Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 1 (1922)
- Issue
- 11 (20.7.1922)
- Date
- 1922-07-20
- Page
- Seite 148 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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148 Restaurant „Vienna Berliri-CharloLterrvurg, Kantstr. 133 (Tel.: Stpl. 6552). Einziges in Charlottenburg unter Aufsicht dev Adaß- Jisroel-Gemeinde. Vorzügliche Wiener Kü6)e, täglich Diners und Soupers. Uebernehme Hochzeiten und Festlichkeiten jeder Art. Inhaber Cli» ScUleicliSiorn. Eine ProimmnsbriR. |j Die Schrift beleuchtet die Palästina- K Aufbaufrage von einem parteilosen, 8 allgemein-jüdischen Standpunktaus. i K i t I Preis 2 Mark. Bei Sammelbestellungen Rabatt. Bestellungen sind zu richten an s Keren fiajessed (Jidisdies Paiäitinaweik) e.l " BERLIN W 15. ja t k/VVVVVVVV'VVVVVVVVVVVV Zischen Sreslau rteuschestraße HsrrenkkiöZr-Zabrik WVWWVW 'AAA h VW\my>A''WW^AWVWtW<'.V». £linet^cMm3km HerstelLer: J. Krön, Feinseifeniabnk, München Blutlmer< WFiUSELP/ANiNOSl /.ALLEINVERTRIEB] für Groß-Berlin uUmgJ B-Netima rKurfürsfendamm 5. bis 13. August: |!II.6VIu8!kfach-Ausstelluno im Sportpalast : Potsdamer Strasse Stpi. 13717 PQRZELim FRANKFURT a. M. STIFTSTRASSE 8-10. FEINES SPEZIÄLHAUS FÜR GLAS, PORZELLAN UND KÜCHENGERÄTE. GESCHENKARTIKEL. Frankfurts größtes Aamen - Konfektions-Hans : Kuhrländerl Frankfurt s. M. Zeit 22—28 ( Reichhaltigste Auswahl | in Damen- und Ki'nder-Bekleidung « ^-^t^ine heilige Pflicht der Pietät gilt es für uns und die Gefamijudenheit zu erfüllen. Der alte jüdische Friedhof m w* ,n Köln, der jahrhundertelang versunken und vergessen war, ist bei Erdarbeiten der Eisenbahn vor kurzem wieder aufgedeckt worden. Seit dem frühen Mittelalter, vielleicht noch zur Vömerzeit, bis zur Austreibung im 15. Jahrhundert war er die Grabstätte der Kölner Juden. Auf ihm ruhen unsere Ahnen. Er birgt die Gebeine vieler Leuchten der Thora und Märtyrer unseres heiligen Glaubens. Es liegt uns nunmehr ob, die lleberreffe dieser Toten in würdiger Form umzubetten. Das ist nicht nur ein Gebot der Religion, sondern auch ein Erfordernis der Achtung vor unserer Geschichte und Vergangenheit. Die Verwaltungen der Kölner Synagogengemeinden haben bis jetzt alles, was in ihrer Macht sieht, getan, um dieser Aufgabe gerecht zu werden. Auch ist durch das Entgegenkommen der Behörden die Möglichkeit gegeben, einen ansehnlichen Teil des ehemaligen Friedhofsgeländes zu erwerben und seiner religiösen Bestimmung zu erhalten. Gewaltig aber sind die materiellen Leistungen, die nunmehr erwachsen. Die Kräfte der Kölner Zudenheit reichen nicht aus, sie zu vollbringen. Doch nicht wir allein, das ganze Iudentum des Ostens und Westens hat Anteil an diesen Toten auf uraltem Kölner Loden. Sie stehen auf und verkünden in alle Welt hinaus, in die Mhe und in die Ferne: „Gedenket unser, gedenket der alten rheinischen Heimat, aus der ihr stammt, von der das Licht der Thora jahrhundertelang ausgegangen ist? Helfet, daß wir im Tode unsere Kühe behalten nach der Mühsal, mit der wir dereinst für unser Judentum und seine Erhaltung gewirkt und gelitten haben und in den Tod gegangen sind." Geldspenden werden erbeten auf: Postscheckkonto 123 99 Synagogengemeinde Köln oder Postscheckkonto 533 99 Synagogengemeinde Adaß Zeschurun, Köln für Friedhof Lonntor. Vorstand und Rabbmai Vorstand und Rabbinat der Synsgogengemeinde Köln. der Gynagsgengsmeinds Maß Zefchurun, Köln. Die Vorstands sämtlicher Männer- und Frauen-Cßewraus Kölns. C3. «3T* ÜKoST- ]Pia,Ba©f:©£?fce - J^afea^ilE Berlin 0 AussHT^r dar 1 Grüner "Weg 50 I Yieifach prämiiert Gegründet 1854 Telephon: Königstadt 2193