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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1932-01-01 · 49.1932 · page 15

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
49.1932
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 15)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273643--2422-2276226
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diercnden der Hochschule, um "promovieren zu können, 700 HM. ausgezahlt werden. Wir möchten nicht verfehlen, der Stifterin, Frau Agathe Kohn, unseren wärmsten Dank auszusprechen. Für Stipendien und Mitlagslischc konnten dank der Zuwendungen aus der David Herzog Freitisch-Stiftung mit 3250 HM. und aus der Hausmann-Stiftung mit ca. 25 000 HM. im Ganzen ca. 29 500 HM. ausgegeben werden. Hei der hohen Zahl der Studierenden, welche auf Unterstützung angewiesen waren, war der auf den einzelnen entfallende Betrag trotzdem nicht sehr hoch. Leider sind die Hinnahmen aus der Hausmann-Stiftung, vor allem durch Mietsausfälle im Hause lvöpcnickcr Str. 73 sehr bedeutend zurückgegangen, sie wird im laulen- Jahrc höchstens die Hälfte des vorjährigen Betrages als Zuschuß leisten können. Es war daher unvermeidlich, die Stipendien stark herabzusetzen. Wir sind uns dessen bewußt, daß diese Maßnahme die überwiegende Mehrheit der Studierenden sehr hart trifft, und würden es freudig begrüßen, wenn wir durch Zuwendungen für diese Zwecke in die. Lage kämen, die Stipendien wieder zu erhöhen. Die Montagsvorlesungcn brachten in diesem Winter, obwohl sie sich regsten Besuchs erfreuten, leider nur den geringen Überschuß von ca. 1000 HM. Ks sprachen: 11. Januar: Dr. Ludwig Ferdinand Clauß: Sind die Juden Semiten? (mit Lichtbildern). 25. Januar: Dr. Max Osborn: Die Juden in der Malerei (mit Lichtbildern). S. Februar: Julius Bab: Arthur Schnitzler und Georg Herrmann. 15. Februar: Dr. Mark Wischnitzcr: Moderne Entwicklungen in den osteuropäischen Jcschiwot. 7. Marz: Professor Dr. David Baumgardt: Spinozas Bild im deutschen und jüdischen Denken. 14. März: Professor Dr. Gustav Mayer: Lassollc. Allen Rednern, die bereitwilligst ihre Mitwirkung zur Verfügung gestellt haben, sprechen wir unseren besten Dank aus. Beilin, im Mai 1932. DAS KUHATORIUM der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. 3- - 15

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