Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 50.1936
- Date
- 1936-01-01
- Page
- – (sequence 55)
- Language
- German
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Seelenruhe des Vertrauenden und das Sichverlassen seines Herzens auf den, dem man Vertrauen schenkt, daß er für ihn das Beste und das Passendste in der Sache tun wird, in der er auf ihn vertraut, gemäß seinem Vermögen und seiner Einsicht in das, was ihm passend ist (was seinen Wünschen entspricht). Was aber die Wurzel, derentwegen das Vertrauen des Vertrauenden stattfindet und bei deren Ausbleiben das Vertrauen fehlen wird, anbetrifft, so ist sie das Vertrauen darauf, daß der, dem man vertraut, was er versprochen hat, halten und tun wird, wofür er gebürgt hat, wobei er auch Gutes meint in dem, was nicht ausbedingt war und für dessen Vollbringung nicht gebürgt war, indem er es aus Gunst und Wohlwollen tut." Hauptsächlich werden von B. J£y und die Partizipien von diesem Verb für diesen Begriff gebraucht. Er verwendet aber nicht selten sinnverwandte Worte, wie ju^I , ^1, js3 (inf. Äl*), (eigentlic h bürgen), jC (sich auf einen verlassen), ^'1 (eigentlich vertraut werden, vertraut umgehen). Diese Synonyme bedeuten zunächst eine stilistische Mannigfaltigkeit, z. B. IV, Einl. 04b 178., ....TnisiD im« rptn? vn^aa pm urwa d-hVks (JO*0 noun IV, Einl. 63b 1755f. wns bv (JÖ") moa1? □■«n-nasnw ins rab* bv (->L*i) 1111103 IV,r>,79b 219! ...nwon bv (wJl) neia avbKa (JC^) nwa to -ö Zweitens liegt auch ein Unterschied in der Bedeutung vor: während in obigen Beispielen die Bedeutung „auf Gott oder einen Höheren vertrauen" vorliegt, ist hier der Sinn „sich auf eine Sache stützen, ihrer gewiß oder sicher sein", z. B. 22012 IV, 5,80a r»-» JVDnK3 (<-:l) 1111103 IV, Einl. 64a I774 i1? (jnoaiö iDiü 0*71*7X2 (J^Q nöian IV, Einl. C5a 17815. DTTon ]ö (^*T) moa "«a (JO^1) nüisn Im Hebräischen werden alle diese Synonyme wie die beiden Bedeutungen durch Formen desselben Stammes ntJ3 wiedergegeben, wie die Beispiele gezeigt haben. 15. Ja*. j~r ~ pTSI n"lDH. B. verwendet häufig dieses Begriff «paar — Joej — Zwang und Willensfreiheit oder Gerechtigkeit (hinsichtlich des Lohnes und der Strafe), z. B. III, Einl. 45a 130, — j?TSS31 mai13 D-oann npV?rtö III, 9, 59b 16510> V, 5, 9b 250,6 u. v. a. Als sinnverwandten Ausdruck für j~>- und Joe gebraucht B. jjs — nm — und — JlTna, z. B. V, 5, löa 25iv — dsdi mnai mana qvd nusön nona Kim;nTn33i pTsa III, 8, 59b 165. (JjuJIj >di) pnsm nmn *Ob 55