Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 5
- Date
- 1920-09-01
- Page
- Seite 77 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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schwer dafür bezahlen, daß er sich nur geben. Gibt es aber etwas Lächerlicheres, „Köpf"nemen durfte. Man kann es als wenn ein jüdischer Junge Siegfried verstehen, daß die Träger häßlicher oder Günther heißt, wie die Melden aus dem Namen sich bemühen, anders zu erhalten, flibelungenlied, oder ein jüdisches Mädchen verächtlich aber ist es, wenn man die Anneliese oder Hildegard? Die Juden der guten, alten jüdischen Namen nicht mehr alten Zeit waren stolz darauf, nach, ihre» tragen will, viele jüdischen Eltern scheuen Vätern genannt zu werden, wollen wir uns sich, ihren Hindern jüdische Vornamen zu ihrer ehrlichen und schönen Namen schämen? heute und Gestern nrn lar-rcnn D,ü,a Der Titusbogen in Rom wir haben in Heft 3 des „Bor Rochba" gelesen, wie im Jahre 70 n. Ehr. Jerusalem zerstört wurde und das jüdische Reich ein Ende fand. 3ur Erinnerung an seinen Sieg hatte der römische Feldherr Titus in Rom einen Triumphbogen errichten lassen. Vas wich- tigste an diesem mächtigen Bauwerk ist für uns ein Relief, auf dem die heiligen Geräte, die Titus aus dem. Tempel geraubt hatte, dargestellt sind, va ist besonders der siebenarmig« Leuchter, der vor dem Altar gestanden hatte. Er hat in der Hauptsache noch die herkömmliche ' Form, wie sie schon im 2. Buch Mose, Kapitol 37' beschrieben wird: ein Mitiel schüft, von den, nach zwei Seite» je drei Arme ausgehen, alle geschmückt mit dlütenorlige» Verzierungen. Rur der zwei stufige Sokel zeigt Reliefs' im römische» Stil. Aus dem Leuchter des Tempels, wie ihn dieses Relief zeigt, hat sich dann die INenorah. die im Mittelpunkt unserer Ehanukahsestes steht, entwickelt, l(ürt Freyer. 77