Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 2 (1920-1921)
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1920-01-01
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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war weder türkisch noch griechisch - . was jungen Kolonie den Namen seiner Schwester er noch am ehesten hätte sein können, Thessalonike gab. Saloniki war jüdisch die einzige jüdische ' Ursprünglich bestand dieses Thessalonike Großstadt Europas, wenn man von Warschau - wohl aus nichts weiter als aus dem Siegesabsieht bogen, den Alexander dort als sichtbares Schon beim ersten Kundgang durch die Zeichen seiner Land» und Meeresherrschaft Stadt war mir ausgefallen, daß zahlreiche errichtet hatte, und wenigen Hütten innertadenschilderi Plakate und Maueranschläge halb der militärischen Befestigungen. Uber in hebräischen Lettern gedruckt waren, in schon in der frühesten Zeit des Christentums einer Sprache allerdings, die ich nur.schwer muß hier eine größere Unsiedelung mit. entziffern konnte und von der ich nicht regem Handel sich entwickelt Haben, sn der mehr begriff, als daß sie irgendwie ro. auch bereits eine ansehnliche Iudengemeinde manischen Ursprungs sein müsse. Bold ent. zu finden war. Venn kein geringerer als deckte ich auch, daß die meisten Zeitungen der Apostel Paulus richtete mehrfach Briefe in dieser Sprache erschienen. Als ich meine an die jüdische Gemeinde in Thessalonike, neuen Zreunde befragte, sagten diese: „Ja. um sie dem neuen Glauben zu gewinnen, haben Sie denn nicht bemerkt, daß zwei So kann angenommen werden, daß die Drittel all der Menschen, in deren Mitte Stadt im taufe des Mittelalters ständig Sie sich bewegen, Juden sind? Die Sprache, wuchs, ihr Handel immer Mehr zunahm, dir ständig an ihr Ghr klingt, ist Spa- und sie allmählich wohlhabend wurde, niolisch: eine Sprachart, die ähnlich aus dem Trotzdem hlieb sie Jahrhundertelang ein Ultspanischen entstanden ist, wie das Jiddisch Platz zweiten oder dritten Banges, der sich aus dem Veulschen, die man auch, ebenso neben die großen Zentren des' damaligen wie das Jiddisch, mit hebräischen Lettern Handels, Venedig und Byzanz, in keiner schreibt." weise stellen konnte. Buch wird in jener , von etwa 120000 Einwohnern, die die Zeit die Zahl der Juden dort wenig höher Stadt vor dem Kriege zählen mochte, waren gewesen sein, als .in andern Plätzen von 70 bis «0 000 Juden, also weit über die gleicher Bedeutung. Hälfte, wie das gekommen ist? wir Erst gegen Ende der 15. Jahrhunderts hörten bereits, daß die Stadt Saloniki trat jenes Ereignis qin, als dessen Folge entstanden ist, wie sehr viele andere Städte die Stadt Saloniki zu einer Handelsstadt an den Küsten der Mittelmeers auch: als ersten Banges und vor allen Dingen zu Militärkolonie einer siegreichen Heerführers, einer Iudenstadt geworden ist. Bis zu Alexander von Mazedonien gelangte auf diesem Zeitpunkt hatte ein großer Teil einem seiner früheren Züge hier, an dar der jüdischen Volkes jene .denkwürdige Meeresgestade, und die Stelle, wo der Wanderung durchgemacht, die es von poreißende wardar sich ins Meer ergoß, lästina und Babylonien zunächst an die mochte ihm besonders geeignet erscheinen südlichen Küsten des Mittelmeers führte, für einen festen Platz, in dem «ine Kohorte und späterhin gemeinsam mit den Arabern seine Herrschaft über das eroberte Gebiet auf die Iberische Halbinsel in das Gebiet schützen konnte, vielleicht sah er auch im des heutigen Spanien und Portugal. Araber Geiste voraus, daß an dieser Stelle einst und Juden fühlten sich in jenen Zeiten «ine blühende Handelsstadt mit einem mächblutsverwandt. Ihre Sprachen waren eintigen Hafen stehen würde, die den Verkehr ander so ähnlich, daß sie vielen der dazwischen der Levante und den nordmaligen Gelehrten und Schriftsteller nur als europäischen Ländern vermitteln würde, verschiedene Mundarten derselben Sprache So ist er vielleicht zu erklären, daß er der erschienen, so daß viele hebräische Bücher 8