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Bar Kochba · 1921-03-01 · Heft 17 (März 1921) · p. Seite 268

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bar Kochba
Volume
2 (1920-1921)
Issue
Heft 17 (März 1921)
Date
1921-03-01
Page
Seite 268 (sequence 12)
Language
German
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fllirrüaffiti wir-einbefonöers schöne«doppel» |wZ|S| |4 l|l|TpS|lf||| Heft heißen, öas zu peßach erfchei. /VifllU/ UlldlUIIII! nt” M Me, die rechtzeitig ihr *y***r ****V******** ßbonnment erneuert haben, wer. Len es auch rechtzeitig erhalten. Im Einzelverkauf wires M. Z. - kosten. Es wird das beste Propaganbamittel für „Bar Kychba" fein, schenkt es üarum Euren Zreunöen unü Kreunöinnen, die „Var Kochba" noch nicht lesen. ton 6 I eben i n C r e z 3 st a e I Nach Abschluß der Wintersaat geht der der hohen Steuer immer mehr zurück.*) Fellach an die Bearbeitung der vorjährigen Zuerst Kommen die Melonen heran: Stoppelfelder für die Sommersaat. Die auf eine Fläche von 4 qm werden sorg- Stoppeln werden untergepflügt, hin und sam 4—5 Körner gesteckt, weil der Boden wieder zündet man sie auch vorher an: noch mehrmals mit dem Pfluge gelockert eine Nrt Düngung, wie sie. wohl schon das werden muß. Spätmelonen, Durra und alte Testament Kennt. Tin anderes Mittel, Sesam werden vom Pflüger durch ein dem Boden neue Kräfte zuzuführen, sehen trichterförmiges Kohr, das am Pfluge an- Bibel und Talmud'in der Brache, heute gebracht ist, eine Art Drillmaschine, gestreut erfolgt ein vrachliegenlassen nicht nach hinter dem Pfluge mit dem Saattrichter, einem System, sondern nur aus Not, weil welcher die Furche schafft, in die der Same es an Kegen oder an menschlichen bzw. hineinsällt, geht gewöhnlich ein zweiter tierischen Arbeitskräften fehlt. Kber man Pflug auf dem Kande der Furche, um den wechselt doch wenigstens in der Benutzung Samen zuzudecken. Das alte Testament der Felder für die Winter- und für die erwähnt einen Saattrichter nicht, wohl aber Sommersaat ab, welch letztere sehr sorgkennt ihn der Talmud. Die Furchen haben faltige Behandlung des Bodens erfordert, gewöhnlich 30—40 cm Abstand von ein- Nach dem ersten Umbrechen muß noch ander. Nicht selten sieht man, wie im zwei- bis dreimal gepflügt werden. biblischen Zeitalter, mehrere pflüge aus KIs Sommersaat dienen in erster Linie einem Felde in Tätigkeit. Dies ist namentvurra und Sesam. Das erstere ist eine lich aus großen Ländereien üblich, wo der maisähnliche Staude mit weißen, linsen- Besitzer Arbeiter, welche das ganze Saatartigen Körnern. vurramehl wird von und Erntegeschäft verrichten, gegen freie den Fellachen sehr viel zum Brotbacken Station und l/4 des Ernteertrages angeverwendet, es ist billiger als Weizen und stellt und seinerseits das Arbeitsmaterial, und Gerste. Des weiteren gehören zur d. h. den bespannten Pflug und das Saat- Soinmersaat Melonen, verschiedene Krten Korn liefert. 3u solcher Feldarbeit gehen Gurken. Baumwolle und Tabak. Der auch Fellachen aus westjordanischen Drten vaumwollenbau liegt heute ziemlich darin das Gstjordanland hinüber, wir trafen nieder, an Güte kann der Ertrag mit der einen Mann aus Hebron in der Gegepd ägyptischen Ware nicht konkurrieren. 3n von el-kerak, der für Beduinen dar Land ''euester Zeit bemühen sich die jüdischen ln-I.mien lebhaft um Hebung dieser Kultur. Sj»h« dazu di« Notiz „labakmonopol- Knbau der Tabaks geht infolge dieser Nummer. 268

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