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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1938-01-01 · 51.1938 · page 39

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
51.1938
Date
1938-01-01
Page
– (sequence 39)
Language
German
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IRI
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■•an *a*>a K«n m ip»n na nu» ni nu» na an aia nain an pnx» na iai «a'py na aipr p n^Vn ni aipy» p urVit na tko m nn» na Es ist nun die Frage, ob aus solchen Bestrebungen oder Feststellungen des Zusammenstimmens und Harmonisierens Schlüsse auf dezisorische Methoden zu ziehen sind. Die Frage gewinnt ihren tieferen Sinn, wenn man bedenkt, daß die Kodifikatoren der Halacha oft auf latente oder implizite Anhaltspunkte angewiesen sind. Man vgl. z. B. Sanh. 6 a, wo dargelegt wird, daß ein richterliches Fehlurteil bei umstrittenen Sätzen auch auf die Weise zustande kommt, daß der Aufbau einer traio bloß einen der Kontrovertenten zur Grundlage hat, und der Richter nicht im Sinne dieses Gelehrten entschieden hatte. Wie leicht könnte nun das Gruppieren von mehreren Gelehrten um eine Ansicht entscheidendes Übergewicht bewirken? Und dies wird in den Worten no'va naVn verneint. Der Sinn dieser elliptischen Worte würde also der sein, daß die harmonisierende Gruppierung von Gelehrten um irgendein Rechtsprinzip seitens mancher Amoräer keinen dezisorischen Anhaltspunkt bietet. Zur sprachlichen Seite der Regel ist B. M. 68b—69a heranzuziehen. Dort ist der harmonisierende Gelehrte Rab Nachman. Sein Spruch lautet: na naton nw na w na na^-n mvr na nabn ta*to2p]iyBV. Es handelt sich um gleichmäßige Gewinnbeteiligung an Kommissionsaufträgen und um die Art des Ausgleichs der Sonderleistungen des Kommissars zwecks Verhütung von man pa«. Die Einzelfälle der Praxis sind verschieden. Der Fall des R. Jehuda geht am weitesten. Rab Nachman stellt alle unter das gleiche Prinzip. Als später in einem Fall der Praxis die Worte Rab Nachmans angeführt wurden, wurden sie dahin korrigiert, daß er nicht na^n, sondern nwv gemeint oder gesagt habe na* 'an m*r\ 'in tnanoa 'o: 'an nonn no'ff i6k nnn'K «naVn ikV mViDo tym mw na natoi m*b naVn naVn wrin affna^ n'b. Solch eine Stelle, in der naVn in no'W umgedeutet oder korrigiert wird, dürfte wohl der Ausgangspunkt für die Formulierung der Regel nö'&a nafei l'X gewesen sein. Das xnaroa 'a: läßt vermuten, daß der Ausspruch des Rab Nachman nicht dem Ausdruck, sondern dem Sinne nach angezweifelt wurde. Die dreimalige 25

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