Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 5
- Date
- 1920-09-01
- Page
- Seite 78 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2276426-2276427-2276432--084-2276610- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
>* iK «% <;:v Ke I i e| 6 es Ti i u $ bogens O, «| Eine o ft j ü 6 i f ch e S ij n a g o g e von besonderer Schönheit ist die des kleinen Iudenstädtchens Luböml in Wolhynien tNußland). Inmilien des ärmlichen und ichmußigen tOrtes, der zum größten Teil aus Holzhäusern besteht, erhebt sie sich als stattlicher Bau aus blendend weißem Stein. Die starken Eckpfeiler und der zinnenartige tlufbaü des Daches gebe» ihr das A »siehe n ei »er 5 e stung, und es ist nicht unmöglich, daß ihre Erbauer. sie ist über 100 Jahre all, daran gedacht haben, daß sie in weiten der Not zu einem starken Bollwerk werde» könnte. In das Innere der Synagoge gelangt man durch ein schön s ,, n a q o q t geformtes Tor. Der Torbogen ist mit einer, hebräischen Umschrift geziert, die folgendermaßen lautet: „wie ehrfurchtgebietend ist dieser (Drt! wahrlich, hier ist ein Haus Gottes, und dies ist das Tor des Himmels!" Es sind die Worte Jakobs, als er nach seinem Traum von der Himmelsleiter erwachte und den Stein, auf dem er geschlafen hatte, Gott weihte. Die Ausstattung des Innenraumes zeigt, mit welcher Liebe und Kunstfertigkeit man bemüht gewesen ist, das Bethaus recht schön und würdig zu gestalten. Die Gemeinde ist nicht reich, und in c u b o ml so fehlt all der goldene 78