Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 2 (1920-1921)
- Issue
- Heft 8 (Oktober 1920)
- Date
- 1920-10-01
- Page
- Seite 119 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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; Nr. 1 „Elternbriefe" im Bar Kotba? War „Elternbriese" Briefe von (Eltern beim sollen sie sein und war sollen'sie bewirken? Herausgeber eingehe». die ihm Nechl geben Zunächst, um einem sonst wohl unoerin der. (Erwägung, das; es gelinge» mutz, meidlit en Mißverständnis vorzubeugen : aus dem Wege über die Kinder auch die diese „Elternbriefe" sollen nichts sein, was Eltern zu gewinnen für diejenigen Gedanken nur für die Eltern der Leser des Var und Aufgabe», um derentwillen allein es Kochba bestimmt wäre, und nicht auch für sich lohnt, irgendwie und irgendwo <Ei> diese Leser selbst. Nein, in diesen Blättern ziehungsarbeit zu leisten, darf und wird es nichts geben, was Kinder Dieses Ziel ist im Wesen, immer und nicht lesen dürften oder sollten. Der „Esternüberall das gleiche: „Laßt uns Menschen bries" soll im Bar Kochba nichts Fremdes schassen nach unserm Vild und Ebenbild" sein. / Man darf von der Lorgsamkeit jüdi- - d h. nach jenem Vild, das in u serm scher Eltern erwarten, datz sie sich um das Geist als das Ideal, als das Anzustrebende, kümmern, was ihre Kinder lesen. Wer lebendig ist. Es heißt für un>: jüdische von ihnen den Var liochba seit nicht allzu Menschen zu schaffen, die wirklich freie, kurzer Zeit Kennt, weiß, daß es ihm im aufrechte, jüdische Menschen sind, deren ersten Jahre seines Bestehens gelungen ist, Menschentum für sie selbst nicht voll wäre einen sehr starken Zusammenhang mit ohne ihr Judentum, seinen Lesern herzustellen. Er ist in er- Bar liochba glaubt hierbei von jeder freulich vielen Fällen nicht nur der Erzähler, Tendenz absehe» zu sollen sei sie nun dem man gern zuhärt, sondern auch der religiös oder politisch. Er spricht möglichst Freund, dem man sich anvertraut. Man. nicht über die Dinge, er läßt die Dinge kann aber nicht dabei stehen bleiben, der selbst für sich sprechen. Er will seine Leser Zreund der Kinder zu bleiben, man mutz weder so noch so beeinflussen - er will versuchen, auch zu den Eltern in ein Derihnen eine Atmosphäre geben und Gelegentrauensoerhältnis zu gelangen. Diesem heit, selbst zu urteilen, sich selbst zu ent- Zweck sollen die „Elternbriefe" dienen, die, scheiden. Var Kochba macht keine Propanicht allzu selten und nicht allzu oft und ganda - autzer der gegen den Krieg. Gegen stets so kurz, wie der beschränkte Kaum es ihn ist ihm jedes Mittel der Veeinflussung gebietet, im Var Kochba erscheinen werden, recht, scheint ihm jedes notwendig. Ihr einziger Zweck wird es zunächst Praktisch genommen bedeutet die Ein- [rin* einige Anregungen und Hinweise.zu richtung der „Elternbriefe": Der He:aüsgeben, von denen angenommen werden gebetstellt sich den Eltern zur Verfügung, kann, datz sie auf empfänglichen Boden Er ist bereit, alle Zragen, die im Zusammenfalle», bei Eitern, die den Bar Kochba als hang mit jüdischer Erziehung stehen, zu geeigneten Lesestoff - und damit als gebeantworten oder von Leuten, die hierzu eignetes Erziehungsmittel - betrachten und berufen find, beantworten zu lassen. Alles die da glauben, datz man das Leben seiner wird davon abhängen, ob von diesem Aner- Kinder mitleben kann und soll. Es wird bieten Gebrauch gemacht wird. An Gelegensich dann zeigen, ob als Wirkung dieser heilen hierzu kann es nicht mangeln. «. j «. 123