „Gremz-eitunn" mit dem .trrumplnerenden Hinweis, datz Juden und Sozialisten die motzten ^erndo dev Etzristen- ^^Auf eine Anfrage bei dem Herrn Minister Severing teill dieser mit. dag eine gleiche Notiz bereits vor etwa Zwanzig ,mhren durch die Blätter gegangen sei, und daß er schon damals diele Verleumdung als solche gekennzeichnet, habe . ~ Savvathschnlzwang für rudychr. Krnder m der «chwe,,. zentrale Schulrat der Stadt Zürich hat in leiner letzten Sitzung beutuvnen. im neuen, April 1823 beginnenden SchuJatzr, das bis letzt oen indischen Schülern gewährte Recht, während der ichrrstlichenArberts tunden der Schule fernzubleibeu, nutzer Kraft zu setzen. Irr der nrdpchen Bevvlleraug herrscht die Meinung vor, datz die Frage der Sabbathrrrhe m beit ^cuulcn mir auf dem Wege der Errichtung ergener indischer lLchrilen gelost werden kann doch stößt die Ausführung dieses Planes auf Lchwierrgkeüen, dre vorläufig kauin überwunden werden können. Eine Mathenau-Plakette. Die Stuttgarter Metalluiareufabrik bringt ein« kleine Rathenau-Pla-retle in den- Verkehr, die das en iaee-Bild des ermordeten Ministers nr folgender Umschrift zeigt: „Mit aufgeschlossenem Sinn, mit Geistesfürie voll milden Ernsts in tatenreicher Stille, dtr reifste Sohn der Zeit/ - Kleine Chronik. Ans einer Sammlung der Oberstufe dev 13 9 G e m e i n d e f ch u l e Berlin, Georgenkirchstraße 2, anläßlich des Purimfestes wurden uns 55M Mark übersandt. — Herr Kantor Goldmann (Soldin, Neumark) konnte am 18. März auf eine fünfzigjährige A m t stätigkeit Zurückblicken. Herr Goldmann erfreut sich in allen Kreisen der Bürgerschaft Soldins großer Wertschätzung. — Eine Purim fe i er der Berliner Gruppe NW. i> e & Lentral-Vereins in Gemeinschaft, mit der Deutschjüdischen Jugend (Gruppe NW,)^ in der Aula der Krrschner- Oberrealschule nahm einen harmonischen Verlauf. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen standen zwei Ansprachen der Herren Gustav Zamory und Fritz Borchardt. — Von der Israelitischen K u l t u s g e m e i n d e nt M ü n ch c n, dem Frauenbund und den Münchener Logen wurde eine B e r. u f Lb e x a t u n g und ein Arbeitsnachweis gegründet. Eltern, Lehrer und rm Wohlfahrrswefen stehende Personen mögen sich an die Stellenvermittlung München, Herzog-Max-Srratze 7, wenden. — Die Gemeinde St. Wendel hat dem E.V. den Betrag von 21 övll Mark gestiftet. — Die Synagoge nt Ottelsburg (Ostpreußen), die im Kriege zerstört wurde, steht vor ihrer Wiederherstellung. Berlin und Wien, die Patenstädte Ortelsburgs. sehen in der Förderung des Wiederaufbaues der Synagoge ihre besondere Pflicht, da für die Inneneinrichtung des Gotteshauses keine Geldmittel mehr vorhanden sind. Spenden an Herrn Samuel L i t L w a ck, Ortelsburg, unter „Synagogenbau" erbeten. — Der Jüdische So xklub Maeca b i übt jeden Montag und Donnerstag abend in der Turnhalle Ioachimsthaler Str. 31, Eharlottenburg, außerdem. Montag und Mittwoch in der Turnhalle Berlin N., Auguststraße 21. u i Ile fron Die Iuöenheit in Ziffern. Von B inj a m in SegcL' Trotz der ausgiebigen und fruchtbaren Arbeit der Berliner G e f e l l s ch a f t für Statistik und D e m v g r a p h i e Oe r Juden, die in ihrer Zeitschrift unter der Leitung eines so hervorragenden Fachmannes und unermüdlichen Arbeiters wie Dr. Jakob S e g a l l sowie irr mehreren Monographien ein überaus reichhaltiges und kritisch gesichtetes Material angehäuft hat, befaßen wir bislang keinen statistischen Ueberblick der GestrmtjudenhÄt, -aus. dem wir ein klares Bild der Verbreitung und Gliederung, des Wachstums und der Bewegung des jüdischen Stammes auf der Welt hätten gewinnen können. Diese empfindliche Lücke auszufüllen-, bemüht sich mit großem Erfolg ein soeben in Berlin erschienenes Buch unter dem Titel „Das j ü d i f che Volk in Ziffer n " von I a tob 2 c ] 3 i n f t i*). Das Buch ist trotz allen unvermeidlichen Mängeln! und Unvollkommenheiteu eine Musterleistung. Der Verfasser hat alles erreichbare Material gesammelt, kritisch gesichtet, übersichtlich geordnet und auf diese Weise ein Werk geschaffen, welches dem . wisfenschasttichen Forscher die besten Dienste leisten kann, und zugleich dem Publizisten, Politiker und sozialen Arbeiter ein unentbehrliches Hand- und Nachschtagebuch werden wird. Der statistischen Erfassung der Gesamtjudenheit stellen sich, außer jenen Schwierigkeiten-, die jeder statistischen Untersuchung anhasten, noch besondere entgegen, die aus der verschiedenen kulturellen und administrativen Verfassung der einzelnen hier in Betracht, kommenden Staaten entspringen. So wird zum Beispiel in .manchen Ländern, wie England, Frankreich, Italien, die Vereinigten Staaten, das religiöse Bekenntnis bei Volkszählungen überhaupt nicht berücksichtigt, wodurch die Zahl der Juden weder als konfessionelle-. noch als ethnische Gruppe ersichtlich wird. In solchen Ländern ist man auf die Zählungen angewiesen, die die Religionsgemeinschaften auf eigene Faust veranstalten. So exakt nun solche Zählungen -auch sein mögen — und dies gilt zum Beispiel von denen der Juden in den Vereinigten Staaten in sehr hohem Grade — so bleiben sie doch an Genauigkeit *) Klal-Verlag, Berlin SW 68. Gedruckt bei W. Drugulin, Leipzig. (In jüdischer Sprache.) Regelmässige Verbindung von Bremen über Southampton, Cherbourg nach New York durch die prachtvollen amerikanischen Regierungsdampfer NÄCHSTE ABFAHRTEN: President Roosevelt. 4. April 9. Mai President Arthur .....11. April 16. Mai President Filimore...18. April 21. Mai President Harding.25. April 26. Mai George Washington... 2. Mai 6. Juni Abfahrt von Southampton und Cherbourg 1 Tag später Per fangen Sie Prospekte und Sage (fisten Nr. 293 UNITED STATES LINES BERLIN W 8, Unt, d. 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