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Central-Verein-Zeitung · 1922-06-08 · 6 (8.6.1922) · p. Seite 81

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
1 (1922)
Issue
6 (8.6.1922)
Date
1922-06-08
Page
Seite 81 (sequence 9)
Language
German
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81 Deutscher Geist und Judentum. Von Artur Trebitsch. Antaios-Verlag, Berlin. Vor allem ein Zitat: „So ist <8 denn völlig klar, daß zum Beispiel ein Bund, der sich ^Deutsche Staatsbürger indischen Glaubens" nennt, klipp und klar a l 8 Schwindel zu bezeichnen ist. Was sollte denn wirklich auch einen deutschen^ Menschen noch au „seine" jüdische Religion knüpfen. svsern er ein Deutscher wäre? Daß dieser Bund ein Schwindelaebilde ist. konnte ich vor einigen Monaten ersehen, da ein Herr Dr. Max N a u m a n n („Kölnische Zeitung") i m N a nt e n u n b 21 it fLragedi e s esBundes sich gegen die Nichtigkeit der „Weisen von Zion" aussprach. Es ist merkwürdig, wie leicht zu beschwätzen deutsche Leser find. Ja zum Teufel hinein, wenn dieser Bund und seine Mitglieder wirklich nur Deutsche jüdischen Glaubens sinh, wie können sie dann wissen, was die sich als jüdische Rasse fühlenden Zionisten für Geheimpläne haben oder nicht haben? Tann könnten sie doch nur aussagen, daß sie, die sie mit jenem Judentum nichts zir schassen haben, nichts wissen über solche geheimen Pläne! Dieser aber leugnen, heißt: doch eingeweiht. nrithin also nicht — deutsch sein, tmd entpuppt sich als das, was der ganze Bund ist und sein muß: .,S ch w i n - del zur N e b e r v o r t e i l u n g und Irreführung des n n i v e n D e u t s ch e n!" (Die Sperrungen sind von uns Vorgenvmmcn. D. Red.) Diese -ebenso lächerlichen, wie leichtfertigen Worte müßten eigentlich ein weiteres Eingehen auf dieses Buch erübrigen. Naumann also wende sich i m A u strage d e s C e n t r a l - V e r e i n s (!) gegen die Nichtigkeit der „Weisen von Zion"! So gut weiß Herr TrebÄsch in. jüdischen Dingen Bescheid. Doch nun zum Buche selbst. An Hand graphischer Darstellungen versucht der jüdische Renegat Trebitsch Beweise für die Vollkommenheit des Ariertums und für die Minderwertigkeit des Judentums 31t führen. „Der Arier erschafft — der Jude v e r s ch afft sich", das ist der Grundsatz der Trebitsch'fchen Schrift. Das Judentum hätte sein wahres Wesen vor den anderen Völkern so lange 311 verstecken gewußt, bis ihnen deren Vernichtung gelang. Aus dieser Vernichtung beruhe der ganze Weltschwindel des Judentmus. Trebitsch spricht aber auch über die Bibel,'die er offenbar ebenso kennt wie das Judentum. Er ist an der Stelle, da Jakob dem Esan das Recht der Erstgeburt um ein Linsengericht abkaust, erstaunt darüber, wie selten dieses erschütternde Gleichnis für den ewigen Betrug des Händlergeistes am wirklichen Gestalter verstanden wurde, dank der s l tt ch - w ü r d i ge u Ehrfurcht und Feierlichkeit, mit der der christlich erzogene Vkensch von Kindesbeinen an die „Heilige Schrift" zu lesen gewohnt sei. 