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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1932-01-01 · 49.1932 · page 9

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
49.1932
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 9)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273643--2416-2276220
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Am 25. Juni 1931 fand die ordentliche Generalversammlung der Hochschule statt. Der Vorsitzende des Kuratoriums, Dr. Heinrich Veit Simon, erstattete den Geschäftsbericht. Alsdann wurde der Rcvisionsbericht verlesen und dem Kuratorium einstimmig Entlastung erteilt. Das Ergebnis der Wahlen zum Kuratorium ergab keine Klarheit. Die auf der Tagesordnung stehenden Satzungsanderungen konnten nicht beschlossen werden, da die erforderliche Mitglicderzahi nicht anwesend war. Sie werden nochmals zur Abstimmung gestellt werden. Am 12. Januar 1932 fand eine neue Generalversammlung statt, in der die noch ausstehenden Wahlen für das Kuratorium vorgenommen wurden. Die ausscheidenden Kuratoren, die Herren Willy Dreyfus, Generaldirektor Heinrich Stahl, Rechtsanwalt Dr. Heinrich Veit Simon, Prof. Dr. Gotlhold Weil, Polizei Vizepräsident Dr. Bernhard Weiß wurden wiedergewählt. Neu hinzugcwählt wurden als Vertreter des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden die Herren Kammergcrichlsrat Leo Wolff und Landgerichlsrat Dr. Arthur Lilicnthal, ferner Frau .Jenny Baerwald und die Herren Regierungsbailr meister Dr. Rudolf llcrzfcld, llandelsgerichlsrat Fritz Kiefe und Rechtsanwalt Dr. Alexander Philipsborn. Zu Revisoren wurden die Herren Salo Freund und Sigmund Salinger gewählt. In seiner unmittelbar darauf gehalteneu Sitzung konstituierte sich K»r»iorim» das Kuratorium und wählte: Rechtsanwalt Dr. Heinrich Veit Simon zum Vorsitzenden, Landgerichtsrat Dr. Arthur Lilienthal zum stellvertretenden Vorsitzenden, RechIsanwall Dr. Alexander Philipsborn zum Schriftführer, Polizeivizepräsident Dr. Rernhard Weiß zum stellvertretenden Schriftführer, Dr. Sigmund Wassermann zum Schatzmeister. Herr Direktor Max Seckel, dessen Kooptation im vorigen Bericht mitgeteilt wurde, bat, von seiner Wahl ins Kuratorium abzusehen. Wir bedauern das um so mehr, als Herr Sockel während seiner Zugehörigkeit zum Kuratorium mit ganz ungewöhnlichem Eifer sich der Arbeit für die Hochschule hingegeben hat. Weit über die Funktionen des Schriftführers hinaus, hat er allen Angelegenheiten der Hochschule regstes Interesse gewidmet Insbesondere hat er die schwierigen und vielseitigen Arbeiten, welche die Übernahme der Hausmannschen Erbschaft mit sich brachte, mit vorbildlicher Sorgfalt durchgefürt; die rasche Einrichtung des Erholungsheims Arendsce konnte nur dank seiner unermüdlichen Mühewaltung ermöglicht werden. Wir sprechen 9

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