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Bar Kochba · 1921-03-01 · Heft 17 (März 1921) · p. Seite 267

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bar Kochba
Volume
2 (1920-1921)
Issue
Heft 17 (März 1921)
Date
1921-03-01
Page
Seite 267 (sequence 11)
Language
German
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Chronik flw'nn Beth Dilt hagadol 3m alten Israel ' ,—-bestand ein „Betty Bin hagadol", ein oberster Gerichtshof, der in allen Rechtsfragen, insbesondere in allen religiösen, entgültig zu entscheiden hatte. Nachdem jetzt in Lrez Isral der Aufbau beginnt, hat Herbert Samuel eine Rabbiner- Konferenz einberufen, um wieder ein solches „Betty Vin hagadol", einen folchenDbersten Gerichtshof zu ernennen. Diese Versammlung wählte «in Bet vin von 8 Personen und setzte an seine Spitze zwei in der ganzen Welt bekannte und verehrte Rabbiner: Rabbi Kooty aus Jerusalem und Jacob Meir, den früheren „Thacham-Baschi" (Gberrabbiner) von Saloniki. Mos. Einstein, der berühmte jüdische .. ' '■/. . .—— Gelehrte, fährt in diesen Tagen nach Amerika, um dort für den Keren hajessod und für die jüdische Universität in Jerusalem zu werben. In Amerika erwartet man ihn mit großer Spannung. Einige Universitäten haben ihn eingeladen, dort Vorlesungen zu halten, er hat das aber abgelehnt, um die wenigen Wochen, die er in Amerika ist, ganz der Arbeit für Lrez Israel widmen zu Können. Der Jüdische sammelte im Jahre 1920 aus allen Ländern der nanonaifonos Welt eine Summe, die 160114 engl. Pfund — 9567 000 französische Frans ---- 41 120000 deutsche Mark beträgt. Vas ist ein schöner Erfolg! Der Nationalfonds hat nur e i n e n Zweck: in Lrez Israel Boden zu Kaufen, und ihn Vas Tabakmonopoi. Im alten tür- ' —;—kischen Reich bestand ein Tabakmonopol, d. h. nur mit Erlaubnis der Regierung durfte Tabak gebaut und verarbeitet werden,. und die Regierung setzte die Preise fest. Damit Nicht zuviel Tabak gebaut würde und die Preise dafür recht hoch blieben, verbot die Regierung den Tabakbau in einigen Teilen ihres Reiches gänzlich, so auch in Palästina. Jetzt hat Herbert Samuel dieses verbot aufgehoben, sodaß im nächsten Sommer bereits in Lrez Israel Tabak gepflanzt werden wird und Zigarettenfabriken gegründet werden können, die. vielen jüdischen Arbeitern Brot geben sollen. Kanada Eine jüdische Rommission ver- -—ließ Kanada um 200 jüdische Rriegswaisen aus Osteuropa nach Kanada zu bringen, wo sie erzogen werden solle». - Gleichzeitig bringt die Kommission auch Geld, Medikamente und Kleidungsstücke zu den Gstjuden. Der Kommission hat sich ein. christlicher Herr angeschlossen, der aus eigene Kosten mitfährt und bei jeder Gelegenheit den Juden hilft. Noch ein jüdischer Kürzlich konnten wir is.c.kAiiR«A—- einen Sieg des Jas- ^Ukvausieg faer ..Makkabiklub" über den Fußballklub des dort liegenden Regiments „Duke of Wellington" melden. Nunmehr teilen die palästinensischen Zeitungen mit, daß auch der Jerusalemer Makkabiklub im Fußballspiel einen Sieg über dos in Jerusalem liegende Regiment „Lankshire" daoongetragen hat. Er ne u e r t E « er Mb 0 nne m e n tl!! 267

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