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Central-Verein-Zeitung · 1922-07-20 · 11 (20.7.1922) · p. Seite 147

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
1 (1922)
Issue
11 (20.7.1922)
Date
1922-07-20
Page
Seite 147 (sequence 11)
Language
German
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147 Dr. M. B. Die schreiben uns: In Nr. 9 wollte Herr Dr. M. in Negensburg wissen, rvo ein Zitat zui finden ist. in dem Goethe mit Hoch'- ochtuug von den Juden spricht. Die Antwort in derselben Nummer, daß die Worte in den Gesprächen Eckermcmns stehen, ist nicht ganz zutressend. Vielmehr handelt es sieh um ein Gespräch Goethes mit dein indisch c n B a n k i e r S i m o n Edle m v o n L a e m e l. Tos Gespräch steht in dem großen Sammelwerk über Goethes Gespräche, von Biedermann, das nicht nur die Gespräche mit Eckermann, sondern auch alle anderen auffindbaren Goethes enthält. Nach Frankfurt a. M. Es ist ein Irrtum, daß Rathen an ohne Beteiligung der Religionsgemeinschaft beerdigt worden ist. Bei der stillen Bestattung in Obenchüneweide hat Rabbiner Dr. Weiße (Berlin) in der üblichen Weise die Tranerseier abgebalten. Münchener. Ter Verfasser der Erinnerungen" des früheren deutschen Kronprinzen, Karl Rvsner, stammt unzwerselbast von Juden ab. Sein Vater war der einst sehr bekannte Wiener Buchhändler Leopold Rosner. Es steht nicht fest, ob der Sohn getaust oder nur aus der jüdischen Religionsgemeinschast ausgetreten ist. ,,Münchener Mögende." Ihr wart bisher nur langweilig: setzt werdet ihr immer tzäusiaer auch geschmacklos und glaubt, den längst verlorenen Zusammenhang mit der Gegenwart durch Pflege des ortszustnndigen Amisemiteugelftes erreichen Zu könnet!. Es wird euch nicht gelingen. Anr wenigsten durch Beiträge wie „Davidche" in Nr. 490-2, die alberner und humorloser sind, als euere abgestandensten Leutnants- und Schwiegermutterwitze. Bleibt bei eurem alten Leisten! Für die Varbierstuben und die Zahnarztvvrzimmer, in denen ihr noch gelesen werdet, genügt der vergeßliche Professor, der versoffene Studiosus und der unfolgsame Dackel immer noch. Nach Mi,zerr. Lesen Sie die Nummer des ,,Hammer" Vorn t. Juli nach, in welcher ein „Unentwegter", der sich abicr hinter der Chiffre R. v. L. verkriecht, über das Kronprinzenbuch schreibt und sich den Satz leistet: „....unter d e r H e r r s ch a f t des Spülklosett- R e i ch s k a n z l e r s und der G h e t t o - I u den.. E. L. Königsberg mrd andere. Die „Deutschvölkiscllen Blätter" nennen in der Tat als iudenreine Sommerfrische das Bad Tabarz in Thüringen und empfehlen es infolge seiner tapferen Ablehnung jüdischer Gäste der Unterstützung „deutscher" Kreise. Nach Königsberg u Br. Tie Nachricht, daß sich der Verband national gesinnter Soldat eu vor seiner Auflösung gespalten hat, ist Zutreffend. Ter neue Verband heißt Nationalverband deutscher Soldaten. Obi er die Satzungen des alten Verbandes angenonunen hat, wissen wir nicht. Das „deutschvölkische Prinzip" war in 8 2 der Latzungen festgelegt. „Mithelfer." Sie und noch viele .andere in Groß-Berlin haben den fälligen Beitrag für 1622 noch nicht gezahlt. Bitte senden Sie ihn uns sofort. Mahnungen kosten teure Gelder, iwib die Geldentwertung geht täglich weiter. Mit besonderem Recht heißt es in diesen Zeiten: „Doppelt gibt, wer schnell gibt." veremsnachrichten. Vorträge. Liegnitz. 19. 3. Dr. Holländer-Berlin (Syndikus des Central-Vereins): „Die Zukunft der deutschen Indens Deffentliche Versammlung. KoLtbtts. 6. 5. Generalversammlung. K. Sabatzky-Verlin: „Jüdische Zeitfragen." Wiederwahl des allen Vorstandes. WrttMUNd (Ostfriesland). Mitte Mai Gründung einer Ortsgruppe. Dorf.: Lehrer M. Lachmann; Schriftführer: N. Löwenstein; Kassierer: I. Morgenrots). Zerbst. 17. 5. Dr. E. Sonder-Zerbst: „Deutschtum und Judentum." Neuwahlen des Vorstandes: 1. Vors.: M. Leiser; 2. Vors. n. Kassierer: CS. Borinski: 3. Vors. u. Schriftführer: Lehrer Kanstein. Emmerich. 22. 5. Dr. Kalisch.-Esscu (Syndikus des Landesverbandes Rheinland und Westfalen): „Antisemitismus." Treptow rr. d. Nega. 23. 