Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 2 (1920-1921)
- Issue
- Heft 8 (Oktober 1920)
- Date
- 1920-10-01
- Page
- Seite 124 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2276426-2276451-2276459--538-2277089- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Die (D u ä k e r Einleitung. 3n den Straßen der grüßen deutschen Liebes und Gutes geschehen. Sic haben Städte sieht man manchmal Männer und überall, besonders aber in den großen grauen, die auf dem Aermel ihrer ein- Städten, dafür gesorgt, daß'den Kindern fachen Kleidung einen kleinen Stern in' kräftige und gesunde Nahrung in den roter und schwarzer Farbe tragen. Geht Schulen verabreicht wird. Sie haben dabei man dicht an ihnen vorbei, so hört man nicht gefragt, ob diese Kinder evangelisch, wohl, daß sie in einer fremden Sprache katholisch oder jüdisch sind. Sie sind in miteinander reden. die Schulen gegangen und haben die Kinder Diese Sprache ist englisch, der kleine ärztlich untersuchen lassen, und nur was Stern ist da; Abzeichen einer Gesellschaft, der Arzt ihnen sagte, das haben sie bedie sich selbst die .,Gesellschaft der Freunde" ' achtet. Als man ihnen z. V. erzählte, daß nennt wir aber pflegen sie mit einem viele jüdische Kinder an den allgemeinen' andern Namen zu bezeichnen, der ursprüng- Schulspeisungen ihrer Speisegesetze wegen lich ein Spott» und Schimpfname gewesen nicht teilnehmen können, Haben sie koschere ist, heute aber überall in der Welt als Kinderküchen errichtet. Und was sie so Ehrenname gilt: die Quäker.' für die Kinder in den besiegten Ländern Viesen Namen habt ihr alle schon taten, ist nur ein kleiner Teil ihrer Arbeit, gehört. Venn grade den Kindern in wir werden später erfahren, wie sie im Deutschland und Gesterreich ist von den Kriege für Verwundete und Gefangene, für Hüäkern seit Kriegsende unendlich viel vertriebene und verfolgte gesorgt haben. '2- .M -i.*f i D i « größte 111 o \ ch t t in K o n | t a n t i n o p e l (Hagia $ o p h i a) 124