'Weiterhin redet er vom Unheil und von der Verwirrung, die Protestantismus wie Katholizismus durch die Ausrechthaltung der Verschmelzung von Altem und Neuem Testament an richten. Protestanten und Katholiken mögen diese Beschimpfung ihrer Religion zur Kenntnis nehmen. Der bewegliche Geist des Judentums äußere sich i m me r i n Betrug un d S ch w i n d e l, Täuschung und U e be r v 0 r t ei l u n g. Jede Auflehnung gegen diesen Geist entschuldigt Trebitsch, a u ch w e n u sie s i ch i n Mord u n d Be r b reche n ä u ß e r t! In solchen Beweissührimgen und verblüffenden Lügen geht es daun weiter ans philosophisches, ja sogar ans medizinisches Gebiet, und hier finden wir vieles, was bei Dinier in der „Sünde wider das Blut" geschrieben steht. Trebitschs Allsführungen über die jüdische Erotik sind so ekelhaft, daß man sie nicht wiedergeben kann. Die jüdische Aerzteschast predige zweierlei Weisheiten, eine für die zu vernichtende a x i s ch e R nsse , unb eine andere für die zu heilende jüdische Rasse. An einer Stelle fordert Trebitsch versteckt zllm Meuchelmord an politisch besonders lästigen Jude n aus, wenn er auch gleichzeitig in Parenthese belnerkt, das; die Remedur gegen „Zion" nur in gesetzlichen Maßnahmen erfolgen solle. Mehr "über diesen von seiner e i g e ll e n Familie und nicht nllr von dieser l ä n g st als i r r e n h a n s r e i s b e z e i ch n c t c n Amokläufer wäre Zeit- und Pap ierve rs chw en d u n g. Ly. Die Juden in der Karikatur. Von Eduard F lr ch s. (Verlag Albert Langeil.) Es ist ein Buch, bei dessen Dltrchblättern den Beschälter, wenn er Jude ist, Erbitterung und Ingrimm packt, weil in den zahlreichen Bildern des aut ausgestatteten Werkes die ganze niedere Schmähkunst wiederkehrt, für die das ganze Judentum schutzlos herhalten muß. Es gibt keine Niedrigkeit des menschlichen Geistes, die im Lause der Jahrhunderte in diesen Judenkarikaturen nicht ihren Niederschlag gefunden hätte. Und erst in den Witzblattkarikaturen des letzten Jahrhunderts findet sich zeitweilig die mildere Form des Spottes für harnltosere Eigentümlichkeiten. Doch kommen durch die politische Eillstellung der letzten Jahre mit ihrem verleumderischen Antisemitismus wieder so bösartige Erscheinungsformen auf, wie sie selbst in derjenige!; des Mittelalters nicht überboten werden konnten. Ist so der Eindruck des Vildermaterials im Gefühl der Ausbeutlmgsmöglichkeit durch den Gegner ein bedrückender, so gewinllt das Bllch beim eingehenden Studium an Wert. Es ist ein kulturgeschichtliches Dokument, und der Verfasser ist bemüht, seinem Stofs gerecht zu werden. Er kennzeichnet das Wesen der Karikatur itnd spricht eindeutig von der Niedrigkeit der Gesinnung, die gerade in der Judenkarikatur ihren Ausdruck findet. Das Buch stellt gleichzeitig einen Ueberblick über die allgemeine Äl!!!I!I!IIIH!I!!I!!IIII!I!!I!I!I!!I!!!!Iir!!!tt!!!!IHI!IIIII!!!III!I!!!IHM!!Il»I>HI!IH!!I!!!!IHri!!IHII!HI!I!I!I!!»!!I!!III!IIIII!!>I!IIIII!riIHIIIlIL DIE IDEALE DER HAUTPFLEGE imtin= | Creme | lfT)itin=Qasta | t17)itin=Quder | Cichtmitin j zostmitin | Dieselben zeichnen sich durch äusserst D günstige Beeinflussung der Haut aus und sind im Gebrauch höchst angenehm Generalvertreter für Berlin u. Umgegend: §j Arkona-Apotheke, Berlin N37 | Arkonaplatz 5. Tel.: Humboldt 1711 u. 5823 §e Chem. Fabrik ^Krewel D Co. Q. § 9Cöln a. Qh. | ii(Siiuniiiuni!ii;ii!unin!iiiü,ti;uiin!n.uiumisiitiim!iU!iniHiiiii!Him;!mHUimnniniiiiiminmnimu!.,.!:nnum!iuinuf^ T79 yoi+Uiwfybvt 14 7p7i(2 92 dLXfoUi'fjfiw 14 196 flldß dM&HCH&Hr15 7U*m+70 /2&f.$ßMt4l53 d&iiitinit&ciefiHC' dl’&i&H'. $iwof29 Sßmt&UfHr 120

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