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Central-Verein-Zeitung · 1922-05-04 · 1 (4.5.1922) · p. Seite 13

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
1 (1922)
Issue
1 (4.5.1922)
Date
1922-05-04
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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13 teile i n s e i n e n O r g § n i s m n Z a u f z u n e h m e n. Dieselben Leute aber schämen sich, nun nicht, die Ansähigkeit Deutschlands M solcher Ausnahme andersartiger Volksteile ailszusprechen, indem sie immer wieder von den deutschen Juden als ewig „Fremdstättunigen" i sprechen. Von denselben deutschen Juden, die in Mainz, Worms,! Hildesheim breits eine hohe Geisteskultur besaßen, als die Ahnen der Herren Fritsche, Dintor, Kunze und Konsorten noch nie ein Buch gesehen hatten (ein Zustand, der sich bei diesen Herrschaften übrigens bisheute nur unwesentlich geändert hat). — Wilhelm Michel geht endlich all die sattsam bekannten Vorwürfe durch, die den Juden entgegengehalten werden, und er beweist ans wenigen Seiten, wie verlogen, dumm und haltlos sie sind. Er vermag dies einzig mit der Masse der Wahrheit und der Vernunft. Aber er verschließt sich der resignierten Einsicht nicht, das „Vernunstsaründe in dieser Sache nicht entscheiden, ^onst schimmelte der Antisemitismus samt seinen Argumenten längst in den Museen". Hoffen wir, das; diese Zeit doch einmal kommt. Schriften ' wie die Wilhelm Michels, können ihren Anbruch beschleunigen. Wir empfehlen sie Freund und namentlich Feind auf das WÜrrnste. 6-. Dokumente des Daniel - Bundes (G e s e l l s ch ast s ü r ethis ch e E r u e u c r u ng de s I n d e n t u ni s e. V.). 192t. Denriel-Bund-Verlaa, I.- Schönstld, München, W-einstraße 6. Ter Sammelband enthält die „Mitteilungen des Daniel-Bundes" für das erste Halbjahr 1920, ferner „Ter'Jüdische Arbeitsmarkt" von Mai bis Dezember 1920, schließlich noch 32 Grundsätze für die Duuiellteukolouieu in Palästina und Flugblätter und Ausrufe des Daniel-Bundes. Tie Vereinigung will iru Interesse der moralischen und Physischen Gesundung der Juden die Verbreitung produktiver, körperlicher Betätigung unter den jungen Juden fördern, sie will das religiöse Bewußtsein stärken, sie will die JndmheiL zu edler Menschlichkeit erziehen und sie zur Teilnahme an allen völkerverbindenden Bestrebungen auregen. Von den Arbeiten, die ans politisch und religiös neutralem Boden betrieben werden, gibt der vorlwipmde kleine Band ein anschauliches- Bild. Wer näheres zu erführen wünscht, wende sich an die oben .genannte Adresse. - Einstein. Einblicke in seine Gedankenwelt. Entwickelt aus Gesprächen mit Einstein von Alexander Moszkowski. 1921. F. Fontane u. Co., Berlin. — Soeben: erschien das 35.- Tausend dieses ersten Einstein-Buches, das über die.Probleme der Rekativii rät sieh re hinaus ein Blld der Gesanckpersönlichteit des großen s Forschers gibt. > . . : . Das Ende' des -Ycrrers. Unter diesem- Titel erschien soeben - Kri F. Fontane in Berlin ein PhantchtWer Znkrmstsroman von Franz G e r v n l u s. Es handelt von der epochalen Entdeckung eines deutschen Ingenieurs^ die Menschheit vom Feuer, d. h. von der Kvh-lr, unabhängig zu machen, mrd ercktvickelk in überaus spannender Meiw ein BiLd-der^ÄllelturrNVii-LMM.«-,Tue hieraus erstehen. Güchereinlauf. Das Buch Esther. Ein Beitrag zur Erklärung der Hauptschwierigkeiten des Buches von B. W o lss, Lehrer in Aurich. 1922. I. Kaussmaun, Lerlag, Frankfurt a. M. Die Bedeutung der Dreizahl im Judentum. Neu ausgegeben von Isaak M. Mainz. 1922. I. Kaufsmann, Verlag, Frankfurt a. M. Zur Charakteristik der Talmudischen Ethik. Von Direktor Dr. L. Lazarus. 1922. I. Kaufsmann, Verlag, Frankfurt a. M. E r i rt n e r u u g e n aus meinemLeben. Von Dr. Josef Bloch. N. Löwit, Verlag, Wien. In den Problem. Von Isaak Breuer. I. Kaufsmann, Verlag, Frankfurt a. M. verernsnachrichten. Vorträge: SWirremün-e. Ende November. Dipl.-Jng. Kaussmann-Stettin: „Der Stand and die Methoden des Autisemitismus." Neuwahlen des Vorstandes: 1. Bors.: Dr. Margen in sky, Schristf.: T. Lifschitz, Kassierer: G. Jacoby. Emden. 27. 11. Dr. Ludwig Holländer-Berlin (Syndikus des Lentral-Vereins): „Antisemitismus." Mariettwer-er. 7. 12. Frau Justizrat Ollendorf-Vreslau: „Unser Weg als Deutsche und Juden." Osterode. 12. Frau Justizrat Ollendors-Breslau: „Unser Weg als Deutsche und Juden." , Allenstem. 10. 12. Frau Justizrat Ollendors-Breslau: „Unser Weg als Deutsche und Juden." Raslenburg. 11. 12. Frau Justizrat Ollendors-Breslau: „Unser Weg als Deutsche und Juden." Königsberg. 12. 72. Frau Justizrat Ollendorf-Breslau: Unser Weg als Deutsche und Juden." Gumbinnen. 13. 12. Frau Justizrat Ollendors-Breslau: „Unser Weg als Deutsche und Juden." Goldcrb« 71.12. Frau Justizrat Ollendors-Breslau: „Unser Weg als Deutsche und Juden." Insterburg. 75. 12. Frau Justizrat Ollendors-Breslau: „Unser Weg als Deutsche und Juden." Elbing. 18. 12. Frau Jnstizrat Ollendors-Breslau: „Unser Weg als Deutsche und Juden." .Htzpf^b. -Kassel.. 19. 72. Kurt Eabatzky-Frankfurt a. M. (Kommissarischer ' " " n): „Die «ntisemi- Rosenbach, Schrift- 12. Dr. Polzin. 20 C^V." Brandenburg a. Die Bedeutung des Ctse Kochrnann. Ansprache von R.-Ä. KoÜM-ann. Felix Heimanu-Berlin: „Der Vierfrontenkampf des 20. 72. Raob. Dr. Loevu-Berlin: d. H. s Chanukka-Festes für das Judentum. „Chanukka-Feier." Prolog von Frau ^Wollen Sie ebenso mrtMmr MÄMÄfehLN- 0SM holen Sie sich heute noch einen pswaLeeien Man verlange kosLenfrei Brosvrkt 1 Xpsu! DorffX 6. m.b.TU. 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