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Bar Kochba · 1921-04-01 · Heft 19 · p. Seite 302

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bar Kochba
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 19
Date
1921-04-01
Page
Seite 302 (sequence 14)
Language
German
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macht; nichts aus, denn er hat fast nichts an. und zu erweitern. Man wird mit den Diese abenteuerlichen Umstände, deren Hilfsmitteln der modernen Technik die es heute noch bedarf, um in Lrez Israel nlippen sprengen und große hafendämme an Land zu gehen werden nicht mehr soweit ins Meer hinausführen, daß auch lange dauern. Sobald die jüdische Befieddie großen Schiffe an ihnen anlegen lang Palästina; begonnen haben wird, ist können. Diese Arbeiten werden sehr schnell es eine der wichtigsten Aufgaben, die beiden viele Hunderte von jüdischen Urbeitern großen Häfen. Jaffa und Haifa, auszubauen beschäftigen. , / . Wie das „Neujahr der Baume" in Crez Israöl gefeiert wird In Nr. 15 des Var Kochba haben wir schmückten wagen herangerollt, und bis vom „Thamischah-assar" gesprochen, vom auf den letzten Platz gefüllt waren die 15. Tage im Monat Sch'wat, der das beiden Motorboote, welche die Gäste von „Neujahr der Bäutne" genannt wird, weil der anderen Seite des Tiberiasseer herbeinach einer alten Ueberlieferung an ihm der brachten, und an deren Mast die blaü- Frühlingssaft in die Pflanzen zu steigen weiße jüdische Fahne wehte. .beginnt. Jetzt sind aus.Erez Israel Briefe Um 1 Uhr mittags begann die Feier, eingetroffen, die uns erzählen, wie schön Zunächst wurden die jungen Bäumchen dieser Tqg dort vo» der Schuljugend gebesichtigt, welche die Kinder im vorigen feiert wurde. Jahr gepflanzt hatten und die schon ein Die Jugend von Galliläa feiert ihre ganzes Stück gewachsen waren. Tin Lehrer Feste iminer aus einer der Farmen des ließ die Kinder dann im Kreise auf einer Jüdischen Nationalfonds, auf denen jüdische Wiese Platz nehmen und erzählte ihnen, Arbeiter genieinsam arbeiten und das Gut welche Bedeutung die Pflanzen für Trez auch gemeinsam verwalten. Der Jüdische Israel Haben. Tr berichtete von den früheren Nationalfonds ist von Juden aus .aller Welt Zeiten, als in Erez Israel noch „Milch und gesammelt worden, um dafür Boden in Honig floß", weil herrliche Wälder da Palästina zu kaufen-und dort Juden anzuwaren, die den Boden feucht und fruchtbar siedeln. Tr verkauft aber den Boden nicht erhielten. Später aber würden diese wieder an einzelne Leute, sondern ver- Waldungen Zerstört, teil? durch Feuer, teils pachtet ihn nur. das Land selbst aber bleibt durch Nbholzen, und niemand kümmerte Eigentum des ganzen jüdischen Volkes, sich darum, daß der Wald gepflegt und wir werden demnächst einmal darüber. geschont werden müsse, wenn das Land sprechen, was das heißt und warum es fruchtbar bleiben solle. Tr erinnerte sie so gut ist. an die weiten Strecken im jüdischen Land, Der 15. Sch'wat also wird auf der die heute einer Steinwüste gleichen, die Farm Daganiah gefeiert. In diesem Jahre früher aber erfüllt waren von grünen war die Feier besonders schön, Bus Haifa, Wäldern und wogenden Feldern. Er sprach aus Tiberias, aus allen untergalliläischen ihnen von Spanien, das sich an seinen Kolonien und Farmen kamen' mehr als Juden wie an seinen Bäumen in gleicher 800 Kinder, begleitet von ihren Eltern, weise versündigt hat, indem es die einen Lehrern und vielen anderen Erwachsenen, austrieb und die andern schonungslos fällte Nuf allen Landstraßen kamen die ge. und das infolgedessen bis auf den heutigen 302

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