5. Dr. Hnmann-Stettin (Syndikus des Landesverbandes Pommern): „Wehrt euch, ihr ehrt euch." Gründung einer Ortsgruppe. Vors.: K. Rautenbcrg. Chemnitz. 24. 5. Hauptversanuulung. Vorstaudswahlen: 1. Vorf.: Rechtsanwalt Dr. Lappe; 2. Vorf.: Rechtsanwalt Hartmann; Schriftf.: L. Cohn; Kassierer: K. Becker. Dr. Holländer-Berlin Syndikus des Central-Bercins): „Gedanken über unsere Zukunft." Köslin. 24. I. Dr. Heimaun-Stettin (Syndikus des Landesverbandes Pommern): „Der Judenhaß und die Juden." Velgard. 27. 3. Dr. Heimann-Stettin (Syndikus des Landesverbandes Pommern): „Der Judenhaß und die Juden." Heilbronn. 28. 5. Landesrabbiner Dr. Ricger-Siuttgari: „Das Heimatrecht der deutschen Juden." Schivbkbein. 28. 3. Dr. Hcimann-Stetiin (Syndikus des Landesverbandes Pommern): „Im Kampf ums Recht." FlatoW. 29. 3. Mitglied- __.. ^..^.iedervcrfammbmg. Schweinfurt er. M. 7. 0. Generalversammlung. Wiederwahl des alten Vorstandes. Vahreuth. 11. 6. M. Luüer: „Hauptversammlung in Berlin." Dr. Salümon- Bayreuth: „Die Tagung in Bamberg." Scheinfeld. 11. 6. Lehrer M. Adler-Altcnmuhr: „Die antisemitische Reaktion und ihre Bekämpfung." In R e m a g e n a. Rh. besteht unter dem Namen „C h c b r 0 h zur Förderung des Handwerks" ein Verein, der jüdischen Knaben und Mädchen während der Lehrzeit Unterstützung gewährt. Reflektanten wenden sich an den Vorsitzenden. Herrn M. Faßbender (Remagen), Geschäftüche Mitteilungen. An heißen Tagen, wenn man sich abgespannt und müde fühlt, wirkt eine Abreibung des Gesichts mit ,,G e s i ch t s w a s s e r Scher k" Wunder. Einige Tropfen, aus einen Wattebausch gebracht, beseitigen die auf dem-Gesicht liegende Staubschicht, öffnen die Poren und rufen eine intensive Durchblutung der Gestchtshaut hervor, die als angenehmes Prickeln empfunden wird. Durch die ständige Reinhaltung der Poren wird dem Entstehen von Pickeln und Mitessern vorgebeugt, die Haut wird unter der Einwirkung des Gesichtswassers weich, zart und bewahrt einen angenehmen Duft. (.Parfümerie Scherk, Berlin—New Dort.) Für d. Schriftleitg. verantwortl. i. B. Dr. AlfredWienerin Berlin S"W 68. Unverlangte Manuskripte werden nur zurückgesandt, wenn frankierter Umschlag beiliegt. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Max Junge, Verlin-Fricdenau. Druck von Rudolf Mosse. Cin feefeeres Qericfot sind TKa&kctronl und Qörnf& au3 HartweizengrieB. Deutsche Ware ist heute der besten Auslandsware überlegen. Makkaroni sind nächst dem Fleisch das nahrhafteste Gericht, das in jeder Familie wöchentlich mindestens einmal auf den Tisch kommen sollte. Handwagen und alle anderen TransportaerSte liefert als Spezialität sofort ab Lager Ge 0 ra Wncrner Berlin 8« ru Köpeuicker Straße 71. Verein „Midies Oenssongsfielm leri“ 11 , (Lehnitz). Entladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung am 26. Juli d. J., vormittags 12 Uhr, Äysenstr. 2-4 (Plenarsaal). Statt Karten! Lotte Frühberg Dr. Viktor Homburger Verlobte Bleicherode (Harz) Karlsruhe (Baden) Schlossplatz 1Q.^ Gesunder Junge angekommen! Hans Kirschstein u. Frau Irene geb. Brasch Niederlössnitz b. Dresden, 13. Juli 1922. Alieestrasse 24. Aestölchkungen Max Joseph, Verlin^37 Telephon: Metzer Straße 331. Humboldt 1003. Die Verlobung meiner Tochter Frieda mit Herrn Kaufmann Georg Wofff, Berlin, zeige ich hierdurch an. Namslau, im Juli 1922. Georg Goffheiner. Die Geburt eines gesunden Sonn- Z tagsmädels zeigen hocherfreut an ~ Haynau i. Schl., den 9. Juli 1922. Fabrikbesitzer Sigwart Birnbaum und Frau Hertha geb. Singer. V <l¥fietTci GelegenheiLsgegerr?tande: Antiqurtäten, Schmueksachen, Möbel, Wirtschaftsfachen, Kleider, Welze, ReifeZoffer übernimmt Kauf und Verkauf kommissionsweise bei I0°/o Preisausscylag oder fest. Ausstellung, Lagerung. Eckha^sladeu, spesenst-ci. Liommissionshureau» Eharlsttenbürg. Kleiststr. 36 (Nlldf. 4940). I lIude), mit besten Zeugnissen (Gymnasial (VUvivlVH 4 abiturium. Kriegsteitn.), mehrere Semester Hochschulbildung, sucht möglichst zum 1. August d. I. Stellung als Inspektor. Gefl. Offerten unter U.tt.l378ankrukjoif IViü8LS, Berlin SW19. Suche Aufnahme für 18 fahr. 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