Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 49.1932
- Date
- 1932-01-01
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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In diesen Ziffern sind eine größere Schenkung des Herrn Rabbiner Dr. Baeck sowie eine solche des Herrn Rabb. Dr. Eschelbaeher-Düsseldorf aus dem Nachlaß seines verstorbenen Vaters noch nicht enthalten. Am 2S. Juni 1931 fand die Einweihung des Erholungsheims «ler "•".V""- ° O Stillung Hausmann-Stiftung in Arendsce (Meckl.) unter stattlicher Beteiligung aus dem Kreise des •Kuratoriums, des Lehrerkollegiums und <les Vorstands der Akademischen Gesellschaft Hiiusmann-Sliflung Arendsee. der Badedirekkion Arendsce und zahlreicher Gäste statt. Nachdem der Vorsitzende des Kuratoriums «lie Gäste begrüßt mul auf die Bestimmungen des Testaments hingewiesen halle, hielt das Mitglied des Lehrerkollegiums, Herr Hahb. Dr. Baeck. eine tief in «las Wesen jeder Wohlfahrtsstiftung eindringende Weiherede, in der er der Absicht der Stifter und der Bestimmung «les Heimes ge«lachte. Herr Landesrabbiner Dr. Silberslein-Hostoek überbrachte den Gruß «ler Mecklenburgischen .ludenheit und überreichte eine silberne H'somimbüchse als Einweihungsgabe. Eine Führung durch «las Heim und «lei» Park sowie ein Frühstück mit weiteren Begrüßungsreden schlössen sich an. Der Betrieb des Heims wurde am 1. Juli 1031 eröffnet. Diu Leitung untersteht Frau Sanitätsrat Dr. Herta Marcuse. geb. Land*- berg. Das Heim wurde 1031 von 104 Personen mit 2044 Verpflegungstagen besucht. Der ..Akademischen Gesellschaft Hausmann-Stiftung" sind bisher 136 Mitglieder beigetreten. Für das Jahr 1932, dessen Betrieb am 12. Mai eröffnet wurde, liegen bereits zahlreiche Anmeldungen vor. Schon heule darf das Erholungsheim als eine weilen jüdischen Kreisen willkommene Einrichtung bezeichnet werden. Der Jahresbeitrag für die Mitglieder der Hochschule wurde auch j»i.r..b..u.Ä in diesem Jahre auf 15,— HM., der für die Erwerbung der immerwährenden Mitgliedschaft auf 600,— HM., der für die HechU; eines Stifters auf 3000— HM. festgesetzt. Die Jahresbeiträge sind leider wiederum erheblich zurückgegangen, K»»«.i«-r.. ».i nicht nur die der Einzelmitglieder, sondern, was weil größere Ausffdle brachte, die der Landesverbände und Gemeinden. So hat der Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden seinen Beitrag um 12500 RM. auf 27 500 RM., der Verband Bayerischer israelitischer Gemeinden um 1200 HM. herabgesetzt, eine Heilte von Gemeinden den ihren völlig gestrichen, so daß hier allein eine Mindereinnahme von mehr als 14000 RM. zu verzeichnen ist Eine Werbetfitigkoit 3 /.?