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Central-Verein-Zeitung · 1922-11-09 · 27 (9.11.1922) · p. Seite 317

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
1 (1922)
Issue
27 (9.11.1922)
Date
1922-11-09
Page
Seite 317 (sequence 5)
Language
German
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317 urtö ihr verschmitztes Wesen könnten sie beim R-ekognoszieren vortrefflich nnwenden; sie sind körperlich sehr anil und h-abeir durchgünaW eine Passion für Pferde und zum Reiten. Am-ihren Ehrgeiz völlig anZUslamm-en. müßten sie ein besonderes Corps nusmaclnn und keine andere als jüdische.Offiziere und jüdische Chefs haben. Ein Oberster Ephraim unb ein Major Jtzig dürsten an der Spitze ihrev- Husareneskadrons Vietteiüit Wunder der Tapferkeit tun. Denn. 1600 Iudenfamilien. wenn ich aus Zwei ganzen Familien nur einen Mann aushvbe. würden 800 Mann stellen. Dies machte schon ein neues Husa.renregirnent. Zu dessen Unterhaltung jene 50 000 Taler dienen könnten, oder es dürste dafür -ein christliches Husarenregiment abgedankt und zu Ackerleuten und Handwerkern angewendet werden." *) Dr. Otto Iöhlinger (Berlin). riefe ««*>&* Ein Einsichtiger. S e h r o e e h r L e S ch r i f t (e i t im g! Der Artikel in der C. B. - Zeitung vom l9. d. M. „Vom Feinde kann man lernen" veranlaßt mich zu einer Spende von 10 000 Mark, die ich heute auf Ihr Postscheckkonto überwies. Hoffentlich werden recht viele Glaubensgenossen aus dem Artikel die entsprechende Lehre ziehen und meinem Beispiel folgen. Es ist allerdings traurig, daß es solcher „Aufrüttelungen" bedarf, nm die deutsche Jndenschaft an ihre *"* - "i,,w,n' 5. Eine beherzigenswerte Anregung. Sehr geehrte S ch r i f t l e i t n n g! In Nr. 21 finde ich eine Antwort? die mir Gelegenheit 3u einer Bemerkung gibt., Zahlreiche Mitglieder und Emp- *) Vgl. hierzu: „Zur Beurteilung des Staatsministers v. Wöllner." (Zeitschrift für Preußische Geschichte und Landeskunde. Berlin 1865.) jünger der „C. V.-Zeitung werfen nach der Lektüre das Blatt weg, andere, wie ich, heben es aus. Es wäre aber wohl richtiger, weder das., eine noch das andere zu tun, sondern die gelesene Zeitung w e i t e r z u g e b e n, und zwar immer wieder an andere Bekannte, besonders an christliche, auch an die Theoretiker unter den Antisemiten, an solche, die ihre jüdischen Bekannten stets als „Ausnahmen" hinstellen^ usw. Namentlich die Geschäftsleute unter den Juden sind leicht in der Lage, derart für weiteste Verbreitung Sorge Zn tragen. M a x H a r r w i tz, Berlin-Nikolassee. Dr. E. E., Charlottenburg. Sie entrüsten sich darüber, d-as; im Rathenau-Prozeß und auch sonst oft jüdische Anwälte als Verteidiger völkischer und antisemitischer Angeklagter fungieren und fordern uns zu energischer Stellungnahme auf. Zu dieser können wir uns ans verschiedenen Gründen nicht verstehen. Einmal weil es in diesen Prozessen in erster Linie um politische und erst in zweiter und dritter Linie um konfessionelle Dinge geht und wir auch bei unseren Anhängern und Freunden jede politische Gesinnung respektieren — wenn auch zuweilen nur kopfschüttelnd. Dann aber., weil das Eintreten jiidischer Anwälte der Sache des Iudentuins indirekt oft vorteilhaft ist, wie just der Rathenau-Prozeß zeigte, wo Herr Rechtsanwalt Goldstücker hervorragend daran beteiligt war, den Hintergrund des Verbrechens zu beleuchten, indem er auf die weite Volkskreise vergiftende völkisch-antisemitische Verletzung hin-- wics, der sein Mandant zürn Opfer gefallen war. Bewohner der Braunsberger Straste, Berlin *rO. 50. Sie führen Klage darüber, das; ein Herr Kurt B o r s d o r f vom Ballon seiner Wohnung im Hause Nr. 21 wüste antisemitische Reden an die Passanten hält. Machen Sie bei nächster Gelegenheit einen Schutzmann ans diesen Störenfried aufmerksam. S. B. Wir nehmen gern Notiz davon, daß sich der Juwelier Emil S ch u l z k i (Potsdamer Straße 35) nicht damit begnügt, über seinem Laden ein schwarzweißrotes Schild mit der Aufschrift „R c i n bcutfdj nationale Einkaufs ft e l l e" auzubringen, sondern daß er auch seine Untermieter mit der Erklärung loszuwerden sucht, in seinem Hause keinen Jude n z u d u l d e n. B. C., Tilsit. Daß das Exlibris des Herrn Dr. Georg Stehli eine Eiche zeigt, deren Stamm mit einem H a k e n k r e n z f ch i l d geschmückt ist, kann uns, als Privatangelegenheit dieses Herrn, gleichgültig sein. Daß dieses Bekenntnis zur Mordpolitik der Völkischen seiner Autorität als Wissenschaftler R,iquet Ä PRALI KEN I RIQ.WCT L C* /SO. *?*s Export- und Handelsgesellschaft Joseph pomersnr: m. b. N. Z w i ek a u i. Sa., Richardstraße 2. Fernruf 2359. - Tel.-Adr.: Miranz. Ausrüstung l Grotzhaudel / Fabrikation, daumwollwaren» Wüsche» Trirotagen» Strumvfwaren, Arbetterbekleidung. Lei Äeflellungen bitten wir auf die „C.V.-Zeitung" Bezug zu nehmen V va v-o c 3 3 3 ZZ C O 4J 3 2 x: < <3 tu X 3 tv billig werden Sie wieder nach Gebrauch ddf ln allen färben vorrätig. i I Garantiert unschädlich!! l'chciaU crldiltUth. Fluide Itrtp§rlal so Ö: OO W F3 rt S g -* f E' s I. H oo.’ Ztscher öreslau Neufcheslraße herrenkleiöer-Zabrik u\mvwvw/wwwiM-v«/i *nvwvvw\i\A!Wwv \\\\\\\\\\\' femehmeHernenfiiefel Qt&rrhwrijchuhfabnJMüHerßh^ vK Speyer cr./?/>. Klio-Gold Füllfederhalter überall erhältlich. Klio-Werk G.m.b H. Hennef a.d.Sieg. PeSztvaren eigener Herstellung Gelsenkirchen mm

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