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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1932-01-01 · 49.1932 · page 14

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
49.1932
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273643--2421-2276225
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in größerem Umfange konnte angesichts der Wirtschaftskrise nicht unternommen werden, und so ging auch der Betrag der Spenden auf ein seit langem nicht gekanntes Minimum zurück. In solchem Ausmaß konnten unsere Ausgaben nicht herabgesetzt werden. Wir haben zwar an allen Stellen äußerste Sparsamkeit walten lassen, und die Dozenten und die Angestellten haben wiederholt erhebliche Herabsetzungen ihrer Gehälter erdulden müssen. Es konnte nicht verlünderl worden, daß die Jahresrechnung (Anl. C) mit einem Fehlbetrag von 52 000 HM. abschloß. Zur Deckung dieses Fehlbetrag« mußte auf das Vermögen der Hochschule zurückgegriffen und ein entsprechender Betrag von Effekten verkauft werden, was uns dank der Umsicht des Herrn Seckel noch zu verhältnismäßig günstigen Kursen gelang. Aber wir sind uns dessen bewußt, daß bei einer Wiederholung eines solchen Fehlbetrages das Kapital der Hochschule gar bald erschöpft und sie dem Untergang geweiht sein würde. Wir werden mit allen Mitteln bestrebt sein, die Einnahmen der Hochschule zu vermehren und dio Ausgaben mit ihnen im Gleichgewicht zu halten, müssen aber an unsere Freunde die eindringliche Mahnung richten, uns in diesem ilestrebeu nach Kräften zu unterstützen, da nur bei den ernstesten Anstrengungen aller Kreise die schwere Aufgabe bewältigt werden kann. In der Bilanz (Anlage B) sind sehr erhebliche Veränderungen eingetreten. Das Effeklen-Kouto steht mit mehr als WO 000 RM. weniger zi^ Buch als im vergangenen Jahre. Das hat seinen Grund nicht mir in den oben erwähnten notwendig gewordenen Effoklcnverkäufcn, sondern auch darin, daß der Wert der noch vorhandenen Effekten zu den am 31. Dezember 1931 festgesetzten Kursen eingestellt wurde, was sehr erhebliche Abschreibungen notwendig machte. Außerdem haben wir auf das Grundstück Kronprinzendamm 20 30 000 UM. hypothekarisch geliehen, so daß der Bestand an Hypotheken sich um diesen Betrag erhöht hat. An Sliftungskapital ist neu hinzugekommen eine Spende des Herrn Generaldirektor Heinrich Stahl für die Ilcinrichuml Jenny-Stahl-Stiftung in Höhe von 1000 HM., für die hiermit unser Dank ausgesprochen sei. fundier, Herr Salman Schocken hat ein auf 1500 HM. erhöhtes Stipendium einem Studierenden der Hochschule bewilligt und sich bereit erklärt, alljährlich den gleichen Betrag für einen vom Lehrerkollegium empfohlenen Studierenden zur Verfügung zu stellen. Wir sprechen Herrn Schockenfür seine Hochherzigkeit unsern aufrichtigsten Dank aus. Aus der Julius Kohn- und Sohn Emanucl-Stiftung konnte einem Stuih

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