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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1936-01-01 · 50.1936 · page 60

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
50.1936
Date
1936-01-01
Page
– (sequence 60)
Language
German
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IRI
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Am Anfange des 3. Abschnitts Kap. III definiert er diesen Begriff auf diese Weise: „Gehorsam ist die Demütigung dessen, der eine Wohltat empfängt, vor dem, der die Wohltat gewahrt, und seine Vergeltung für dessen Wohltaten gemäß seinem Vermögen." Demgemäß wird dieser Begriff angewendet bei den Schildeningen der Beziehungen: 1. des Sklaven zu seinem Herrn, 2. des Sohnes zu seinem Vater, 3. des Niederen zum Höheren, über ihn Herrschenden und 4. des Menschen zu Gott. Beispiele: zu 1. VII, 0, 20a 2933 — „wie der Knecht, der dem Gehorsam gegenüber seinem Herrn entflieht (*Vy ÄtAL je). Weitere Beispiele: III, Einl. 43b 126u; III, 5, 55a 154H. Zu 2. III, Einl.43 b 12G5 fl/Vlj i*lk!l Jß Je jUlj 4*..41 w*jl u5 ...-JÖN DN1 *pK DK J« tf^i-lj Zu 3. VIII 3,30a 32115—der Gehorsam gegen .seinenTrieb —«1 VIII, 3, 4Ga 3477 — „die Pflicht des Gehorsams gegenüber dem Staatslenkcr". Zu 4. III, 7, 57b 10117 — „dio Pflicht Gott zu gehorchen"; III, 2, 45b — 13114 — „Gott leitete.... seine Geschöpfe durch seine Gesandten und Propheten, ihm zu gehorchen (cell» Jl). bedeutet bei B. in den meisten Fällen schlechthin der Gottesdienst, die Gottesverehrung, die Pflichten des Mensehen Gott gegenüber. In der Einleitung zum Werke (4b—5a 8,4rr.) unterscheidet B. den äußerlichen und den innerlichen Dienst Zy>li» icli» — 813). Den ersten definiert er als „Pflichten der Glieder, wie das Gebet, das Fasten, das Almosengeben, das Studieren der Schrift Gottes und ihre Verbreitung, die Ausübung von nps?»1 nruöl rVJPSTl üVl1? n3"KJ und, was dem ähnlich ist, von dem, dessen Ausübung durch die äußeren menschlichen Organe vollbracht wird." „Was den innerlichen Dienst anbetrifft, so sind es die .Pflichten der Herzen, wie Gottes Einheit mit dem Herzen bekennen, an ihn und seine Schrift glauben, ihm zu Gehorsam (^Ü») verpflichtet sein, ihn fürchten und lieben, vor ihm demütig und schamhaft sein, sich ihm ergeben und sich dessen enthalten, was er nicht mag, aufrichtig seinetwegen handeln, über seine Wohltaten nachdenken und Ähnliches, was durch den Glauben (->l£eJ) und das Herz vollendet wird ohno die äußeren Organe des Körpers."' Die Synonyme und Parallelen zu ÄcÜ» sind meistens 2jLa oder (Dienst, Gehorsam, Unterwürfigkeit, die Anbetung Gottes), und seltener Jl, z. B. V;^UI Jlfj \eM flc" — „die Vollkommenheit der Verehrung und dio Vollständigkeit der Anbetung." %l2 ist» b» jii ^4 ii,jß «ei!» Vj o^ii* — „Gott empfängt von uns weder unaufrichtige 60

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