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Bar Kochba · 1921-01-01 · Heft 14 (Januar 1921) · p. Seite 223

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bar Kochba
Volume
2 (1920-1921)
Issue
Heft 14 (Januar 1921)
Date
1921-01-01
Page
Seite 223 (sequence 15)
Language
German
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Du mutzt auch Deine Kteibung sauber einmal nicht gehen, so trinke man recht Halten, die Unterwäsche genau wie den viel gutes Wasser, besonder» vor und nach Kock. Mopse sie jeden Morgen mit einem dtm Frühstück, und mache ein paar tüch- Stock aus, bevor Du sie anziehst. tige Freiübungen, dann kommt alle» in Um gesund und stark zu bleiben, mutzt Grdnung. Du Dein Blut im Körper gesund und rein Geh niemals an die Arbeit, ohne etwas erhalten. Das geschieht durch tiefes Atmen Nahrung zu Dir genommen zu haben, in frischer Luft und dadurch, daß Man alle Bade nie in tiefem Wasser unmittelunverdaulichen Sachen täglich aus dem bar nach einer Mahlzeit, Du kannst leicht Magen ausscheidet (Stuhlgang), will das einen Krampf bekommen und untergehen. w a rum b e l l " von I Durch das geöffnete Fenster schaue ich mit ein paar Knaben, die in meinem Hause wohnen und gern Näheres von Unseren Haustieren wissen möchten, an einem schönen Frühlingsmorgen auf die Straße. 3n dem uns gegenüberliegenden plättkeller wird die Tür geöffnet, und mit lautem Gebell stürzt sich der uns wohlbekannte Spitz „Peter" in das Freie. In diesem Augenblick kömmt gerade ein kadsahrer vorübergesaust. Auf drehende Räder scheint es Peter wie die meisten Hunde abgesehen zu haben, denn mit wahrer Wonne verfolgt er laut blaffend den Radler. Da dieser um die nächste Ecke biegt, so verschwindet auch Peter unseren Augen. Erst nach langer Zeit erscheint er wieder in unserm Gesichtskreis. Warum bellt der Hund? Die Katze tut es nicht, ebenso denken Pferde, Kühe und andere Haustiere nicht daran. Um das zu verstehen, müssen wir etwas ausholen. Hunde, Katzen, Pferde, Kühe usw. sind ohne Frage Haustiere. Haustiere nennen wir solche zahme Tiere, die in einem Lande des Nutzens oder des- Vergnügens halber gezüchtet werden. was waren nun die Haustiere früher, ehe sie der Mensch in seine Gemeinschaft aufnahm? von unseren Tauben wissen wir mit Bestimmtheit, daß alle Taubent de r H u n Ö? >. 3 » I I. . . raffen von einer einzigen Wildtaube, der Felsentaube, abstammen, die an den Rüsten des Mittelländischen Meeres heimisch ist. Ebenso haben alle Kaninchenrassen ihre vorfahren in den Wildkaninchen, die Ziegenrassen in der vezoarziege usw. hiernachist anzunehmen, daß der Hund früher als Wildbund lebt« oder, aus einer Kreuzung von yundeartigen Verwandten, wahrscheinlich von Wölfen oder Schakalen, entstanden ist. Jedenfalls war der Hund früher ebenfalls ein Raubtier, wie es heute noch seine verwandten, die Wölfe, Schakale und Füchse, sind. Bellen nun Wölfe und Schakale? Sie denken nicht daran. Sie heulen sich wohl, wenn die Dämmerung einbricht, zusammen, um gemeinschaftlich aus Raub auszugehen. Denn sie sind Geschöpfe, die es umgekehrt machen wie der Mensch. Sie ruhen am Tage und sind in der Nacht tätig. Selbstverständlich gibt er auch bei uns in der Nacht tätige Personen, wie Nachtwächter, Verbrecher, Rummler, aber diese kommen gegenüber der großen Meng« anderer Menschen nicht weiter in Betracht. Wie Wölfe und Schakale ist der Hund ein Raubtier. Dar will sagen, daß er nicht wie die Pflanzenfresser von Gräsern, Blättern, Moor, Rinde und andern Pflanzen- 223

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